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ElternbloggerInnen im Gespräch

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Letzten Donnerstag war ich eingeladen zum BRITAX RÖMER Blogger Café in Berlin. Was genau das ist? Eine Veranstaltung für ElternbloggerInnen, bei der sie sich kennenlernen und austauschen können. Veranstalter des Blogger Cafés war dieses Mal Britax Römer. Im Café Milchbart in Prenzlauer Berg kamen 26 ElternbloggerInnen zusammen, viele in Begleitung von Kindern und sprachen über all die Dinge, die bei uns so wichtig sind.

Wer denkt, dass auf solchen Veranstaltungen nur ein paar Produkte der Veranstalter vorgeführt werden und TeilnehmerInnen ein kleines Kaffeekränzchen veranstalten, der irrt. Zwar gab es durchaus eine Produktpräsentation des BOB Revolution PRO Kinderwagen, der sogar unter den Teilnehmerinnen verlost wurde und an die zauberhafte Mareice Kaiser von Kaiserinnenreich ging, ebenso wie auch Kindersitze wie der King II vorgestellt wurden. Doch eigentlicher Inhalt ist der Austausch über „die Arbeit“, denn ja: Bloggen ist Arbeit. Viele Eltern verdienen durch das Bloggen Geld, manche sogar hauptberuflich. Wie das genau geht, werdet Ihr in dieser Woche auch von meiner Interviewpartnerin Marisa Hart erfahren in meiner Blogreihe „Neue Wege – Mütter und ihre Jobs„.

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Elternblogs sind nämlich längst keine Randerscheinung mehr und auch kein zu belächelndes Hobby. Mehr als 1000 Blogs sind bereits in der Sammlung der „Brigitte Mom Blogs“ aufgelistet. Nicht nur Mütterblogs, sondern auch Blogs von Vätern und Großeltern, Tendenz steigend. Dabei gibt es viele Blogs, die sich auf das Schreiben eines Online-Tagebuchs spezialisiert haben, wie es schon lange in den USA praktiziert wird von Blogs wie Girlsgonechild. Doch die Bandbreite der Elternblogs ist noch viel größer: Einige haben sich auf DIY-Beiträge spezialisiert, andere binden ihre beruflichen Erfahrungen mit ein wie Hebamme Anja Gaca von „Von guten Eltern“ oder berichten über ihren ganz besonderen Alltag wie Mareice. Wieder andere zeigen besonders viele Testberichte und bieten Verlosungen an.

So vielfältig wie die Themen sind, sind dementsprechend auch die Inhalte, über die sich BloggerInnen austauschen. Da geht es um die Themen, die ihnen wichtig sind und die Schwerpunkte ihres Bloggens, wie zum Beispiel Anna und Thomas, die über das Reisen mit Kindern bloggen. Es geht aber auch darum, wie und ob man Werbung einbinden kann, wie man mit Konflikten oder negativen Kommentaren umgeht, wie man Themen gesammelt im Netz präsentieren kann in Form von Blogparaden und wie Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden kann. Bloggercafés sind wie kleine Redaktionssitzungen oder die bei Zeitungen üblichen Blattkritiken. Die sind ein wichtiges Instrument, um am Ball zu bleiben, um Qualität zu gewährleisten. Sie sind wichtig und zeigen einmal mehr, welchen wichtigen Stellenwert Elternblogs heute haben.

Bei diesem Treffen habe ich mich gefreut, bekannte Gesichter zu sehen wie Mareice, die ich auf der re:publica kennen lernte oder Nina, die ich kürzlich bei der Bepanthen Stiftung zum ersten Mal traf. Endlich einmal konnte ich ins persönliche Gespräch mit Supermom Henriette kommen, die ich bisher nur von Twitter kannte, wie auch die hinreißende Andrea vom Blog Runzelfüßchen. Und auch endlich die liebe Anja einmal persönlich treffen. Ganz neu entdeckt für mich habe ich das Blog „Mit Kinderaugen“ von Dajana, in das ich auch zukünftig hinein lesen werde. Elternblogs sind wundervoll, immer wieder neu und spannend.

 

 

Mein Vortrag auf der re:publica 2014: Der Online-Elternclan: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Elternblogs

Heute habe ich auf der Re:publica über den Online-Elternclan und seine gesellschaftliche Bedeutung gesprochen. Geschrieben habe ich ja bereits an anderer Stelle auch darüber. Kurz zusammengefasst geht es hierum:

Medial begeisterte Eltern haben es schwer: Mit Smartphone in der Hand wird ihnen Fürsorgelosigkeit und Ignoranz des Kindes vorgeworfen. Andererseits werden ins Netz gestellte Fotos durch Katzenbilder ersetzt oder es wird stolzen Eltern vorgeworfen, inkompetent mit den Persönlichkeitsrechten des Kindes umzugehen. Elternblogs sind zwar in Mengen vorhanden, werden jedoch als redundant betrachtet.

