Susanne ist Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin und Autorin mehrerer Ratgeber für Eltern. Sie ist Gründerin des Blogs "Geborgen Wachsen" und Mutter von 3 Kindern

Alle Artikel von Susanne Mierau

Kontrollverlust in der Elternschaft: akzeptieren und neu ausrichten

Die wahrscheinlich einschneidendste Erfahrung, die das Elternsein für mich mitbrachte, ist der Verlust der Kontrolle, wie ich sie gewohnt war vom Leben vor den Kindern: Ich machte konkrete Pläne, ich befolgte sie und kam selten von einem vorgegebenen Weg ab. Studium, Arbeit, Haushalt – alles funktionierte und war abhängig von den Planungen Erwachsener. Und dann wurden wir eine Familie und mein Begriff von Planung änderte sich.

Schwangerschaft und Geburt – ein neues Verständnis beginnt

Schon der Kinderwunsch brachte eine neue Erkenntnis mit, die sich von nun an durch das Leben ziehen sollte: Nicht alles ist so planbar und funktioniert wie ein Stundenplan. Es dauerte eine Weile, bis sich die gewünschte erste Schwangerschaft ankündigte – und spätere kamen dann überraschender. Auch in der Schwangerschaft zeigte sich die Abkehr vom Gewohnten: Hier entwickelte sich auf einmal ein Mensch, der schon von Anfang an einen eigenen Zeitplan mitbrachte. Der Bauch wurde größer und schwerer und ich wünschte mir besonders beim zweiten Kind nach Überschreiten des Geburtstermins die Geburt sehnlich herbei – aber das Kind kam, als es bereit dazu war nach dem eigenen Zeitplan. Tag für Tag schleppte ich mich mit über einem Meter Bauchumfang durch den Tag, bemalte jeden Tag den Bauch, massierte und redete gut zu: Das Kind kam dann plötzlich eines Sonntagmorgens auf seine ganz eigene Weise. Und auch die Geschwister hatten eigene Wege: Ein Kind vor dem Termin, ein Kind nach dem Termin, ein Kind am Termin – jedes ging seinen persönlichen Weg und war nicht zu beeinflussen von meinen Gedanken und Planungen. Der Gynäkologe Prof. Dr. Hildebrandt (2013) spricht sich daher auch dafür aus, dass die Bezeichnung “Geburtstermin” generell nicht mehr verwendet wird, sondern lieber von einem “Geburtszeitraum” gesprochen werden sollte, um weder Schwangere noch deren Familienmitglieder oder Hebammen und Ärztinnen zu beunruhigen und mehr zur Gelassenheit beizutragen. Auch Hebamme Anja schreibt hier dazu: „Wir können vieles, von dem was geschieht, nicht kontrollieren. Aber wir können gestalten, wie wir damit umgehen.“ Es ist der Beginn eines neuen Umgangs, ein neues sozialen Leben, das mit Kinderwunsch und Geburt beginnt.

Das Baby bestimmt mit seinen Bedürfnissen den Alltag

Und dann liegt dieser kleine Mensch in den eigenen Armen und alles daran signalisiert, was es will: Der kleine Mund, der saugen möchte, um Nahrung zu erhalten. Der Körper, der sich anschmiegt und nicht abgelegt werden möchte. Der französische Geburtshelfer und Gynäkologe Michel Odent spricht davon, dass das Milchbildungshormon Prolaktin neben dem Nestbautrieb und Nervosität auch zu “Geisteszuständen von Untergebenheit und Unterwerfung” führt: Wir stellen uns auf das Baby ein und seine Bedürfnisse – und zunächst rücken unsere Pläne in den Hintergrund. Mit kleinem Baby funktioniert der Alltag besser, wenn wir uns zu großen Teilen auf dieses Kind ausrichten und nicht versuchen, unsere früheren (Zeit)pläne durchzusetzen. Das Baby versteht unsere Welt noch nicht, es spürt nur die Bedürfnisse in sich nach Hunger, Zuwendung, Ruhe, Miteinander… Bedürfnisse aufzuschieben ist nun noch nicht möglich. Das entwickelt sich erst mit der Zeit. Versuchen wir aber, sie vehement zu verschieben, führt dies zu Unruhe und größeren Komplikationen und Planänderungen, weil das Baby sich schließlich immer stärker in seinem Bedürfnis mitteilen wird – bis es eventuell aufgrund von Aufgabe verstummt. Das aber kann andere Probleme mit sich bringen. Besonders in der ersten Zeit gibt das Baby den Rhythmus vor – und langsam pendelt sich dann ein gemeinsamer Rhythmus ein in einem Entgegenkommen von beiden Seiten.

