Bindung durch Berührung – Mein Vortrag auf dem Attachment Parenting Kongress

Am 11. Oktober habe ich auf dem Attachment-Parenting-Kongress in Hamburg über „Bindung und Berührung“ gesprochen, eines meiner absoluten Herzthemen. Vieles in der Eltern-Kind-Beziehung lässt sich genau darauf zurück führen, bestärken, verbessern. Auf die Berührung kommt es an, vom Anfang bis zum Ende unseres Lebens:Babymassage1a

Bindung und Berührung – warum hängen sie zusammen?

Berühren und berührt zu werden ist wesentlicher Teil unseres Lebens. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Dasein ohne Berührung nicht nur nicht denkbar, sondern auch nicht machbar ist: Wir benötigen Berührung für eine normale und gesunde Entwicklung. Vom Anfang des Lebens bis zum Ende, als Baby ebenso wie als alter Mensch.

Das Tragling-Konzept von Hassenstein (Hassenstein/Kirkilionis 1992) ist heute allseits bekannt: Der menschliche Säugling wird einem Jungentypus zugeordnet, der daran angepasst wird, ständigen sicherheitsgebenden Körperkontakt zu seiner Bezugsperson zu haben, überall hin mitgenommen zu werden und so reichhaltige Stimulation zu erfahren (Bensel 2008, S. 89). Dabei ist er aber nicht einseitig abhängig, sondern verfügt über eigene Kompetenzen. Erkenntnisse aus der Bindungsforschung und Neurobiologie haben unser Bild vom Baby grundlegend verändert. Wir sprechen vom kompetenten Säugling. Und nicht nur dies: Viele Fakten weisen darauf hin, dass schon der Fetus über viele Fähigkeiten verfügt, die ihm Interaktion und Beziehungsverhalten ermöglichen. Gerade frühgeborene Kinder zeigen erstaunliche Verhaltensweisen, die uns zeigen: berührende Erfahrungen sind von großer Bedeutung von Anfang an und haben Auswirkungen auf die Beziehung und Entwicklung. Beispiele hierfür sind das Känguruhen von Frühgeborenen, das zu besseren Reaktionen des Kindes, besserer Regulierung von Zustand, Herzfrequenz und Temperatur führt und eben auch zu besserer emotionaler Nähe und feinfühligem Verhalten (vgl. Herdandez-Reif 2008, S.107). Auch das Co-Sleeping von frühgeborenen Geschwistern ist eine Art der Berürhungstherapie, die eine bessere Anpassung ermöglicht und durch gegenseitige Berürhungen zu mehr Lächeln und Umarmungen führt (vgl. ebd.).

Um zu verstehen, warum dies so ist, müssen wir uns die Entwicklung des Berührungsempfindens kurz veranschaulichen:

Am Anfang ist es nur ein Reflex – Wie sich unser Berührungsempfinden entwickelt

Die Haut ist unser größtes Körperorgan und gleichzeitig auch das Sinnesorgan, das schon bei der Geburt mit am besten ausgebildet ist (Hüther/Krens 2008, S.69) . Anfangs kann das Baby noch nicht bestimmen, wo genau am Körper es eine Berührung spürt. Auch kann es noch nicht genau einordnen, ob es von einer anderen Person oder sich selbst gestreichelt wird. Aber es erfährt über Berührung und den Tastsinn viel mehr als über jeden anderen Sinn – und das von Anfang an.

Mit Hilfe des Tastsinns erfahren wir aber noch viele weitere Dinge: Er ist ebenso für die Temperaturwahrnehmung, das Schmerzempfinden und den Raumlagesinn zuständig. Zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens erhalten wir so wichtige Informationen darüber, wie und wo wir uns gerade befinden. Wir werden von Menschen berührt, berühren uns selbst, spüren Dinge an unserer Haut.

