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Sanfte und frische Pflege für aktive Kinder mit Weleda {Werbung & Verlosung}

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Die Sommermonate sind nun schon lange vergangen und ein eisiger Wind weht an manchen Tagen schon um die Nase. Die Badesaison hat hier jedoch noch nicht aufgehört. Im Gegenteil: Die Wintermonate sind es, in denen in Kita und Schule das Schwimmen stattfindet. Nun macht sich gerade das zweite Kind auf den Weg zum ersten Schwimmabzeichen. Dieser Weg ist nicht immer einfach, denn jedes Kind ist anders und bringt ein anderes Temperament mit ins Leben. Manche Kinder sind lauter, manche leiser. Manche vorsichtiger, manche draufgängerischer. Während eines voll Freude ins Wasser hüpft, streckt das andere erst einmal zaghaft einen Zeh hinein. Doch wie unterschiedlich auch hier bei uns die Temperamente verteilt sind, bleibt die Grundausstattung rund um das Schwimmenlernen dennoch gleich und die Rucksäcke werden mit sehr ähnlichen Sachen bestückt.

Unterwegs zum Schwimmen – das kommt mit

Ein wenig ist es auch für mich immer wieder eine Überwindung, die Kinder in ihre großen Entwicklungsaufgaben zu entlassen und nur den Rahmen zu geben, in dem sie dann selber entscheiden. Selber entscheiden, das ist gerade beim Schwimmenlernen (aber auch Fahrradfahren) so wichtig: Gelernt wird dann, wenn das Kind bereit dazu ist. Es selbst bestimmt, in welchem Tempo und wann der nächste Meilenstein erklommen wird. Was wir als Eltern ihnen bieten: Die Möglichkeit, nach dem eigenen Temperament Entscheidungen zu treffen und die Grundausstattung drum herum.

Schwimmunterricht ist aufregend: Hier wird in einer großen Gruppe auf unsicherem Terrain Neues gelernt. Dazu muss es schnell gehen beim Aus- und Ankleiden und der Körper braucht nach dem Bad im Hallenwasser eine gute, aber schnelle Pflege. Neben Handtuch, Badesachen, Schwimmhaube und Schwimmbrille kommt deswegen auch Duschgel und Shampoo mit in die Badetasche – bzw. beides zusammen.

2in1 – gerade für unterwegs praktisch

Seit einem Jahr begleiten uns die Kids 2in1 Shower & Shampoo von Weleda nun schon und werden vor allem auch unterwegs genutzt: als Begleiter auf Reisen, aber vor allem in den Sporttaschen der Kinder. Denn gerade für unterwegs haben wir sie als besonders praktisch kennengelernt. Dusche und Haarwäsche in einem, sicher verpackt für Kinder, so dass nichts ausläuft. Die Plastikverpackungen sind ohne bedenkliche Weichmacher, für Lebensmittel geeignet und können werkstofflich recycelt oder verbastelt werden (die kleinen Verpackungs-Täschchen eignen sich besonders auch als wasserabweisende Portemonnaies für die Schwimmbadausflüge). Aktuell suchen die Packmittelentwickler bei Weleda zusammen mit den Packmittellieferanten noch umweltfreundlichere Alternativen für die derzeitig verwendeten Plastiktuben und der Einsatz von recyceltem Material wird weiterhin Schritt für Schritt erhöht. Eine Entwicklung, die auf dem Weg ist, worüber wir uns auch mit den Kindern schon ausgetauscht haben, denn auch für die Kinder sind Müllvermeidung und Verpackungsmüll schon Themen, die nicht vor der Sporttasche Halt machen.

Jedes Kind hat einen eigenen Duft

Vor einem Jahr startete die Kids 2in1 Shower & Shampoo Serie mit drei verschiedenen Sorten: Die orange Robbe mit fruchtiger Orange, das grüne Nilpferd mit spritziger Limette und der blaue Delphin mit sanfter Vanille. Durch Ernteausfälle haben sich die Kosten für natürliche Vanille mittlerweile auf dem Handelsmarkt so erhöht, dass der kleine Delphin aktuell nicht im Handel zu finden ist. Verstärkt wurde das Team nun aber neu durch den türkisfarbenen Eisbären mit frischer Minze und beruhigendem Lavendel.