Und dann kommt die „Trotz“phase

Und gerade dann, wenn sich alles ein wenig mehr eingependelt hat, und der Alltag natürlich dennoch nicht wie zuvor, aber auch nicht mehr nur noch in kurzen Intervallen am kleinen Kind orientiert ist, sagt das Kind auf einmal „NEIN!“, und auch hier sehen wir wieder, dass es nicht hilft, die eigenen Wünsche und Pläne durchzudrücken, sondern auch hier beginnen wir wieder mit einem Aushandeln, mit einem Pendeln zwischen dir und mir und müssen noch einmal neu Verständnis für neue Bedürfnisse aufbringen: Das Bedürfnis nach Autonomie, das Bedürfnis nach Ressourcensicherung, das Bedürfnis nach Selbstwirksamkeit und gleichzeitig verstehen, dass noch immer Bedürfnisse nicht wie bei uns Erwachsenen behandelt werden können, dass sie oft nicht aufschiebbar sind und dass die Kindergedanken noch anders laufen und sich einem Gefühl noch wild, laut und überschwänglich Platz gemacht wird, wenn es besonders groß wird.

Und so geht es weiter…

Ist diese Zeit vorbei, kommt der nächste Bereich der Vorschuljahre, in denen das Kind nun schon so viel größer ist und sich mit der Welt vertraut macht und den persönlichen Platz darin sucht und sich die Persönlichkeit weiter entwickelt. Es möchte nicht dieses oder jenes Hobby haben, sondern ein ganz bestimmtes und heute unbedingt verabredet sein oder dorthin zur Übernachtungsparty. Es entscheidet auf einmal im Schulalter, sich anders zu ernähren, oder probiert andere Dinge aus. Es beginnt, den eigenen Weg zu gehen, und wir müssen weiterhin aushandeln zwischen dir und mir und uns.

Kontrolle im Familienalltag – aber anders

Bedeutet das nun also, dass wir unsere Kontrolle über das Leben und den Alltag verlieren? Nein. Es bedeutet aber, dass wir im Laufe der Zeit lernen, in einem System zu leben und zu denken – und von Anfang an den kleinen Menschen, der zu unserem Leben dazu kommt, als solchen betrachten sollten: als Mensch mit eigenen Bedürfnissen, Empfindungen und Wünschen. Mit eigenen Vorstellungen. Als Eltern geben wir Werte mit auf den Weg, die uns wichtig sind, die sich vielleicht beim Kind im Laufe der Jahre auch wandeln. Und dennoch ist es wichtig, Werte und Leitsterne zu verfolgen. Denn sie sind es, an denen wir uns selbst immer wieder ausrichten können im Durcheinander des Alltags. Wir verlieren als Eltern nur eine bestimmte Art von Kontrolle, die sich ergibt aufgrund eines eigenständigen Lebens, ohne auf andere immerzu achten zu müssen. Wir gewinnen aber eine neue Art von Alltagsroutine und Kontrolle hinzu: Eine sehr menschliche, bedürfnisorientierte und emphatische Sicht auf das Leben, wenn wir uns darauf einlassen. „Kontrolle“ im Elternleben bedeutet, einen groben Plan zu haben, wohin es geht. Es bedeutet, voraus zu schauen und am besten gleich möglich auftretende Probleme einzuplanen – und sich freudig überraschen zu lassen, wenn sie nicht kommen. Es bedeutet auch, voran zu gehen und Sicherheit zu vermitteln und diese besonders auch dann auszustrahlen, wenn das Kind mal strauchelt.

Als Eltern lernen wir, mit vielen Bällen zu jonglieren und darauf gefasst zu sein, wenn noch ein weiterer spontan hinein geworfen wird – und irgendwie ist das doch ein ganz schönes Bild statt nur einem Stundenplan zu folgen.

Eure

derkompass: friedvolle Elternschaft

Ruth ist eine der meist gelesenen Stimmen in Bezug auf „unerzogenes“ Familienleben bzw. Abkehr von der Erziehung und Gewalt im Familienleben. Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, auf Instagram teilt sie ihre Gedanken und nun hat sie einen kostenlosen Onlinekurs zur friedvollen Elternschaft. Ihr Video zur Ankündigung klingt schon einmal spannend, gespannt bin ich nun auch auf den Kurs.

Saisonal essen als Familie – so geht es {enthält unbezahlte Werbung}

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Familienmahlzeiten sind besondere Zeiten im Familienalltag, denn hier kommen alle zusammen, reden, nehmen Nahrung mit allen Sinnen wahr und genießen. Mahlzeiten in der Familie sind mehr als nur Nahrungsaufnahme. Und auch Nahrung kann mehr sein als nur Lebensmittel aufzunehmen: Die Auswahl der Lebensmittel ist wichtig und wirkt sich nicht nur auf unsere Umwelt aus, sondern auch auf den Nährwert, den die Nahrungsmittel haben. Durch die Auswahl der Lebensmittel, die wir auf dem Familientisch anbieten, können wir auf eine recht einfache Weise etwas für die Umwelt und gleichzeitig eine gesunde Ernährung tun: Saisonale Lebensmittel zu verwenden ist in der Regel gesünder (natürlich nimmt auch die Anbauweise Einfluss und die Nutzung von Pflanzenschutzmitteln).