Schon im Mutterleib ist der Tastsinn derjenige, der von allen Sinnen als erster entsteht. So kommt es, dass der Embryo schon fünfeinhalb Wochen nach der Zeugung Berührungen der Lippen oder Nase spüren kann (Elliot 2003, S. 187) . Zu einem Zeitpunkt also, an dem viele Eltern noch nicht einmal wissen, dass sie ein Baby erwarten. Dass der Tastsinn so früh entsteht und schon am Anfang unseres Lebens so gut ausgebildet ist, zeigt, wie wichtig er für unsere Entwicklung und unser Leben ist: Nur was wirklich wichtig ist, wird von der Natur schnell und gut ausgebildet.

Vom Reflex zum komplexen Bewegungsablauf

Das Berührungsempfinden eines 5 Wochen alten Embryos ist noch nicht zu vergleichen mit dem eines Babys, Kindes oder erwachsenen Menschen. Das liegt daran, dass die Wahrnehmung der Berührung am Anfang noch auf der untersten Ebene des Zentralen Nervensystems stattfindet. Dieser Bereich ist für unsere lebensnotwendigen Fähigkeiten und Reflexe zuständig. Am Anfang sind es daher nur einfache Abläufe, die aufgrund von Berührung stattfinden: Der Embryo bewegt sich, wenn er eine Berührung spürt. Doch so wie sich das Berührungsempfinden rasant von der Mundregion über den gesamten Körper ausdehnt und Embryonen in der 12. Woche fast an ihrer gesamten Körperoberfläche Berührungsreize wahrnehmen können, entwickelt sich auch die Verarbeitung des Empfindens weiter. Ab dem 4. Monat werden langsame und gezielte Bewegungen ausgeführt und der Fötus beginnt, sich selbst zu berühren. Nach der 20. Schwangerschaftswoche etwa lutscht er dann am Daumen – eine Vorübung für das Leben außerhalb der Gebärmutter und zudem eine intensive und lustvolle Berührungswahrnehmung. Durch all diese Vorbereitungen ist es möglich, dass ein neugeborenes Kind die Berührung der mütterlichen Brust an seiner Wange spürt, den Kopf dorthin wendet und mit dem Saugen beginnt – ein komplexer Vorgang, der neun Monate Vorbereitungszeit benötigt (vgl. Eliot 2003, S. 188).

Was hat das nun mit Bindung zu tun?

Wir unterscheiden heute zwischen Bonding und Attachment: Bonding bezeichnet die Bindung der Eltern an ihr Kind, wie sie sich emotional auf ihr Kind einlassen, es pflegen, ihm Schutz und Sicherheit geben (Brisch 2010, S. 21). Attachment bezeichnet die Bindung des Kindes an die Eltern , insbesondere das Verhalten, sich auf der Suche nach Sicherheit an sie zu wenden (ebd.). Die Bindungsbeziehung zwischen Eltern und Kind kommt dann durch emotionale Erfahrungen zustande, die das Baby mit den Eltern macht (ebd. S. 24). Je nachdem, wie Eltern sich dem Kind gegenüber verhalten, kann es zur Entwicklung unterschiedlicher Bindungstypen kommen, die Bowlby und Ainthworth beschrieben haben. Zur Entwicklung einer sicheren Bindung sind bestimmte Voraussetzungen günstig wie Feinfühligkeit, promptes Reagieren, Responsivität, sprachlicher Austausch über Gefühle und Handlungen, Blickkontakt – und eben auch feinfühlige und positive Berührungen.

Auch, oder besonders, in Bezug auf Berührungen ist Feinfühligkeit besonders wichtig: Erkennen, ob das Kind die Berührung mag oder es gerade zu viel ist. Über den Körperkontakt wird die Zwiesprache zwischen Kind und Bindungsperson ausgedrückt und verbessert. Wird feinfühlig und richtig wahrgenommen, verbessert dies die Bindungsbeziehung. Dazu haben die Hormone, die dabei ausgeschüttet werden, einen zusätzlichen Einfluss:

Bei angenehmen Gefühlen, Körperkontakt, Massagen, Stillen, angenehmer Körperpflege, gemeinsamen schönen körperlichen Interaktionen werden die Liebeshormone Dopamin und Oxytozin ausgeschüttet (Burgdorf/Panksepp 2006). Oxytozin bewirkt Entspanung, ein Gefühl der sozialen Verbundenheit, mildert Ängste, senkt den Blutdruck, verringert den Kortisolspiegel, verbessert die Wundheilung, regt (Nerven-)Wachstum an (Uvnäs-Moberg 2006). Wird Oxytozin ausgeschüttet, fungiert es als Bindungshormon und wir fühlen uns dem Menschen uns gegenüber verbunden.

