Alle Artikel von Susanne Mierau

Wie Kinder in der Küche helfen können

Bianka ist Mutter von zwei Kindern, von Beruf eigentlich Ergotherapeutin, und bloggt seit 6 Jahren, mittlerweile auf wolkje-blog.de. Kürzlich hat sie ihr schönes Buch „Family at home – Stylisch wohnen mit Kindern“ veröffentlicht, in dem es darum geht, wie eine Wohnung sowohl praktisch als auch schön für Familien eingerichtet sein kann. Für die Serie über Selbständigkeit hat sie etwas darüber geschrieben, wie wir Kindern in der Küche mehr Selbständigkeit ermöglichen können. Weiterlesen

Kopfkusshöhe: Über die individuelle Bewegungsentwicklung und Alltagsanregungen

Als Erziehungswissenschaftlerin und Familienbegleiterin schreibt Melanie hier über die Bewegungsentwicklung des Kindes, kindliche Temperamente und unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten. Ein schöner, entspannter Text mit einigen Alltagsanregungen für Eltern, die sich manchmal um die Bewegungsentwicklung ihres Babys sorgen.

terrorpüppi: „falsches“ Verhalten ignorieren?

Psychoanalytikerin Madame FREUDig hat sich diesmal das Thema „Verhalten irgnorieren“ angenommen: Oft ist zu lesen, dass jenes Verhalten, das wir bei Kindern als unerwünscht betrachten, nicht verstärkt werden soll, indem wir unser Augenmerk darauf legen. Madame FREUDig schreibt hier darüber, warum vorschnelles Ignorieren aber auch eine ungünstige Strategie sein kann.

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Die Haut ist ein wichtiges Organ, nicht nur in Bezug auf seine körperlichen Eigenschaften, sondern auch, weil es uns in Berührung bringt mit anderen Menschen, weil es am sozialen Miteinander beteiligt ist. Von Anfang an gehen wir in Berührung mit unseren Kindern: Schon im Mutterleib über das Streicheln des Bauches, das Gegenhalten der Hand gegen einen Fuß oder Ellenbogen. Später dann nehmen wir den so wichtigen Körperkontakt auf indem wir das Baby auf uns legen, es tragen, es massieren und streicheln. Berührung bleibt unser ganzes Leben lang von großer Bedeutung und ist auch gerade für größere Kinder ein wichtiger Bestandteil der Beziehung. Weiterlesen

„Grenzen lernen!“ Wie Eltern ihre Kinder beim Aushalten von Grenzen begleiten können

„Kaputt! Wieder ganz machen!“ ruft mein Kind und hält enttäuscht die Maiswaffel in die Luft. Mitleidig blicke ich es an „Das kann ich nicht reparieren!“ „DOCH! DU ganz machen!“ Der kleine Körper bebt: Wut, Enttäuschung, Trauer steigen darin auf und bahnen sich einen Weg. So oft im Alltag gibt es Situationen, die wir mit unseren Kindern ändern können. Kompromisse, die wir finden können. Und dann gibt es Situationen, die sind einfach unveränderbar und alternativlos. Situationen, in denen wir als Familiensystem auf Grenzen stoßen, die nicht verändert werden können: Dinge gehen verloren oder kaputt und können nicht repariert werden. Situationen, die einfach nicht eintreten dürfen wie das Rennen über eine Straße oder rote Ampel. Situationen, in denen wir als Eltern eine Grenze des Kindes erleben und den Umgang damit aushalten müssen, die Gefühle aushalten müssen. Nicht immer gibt es Kompromisse und Alternativen. Und oft werde ich gefragt: Was soll ich in diesen Situationen tun? Weiterlesen

Unser Jahreszeitentisch im April – mit Frühlingssuchspiel und Dosenkresse

In diesem Jahr ist das Wetter im April jeden Tag ein wenig anders und wir haben schon barfuß in kurzen Sachen draußen gespielt und an verregneten Tagen den Blitzen zugesehen. Aber nun nimmt langsam das warme Wetter zu, die Bäume zeigen erste grüne Tupfen, die sich langsam entfalten, es sprießen Blüten und hier und da ist das Gesumm einer Biene zu hören. Weiterlesen