Warum bedeutet saisonal weniger Umweltbelastung?

Saisonal und regional sind miteinander verbunden: Was bei uns Saison hat, wächst hier in der Nähe. Oft finden wir auch Obst und Gemüse, das gerade bei uns Saison hat, aber dennoch von weit her kommt – hier kann „saisonal“ durchaus irreführend sein und es ist gut, nicht nur auf das zu achten, was eben gerade natürlicherweise bei uns wächst, sondern auch, woher es wirklich kommt. Viel Obst und Gemüse wird über weite Strecken transportiert, wodurch verschiedene Schadstoffe entstehen durch die Transportmittel. Aber nicht nur das: Auch der Anbau in Treibhäusern verursacht beispielsweise im Vergleich zum Freilandanbau wesentlich mehr CO2. Das in Deutschland beliebteste Gemüse beispielsweise, die Tomate, verursacht nach Angaben hier im Anbau hierzulande außerhalb der Saison im Treibhaus 9,3 kg CO2 je kg Tomaten, die Flugwaren aus den Kanaren immer noch 7,2 kg CO2 je kg Tomaten und im Vergleich dazu der ökologische Anbau in der Region während der Saison nur 0,035 kg CO2 je kg Tomaten. – Es lohnt sich also im Alltag, auf die kleinen Schilder beim Einkaufen zu achten, woher eigentlich das Gemüse, das man für saisonal hält, kommt. Durch eine bedachte Auswahl können Energie und Treibhausgase eingespart werden und oft auch Verpackungsmaterialien reduziert werden.

„Die Erdbeere ist eine sehr zarte Frucht
Die vor ihrer Ernte viel Sonne haben muss
Im Winter holen wir sie in Plastik aus weit, weit her
Wasser auf die Wüste, trotz Wasserknappheit, Yeah!
Die Beere schmeckt lasch, dem Gaumen fehlt Spaß
Die Beere ist rot, doch ihre Seele ist tot“
– „Erdbeeren ohne Grenzen“ von Mine & Fatoni

Schwierig ist der Einkauf von Obst und Gemüse aus anderen Ländern auch da, wo die Natur vor Ort unter dem Anbau leidet, weil beispielsweise das Trinkwasser für die Bevölkerung und das Wasser für die Natur aufgrund der Landwirtschaft knapp wird oder weil Wälder für die Bewirtschaftung abgeholzt werden

Warum ist saisonal gesünder?

Regional und saisonal zu essen, war früher vollkommen normal: Obst und Gemüse wurde geerntet und gegessen oder auf verschiedene Weise eingeweckt und haltbar gemacht für den späteren Bedarf. Das hatte durchaus auch gesundheitliche Vorteile, wenn beispielsweise im Herbst und Winter dann Vitamin C reiches Sauerkraut gegessen wurde und auch andere Obst- und Gemüsesorten können gut lang aufbewahrt werden.

Sich von heute auf morgen nur noch auf regionales und saisonales Obst und Gemüse einzustellen, ist gar nicht so einfach, aber wir können immerhin kleine Schritte gehen, um ein wenig die Umwelt zu entlasten.

Wird aber Obst und Gemüse außerhalb der Saison im Gewächshaus gezüchtet, müssen dort oft Pestizide eingesetzt werden, denn im feucht-warmen Klima vermehren sich Pilze und andere Schädlinge. Es muss zudem mehr gedüngt werden, um gut zu wachsen, was sich auf den Nitratgehalt des Lebensmittels auswirkt. Auch um einen langen Transport zu überstehen, wird das Obst und Gemüse behandelt, damit es noch gut aussehend bei uns ankommt. Zudem muss es, um nicht zu verderben, unreif geerntet werden, wodurch dazu noch der Nährstoffgehalt verringert ist. Und letztlich wirkt sich diese Art des Obst- und Gemüseanbaus auch auf den Geschmack aus: Das zu früh gepflückte und über lange Strecken her gebrachte Obst und Gemüse schmeckt nicht so, wie die reife Variante der passenden Jahreszeit.

Obst und Gemüse saisonal und regional beziehen – so geht es!

Wir sind daran gewöhnt, jedes Obst und Gemüse zu jeder Zeit zu bekommen. Natürlich hat das auch mit Bequemlichkeit zu tun und mit mangelndem Wissen. Sich von heute auf morgen nur noch auf regionales und saisonales Obst und Gemüse einzustellen, ist gar nicht so einfach, aber wir können immerhin kleine Schritte gehen, um ein wenig die Umwelt zu entlasten. Kein Umbruch von heute auf morgen, aber sich gemeinsam mit den Kindern dem Thema nähern, denn es kann ein spannendes Projekt sein, gemeinsam die Natur auf diese Weise zu erkunden.