Doch gerade diese Netzgemeinschaft hat eine besondere gesellschaftliche Bedeutung.: Betrachtet man die Menschheitsgeschichte, wird klar, dass Menschen stets in Gruppen zusammen lebten, die zur gegenseitigen Unterstützung dienten. In der modernen Gesellschaft mit ihrer Mobilität und Vereinzelung ist das Clanleben kaum noch möglich. Viele Familien sind zu einer Mobilität gezwungen, die das Beisammensein mit der Herkunftsfamilie nicht mehr ermöglicht. Online-Clans fangen die Unterstützung durch die fehlende Familiengruppe auf: Rat bei Krankheiten wird schnell über Twitter eingeholt, Kindermodetrends über Facebookgruppen geteilt, Kinderzimmertipps bei Pinterest illustriert. Der Onlineclan ersetzt die Familie und ist jederzeit erreichbar.

Auf dieser Basis stellt sich eine bedeutende Frage: Wenn wir Erziehungstipps und Hilfen über das Netz verbreiten, welchen Platz nehmen Socialmediakanäle ein, die Inhalte heraus filtern? Durch das Löschen von Still- und Geburtsbildern wird  dann nicht nur in die Persönlichkeitsrechte eingegriffen, sondern auch in die Kultur.

In Zeiten, in denen Familien nicht mehr in Clans zusammen leben, wo Stillen nicht mehr zum Alltag gehört und natürliche Geburt kaum erlebt wird, nehmen Socialmediakanäle eine bedeutende Rolle zum Transport von Kulturformen ein. Während früher Sheela-na-Gigs die natürliche Geburt an Bauwerken in der Öffentlichkeit demonstrierten, werden heute Fotos aus Netzwerken entfernt und tabuisiert. Dieser kulturelle Eingriff kann zu starken Veränderungen führen in Hinblick auf das Familienleben und die Kultur, wie derzeit u.a. der Hebammenprotest in Bezug auf die Geburtskultur zeigt.

Den gesamten Vortrag könnt ihr Euch nun hier ansehen:

 

Dokumentierte Kindheit: Was wird aus dem Blog, wenn die Kinder älter sind?

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Tamara Beck von „Mama mal 2“ hat mir ein Stöckchen zugeworfen mit der Frage, was aus den vielen Elternblogs wird, wenn die Kinder älter sind. An anderer Stelle habe ich ja bereits darüber geschrieben, warum ich es für sehr sinnvoll halte, dass Eltern bloggen, sich in Netzwerken zusammenschließen, sich auf Facebook und Twitter austauschen. Wir brauchen als Eltern Gemeinschaft, um das Leben zu meistern. In diesem Sinne möchte ich Tamaras Fragen aus meiner Perspektive beantworten:

Wann kommt der Zeitpunkt, an dem ich meinen Blog schliesse oder mit Passwort versehe? Wenn mein Kind lesen kann? Schon früher? Und was passiert dann? Falls überhaupt noch, werde ich dann anders schreiben? Werde ich die Fotos unkenntlich machen oder die Kinder nur noch von hinten fotografieren?

Mein Blog ist ja nicht ein reines Elternblog. Ich schreibe auch „Fachartikel“ zu bestimmten Themen. Besonders zu solchen, mit denen ich beruflich zu tun habe. Und da ich meine Arbeit liebe und hoffe, sie für den Rest meines Lebens auszuführen, werden mir die Ideen für Artikel wohl nie ausgehen. Ich möchte schreiben, so lange es etwas zu berichten gibt und ich merke, dass ich Eltern auf diese Weise begleiten und unterstützen kann.

Ich habe schon oft überlegt, wie ich meinen Kindern mein Blog zugänglich mache, ob ich ihnen die Artikel ausdrucke und mit in ihre Fotoalben klebe. Denn obwohl ich viele Dinge auf meinem Blog, bei Instagram, Facebook oder Twitter konserviere, gibt es auch die ganz klassischen Aufbewahrungsmöglichkeiten: Jedes Kind hat (sehr gut gefüllte) Fotoalben und eine Kiste mit Erinnerungsstücken. In meinem Buch „FABELhaft durchs erste Babyjahr“ habe ich viele Fotos aus dem ersten Jahr mit meiner Tochter verwendet. Dieses Buch befindet sich auch in ihrer persönlichen Schatzkiste. Mein Ebook „Breifrei durch die Babyzeit“ dokumentiert die Beikosteinführung mit dem Sohn und gehört daher mehr zu ihm.

