Schlagwort: Attachment Parenting

Bindung durch Berührung – Mein Vortrag auf dem Attachment Parenting Kongress

Am 11. Oktober habe ich auf dem Attachment-Parenting-Kongress in Hamburg über „Bindung und Berührung“ gesprochen, eines meiner absoluten Herzthemen. Vieles in der Eltern-Kind-Beziehung lässt sich genau darauf zurück führen, bestärken, verbessern. Auf die Berührung kommt es an, vom Anfang bis zum Ende unseres Lebens: Weiterlesen

Es gibt ihn nicht, den EINEN richtigen Weg

persönliche_Wege

Kürzlich hatte ich eine Beratung bei einer Mutter, die Fragen zu „Elimination Communication“ (EC) hatte: Sie wollte gerne ohne Windeln  bzw. mit wenigen Windeln durch die Babyzeit kommen, hatte aber große Probleme damit, die Signale bei ihrem Baby zu erkennen. Es stellte sich heraus, dass sie besonders deswegen EC machen wollte, weil sie ihr Baby schon nicht stillen konnte. Nach einer schwierigen Geburt hatte es mit dem Stillen einfach nicht funktioniert. Sie dachte, dass sie dadurch ihrem Baby viel weniger Nähe geben könnte als andere Mütter und wollte deswegen wenigstens „alles andere richtig machen“: Familienbett, Tragen, EC. Aber wie es sich zeigte, funktionierte das nicht so richtig und sie war völlig verunsichert, verzweifelt und hatte Schuldgefühle. Tatsächlich dachte sie, dass sie ihrem Baby keinen guten Start ins Leben geben würde.

Natürlich stimmt das nicht. Denn es gibt ihn nicht, den einen richtigen Weg. Nur allzu oft bekommen wir den Eindruck vermittelt, dass man Kinder eben nur selbstbestimmt gebären, stillen, tragen und mit ihnen im Familienbett schlafen müsse und dann würde alles gut werden. Und wer diese Dinge nicht macht, der hat schon versagt, der gibt seinem Kind keinen guten Start ins Leben. Ein harter Druck, der auf den Eltern lastet. Denn wer kann schon etwas dafür, wenn die Geburt anders verläuft, als man sich das gewünscht hat oder wenn es an Beratungsmöglichkeiten zum Stillen oder Tragen mangelt? Und selbst, wenn es nicht an Unterstützung mangelt, sondern sich die Familie aus ganz persönlichen Gründen dafür entscheidet, bestimmte Dinge zu tun oder sein zu lassen, die man allgemein schon als Babystandard ansieht, bedeutet das noch nicht, dass man einen schlechten Weg gewählt hat. Da schiebt eine Frau ihr Kind im Buggy mit Gesicht nach vorn? Uiui, ganz schlechte Zukunftsprognose für das Kind, so scheint es mittlerweile oft aus vieler Munde zu klingen.

Seit mehr als 10 Jahren arbeite ich nun mit Eltern. Ich habe Mütter begleitet, die Kinder getragen haben, die Kinderwagen genutzt haben, die mit ihren Kindern in einem Bett schlafen oder auch nicht, die Brei geben oder BLW praktizieren, die Stoffwindeln nutzen oder abhalten oder Wegwerfwindeln haben. Und ich habe selber zwei Kinder bekommen und begleite sie auf ihren ganz unterschiedlichen Wegen. Aus diesen Erfahrungen heraus kann ich sagen: Es gibt ihn nicht, den EINEN Weg.