Einen ersten Überblick darüber, welches Obst und Gemüse zu welcher Saison reif ist, kann ein Saisonkalender geben wie der „Obst und Gemüse der Saison“-Kalender mit einer Jahresübersicht über saisonales Gemüse und weiteren Informationen, der zudem noch auf Papier gedruckt wird, bei dem bis zu 15% Zellstoff durch Lebensmittelreste ersetzt werden.

Schön ist es natürlich, gemeinsam mit Kindern Obst und Gemüse anzubauen. Wer keinen eigenen Garten hat, kann sich mittlerweile verschiedene Gärten zum Obst- und Gemüseanbau mieten – auch virtuell. Während unsere Freunde von Von guten Eltern ein gemietetes Landstück am Stadtrand zum Selbstbewirtschaften haben, lässt sich ein anderer Freund aus einem IP Garten das virtuell gezüchtete Gemüse zuschicken. Wer sich nicht langfristig festlegen will, kann auch eine Selbstpflücke mit Kindern besuchen und dort Obst und/oder Gemüse ernten und anschließend weiter verarbeiten.

Inspirationen für alle, die ein klein wenig Platz auf dem Balkon oder im Hinterhof oder der Fensterbank haben, geben auch Bücher wie Lia Leendertz „Urban Gardening: Gemüse anbauen auf kleinsten Raum„*. Auf der Fensterbank wachsen nämlich nicht nur gut Küchenkräuter, sondern auch Sprossen lassen sich in einem Keimglas* (das man auch selber machen kann) gut ziehen und sogar Gemüse wie Tomaten kann hier gedeihen.

Im nächsten Schritt kann dann gemeinsam überlegt werden, wie das Obst über Herbst und Winter konserviert wird, damit eben nicht die frischen Erdbeeren im Winter gekauft werden müssen, sondern auf das selbstgemachte Sommeressen zurück gegriffen werden kann: Von Konfitüren und Marmelade über fermentiertes Essen bis hin zu Pesto, eingemachten Gurken oder getrocknetem Obst: Es gibt viele Möglichkeiten, die auch zu Hause gut machbar sind. Wer mag, kann beispielsweise mit getrockneten Apfelscheiben beginnen, die auf einer Schnur aufgefädelt in einem trockenen Raum getrocknet werden und später geknabbert werden können. Auch hierzu gibt es viele Anregungen auf Blogs, Videos oder Bücher wie Caswell/Siskin „Der kleine Selbstversorger„.

Auch wenn es nicht von heute auf morgen geht und wir vielleicht auch nicht in allen Bereichen und immer saisonal und regional einkaufen, lohnt es sich, einmal genauer hin zu sehen und vielleicht hier und da eine kleine Änderung in den Einkaufsgewohnheiten vorzunehmen oder zusammen mit Kindern dieses spannende Thema aufzugreifen und zu sehen, wo es hin führt.

Habt Ihr noch weitere Tipps?
Viel Spaß beim Ausprobieren,
Eure

 

* Dieser Artikel enthält Links zu Amazon, durch die ich im Falle einer Bestellung eine Provision erhalte ohne dass für Euch Mehrkosten anfallen.
Welt retten und bei Amazon bestellen, passt das? Ehrlich gesagt: Nicht so richtig. Im Moment habe ich aber noch keine gute Lösung für alternative Einkaufsmöglichkeiten, die auch wirklich von Euch genutzt werden. Seien wir ehrlich: Oft geht man dann doch zu Amazon, um zu bestellen. Ich glaube, dass der Effekt, einige der Produkte hier zu verwenden, sich langfristig positiv auswirkt. Wer auch wirklich woanders bestellen würde, kann die Bücher auch bei buch7.de oder ecobookstore bestellen oder am besten direkt beim Buchhandel um die Ecke kaufen oder bestellen.
Für die Platzierung der Links werde ich nicht von den Herstellern, Verlagen, Blogs oder Anbietern bezahlt. Das Poster „Obst und Gemüse der Saison“ habe ich als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Wochenende in Bildern 11./12. August 2018

Diese Woche war eine Urlaubswoche bei uns und wir hatten neben dem Familienurlaub auch noch Besuch von unseren Freunden Von guten Eltern auf dem Land. Wie sich zeigte, sind unsere Tagesrhythmen ganz verschieden und unsere Kinder sind schon lange wach und erwarten Frühstück, während dort noch geschlafen wird – wie beneidenswert. Aber dennoch haben wir sehr schöne gemeinsame Tage verbracht und gesehen, wie wenig es eigentlich braucht, damit Kinder sich wohl fühlen und spielen. Das Wochenende war ein wenig eine Rückkehr zu ganz ursprünglichem Spiel.