Ich halte es für richtig und wichtig, mein Leben offen zu leben. Ich möchte ein Beispiel dafür sein, dass man Kinder zu Hause gebären kann, dass man lange stillen kann, dass man in Familienbetten schläft und Kinder nicht schreien lässt. Elternschaft ist toll und oft auch anstrengend. Aber schwierig wird es, wenn uns Vorbilder und Gemeinschaft fehlen. Deswegen sehe ich dieses Blog und die Dokumentation unseres Lebens als einen wichtigen Teil gesellschaftlichen Lebens. Meinen Kindern möchte ich beibringen, dass Familie und das Leben nichts ist, was hinter verschlossenen Türen passieren muss, sondern dass man offen damit umgeht, dass man besser im Austausch mit anderen lebt. Natürlich werden dabei auch persönliche Grenzen gewahrt und respektiert. Auch das ist Teil dessen, was Kinder lernen können.

Ich kenne die Diskussion darüber, ob man nun die Persönlichkeitsrechte des Kindes verletzt, indem man Bilder von ihm veröffentlicht. Ich denke nicht, dass das unbedingt stimmt – wenn man bestimmte Dinge beachtet. Das hat verschiedene Gründe, die in der langen Form diesen Blogbeitrag hier sprengen würden, daher müsst Ihr Euch mit dieser kurzen Antwort begnügen: Ich denke, dass unsere Kinder ein anderes Verhältnis zu Privatsphäre etc. haben werden als wir, weil sie schlichtweg anders aufwachsen – so wie wir andere Einstellungen haben als unsere Eltern. Zudem empfinde ich Bilder als Kunst: Ich wähle mit Bedacht Fotos aus. Es sind Bilder, die meine Kinder nicht negativ vorführen, die sie nicht beschämen. Es sind Bilder, die Geschichten erzählen. Und diese Geschichten handeln vor uns, besonders auch von mir, und davon, wie ich Elternschaft definiere, was ich wichtig finde und was ich vorleben möchte. Ich wünsche mir, dass sich meine Kinder dafür später nicht schämen, denn mein Wunsch ist es ja gerade, all dies zu öffnen. Und ich bin ich und was ich hier tue, ist so sehr mit mir verwoben, dass es eben ein Teil davon ist, wie es ist mit mir zu leben. Was hier ist und wie ich mit meiner Familie umgehe, ist authentisch.

Wenn ich den Blog schliesse, speichere ich dann den Inhalt für mich irgendwo ab (wenn ja, wie geht das?), zeige ich ihn vielleicht irgendwann meinen Kindern, wenn sie grösser sind (vlt selber Eltern werden…)?

Wie gesagt sind die Artikel hier ein Teil unserer Geschichte und wenn es sie an dieser Stelle nicht mehr geben würde, dann würde ich sie anders konservieren und für meine Kinder auf jeden Fall zugänglich machen. Warum sollte ich es nicht tun?

Wie wäre es für mich, wenn meine Mutter einen solchen Blog geschrieben hätte und ich derart viel über mich erfahren würde, wie ich als Kind war, wie das Familienleben damals war – von Geburt an, wie sich meine Mutter fühlte, was sie bewegte? Wäre es spannend, eindrücklich, würde es mein Muttersein prägen oder würde es mich befremden?

Ich finde es schade, dass meine Mutter so einen Blog nicht hatte. Vielleicht könnte ich sie heute besser verstehen in ihren damaligen Entscheidungen und in ihrer Einstellung, wenn ich mehr über die damaligen Rahmenbedingungen kennen würde. Um es etwas nachzuholen, habe ich meinen Eltern das Buch „Mama, erzähl mal“ geschenkt, in dem sie ihre Erinnerungen für mich festhalten konnte. Aber im Rückblick ist ja oft einiges anders als in der konkreten Situation.

Ich denke, dass eine solche Sammlung von Geschichten der eigenen Eltern sehr bereichernd ist und vielleicht auch Hilfe geben kann für den eigenen Alltag mit Kindern später.

Was wird es für unsere Kinder bedeuten, so viel über ihre Mutter zu erfahren (im Nachhinein)? Nicht nur die schönen Momente sondern auch die anstrengenden Phasen?

Elternschaft ist nicht nur rosa-rot. So wie das Leben nicht nur rosa-rot ist. Natürlich erfahren Kinder das sowieso im Alltag, dass es mal gute und mal schlechte Phasen gibt. Dass Eltern zu wenig schlafen, wenn die Kinder krank sind oder erschöpft  vom Alltag. All das lernen sie im täglichen Leben und erfahren durch die Verschriftlichung noch einmal die Hintergründe. Warum sollte es Kindern schaden, das zu erfahren?

Was wird es für unsere Kinder bedeuten, so viel über sich selber zu erfahren?

Ich hoffe, dass meine Kinder nicht über dieses Blog so viel über sich selbst erfahren, sondern durch das Leben mit uns und diese Texte hier ihnen nur noch einmal zeigen, wie es ist – als schriftliche Zusammenfassung. Ich denke nicht, dass sie hier Dinge erfahren können, die sie nicht schon selbst über sich wissen oder die ich mit ihnen besprochen habe.

Werden meine Kinder ihr Leben und das meiner Enkelkinder auch irgendwann mal „verbloggen“ oder ist das bis dann wieder passé?