Der EINE Weg sieht nämlich bei jeder Familie und jedem Kind anders aus. Die einen Eltern können die Signale ihres Kindes problemlos lesen und halten ihr Baby ab, stillen zur passenden Zeit und finden den richtigen Zeitpunkt, um das Baby in den Schlaf zu begleiten. Ein anderes Kind hat durch sein Temperament Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden und braucht von seinen Bezugspersonen Hilfe dabei, muss beruhigt werden, braucht vielleicht mehr Ruhe als ein Kind, das jederzeit an jedem Ort einschlafen kann. Wieder ein anderes Kind ist besonders empfindsam über die Haut und kann durch Kleinigkeiten wie Etiketten in Kleidung nicht zur Ruhe kommen oder wird unruhig, wenn es in der Trage zu stark schwitzt. Und auch auf Seiten der Eltern gibt es immer wieder so viele verschiedene Eigenschaften, Temperamente, persönliche Erfahrungen und Geschichten, dass es niemals den nur einen richtigen Weg geben kann, der für alle gültig ist.

Bindungsorientierte Erziehung, das bedeutet, dass wir den Weg suchen, der für uns und unser Kind richtig ist. Wir schauen auf die Bedürfnisse unseres eigenen Kindes und auch auf unsere persönlichen Bedürfnisse und gehen diesen nach. Wir wollen das Beste für uns und für unser Kind. Das muss nicht das sein, was bei den Nachbarn das Beste ist und selbst bei Geschwisterkindern muss es nicht das sein, was beim ersten Kind gut und richtig war. Natürlich gibt es Grundsätze, die immer und bei allen Kindern gleich sind: Dass sie nicht geschlagen werden dürfen, dass ihnen keine psychische Gewalt angetan werden darf – dazu zählt auch, dass sie in ihren Grundbedürfnissen wahr genommen werden und beispielsweise nicht schreien gelassen werden. Doch darüber hinaus sind die Wege so vielfältig, so einzigartig. Lassen wir uns nicht von den Wegen der anderen verunsichern und schauen wir auch nicht streng und strikt auf pauschale Schlagworte wie antiautoritär Erziehung oder Attachement Parenting. Einzelne Wege lassen sich nur schwer in Konzepte hinein passen. Einzelne Wege sind einzelne Wege. Und sie passen nunmal zu jedem Kind und zu jedem Elternteil ganz nach Bedarf. Bindungsorientierte Erziehung ist wie ein Maßanzug, gefertigt aus dem feinsten Stoff, den unsere persönliche Haut tragen mag nach dem Schnittmuster der individuellen Persönlichkeit unseres Kindes.

 

9 Monate Windelfrei – eine Bilanz

Töpfchen

Kürzlich hat Franzi von „Einfach klein“ eine Bilanz von 18 Monaten windelfrei gezogen und zu weiteren Berichten aufgefordert. Dem möchte ich hier gerne nachkommen und über unsere bisherige „windelfrei“-Zeit berichten. An anderer Stelle hatte ich ja bereits davon berichtet, wie wir zu windelfrei kamen: Vor vielen Jahren hatte ich einmal das Buch „Es geht auch ohne Windeln!“ gelesen und mir dann, nach der Geburt der Tochter gedacht, dass es aber gut auch mit Windeln geht. Dann kam einige Jahre später der Sohn in unser Leben. Und er war so völlig anders als die Tochter mit einem ganz anderen Temperament und anderen Bedürfnissen. Es dauerte einige Monate – 5 an der Zahl – bis ich merkte, dass sein häufiges Weinen mit seinem Ausscheidungsbedürfnis zusammen hing. Er wollte einfach nicht in seinen nassen Stoffwindeln sein! Und so nahm ich den Gedanken des „windelfrei“ also doch noch einmal auf und begann, ihn abzuhalten.

Obwohl man manchmal liest, dass es schwierig ist, mit „älteren“ Kindern zu beginnen, hatten wir keine wirklichen Startschwierigkeiten. Es schien so, dass der Sohn nur darauf gewartet hätte, dass bei mir endlich der Groschen fällt: „Endlich verstehst Du mein Signal!“, schien er mir zu sagen. Er war beglückt, dass ich ihn abhielt. Die englische Bezeichnung „elimination communication“ passt meiner Meinung nach hervorragend für die natürliche Säuglingspflege. Denn bei der Bezeichnung „windelfrei“ könnte man irrtümlicherweise annehmen, auf Windeln würde ganz verzichtet werden. Natürlich klappte es nicht immer. Das lag meist daran, dass ich mit anderen Dingen beschäftigt war und sein Signal einfach nicht wahrnahm, während ich mit der Tochter (die in dieser Zeit anfangs noch nicht in den Kindergarten ging) in eine Sache vertieft war oder gerade etwas im Haushalt machte. Oder unterwegs war und ihn nicht abhalten konnte, weil es zu kalt war, wir gerade im Auto saßen oder oder…

