Kategorie: Babys Entwicklung

Babybedürfnisse stillen

Es ist egal, wo Du gerade bist, wenn Dein Baby ein Bedürfnis hat. Denn es selbst erahnt nicht, wo Du gerade stehst, sitzt. Es weiß nicht, dass Du in der Schlange an der Kasse stehst oder an der Ampel. Es weiß nicht, dass Du in einer Ubahn bist und 50 fremde Menschen um Dich herum. Es weiß nicht, dass Du beim Arzt im Wartezimmer sitzt. Dein Baby weiß all diese Dinge nicht, weiß nicht, was Dir unangenehm ist oder gerade zeitlich unpassend oder „nicht angebracht“. Es weiß nur, was es selber spürt: Den Hunger in seinem kleinen Bauch, den es nicht einmal als Hunger beschreiben kann, nur als ungutes Gefühl, vielleicht als Schmerz. Oder die feuchte Windel, die unangenehm klamm wird. Oder das Bedürfnis, im Einkaufszentrum dringend ganz nah an den Körper der vertrauten Person zu wollen, weil all die Reize zu viel sind. Weiterlesen

Mit dem Baby reden

„Aber es versteht mich doch noch gar nicht!“ sagen viele Eltern. Doch, es versteht dich. Es lauscht dem Singsang Deiner Stimme und hört, ob Du entspannt bist oder gestresst. Es lauscht den Worten, die aus Deinem Mund fließen – mal langsam und leise, mal schnell und lauter. Es blickt auf Deine Lippen und der kleine Mund formt die Bewegungen Deines Mundes nach. Es hört ein energisches „Nein“ und ein lachendes „Ja“. Es hört Dich und es versteht anfangs vielleicht nicht die Bedeutung jedes Wortes, doch es versteht, was dahinter steht.  Weiterlesen

Teilzeit – Windelfrei – Jedes Abhalten ist eine Windel weniger

Bei meinem letzten Kind habe ich mit windelfrei angefangen als es etwa 5 Monate alt war. Wir verwendeten von Anfang an Stoffwindeln und ich war und bin eine generell häufig wickelnde Mutter. Denn selbst wenn auch Stoffwindeln heute beeindruckend viel Flüssigkeit aufnehmen können, finde ich es für das Kind unangenehm, es in seinen Ausscheidungen zu lassen. Das gilt übrigens auch bei den noch mehr saugenden Wegwerfwindeln. Weiterlesen

Einschlafen

Da liegst Du nun in meinem Arm. In einem Moment noch so munter, streckst Deine Arme hoch und möchtest mir noch von der Welt erzählen. Auch Deine kleinen Beine sind noch nicht zur Ruhe gekommen und hüpfen noch unter der Decke hin und her. Im nächsten Moment sehe ich, wie sich Deine Augen langsam schließen. Schnell öffnest du sie wieder: Nichts verpassen. Und nachsehen, ob ich noch da bin. Ganz nah liege ich bei Dir. Ich spüre Deinen Atem auf meiner Wange. Erst noch unruhig, dann immer gleichmäßiger. Die Augen gehen auf und wieder zu. Du bist schon ein wenig in Deiner Traumwelt eingetaucht, siehst auf der anderen Seite schon eine Geschichte. Dann sind die Augen wieder weit auf, Deine kleine Hand sucht meine. Ja, ich bin noch immer hier bei Dir. Deine Augen schließen sich wieder. Ich sehe, wie sie sich unter Deinen zarten Augenliedern bewegen und ein Lächeln huscht über Dein Gesicht mit einem kleinen Glucksen. Noch eine ganze Weile liegen wir so dort, nebeneinander, aneinander. Deine kleine Hand umfasst einige meiner Finger und langsam, ganz langsam wird der Druck immer weniger. Deine Augen bewegen sich nicht mehr hinter den Lidern, Dein Atem ist gleichmäßig und lang. Du bist eingeschlafen, ganz sanft. Nicht langsam, es hat schon eine Weile gedauert, aber Du bist ruhig über gegangen zu diesem wunderbaren Ort des Schlafes, an dem Du Dich nun von all den Dingen des Tages erholen kannst. Du kannst es genießen, das Schlafen und Kraft schöpfen für einen neuen Tag voller Eindrücke und Erlebnisse. Ein Tag, an dem Du Dir sicher sein kannst, dass Du am Ende ebenfalls wieder in meinen Armen schlafen kannst.