Wer weiß schon, wie sich alles in 20 Jahren entwickelt hat. Fakt ist, dass Eltern und Menschen immer Austausch benötigen, denn wir sind soziale Wesen. Vielleicht geht all dies wieder zurück zu seiner ursprünglichen Form und Menschen leben wieder enger und näher zusammen, so dass dieser Austausch nicht mehr über das Internet erfolgen muss. Ich würde es meinen Kindern wünschen, dass es sich in diese Richtung verändert, weil es vieles im Leben einfacher macht, wenn man Menschen um sich hat, mit denen man Dinge teilen kann.

In diesem Sinne: Mein Blog bleibt erhalten. Es wird mit mir und uns wachsen, sich ändern, aber ich bleibe dabei. Und ich hoffe, so ist es auch bei meinen geschätzten Kolleginnen.

 

Die Online-Eltern – warum es nicht schlimm ist, einem Onlineclan anzugehören

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Erst kürzlich kursierte u.a. auf Facebook wieder ein Artikel darüber, wie viel heutige Eltern am Smartphone hängen würden und welch schlimme Auswirkungen das auf die kindliche Entwicklung haben würde. In dem Artikel „Eltern ständig am Handy – Kinder werden depressiv“ wird betont, dass das Smartphone zu einem Konkurrent der Kinder geworden ist:

Denn für die Kleinen ist die Konkurrenz durch das Smartphone der absolute Horror. «Sie können dadurch sogar depressiv werden», warnt Grieder.

Neu ist diese These nicht, denn auch schon 2011 wird vor den „Unerreichbaren Müttern“ gewarnt. Und auch sonst hört oder liest man es oft: Eltern sind zu viel am PC oder Telefon und damit bei Twitter oder sonstwo. Dass Eltern heute viel  Socialmediakanäle nutzen, ist klar. Die Fragen dazu lauten aber eigentlich: Warum machen sie das? Hilft es ihnen vielleicht gerade in ihrem Elternsein? Brauchen Kinder andauernde Aufmerksamkeit und ist das so vorgesehen?

Was Eltern brauchen sind andere Eltern

Beginnen wir also ganz am Anfang: Wir haben eine Mutter, die gerade zum ersten Mal Mutter geworden ist. Sie wohnt in einer schönen Stadt. Es ist nicht ihre Geburtsstadt, denn dort musste sie wegen ihres Jobs wegziehen. Ihre Eltern wohnen noch in der Geburtsstadt, ihre Geschwister sind – durch andere Jobs – in anderen Städten gelandet. Und selbst in dieser Stadt, in der sie nun wohnt, ist sie schon mehrfach umgezogen. Die Nachbarn kennt sie vom gelegentlichen Paketeabholen. Nun also ist sie Mutter. Sie hat zwar eine Hebamme und geht auch ab und zu zu einem Babykurs, aber dazwischen, da googelt sie nach Begriffen wie „Muttermilchstuhl“ oder „rote Pickel Hals Baby“. Sie ist eine von vielen, vielen Müttern.

Was Eltern ganz besonders brauchen in der Elternschaft sind eigentlich andere Eltern. Sie brauchen Austausch und Informationen. Sie müssen sehen, wie andere mit Babys umgehen und wie ein Baby gestillt wird, damit das auch beim eigenen klappt. Eltern brauchen andere Eltern. Würden wir mit anderen Familien eng zusammen leben (und zwar nicht durch dicke Mauern getrennt), würden wir sehen und hören, dass auch andere Babys (und Kinder) nicht durchschlafen. Wir würden sehen, was gemacht wird, wenn ein Baby Bauchweh hat und – das Beste – wir würden uns gegenseitig unterstützen und abwechseln. Dass wir vereinzelt leben in abgetrennten Wohnungen ist nämlich relativ neu in der Geschichte der Menschheit. Wir sind es nicht gewohnt, allein zu sein. Und wir sind es besonders nicht mit kleinen Kindern. Denn gerade dann brauchen wir andere. Wir brauchen Hilfe und Unterstützung.

Das Artgerecht-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns an eben dies zu erinnern: „Allein mit Kindern sein – das ist weder für Erwachsene noch für Kinder artgerecht“. Bei Artgerecht-Treffen können Eltern Kontakte knüpfen, sich verbinden, einen Clan gründen. Das ist es, was wir eigentlich brauchen. Aber im Alltag ist das manchmal nicht so möglich. Vielleicht gibt es in der Nähe keine Artgerecht-Treffen oder es stehen eben doch noch viele andere Dinge auf dem Programm. Ganz allein sein, das können wir aber auch nicht. Wir brauchen den Austausch. Und natürlich liegt es nahe, dann die Kanäle zu nutzen, die man hat. So wird auf Twitter mitgeteilt, dass das Baby nicht schläft und man am Rande des Nervenzusammenbruchs ist. Man zeigt auf Instagramm Fotos vom Sprössling und tauscht sich in Gruppen auf Facebook darüber aus, welche Windeln man benutzen sollte oder was man von Durchschlaftipps hält. Eltern schaffen sich so eine Art medialen Clan. Sie sind in einer Gemeinschaft, die den Rücken stärkt, Hilfe bietet, tröstet, lobt, bestärkt. Sie hören von anderen Eltern in ganz Deutschland oder gar der ganzen Welt, dass Kinder überall nicht durchschlafen, lange gestillt werden und bei Mama und Papa mit im Bett schlafen wollen.