Bonding im Mutterleib

Schon im Mutterleib richtet sich das Baby auf die spätere Bindung und Interaktion aus. Und anders herum: Die werdenden Eltern stellen eine Bindung zum Kind her, die wir als „Bonding“ bezeichnen, und die sich nach der Geburt intensiviert.

Was die Mutter fühlt und erlebt, wirkt sich auf das Baby aus. Dies betrifft einerseits die körperliche Ebene, wenn durch schlechte Ernährung ein Mangel entsteht oder durch einen schwankenden Blutzuckerspiegel die Veranlagung zu einer Diabetes weiter gegeben wird. Stresshormone wie Kortisol und Adrenalin gelangen zum Kind wie auch die gesamte Palette des Empfindens, wodurch das Baby auf das menschliche Gefühlsleben vorbereitet wird. Sogar die Gefühle der Mutter gegenüber dem Kind werden erfahren. Man spricht heute von pränataler Psychologie. Der Salzburger Entwicklungspsychologe Gerhard Rottmann spricht vom Kipp-Syndrom, das sich in den ersten 48 Stunden nach der Geburt in einem Wechsel von kontinuierlichem Weinen und apathischem verhalten des Babys zeigt, wenn die Mutter das Kind bewusst oder unbewusst abgelehnt hatte (Ustorf 2012, S. 24f.). Untersuchungen in Zusammenhang mit dem 11. September 2001 zeigen, dass der Stress der damals Schwangeren sich auf die Kinder intrauterin ausgewirkt hatte: Sie haben einen deutlich niedrigeren Cortisolspiegel, was die Balance des Stresshormonsystems dauerhaft beeinflusst und zu kognitiven und emotionalen Problemen führen kann. Diese Babys ruhen weniger in sich, schreien mehr, wodurch wiederrum die Bindungsbeziehung zu den Eltern negativ beeinflusst werden kann.

Erste Kommunikation durch Berührung

Nicht nur die Eigenwahrnehmung und hormonelle Aspekte werden im Mutterleib ausgebildet. Hier findet über Berührung auch die allererste Kommunikation statt: Spürt die Mutter etwa ab der 17. Schwangerschaftswoche zum ersten Mal die Bewegung ihres Kindes, ist das der Beginn einer neuen Art von Kommunikation. „Ich bin hier“ sagen die Bewegungen. Im Gegenzug streicht die Mutter, der Vater oder ein Geschwisterkind über den Bauch: „Wir spüren Dich“. Wächst das Kind und es wird allmählich enger in der Gebärmutter, werden auf beiden Seiten immer mehr Berührungsreize wahrgenommen. Ein Fuß, der gegen eine Rippe stößt, wird sanft mit einem Händedruck beruhigt. Das Stoßen des Babys wiederum kann bedeuten, dass Mama sich bei der Arbeit nicht so aufregen soll… Es sind die allerersten Formen eines Zwiegesprächs über die Haut und das Tastempfinden. Eine Kommunikationsform, die ein ganzes Leben lang bestehen bleiben wird. Bonding entsteht. Hierdurch haben es Eltern leichter, nach der Geburt den Kontakt aufzunehmen und die Entwicklung der Bindung wird erleichtert, sie reagieren feinfühlger und emotionaler (Brisch 2010, S.76).