Dann kam der Sommer und damit eine einfache windelfrei-Zeit. Draußen Abhalten war durch angenehme Temperaturen möglich (auch wenn ich trotzdem weiterhin Stoffwindeln verwendete und ihn auch dort hinein machen ließ, wenn es nicht anders ging) und auch in der Wohnung konnte er nackt herumtollen. Natürlich ging auch mal was daneben. Auch mal öfter. Besonders in Zeiten von Umbrüchen (Entwicklungsschübe, Zahnen, Krankheit) änderten sich die Signale. Da ich das Windelflies nicht mehr benötigte, weil er seinen Stuhlgang sehr genau anzeigte und das so gut wie nie in die Windel gemacht wurde, entdeckte ich, dass Windelflies ideal ist, um damit Urin aufzuwischen und sauber zu machen, weil es so schön reißfest ist und später trotzdem mit den Stoffwindeln mitgewaschen werden kann. Der Mann war weiterhin etwas skeptisch und fragte manchmal, ob es in unserer Wohnung noch Orte geben würde, an denen noch kein Kind eine Pfütze hinterlassen hätte. Doch ich machte weiter.

Als der Sohn anfing, selbständig in den freien Sitz zu kommen mit etwa 8 Monaten, kaufte ich ein Töpfchen und setzte ihn, als er gut allein sitzen konnte, für das „große Geschäft“ auf das Töpfchen. Zunächst war es ungewohnt für ihn, weil er das Abhalten gewöhnt war. Dann aber, als er uns als Vorbilder sah und verstand, benutze er das Töpfchen zunehmend, irgendwann auch für Urin. Er veränderte seine Ansagen und machte nicht mehr mit Blicken oder Geräuschen auf sein Bedürfnis aufmerksam, sondern fasste gelegentlich demonstrativ an die Windel, um mir klar zu machen, dass er musste. Natürlich gab es auch weiterhin viele Situationen, in denen auch die Windel nass wurde. Gerade  während der Eingewöhnungszeit der Tochter im Kindergarten war es nicht möglich, dort richtig auf seine Signale zu achten bzw. darauf einzugehen. Wenn ich aber merkte, dass er musste und ich ihn nicht abhalten konnte, erklärte ich ihm, dass er nun leider in die Windel machen müsse und ich sie ihm dafür schnell wechseln würde. Ich bin mir sicher, dass er mich verstand.

Allerdings war und ist er in Sachen Abhalten sehr wählerisch: Er möchte nur auf sein eigenes Töpfchen gehen und bevorzugt auch unser Waschbecken und unsere Toilette. An anderen Orten tut er sich schwer damit. Er wartet und schüttelt den Kopf. Oft nimmt er dann doch lieber den Weg, in die Windel zu machen.

Um den 10. Monat kamen die ersten Wörter und um den 13 Monaten kamen auch „pullern“ und „Kacka“ in den Sprachgebrauch. Dabei ist „Kacka“ oft für Stuhl und Urin im Gebrauch und bedeutet so viel wie „auf Toilette gehen“. Damit wird windelfrei nun noch einfacher, weil er tatsächlich oft einfach ansagt, dass er auf Toilette muss oder zumindest, wenn er gerade in die Windel gemacht hat. An Tagen, an denen ich die Möglichkeit habe, gut auf seine Signale zu achten, kann ich ihn vollständig abhalten. Stuhlgang erledigt er ausnahmslos in sein Töpfchen.