Natürlich ersetzt das Internet keine Freundschaften und auch nicht die Müttergruppe, mit der man nachmittags gemeinsam Kaffee trinkt. Aber es erweitert diese Möglichkeiten. Auch außerhalb eines Treffens oder eines Kurses wie FABEL, der Eltern in der Erziehungskompetenz stärkt und ihnen Informationen an die Hand gibt für den Alltag, haben Eltern die Möglichkeit zum Austausch. Und zwar rund um die Uhr. Wenn das Baby nachts um zwei eine Spielstunde veranstalten will, findet man auf Twitter ganz sicher Eltern, die aus irgendeinem Grund auch wach sind. Man ist nicht allein. Nie. Genau, wie es eigentlich für uns vorgesehen ist, denn – um es noch einmal zu wiederholen – wir sind soziale Wesen und ziehen Kinder eigentlich in Gemeinschaft auf.

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir uns hinsetzen sollen und permanent in Anwesenheit der Kinder auf das Handy starren und tippen und auf Antworten warten sollen. Es ist wohl auch eher die Minderheit, die so vorgehen mag. Gut ist es natürlich, sowieso vorhandene Freizeiten für den Austausch im Netz zu wählen, etwa während des Nachmittags- oder Nachtschlafes. Aber natürlich darf man auch mal zwischendurch eine Nachricht versenden, etwas lesen oder telefonieren. Kompetenter Umgang ist gefragt. Und auch für die Kinder ist es gut, wenn Eltern den Ärger und Frust einmal nicht hinunter schlucken müssen, sondern anderen davon berichten können. Und natürlich ist es schön, auch mal von den Sonnenseiten des Elterndaseins vorzuschwärmen.

Eltern müssen nicht immer aufmerksam sein

Wie sollen Eltern denn nun eigentlich sein? Widmen sie ihren Kindern viel Aufmerksamkeit, werden sie gleich als Helikoptereltern beschimpft und durch die Presse gezogen. Machen sie es nicht, sind sie unempathische Soziopathen mit Smartphone. Es ist nicht einfach, Eltern zu sein. Man scheint sich permanent auf einem schmalen Grad zu bewegen. Doch schauen wir auch hier einmal, was die Natur vorgesehen hat: Sind Eltern wirklich diejenigen, die immer in der Nähe der Kinder saßen und jederzeit ansprechbar und mitteilsam waren? Das waren sie wohl kaum. Natürlicherweise gehen Eltern eben auch ihren Beschäftigungen nach. Sie arbeiten (idealerweise auf eine Art, die das Zusammensein mit den Kindern ermöglicht), sie kochen, waschen, putzen, unterhalten sich mit anderen. Sie sind eben nicht nur und ausschließlich auf die Kinder fokussiert. Leider hat sich unser Leben sehr gewandelt und wir arbeiten und leben nicht in Gemeinschaft und haben dadurch wenig Vorbilder. Und sicher ist es wichtig, in vielen Dingen auch einen Weg zurück zu finden und uns auf das Ursprüngliche wieder zu besinnen und für unser Leben zurück zu erobern. Doch unsere Fortschritte lassen sich nur schwer oder gar nicht rückgängig machen. Deswegen ist es gut, diese Neuerungen auf sinnvolle Weise zu nutzen und uns damit das nachzubilden, was wir brauchen. Kann man mitten in der Nacht keine Clanmitglieder persönlich fragen, was mit einem bei 40°C fiebernden Kind macht, tut man das auf Twitter oder Facebook. Das bedeutet nicht, dass man unaufmerksam ist, als Eltern versagt, weil man es nicht weiß. Es bedeutet nur, dass man sich Hilfe holt, wie es normal für uns ist.

Wie würden Eltern sein, die sich nur auf das Kind konzentrieren? Die allein mit Kind in der Wohnung sitzen und von morgens bis abends Kaufmannsladen und Mutter-Vater-Kind spielen würden? Wahrscheinlich ziemlich unglücklich. Und ja, man hat schließlich auch andere Dinge noch zu tun. Man muss den Haushalt, das Alltägliche erledigen und hat dabei auch nicht immer die Kinder im Auge.