Wochenende in Bildern 14./15. April 2018

Ein Berlinwochenende mit verschiedenen Kindergeburtstagen, Arbeit und  Gebastel liegt hinter uns. Da wir noch immer keinen Herdanschluss in der Wohnung haben aufgrund unserer schief gelaufenen Küchenarbeiten, gehen wir frühstücken in ein Porridgecafé. Ich esse Porridge sehr gerne mit Früchten und erinnere mich dabei immer ein wenig daran, wie ich in der ersten Schwangerschaft auf Anraten meiner Hebamme, die nach Traditioneller Chinesischer Medizin arbeitete, nur warm frühstückte – in den späteren Schwangerschaften habe ich das nicht mehr geschafft, aber dies ist eine besondere Erinnerung.
Mann und Kinder fahren danach in den Kindergarten, denn es ist Putzwochenende.

Das Wochenende beginnt mit Nieselregen und Sonnenschein in Berlin, nach einer ziemlich anstrengenden Woche und wenig Schlaf in der vergangenen Nacht aufgrund eines Trauerfalls im Haus.

Mittags kommt ein Filmteam zu uns, um mich für einen Bericht über Familienbetten zu interviewen. Ich bin gespannt, wie der Bericht insgesamt wird und wie er geschnitten wird.

Später gehen die Renovierungsarbeiten weiter: Seit vielen Jahren haben wir ein altes Küchenbuffet bei uns stehen, das mein Mann schon los werden wollte wegen seiner Größe und dem nicht mehr ganz so ansprechendem Aussehen. Ich wollte ihm gerne noch eine Chance geben und habe in den letzten Wochen Stück für Stück angefangen, es neu zu streichen – immer dann, wenn etwas Zeit übrig war.

Heute wird es endlich fertig.

Kinder einsammeln. Die großen Kinder haben die Nachmittage bei Freund und Freundin verbracht und müssen abends eingesammelt werden, während der Kleinste auf dem Rücken schon einschläft.

Sonntagmorgen. Weil es gestern allen so gut geschmeckt hat, gibt es wieder Porridge. Die großen Kinder haben aber durch mehrere Kindergeburtstage in den letzten Tagen einen Partyhangover und die Stimmung ist unruhig.

Berliner Spielplatz morgens um 9. Drei Kinder spielen, zwei Erwachsene hängen etwas müde auf einer Parkbank.

Zu Hause der Versuch, gegen die schlechte Laune mit Bastelei für den Jahreszeitentisch anzuarbeiten: Dosen werden bemalt, um sie als Töpfe zu nutzen.

Schon etwas spät für April, aber nun ist er fertig. Danach wird gemeinsam aufgeräumt, noch einmal im Kindergarten vorbei gesehen, öfters Streit geschlichtet und dann ist auch schon Abend.

Die Kinder fallen müde ins Bett, wir Eltern arbeiten noch etwas, ich schreibe endlich meinen 48. Newsletter zu Ende. Morgen beginnt eine neue Woche, in der hoffentlich unser Herd wieder angeschlossen wird und etwas Alltag einkehrt. Es stehen spannende Arbeiten und für mich eine Reise nach München an.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

 

Selber machen, aber nicht alleine

Da stehst Du vor mir und stampfst wütend mit dem Fuß auf den Boden. „Nein! Ich machen!“ sagst Du und bist verärgert davon, dass es nicht so klappt, wie Du es Dir vorstellst. Es sieht doch so einfach aus, das Anziehen beim großen Bruder. Aber so sehr Du Dich bemühst, es klappt einfach nicht. Ich sehe, wie angestrengt Du bist: Deine kleinen Hände greifen, Deine Finger ziehen, konzentriert ist Dein Blick auf Deine Aufgabe gerichtet, die Lippen ganz leicht zusammengekniffen. Weiterlesen