9 Monate leben wir nun „elimination communication“. Und auch, wenn der Mann anfangs und zwischendurch immer wieder ziemlich skeptisch war, findet er es gut, wie es jetzt beim Sohn funktioniert und dass auch er ihn nun problemlos abhalten kann. Die Kommunikation um die Ausscheidungsbedürfnisse hat tatsächlich auch an unserer Beziehung oder vielmehr an meinem Bild vom Kind  verändert: Babys sind unglaublich kompetente, kleine Wesen. So, wie sie ihren Hunger, ihr Bedürfnis nach Nähe oder den Wunsch nach Unterhaltung ausdrücken, zeigen sie auch, wann und ob sie auf Toilette gehen müssen. Es ist nicht notwenig, ihnen beizubringen, ihr Bedürfnis in eine Windel zu verrichten, um es ihnen später wieder abzutrainieren. Wenn wir genau hinsehen, können wir ihr Signal tatsächlich deutlich wahrnehmen. In Kombination mit Stoffwindeln kann man zusätzlich auch einen guten Beitrag für die Umwelt leisten, in dem man Wegwerfwindelberge nicht weiter ansteigen lässt. Und es hat den großen Vorteil (sowohl bei windelfrei als auch bei der Verwendung von Stoffwindeln), dass die Haut im empfindlichen Windelbereich viel besser versorgt wird. Kein einziges Mal hatte der Sohn bislang eine Windeldermatitis. Für uns war und ist es der richtige Weg, „elimination communication“ zu betreiben, auch wenn ich mir das anfangs nicht hätte denken können. Aber auch wenn ich all diese positiven Wirkungen sehe, halte ich weiter auch daran fest: Natürlich geht es auch mit Windeln, und man ist trotzdem kein schlechte Mutter und kann eine gute, tiefgehende Beziehung mit seinem Kind haben! Kein Dogma, aber einen Versuch ist es wert, oder?

 

 

Glaubt nicht, was ihr in Filmen seht – Warum Babys NICHT mit dem Gesicht nach vorn getragen werden sollen

Hangoverposter09Ich wohne in Berlin. Hier sehe ich jede Woche Kinder, die falsch getragen werden. Manchmal ist es „nur“ keine korrekte Spreiz-Anhock-Haltung, manchmal ist es eine Trage mit zu schmalem Steg. Und leider viel zu oft ist es der verstörende Anblick eines falsch herum getragenen Kindes, das einen mit aufgerissenen Augen anblickt. Dabei ist doch fast überall zu lesen, dass Kinder eben nicht mit dem Rücken am Bauch des tragenden Erwachsenen getragen werden sollen. Aber schaltet man den Fernseher ein oder besucht man einen angesagten Kinofilm, sieht man genau das: Babys, die in einer Trage hängen und einen frontal anblicken. Und was im Kinofilm so cool aussieht, will der Vater im Alltag auch nicht missen. Daher wird das Kind selbstverständlich ebenso in die Trage gesteckt, wie es im Film gezeigt wurde -beispielsweise in Hangover. Doch da gibt es einen großen Haken: Wir sind nicht im Film! Ich erwarte ja auch nicht, dass mein Mann abends mit einer Spinnenmaske von der Decke hängt. Und natürlich gibt es auch einen Grund, warum Babys im Film falsch herum gezeigt werden: Weil wir sie sonst nicht sehen würden. Das bewegte Bild möchte etwas vermitteln. Wir sollen das Kind sehen, wie es blickt, was es tut. Deswegen werden Kinder falsch herum getragen. Das ist natürlich nicht schön und wünschenswert wäre es, wenn es dennoch anders gemacht werden würde. Aber: So ist es im Film. In der Wirklichkeit hingegen, sollen Kinder eben nicht mit dem Gesicht nach vorn getragen werden – und das aus diesen Gründen:
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Warum Kinder keine Supermütter brauchen

Ich bin keine Supermutter. Früher, ganz am Anfang der Elternschaft, da dachte ich einmal, dass ich das sein müsste. Da dachte ich, dass ich keine Fehler machen möchte. Dass ich alles ganz anders als meine Eltern machen möchte und vollkommen richtig. Dass mein Kind in einer Idylle aufwachsen soll ohne Probleme, weil ich seine Signale wahrnehme und prompt und immer richtig reagiere. Weiterlesen

Wie heißt das Zauberwort? Respekt.