Das ist auch gut. Denn Kinder brauchen auch Freiraum, um sich zu entwickeln. Sie müssen Möglichkeiten des Ausprobierens haben außerhalb des aufmerksamen elterlichen Blicks. Sie müssen auch Falsches tun und erfahren dürfen – unter dem permanenten Blick der Eltern ist das nicht möglich. Eltern müssen nicht 100 Prozent jederzeit bei ihren Kindern sein. Der 1886 geborene britische Kinderpsychoanalytiker Donald W. Winnicott entdeckte bereits, dass “zu gute Mütter” (too good mothers) keinesfalls das sind, was Kinder benötigen. Während das Baby am Anfang des Lebens mit seiner Mutter noch ganz verschmolzen und symbiotisch ist und Mütter bestenfalls prompt auf seine Bedürfnisse reagieren, brauchen Babys für ihre Entwicklung jedoch zunehmend auch ein gewisses Maß an Unzufriedenheit für ihre Entwicklung. Winnicott entdeckte, dass Mütter zunehmend weniger und weniger perfekt auf ihr Kind eingehen – und dies parallel zu den wachsenden Fähigkeiten des Kindes, damit umgehen zu können. Das bedeutet: Anfangs reagieren Mütter bestenfalls prompt und richtig auf das Baby. Mit der Zeit reagieren sie aber weniger schnell und lassen das Baby auch mal ein wenig quengeln, wenn es nicht an das Spielzeug heran kommt. Und dies hat eine ganz wichtige Bedeutung für die Entwicklung des Kindes: Es lernt nämlich dadurch, dass Bedürfnisse nicht sofort erfüllt werden müssen, sondern auch etwas aufgeschoben werden können. Hierdurch kann es auch lernen, sich selbst zu regulieren, weil es eigene Beruhigungsstrategien findet. Das Baby erfährt, wie man mit negativen Gefühlen umgehen kann. Auch kann es hierdurch zur weiteren Entwicklung angeregt werden: Wer sofort alles gereicht bekommt, wenn er etwas quengelt ist nicht darauf angewiesen, sich selbst zu bewegen. Ein gewisses Maß an Unzufriedenheit ist also durchaus als Motor der Entwicklung zu betrachten. Umgekehrt wird einem Baby, dem jeder Wunsch schon von vornherein “von den Augen abgelesen wird”, um die Fähigkeit gebracht, sich selbst zu verstehen. Es lernt keine Selbstwirksamkeit, weil es nicht erfahren kann, dass es sich auch selbst helfen kann und darf. Winnicott findet daher, dass die “good enough mother” der “too good mother” gegenüber vorzuziehen ist. Wir müssen also nicht Supereltern sein, sondern einfach nur hinreichend gut!

Kinder brauchen andere Kinder

Natürlich bedeutet all dies nicht, dass Eltern nur noch Onlineaustausch benötigen und es kein Problem ist, wenn sie ständig auf das Handy schielen. Selbstverständlich kommt es auf das richtige Maß an. Aber wir brauchen auch kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn wir unseren Alltag online teilen. Wir müssen uns nicht ständig nur und ausschließlich auf die Familie konzentrieren. Wir dürfen uns austauschen, Rat und Unterstützung holen. Es ist normal. Und es hilft in so vielen Momenten.

Was wir dennoch nicht vergessen dürfen: Auch Kinder brauchen Gemeinschaft und Austausch. Sie brauchen konkrete, wirklich anwesende Personen zum Spiel, zur Auseinandersetzung, zum Lernen. Sie brauchen einen real vorhandenen Clan und Erfahrungen außerhalb der eigenen vier Wände. Und deswegen ist es wichtig, dass wir uns nicht nur online austauschen und einigeln, auch wenn wir dort jederzeit Antworten und Gemeinschaft finden können. Was für uns vielleicht eine gute Alternative ist bei mangelnden realen Kontakten, ist es für die Kinder nicht. Für sie müssen wir auch außerhalb von Twitter und Facebook Gruppen finden und Gleichgesinnte. Für sie und mit ihnen besuchen wir Babykurse und Krabbelgruppen und suchen auf Spielplätzen und in Turngruppen Menschen, die zu uns passen und mit denen wir auch im realen Leben ein Netzwerk aufbauen können. Aber wenn wir das haben, wenn wir gut eingebunden sind, dann spricht nichts dagegen, dass wir auch mal das Handy zücken und dort Gemeinschaft suchen und haben.

Wenn ich jetzt nicht Mutter wäre…

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Manchmal frage ich mich, was heute sein würde, wenn ich nicht Mutter von zwei Kindern wäre. Hätte mein Leben eine andere Richtung genommen?  Das ist wohl sehr wahrscheinlich.