Geburt, Bindung, Berührung

Auch unter der Geburt ist Oxytozin wichtig: Es erzeugt und hält die Gebärmutterkontraktionen in Gang, die für die Geburt des Babys und der Plazenta notwendig sind und wirkt auch hier wieder als Bindungshormon. Untersuchungen haben gezeigt (Uvnäs-Moberg), dass der Oxytozin-Spiegel der Mutter direkt nach der Geburt höher ist als vorher, eventuell sogar der höchste ihres Lebens, was zur Ausstoßung der Plazenta, der Minimierung von Blutverlust und dem Aufbau der Bindung förderlich ist. Kann die Mutter nun ihr Baby ansehen, riechen und Körperkontakt aufnehmen, wird der Bindungsweg geebnet. Wird das Baby hingegen zuerst untersucht, gebadet oder gewogen, wird dieses Geschenk der hormonellen Bindungsunterstützung vergeudet. In anderen Ländern, wie beispielseise bei den Myky in Brasilien, darf die Mutter das Baby erst berühren, wenn der spirituelle Anführer bestätigt hat, dass es leben darf (Odent 2010, S.30). So wird Bindung erst dann unterstützt, wenn sie zukunftsfähig ist.

Bindung durch berührende Erfahrungen nach der Geburt

Das Leben außerhalb der Gebärmutter ist erst einmal neu, ungewohnt und auch stressig. Kälte, Hunger, Schmerzen oder Angst können extern reguliert werden durch die sich zuwendende Bezugsperson. So wird Bindung gestärkt. Dabei spielt der Körperkontakt eine wichtige Rolle: Ist das Baby verunsichert oder ängstlich, reichen Worte nicht aus, um es zu beruhigen: Es benötigt den Sicherheit gebenden Hautkontakt. Hierdurch werden, wie schon beschrieben, endogene Endorphine wie z.B. Oxtozin freigesetzt. Ist dies die Regel, wird das endogene Opiatsystem aktiviert und auf Zeichen der Bindungsperson konditioniert.

Berührende Körpererfahrungen sind demnach, wenn sie feinfühlig vorgenommen werden, wesentliche Begleiter auf dem Weg zu einer sicheren Bindungsbeziehung. Wie können diese Berührungserfahrungen aussehen?

  • Stillen/körpernahes Füttern

  • Co-Sleeping

  • Tragen

  • Babymassage

  • achtsame Körperpflege

Jeder dieser Einzelbereiche hat natürlich noch viele weitere positive Aspekte neben der Unterstützung der Bindung. Berührende Erfahrungen sind es, die „unter die Haut“ gehen, die wohl tuen auf verschiedenen Ebenen, die uns unser ganzes Leben lang unterstützen. Und jeder einzelne Bereich der postiven Berürhungserfahrungen kann durch seine anderen positiven Eigenschaften auch wieder die Bindung unterstützen: Beim Tragen wird durch den Körperkontakt das Bindungshormon Oxytozin produziert, aber Tragen kann auch helfen bei Problemen und Schmerzen und dadurch, dass das Baby Zuwendung und Hilfe von der Bezugsperson erhält, wird wiederum die Bindung unterstützt. So verhält es sich auch beim Stillen, bei der Babymassage, bei der achtsamen Körperpflege und natürlich beim Schlafen und Nicht-Schreienlassen.

Berührungen und positive, feinfühlige berührende Erfahrungen sind demnach weitaus mehr, als „Kinder zu verziehen“, sie „zu verhätscheln“. Berührungen können einen Weg in eine sichere Bindungsbeziehung ebnen, in ein gutes Miteinander und Füreinander in der Familie. Und auf diese Weise haben sie einen Einfluss auf die Gesellschaft und Zukunft. Darauf, wie wir auch zukünftig miteinander umgehen. Positive berührende Körpererfahrungen und der richtige Umgang mit Berührung und dem Wissen um seine Bedeutung in der Schwangerschaft, unter der Geburt und in der Babyzeit sind der Weg, in eine liebevolle, geborgene Zukunft.

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Die Präsentation zum Vortrag kann hier angesehen werden.