So einfach und doch so intensiv und lang andauernd: Der kleine Sohn hat seine Vorliebe für das Nussknacken entdeckt und am Wochenende immer wieder Erdnüsse zerkleinert. Auf den Boden geschlagen, mit den kleinen Fingern von der Schale befreit und dann gegessen. – Eine große Freude. Und auch wenn mein Mann das Erbsenspiel hier ein wenig skeptisch betrachtet, sind es doch immer wieder diese einfachen Spiele, die die Kinder lange fesseln und herausfordern.

Oder auch dieses: In Ermangelung eines Sandkastens, den ich eigentlich in diesem Sommer noch bauen wollte für unseren Garten, haben wir die Zinkwanne, in der sonst im Garten gebadet wird, mit Sand gefüllt. Auch so ist es ein toller Sandkasten. Und es kann nicht nur gebuddelt werden, sondern auch eine Schatzsuche gemacht werden mit im Sand versteckten Schätzen wie Murmeln und mit Goldfarbe bemalten Steinen. Natürlich gibt es auch immer wieder Streit um den begrenzten Spielraum, aber insgesamt ist die Sandzinkwanne doch eine ganz gute Lösung zur Überbrückung gewesen.

Essen für viele einfach gemacht: Bei so vielen Kindern zusammen gilbt es viele besondere Bedürfnisse, Wünsche und Abneigungen. Deswegen ist es so praktisch, einfache Mahlzeiten zum Selbstzusammenstellen anzubieten: Kartoffel-Selbstmach-Salat, Selbstmach-Nudeln mit verschiedenen Zutaten zum Auswählen, Selbstmach-Pizza mit verschiedenem Belag, Hummus mit verschiedenem Gemüse zum Dippen. Und auch wenn es dann immer noch ein „Ih, das mag ich nicht!“ hier und da gibt, kann man immer noch gut auf die Alternativen hinweisen – und muss vor allem keine ganzen Portionen anschließend entsorgen, sondern kann alles Übriggebliebene einzeln aufbewahren und weiter benutzen.

Auch immer wieder eine so einfache Freude für die Kinder: Tiere besuchen, füttern, streicheln. Hier auf dem Land haben wir glücklicherweise die Auswahl und nicht nur Hunde und Katzen sind auf den Straßen zu finden, sondern auch Pferde und Schafe in Fußweite.

Und dann haben wir noch viel Zeit am See verbracht. Oder besser im See. Mit dem ein oder anderen Abenteuer. Ich jedenfalls habe nach diesem Wochenende Muskelkater in den Armen und im Bauch vom Schwimmen und Schwingen und sicherlich ein paar Sommersprossen mehr im Gesicht und Lachfalten von Geschichten, Momenten und Erleichterung. Neben Geschwisterstreit, Kleinkindwutanfällen und einigen Augenrollmomenten ein wunderbares Sommerwochenende – oder vielleicht auch damit, weil das ja irgendwie auch dazu gehört zum Familienleben.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

Wenn Geschwister streiten – Teil 2: Hauen, kämpfen, balgen – Ist das noch normal?

Geschwister streiten sich, denn sie haben unterschiedliche Sichtweisen, Bedürfnisse, Wünsche und streben jeder für sich danach, möglich viele Ressourcen für ihre eigene Entwicklung zu erhalten: in Form von emotionalen oder materiellen Ressourcen. Wie dieser Streit aussieht, ist ganz unterschiedlich: mal lauter, mal leiser. Es ist gut, Streit zu zulassen und Kindern die Chance zu geben, Kompetenzen in der Beseitigung eines Streits zu erwerben. Wut, Enttäuschung, Streit sind nicht per se negative Gefühle, auch wenn wir sie oft so empfinden. Es sind Gefühle, die Raum brauchen. Konflikte müssen benannt und ausgetragen werden, damit sie sich nicht chronisch forttragen in einer Familie. Manchmal brauchen Kinder Hilfe, um aus einem Streit heraus zu finden. Hilfe meint: Ich unterstütze Euch darin, einen guten Weg für Euch beide zu finden und verurteile nicht vorab. Manchmal aber übersteigt der Streit das Aushandlungsniveau und geht dazu über, körperlich zu werden. Aber nicht jede körperliche Auseinandersetzung zwischen Geschwistern ist auch ein Streit.

Worum geht es eigentlich beim Körpereinsatz?

Wenn ich meine Kinder betrachte, sehe ich so manches Mal, wie sie ihren Körper einsetzen im Spiel, in der Kommunikation, im Streit. Und nicht nur hier: Auch auf dem Spielplatz oder in Spielsituationen mit Freunden agieren sie viel über den Körper. Denn die meisten Menschen teilen sich nicht nur über Sprache mit, sondern auch durch Gestik, Mimik und Gebärden. Dies umso mehr, wenn Kinder noch keine Worte haben oder nicht in Worte fassen können, was sie ausdrücken wollen.

Es hilft nicht, Geschwisterkämpfe rigoros zu verbieten, sondern es geht immer um das individuelle Problem, das dahinter steht.