Wenn ich nicht Mutter wäre, würde ich vielleicht am Wochenende ausschlafen. Vielleicht würde ich dadurch nicht unbedingt mehr Schlaf bekommen, da ich ja gar nicht erst früh ins Bett gehen müsste, weil es ja keine Kinder gäbe, die mich früh am Morgen aus eben diesem Bett holen. Ich würde also spät ins Bett gehen. Vielleicht würde ich noch immer wie mit Mitte 20 durch Discos ziehen. Ich würde sehr wahrscheinlich mehr ins Kino gehen oder ins Museum. Doch Schlaf hätte ich mit hoher Wahrscheinlichkeit – zumindest am Wochenende – nicht mehr als jetzt auch.

Wenn ich nicht Mutter wäre, würde ich vielleicht meine Hobbys besser pflegen. Früher habe ich viel gemalt. Wenn ich heute male, dann habe ich nach kurzer Zeit einen dicken Strich von irgendeiner engagierten Kinderhand auf meinem Bild. Das Malen, dem ich früher nachging, ist gerade jetzt nicht machbar. Dafür fädel ich Perlen auf, filze, häkle kleine Stoffpullover für Puppen, die dann doch wieder aufgehen. Ich gehe viel mehr in die Natur als früher. Meine Hobbys haben sich geändert, aber eigentlich könnte man sagen, dass ich welche habe.

Wenn ich nicht Mutter wäre, würde ich vielleicht viel mehr mit meinen Freunden zusammen sein. Früher einmal, da hatte ich ziemlich viele verschiedene Freunde. Es waren Freunde ganz verschiedener Art. Wenn ich eine bestimmte Sache machen wollte, rief ich eben einfach die passende Freundin dazu an. Heute haben meine Freunde auch Kinder und sind mindestens genauso eingespant wie ich. Sie haben auch nicht viel Zeit. Heute treffe ich mich mit den Eltern der Freunde meiner Kinder. Ich sehe sie im Kindergarten und auf dem Spielplatz und ja, irgendwie sind sie dann auch meine Freunde. Man teilt die gleichen Geschichten, Erfahrungen, Sorgen. Ist das nicht eine gute Basis für eine Freundschaft?

Wenn ich nicht Mutter wäre, würde ich vielleicht Karriere machen. Ich habe meine Doktorarbeit an den Nägel gehängt, als meine Tochter geboren war. Ich habe meinen sicheren Job gekündigt, um mich selbständig zu machen, weil das viel besser mit der Familie zu vereinbaren war. Aber wenn ich ehrlich bin, könnte ich auch so Karriere machen, mit Kindern. Ich habe mich nur einfach für einen anderen Weg entschieden. Vielleicht hätte ich das auch ohne Kinder irgendwann?

Wenn ich nicht Mutter wäre, hätte ich vielleicht keine Dehnungsstreifen auf meinen Brüsten von dem Brustwachstum in den Schwangerschaften. Und ziemlich wahrscheinlich hätte ich innerhalb von 5 Jahren nicht zweimal 20kg zugenommen, um sie dann wieder abzunehmen. Mein Körper würde vielleicht anders aussehen. Aber sind wir mal ehrlich: Auch ohne Kinder wäre die Zeit nicht an mir vorbei gegangen und ich würde heute mit 33 trotzdem nicht mehr aussehen wie mit 27.

Wenn ich jetzt nicht Mutter wäre, wären viele andere Dinge passiert. Mein Leben hätte einen anderen Weg genommen. Aber niemals wäre es da stehen geblieben, wo es einmal war. Denn so ist das Leben nicht. Es geht weiter. Wir verändern uns, wir schließen neue Freundschaften und verlieren alte, wir finden neue Interessen und geben alte auf. Wir gehen manchmal neue Wege. Beruflich oder auch anders. Und die Zeit geht nicht an uns vorbei. Wenn ich jetzt nicht Mutter wäre, würde mein Leben vielleicht anders aussehen. Es würde andere Farben tragen. Es wäre anders gefüllt, aber es wäre nicht reicher. Es wäre nicht besser, weil ich vielleicht ausschlafen könnte oder mein Körper mehr dem Ideal entsprechen würde.

Es gibt nichts, was ich bedauere, weil ich diesen Weg gegangen bin und nicht einen anderen. Jeder Weg, den ich hätte gehen können, hätte mich an anderen Sehenswürdigkeiten vorbei geführt. Es macht deswegen keinen Sinn, anderen Wegen hinterher zu trauern und sich nach Dingen zu sehnen, die vielleicht anders sein könnten. Denn wenn sie es wären, wären auch wir anders. An den Tagen, an denen ich mit tiefen Augenringen, verwischter Mascara und bekleckertem Hemd vor dem Spiegel stehe und mir wünsche, ich wäre allein und unabhängig, blicke ich dann doch zur Seite. Dort sehe ich zwei kleine Menschen, die ich aus ganzem Herzen liebe. Und ich frage mich: Wenn ich jetzt nicht Mutter wäre, wann denn dann?