Literatur

Bensel, J. (2008): Der Einfluss westlicher Betreuungspraktiken und Geburtsumstände auf den Verhaltenszustand von Säuglingen – Ergebnisse der Freiburger Säuglingsstudie. In: Brisch, K.H./Hellbrügge, T. (2008): Der Säugling – Bindung, Neurobiologie und Gene. – Stuttgart: Klett-Cotta.

Brisch, K.H. (2010): SAFE. Sichere Ausbildung für Eltern. – Stuttgart: Klett-Cotta.

Burgdorf, J./Panksepp, J. (2006): The neurobiology of positive emotions. In: Neuroscience and Biobehavioral Reviews 30 (2006) 173–187, online: http://gruberpeplab.com/teaching/psych231_fall2013/documents/231_BurgdorfPanksepp2006.pdf

Eliot, L. (2003): Was geht da drinnen vor? Die Gehirnentwicklung in den ersten fünf Lebensjahren. – 4. Aufl. Berlin: Berlin.

Hassenstein, B./Kirkilionis. E. (1992): Der menschliche Säugling, Nesthocker oder Tragling? In: Wissenschaft und Fortschritt 42/1992

Hernandez-Reif, M. (2008): Die Effekte von Berührung und Massage auf Kinder und Eltern. In: Brisch, K.H./Hellbrügge, T. (2008): Der Säugling – Bindung, Neurobiologie und Gene. – Stuttgart: Klett-Cotta.

Hüther, G.; Krens, I. (2008): Das Geheimnis der ersten neun Monate : Unsere frühesten Prägungen. – 6. Aufl. Düsseldorf: Patmos.

Odent, M. (2010): Die Natur des Orgasmus. Über elementare Erfahrungen. – München: Beck.

Ustorf, A. (2012): Allererste Liebe. Wie Babys Glück und Gesundheit lernen. – Stuttgart: Klett-Cotta.

Uvnäs-Moberg, K. (2006): Physiological and Endocrine Effects of Social Contact In: Annals of the New York Academy of Sciences Volume 807, Integrative Neurobiology of Affiliation.

  • Anne

    So schön, dass eine einfache und „kleine“ Berührung so viel bewirken kann. Das ist wie einen Stein ins Wasser werfen und zu schauen, wie die Wellen immer größer werden. Mit jenen ersten Körperkontakten wächst die Verbindung zwischen Eltern und Kind und alle werden stärker dabei.
    Wunder(bar)
    Vg Anne

  • Mareice

    Liebe Susanne, vielen Dank für diesen wunderbar einfühlsamen und fundierten Artikel. Gerade als Mama eines taubblinden kleinen Mädchens möchte ich jeden zweiten Satz dick unterstreichen! Bei uns läuft die Kommunikation fast ausschließlich über Berührung. Du hast mich inspiriert, auch bald darüber zu schreiben. Mit berührten Grüßen: Mareice

    • lilysu

      Liebe Mareice,
      wie schön! ich würde mich sehr freuen, wenn Du das Thema aufgreifen würdest. Denn mir liegt es wirklich sehr am Herzen mit welch einfachen und preisgünstigen Mitteln man so viel bewirken kann.
      In meinem ersten Praktikum nach der Schule, das ich in einem Kindergarten der Lebenshilfe gemacht habe, bin ich auch zum ersten Mal einem taubblinden Kind begegnet, das auch einen schweren Herzfehler hatte. Es war dort im Kindergarten und die Kinder liebten es. Es lag immer weich gebettet in einem Raum, oft waren andere Kinder bei ihr und streichelten sie und das schien ihr zu gefallen. Diese Erfahrung dort hat mich sehr bewegt und ich erinnere mich immer wieder daran.

  • sternenglueck.blogspot.de

    Liebe Susanne,
    vielen Dank, dass du deinen Vortrag mit uns teils! Was ich hier lese bestätigt mich in meinem Umgang mit den Kindern 🙂 Die Zusammenhänge habe ich so noch nicht betrachtet und sind nochmal ein neuer Blickwinkel.
    Liebe Grüße
    Sternie