Nicht selten passiert es, dass wir aus unserer erwachsenen Perspektive vorschnell eingreifen und interpretieren: Da ist ein Kind, das breitbeinig den Weg versperrt und seinem Geschwisterkind sagt: „Hier darfst Du nicht rein!“ Oder ein Kind sitzt am Tisch und tritt immer wieder mit dem Fuß gegen das Stuhlbein eines anderen Stuhls, auf dem ein anderes Kind sitzt. Oder ein kleines Kind beißt im Spiel auf einmal beherzt in das größere Geschwisterkind. Es geht so schnell zu denken: „Das war aber ich nicht nett von Dir, das war ziemlich böse!“ Aber wie so oft ist es wichtig, nicht gleich die Handlung zu bewerten, sondern hinter die Handlung auf den Sinn zu sehen und zu versuchen, die Beweggründe des Kindes zu verstehen.

Kinder setzen ihren Körper aus verschiedenen Gründen ein im Spiel und auch in Auseinandersetzungen. Gerade dann, wenn sie impulsiv reagieren, wenn sie reflexhaft auf eine Handlung antworten, kann das körperlich sein. Weil sie vor der Handlung noch nicht wie wir Erwachsenen abwägen können, weil sich kein Nachdenken dazwischen schaltet. Oder aber ihnen fehlen auch Worte und Alternativen, um sich wirklich auszudrücken: Sowohl in den Momenten, in denen sie sich zur Wehr setzen wollen, als auch in solchen, in denen sie vor Übermut und Freude oder Lust ihren Körper stärker einsetzen, als es vielleicht angemessen wäre.

Unterschiedliche Entwicklungsphasen treffen aufeinander

In Geschwisterkonstellationen treffen häufig Altersunterschiede aufeinander, in denen das ältere Kind bei der Geburt des Geschwisterkindes selbst noch in der „Trotz“Phase/Autonomiephase ist und noch nicht fähig ist, jede Handlung reflektiert abzuwägen. Später ist das kleinere Geschwisterkind noch nicht fähig, dies zu tun oder sich sprachlich gut auszudrücken, um auf das ältere Geschwisterkind angemessen zu reagieren – die Positionen des „Nicht-Verstehens“ bzw. „Anders-Handelns“ wechseln sich also ab: Erst ist vielleicht das ältere Geschwisterkind dasjenige, das zu körperlich reagiert, später ist es das kleine Geschwisterkind, das dies tut. Dies liegt an vielen Punkten auch an ihrem jeweiligen Entwicklungsstand und dem Temperament, das sie mitbringen. Daneben aber spielt es auch eine Rolle, wie wir Konflikte zulassen und moderieren oder ob wir diese gänzlich versuchen zu verbannen oder indirekt befeuern.

Vorschnelles Eingreifen

Neben den Momenten, in denen Kinder körperlich Ablehnung oder Überforderung oder Freude ausdrücken, gibt es aber auch die anderen Momente des Balgens mit Geschwistern. Da rollen zwei Kinder über den Fußboden und lachen dabei oder sie spielen im Wasser und spritzen sich gegenseitig nass. Oder sie toben im Bett zusammen mit Kissen. Kommt man als Erwachsener plötzlich zu einem solchen Spiel hinzu, ist die Versuchung groß, einzugreifen: „Ihr sollt euch nicht raufen!“ „Hör auf, deinen kleinen Bruder immer nass zu spritzen!“ – Wir beurteilen eine Situation oft bevor wir wirklich verstanden haben. Und wir greifen oft vorschnell ein.

Natürlich gibt es auch die Situationen, in denen wir als Eltern wissen und denken: „Ah, das Spiel sieht nicht gut aus, da kippt gleich die Stimmung.“ Als Lösung erscheint es naheliegend, zu sagen: „Ich greife lieber jetzt ein und beende das Spiel bevor sie sich verletzen.“ Aber wie bei anderen Konflikten nehmen wir den Kindern damit die Möglichkeit, zu Lösungen zu kommen. Statt als Erwachsener eine Lösung anzubieten, können wir uns in das Spiel, das zu kippen droht, einbringen. Genau hinsehen: Warum kippt dieses Spiel vielleicht jetzt? Hat das größere Kind mehr Energie und muss sie los werden? Kann ich mich einbringen, damit es sich im Balgen gegen mich stemmt und die Energie los lässt? Oder kann ich das kleine Kind, das frustriert ist, weil es unterliegt, unterstützen und dem größeren Kind die Augen öffnen für die Frustration des anderen? Eine Lösung für eine Auseinandersetzung muss nicht immer sein, den Kampf zu beenden. Eine Lösung ist es auch, ihn in eine andere Bahn zu lenken, wenn die Kinder es nicht selbst schaffen.

Ist es immer Kampf und Ablehnung?