„Danke“ sage ich zu meinem kleinen Kind als es mir den Baustein überreicht. Mit einem „Bitte“ stelle ich das Getränk vor ihm ab. „Bitte“ und „Danke“ sind Begleiter im Alltag mit Kindern. Und dennoch sind es keine Wörter, die abverlangt werden können oder sollten, denn mit einem „Und wie heißt das Zauberwort?“ werden wir unserem Kind nicht das Empfinden von Dankbarkeit vermitteln. Dankbarkeit ist ein Gefühl, das empfunden werden sollte, es ist keine lehre Worthülse. Und genau dies können wir unseren Kindern beibringen, indem wir nicht Worte erzwingen, sondern Bestandteil des Alltags sein lassen.
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Attachment Parenting verstehen

Man liest es in Elternzeitschriften und hört in Krabbelgruppen davon: Attachment Parenting ist in aller Munde. Doch was genau bedeutet eigentlich dieses Konzept, das da aus Amerika scheinbar zu uns herüber gekommen ist? Ist es wirklich ein strenges Konzept mit Regeln, an die man sich irgendwie halten muss?

„Was wir taten, taten wir, weil es uns natürlich erschien. Erst später fanden wir heraus, dass es einen Namen dafür gab, der das, was wir taten, im Nachhinein bestätigte.“

– W. & M. Sears 2012, S. 17

Dieses Zitat beschreibt eigentlich schon, um was es bei Attachment Parenting geht: um natürliches und vom ureigenen Instinkt gelenktes Eltern-Kind-Verhalten.

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Ruhe, Wärme, Nähe – Die Bedeutung des Wochenbetts

Altmodisch mutet der Begriff „Wochenbett“ schon an. Vielleicht liegt es daran, dass heute kaum noch beachtet wird, wie wichtig diese Zeit nach der Geburt für Mutter und Kind, aber auch die gesamte Familie ist. Entstanden ist der Begriff in einer Zeit, in der Mutter und Kind nach der Geburt noch mindestens eine Woche gemeinsam im Bett lagen. Nach der Zeit des Liegens schloss sich dann eine Phase an, in der Mutter und Kind in der Wöchnerinnenstube blieben. Viel Zeit durfte verstreichen, bis Mutter und Kind wieder den Alltag aufnahmen. Heute sieht es meistens anders aus. Viele Mütter gönnen sich allenfalls die drei Tage im Krankenhaus auf der Wöchnerinnenstation, bis sie zu Hause wieder in den Alltagstrubel zurück fallen. Doch ist das gut so?
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Hausgeburt – warum, wie und was brauche ich dafür?

Hausgeburten sind in Deutschland selten. Laut Qualitätsbericht 2010 der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (Quag) lag die Anzahl der geplanten außerklinischen Geburten 2010 bei 10 699, davon fanden lediglich 3709 Geburten zu Hause statt. Gründe gegen die Hausgeburt scheinen besonders auf einem Argument zu lasten: Eltern entscheiden sich lieber für die Geburt im Krankenhaus, um „auf der sicheren Seite“ zu sein, falls doch eine Komplikation auftritt. Immer wieder warnen Krankenhäuser und Ärzte vor Geburten außerhalb des Kreißsaals. Doch welche Gründe gibt es eigentlich, die für die Geburt zu Hause sprechen? Und wie hoch ist das Risiko tatsächlich, dass eine Hausgeburt wegen eines Notfalls abgebrochen werden muss? Was gilt es zu beachten, wenn eine Hausgeburt angestrebt wird?


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