Wohin mit Kind in Berlin? Mal wieder Paar sein im Kinderwagenkino

Wenn ein Paar Eltern wird, ist das oft nicht so einfach. Es gibt so vieles, was sich ändert. An einem selbst, körperlich und psychisch, aber vor allem auch am Alltag. Manchmal ist es nicht einfach, neben dem Elternsein auch ein Paar zu bleiben. Deswegen ist es wichtig, sich als Paar auch immer wieder zu begegnen. Weiterlesen

Wie ich durch meine Kinder Gelassenheit lernte

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Vielleicht kennt Ihr diese Tage, an denen man denkt: „Heute läuft alles schief. Ich hätte im Bett bleiben sollen mit den Kindern.“ Und wisst Ihr was? Ja, Ihr hättet im Bett bleiben sollen. Nach 1617 Tagen Elternschaft, davon 318 Tage als zweifache Mutter, kann ich das sagen. Es gibt so Tage, an denen einfach nichts klappt. Dabei hatte man es so schön geplant. Man hat Termine, Verabredungen oder möchte einfach nur pünktlich das Kind in den Kindergarten bringen. Aber es geht nicht. Warum? Weil wir nunmal nicht alleine sind und selber über unser Leben bestimmen. Es gibt da diese kleinen Menschen, die eine ganz eigene Weltsicht haben und eine eigene Vorstellung davon, wie der Tag laufen soll.
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Warum Kinder keine Supermütter brauchen

Supermama_NeinIch bin keine Supermutter. Früher, ganz am Anfang der Elternschaft, da dachte ich einmal, dass ich das sein müsste. Da dachte ich, dass ich keine Fehler machen möchte. Dass ich alles ganz anders als meine Eltern machen möchte und vollkommen richtig. Dass mein Kind in einer Idylle aufwachsen soll ohne Probleme, weil ich seine Signale wahrnehme und prompt und immer richtig reagiere.

Dann kam das echte Leben. Ich merkte, dass das so einfach nicht ging, ohne mich zu verlieren. Die Müdigkeit, das Leben zwischen Job, Elternschaft, Partnerschaft. Es kamen Tage, an denen das, was meine Kinder wollen und das, was ich will, meilenweit auseinander liegen. Es kamen Tage, an denen ich einfach mal schlechte Laune habe und an denen ich keine selbst ausgedachten Ronja-und-Birk-Geschichten erzählen möchte (und schon gar nicht die dritte selbst ausgedachte Geschichte, weil einfach keine Ideen mehr in meinem Kopf sind). Tage, an denen ich nicht mit Fettflecken bekleckert herumlaufen und trotzdem seelig lächeln will. Damit kam zuerst dann auch das schlechte Gewissen: Na toll, was bist DU denn für eine Mutter? Wolltest Du das nicht alles ganz anders machen? Und dann, nach einer Weile, kam die Erkenntnis: Ja, wollte ich mal anders machen. Muss ich aber nicht. Denn ich muss keine Supermutter sein, denn Kinder brauchen keine Supermütter.
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Wie heißt das Zauberwort? Respekt.

Bitte-Danke

Kürzlich war ich mit meiner Tochter auf dem Spielplatz. Sie rannte sofort in den Sand, alles vergessend. Ich rief ihr hinterher: „Bring noch die Schuhe her!“ Da erklang hinter mir von der Bank: „Na, da hat die Mama wohl das Zauberwort vergessen!“ Als ich nicht darauf einging folgte noch „Ist ja auch schwer, sich so ein Zauberwort zu merken.“ Szenenwechsel ein paar Tage später: Wieder sind wir auf dem Spielplatz. Diesmal spielen wir im Sand. Ein anderes Kind bringt den Eltern zur Bank ein matschiges Sandküchlein und kippt es stolz aus, wobei ein Teil des Inhalts auf Schuhe und Füße der Mutter spritzt. Sie schaut auf ihre Füße und sagt: „Na schönen Dank auch. Das hab ich ja jetzt benötigt!“ – Einmal fehlte das „Zauberwort“, einmal wurde es benutzt. Welche Situation ist nun die, die für das Kind unangenehmer war? Und muss es wirklich immer sein, dass wir „Bitte“ und „Danke“ sagen oder reichen nicht auch Gesten, Blicke oder einfach eine wertschätzende Haltung allgemein?
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Mit der richtigen Bewegung Babys unterstützen

Gerade am Anfang ist es für Eltern gar nicht so einfach, mit dem Baby richtig umzugehen. Das Halten ist noch fremd. Eltern fragen sich, wie das Baby gewickelt werden soll, wie man es gut in die Badewanne hebt und wieder heraus oder wie man es überhaupt gut von der Unterlage hoch hebt. Kinaesthetics Infant Handling beschäftigt sich mit der Bewegungskompetenz des Babys als einer der zentralen Grundlagen des Lebens. Eltern erfahren hier, wie sie die Bewegungskompetenz des Babys nutzen können, um gut mit ihm umzugehen, es richtig zu bewegen und dadurch die Entwicklung zu unterstützen.


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