Prinzipiell wichtig ist deswegen die Einsicht: Körperlichkeit, Auseinandersetzung und Balgen sind nicht negativ. Sie können Kommunikationsmittel sein, wenn Worte fehlen („Ich will mitmachen“, „Ich will das nicht“, „Ich brauche jetzt Toben“), sie können ein Spiel sein zwischen Kindern, in dem Kompetenzen erworben werden (motorische Kompetenzen wie auch Rücksichtnahme und soziales Spiel) und sie können auch eine Lösung sein für Bedürfnisse („Du bist sauer, komm lass uns …“). Unser Blick als Eltern auf das Toben und Balgen ist oft negativ, weshalb wir vorschnell eingreifen oder es als Eltern auch gar nicht anbieten als Spiel zusammen mit den Kindern. Doch Hauen und Balgen können wesentlich mehr sein als Aggression. Ist es ein Spiel, sollten wir es als Spiel zulassen und einen Blick darauf haben, wie es sich entwickelt und erst notfalls Unterstützung anbieten.

Kampf als Streit

Dennoch gibt es natürlich auch direkten Streit und körperliche Auseinandersetzungen. Mehr als ein „Das darfst Du nicht!“ hilft aber auch hier wieder das Hinsehen: Das große Geschwisterkind, das sich körperlich gegen das Neugeborene zur Wehr setzt und es kneift oder sich auf das Baby legt, möchte mit dem Verhalten etwas ausdrücken. Eine Antwort im Sinne von „Davon geht das Baby kaputt!“ oder „Das darfst Du nicht!“ bringt das Kind nicht weiter, eröffnet keine Alternativen und hilft dem Kind nicht in der Situation, in der es sich befindet. Wir müssen nach Alternativen außerhalb der Situation suchen, damit das große Kind sich nicht körperlich gegen das Baby zur Wehr setzen muss, um gesehen zu werden. Manchmal bedeutet dies, das Kind über einen längeren Zeitraum nah im Zusammensein mit dem Geschwisterkind zu begleiten und immer wieder aufzufangen, Situationen zu erklären oder zu übersetzen, Alternativen aufzuzeigen und zu signalisieren, dass dieses Kind gesehen wird und wir versuchen, es zu verstehen und in seinen Bedürfnissen ernst zu nehmen. Es braucht Zeit, bis das Kind lernt, wie es mit einem Baby gut umgehen kann und dass sein eventuell vorhandener Zorn oder die Eifersucht nicht das Baby als Ziel haben, sondern sich direkt an die Erwachsenen richten sollten.

Auch bei größeren Geschwistern hilft ein „Ihr sollt Euch nicht weh tun!“ nicht, um Probleme zu beheben, die hinter der Aktion stehen. Im Gegenteil: Wird die Auseinandersetzung auf diese Weise immer unterbrochen und es wird nicht nach anderen Lösungen gesucht, schwelt der Konflikt weiter, chronifiziert und wird vielleicht zu einer generellen Ablehnung. Es hilft nicht, Geschwisterkämpfe rigoros zu verbieten, sondern es geht immer um das individuelle Problem, das dahinter steht. Häufig hat es mit Ressourcenverteilung zu tun und wir müssen nach emotionalen und materiellen Alternativen suchen, damit sich alle Geschwister gesehen und verstanden fühlen. Manchmal braucht es dafür auch eine Zeit, in der Geschwister weniger miteinander spielen. Hier ist es immer wieder wichtig, den eigenen Harmoniedrang zu hinterfragen und sich einzugestehen, dass es auch völlig in Ordnung ist, wenn Kinder nicht miteinander, sondern getrennt spielen beispielsweise.

Vorbildverhalten im Toben bei Eltern und Kind

Wenn wir mit den Kindern balgen und toben, können wir ihnen in diesem Spiel auch beibringen, Grenzen zu sehen und zu respektieren. Auch hier sind wir selbst Vorbild und achten auf das Kind und seine Signale und hören mit dem Toben dann auf, wenn das Kind zeigt, dass es keine Freude mehr hat. Ein Nein ist ein Nein, ein Stopp ist ein Stopp. Wir können dem Kind im Spiel erklären: Wenn einer von uns Stopp sagt und/oder die Hand ausstreckt, ist das ein Abbruchzeichen. Als Eltern können wir es selber im Spiel einsetzen und auf unsere Grenzen hinweisen und das Kind kann dies übernehmen und später auf andere Situationen übertragen. Es kann so im Toben und Spiel auch erfahren, wo Grenzen liegen, versteht, was als Berührung in Ordnung ist und was nicht und lernt, das zu kommunizieren.

Körperlichkeit ist normal. Balgen und normal und auch, dass es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Kindern kommt. Wichtig ist, wie wir das bewerten, ob wir es überhaupt bewerten müssen und wie wir damit umgehen in dem Sinne, eine langfristige Lösung zu finden und nicht nur akut einen Streit abzustellen.
Eure

terrorpüppi: Kita – ja, nein, vielleicht?