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Wenn wir uns fragen, wie unsere Kinder einschlafen sollen, müssen wir uns die Frage erlauben, wie wir selbst einschlafen wollen. Niemand möchte von einer geliebten Person in einem dunklen Raum allein zurück gelassen werden ohne die wärmende Nähe eines anderen, vertrauten Menschen. Ohne das Wissen, wann man wieder aus dieser Einsamkeit befreit wird und ob es dort ohne andere Menschen sicher ist. Es bedarf nicht viel für das Einschlafen: Wir brauchen keine Nachtlichter, keine extra Musik, keine aufregenden Aktivitäten. Wir brauchen einen ruhigen, weichen, warmen, sicheren Ort, an dem wir ruhen können. Unsere Kinder wünschen sich das, was auch uns gut tut: geborgenes Einschlafen mit der Sicherheit, dass ein liebender Mensch über sie wacht.

Eure

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5 Ammenmärchen über den Babyschlaf

Im Laufe der Jahre habe ich viel erfahren über das Schlafverhalten anderer Babys und Kinder und auch meine eigenen drei Kinder sind ganz verschiedene Schläfer: Da gibt es das Kind, das von Anfang an nachts wunderbar schlief, aber kaum am Tage. Dann gab es das Kind, das nachts lange (und zwar Jahre!) schlecht schlief und dafür den Mittagsschlaf liebte. Und es gibt das Kind, das irgendwo so in der Mitte ist und gerade erst den Tag-Nacht-Rhythmus für sich entdeckt hat. 3 Kinder in einer Familie, 3 verschiedene Schlafgeschichten. Babys und Kinder schlafen unterschiedlich und doch gibt es eines, was ganz sicher gilt: Es gibt viel zu viele Ammenmärchen über den Schlaf unserer Kleinsten. Weiterlesen

Die Entwicklung meines Babys mit 3 Monaten

Ich bin immer wieder überrascht davon, wie unterschiedlich Kinder sind und welch verschiedene Wege sie gehen – selbst als Geschwister. Die Natur hat einen Weg vorgegeben, auf dem unsere Kinder entlang gehen. Aber das eine läuft langsamer, das andere schneller. Manche rennen, manche schleichen eher. Wenn wir ihnen aber ihre Zeit geben, wenn wir nicht drängen oder einschränken, geht jedes Kind seinen Weg. Eben in seinem Tempo, aber es geht. Die Natur hat dafür gesorgt, dass Babys und Kinder zu jedem Zeitpunkt genau das können, was sie können sollen, was notwendig ist für den nächsten Schritt. Sie sind keine Mängelwesen, sondern genau so, wie sie sein sollen. Monat für Monat können wir ihre Entwicklung beobachten und begleiten.  Weiterlesen

Zwei Monate alt

Ich bin immer wieder überrascht davon, wie unterschiedlich Kinder sind und welch verschiedene Wege sie gehen – selbst als Geschwister. Die Natur hat einen Weg vorgegeben, auf dem unsere Kinder entlang gehen. Aber das eine läuft langsamer, das andere schneller. Manche rennen, manche schleichen eher. Wenn wir ihnen aber ihre Zeit geben, wenn wir nicht drängen oder einschränken, geht jedes Kind seinen Weg. Eben in seinem Tempo, aber es geht. Die Natur hat dafür gesorgt, dass Babys und Kinder zu jedem Zeitpunkt genau das können, was sie können sollen, was notwendig ist für den nächsten Schritt. Sie sind keine Mängelwesen, sondern genau so, wie sie sein sollen. Monat für Monat können wir ihre Entwicklung beobachten und begleiten.  Weiterlesen