Madame FREUDig nimmt sich als Psychoanalytikerin hier eines immer wieder heiß diskutierten Themas an: Kita ja oder nein? Ich persönlich finde den Begriff „Fremdbetreuung“ immer wieder schwierig, aber den Text an sich sehr lesenswert und die Aussage des Textes sehr wichtig: Ja oder nein – so einfach ist das eben nicht, denn es geht um Bedürfnisse und individuelle Menschen, Familien und Wege. Der Text auf dem Blog terrorpüppi erinnerte mich auch an einen kürzlich hier im Tagesspiegel erschienenen Text über den Krisendienst des Jugendamts (keine leichte Kost), weil er zeigt: Wir dürfen nicht immer von uns ausgehen und von unseren eigenen Entscheidungen. In dem Text vom Tagesspiegel gibt es auch eine Situation, in der eine Frau ihr Kind abgibt und geht, wie Madame FREUDig in ihrem Artikel aus Sicht der Therapeutin beschreibt.

Wochenende in Bildern 04./05. August 2018

Und manchmal ist es auch ganz langweilig und mit ganz wenigen Aktivitäten. Von der großen Hitze sind alle hier erschöpft: Das kleinste Kind stillt ganz viel und schläft wenig, die beiden großen Kinder liegen gerne einfach nur ein wenig herum, lesen oder hören Hörspiele. Und genauso langsam und wenig ereignisreich war auch das Wochenende: In der Hitze wurde großenteils geruht und die warme Zeit wurde im Garten im Schatten und mit Wasser überbrückt.

Vor einigen Wochen erklärte mein großes Kind, dass es nicht nur kein Fleisch mehr essen möchte, sondern gar keine tierischen Produkte. Damit begann eine große Diskussion und viel Recherche bei uns rund um Nahrungsmittel, Herstellung und Tierhaltung. Denn natürlich hat auch das mittlere Kind gleich angefangen, Fragen zu stellen. Deswegen habe ich altersgerechte Bilder heraus gesucht zum Thema Tierhaltung, wir haben über die Haltung von Tieren und Unterschiede in der Haltung gesprochen. Obwohl wir schon öfter in Brodowin waren, sind wir deswegen an diesem Wochenende noch einmal dorthin gefahren, haben an einer Führung teilgenommen und viele Details erfahren. Beispielsweise, dass es auf allen Demeterhöfen Nutztierhaltung gibt, denn der Tiermist wird zur Düngung verwendet. Und die Verfahren des bio-dynamischen Anbaus sind nicht mit veganem Ernährungsstil vereinbar. Spannend, denn nun gibt es weitere Diskussionspunkte. Obwohl es die Essensplanung nicht gerade einfacher macht aktuell, finde ich es toll, wie die Kinder sich damit auseinander setzen, abwägen und eigene Entscheidungen treffen oder sich weiter informieren wollen. Wohin es geht? Mal sehen. Aber auf jeden Fall zu viel Wissen rund um Ernährung. Als Eltern gehen wir beide auch ganz unterschiedliche Wege und lassen unseren Kindern freie Entscheidungen in die ein oder andere Richtung und begleiten die Wege, die die Kinder gehen. Aus der Erfahrung wissen wir, dass das ein sich immer wieder ändernder Prozess ist und es ist gut, ihnen den Raum zu geben, alles auszuprobieren, was sie wollen. Als Erwachsene haben wir unsere Wege gefunden, die wir persönlich gehen, drängen sie aber nicht auf.

Essen ist jedenfalls ein wichtiges Thema und rund um unsere Diskussionen gab es viele leckere Mahlzeiten unterwegs und auch zu Hause. Besonders lecker war die kalte Rote-Beete-Joghurt-Suppe – nach diesem Rezept muss ich einmal suchen.

Den Rest des Wochenendes haben wir eigentlich im Garten verbracht. Hier wurde geplanscht, geforscht, gematscht. Und ich habe endlich weiter gebaut an unserem Unterstand für das Feuerholz, den Rasen gemäht und Sträucher beschnitten. Die Kinder haben im ganzen Haus schmutzige Fußspuren hinterlassen, die zum Schluss wieder weggefegt und -gewischt wurden.

Und nun starten wir in eine weitere Ferienwoche, dieses Mal mit einem großen Geburtstag und einer Ferienwoche mit Freunden auf dem Land.

Und wie war Euer Wochenende? Und wie geht Ihr mit den Ernährungswünschen Eurer Kinder um?
Eure

 

mitkindernleben: Kinder und Tod

Heute gibt es mal etwas, was ich woanders gern gehört habe: Den MKL Podcast kann ich generell empfehlen, aber diese Folge über den Tod finde ich besonders spannend. Patricia und Caspar erzählen hier darüber, wie sie in der Familie mit dem Thema umgehen, ob Kinder mit auf Beerdigungen gehen sollten und welche Vorsorgen eigentlich überhaupt wichtig und sinnvoll sind. Ein schweres Thema in knappen 40 Minuten zum Zuhören.