Jedes Kind kann sich aus dem Sortiment die Sorte auswählen, die gut gefällt. Die ursprüngliche Idee dahinter ist, dass die verschiedenen Düfte der Kids-Duschen in Verbindung mit dem jeweiligen Temperament des Kindes stehen und dieses unterstützen sollen: Das Kind kann sich selbst (ohne durch Duft oder Verpackung Geschlechterklischees zu verfallen) den Duft aussuchen, der zur aktuellen Stimmung passt und den es gerade gut für sich und die aktuelle Situation zur Unterstützung brauchen kann. Ein eher zurückhaltendes Kind, das eher zaghaft seinen Weg geht, sucht sich vielleicht die spritzige Limette aus zum Ausgleich.

Gerade der neue kleine Eisbär ist eine schöne Erweiterung für die größeren Schulkinder, denn der Minzduft regt an, hilft aber in Verbindung mit dem Lavendel auch bei der Konzentration, beispielsweise wenn nach dem Sport noch Unterricht stattfindet oder Hausaufgaben anstehen. Sowohl das ätherische Öl des Lavendels ist für Kinder unbedenklich, als auch die enthaltene Spearmint Minze. Zusammen ergeben sie einen wunderbar weichen, frischen Duft und pflegen Haut und Haar. Die Zusammenstellung ist so sanft, dass der Schaum nicht in den Augen brennt, wenn die Haare selbst gewaschen werden.

Pflegeroutinen nach dem Sport

Nach dem Schwimmunterricht hüpfen die Kinder hier mit ihrem jeweiligen Lieblingsduft kurz unter der Dusche, waschen Körper und Haare. Anschließend wird die noch feuchte Haut zusätzlich mit einem Öl versorgt: Bei unseren Kindern auch wieder je nach Kind unterschiedlich, denn eines mag besonders Lavendelöl, das andere Calendulaöl und das dritte reines Mandel- oder Aprikosenkernöl. Im Winter kommt noch der Calendula Wind und Wetter Balsam dazu für die Gesichtshaut, bevor es wieder in die Kälte geht. Dieses kleine Pflegeritual nach dem Sport ist ein schönes Ritual, damit sich die Kinder rundum wohl fühlen und gut umhüllt und geschützt für weitere Abenteuer bereitstehen.

Verlosung: Gewinne eins von drei Weleda Sets

Für all diejenigen, die auch den ein oder anderen Sporttermin unter der Woche haben oder gerade wie wir im Schwimmunterricht sitzen, gibt es hier noch eine kleine Verlosung:

  • Verlost wird je drei Mal je ein Set der Kids 2in1 Shower & Shampoo von Weleda
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog: Robbe, Eisbär, Nilpferd – welche Duftrichtung ist Dein Favorit?
  • Bitte kommentiert individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Versand ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Die Teilnahme beginnt am 15. November 2018 um 8:00 Uhr und endet am 17. November 2018 um 24 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss am 18. November 2018.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar zur Teilnahme benachrichtigt, sowie direkt angeschrieben
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn.

Eure

 

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Naturerlebnisse warten vor jeder Haustür

Wehende Blätter im Wind, knorrige Äste und wuselnde Ameisen auf dem Boden. Dazwischen sitzt ein Kind, versunken in der Welt des Begreifens. Die Fingernägel sind schwarz von der Erde, in der es gewühlt hat. Die Hose ist schmutzig, in den Schuhen drücken kleine Steinchen. Die Mütze ist über die Ohren gerutscht und die Backen sind rot. Vor Aufregung? Vor Konzentration? Oder doch vor Kälte? Das Kind fragt nicht. Es spielt und lernt. Es pult Rinde von einem Ast ab und taucht dadurch in den Aufbau der Pflanzen ein. Es beobachtet eine Ameisenstraße und nimmt Teil am Leben der Insekten.

Wo ist dieser Ort, an dem ein Kind in und mit der Natur lernen kann?

Er ist vor der Tür.
In unserer Vorstellung ist diese Tür vielleicht irgendwo auf dem Land. Denn auf den ersten Blick erscheint die Natur für Kinder, die auf dem Land aufwachsen, viel greifbarer, viel realer. Mit einem Wald vor der Tür und dem Bachlauf hinterm Haus. Tatsächlich ist das aber ein veraltetes, romantisches Bild vom Landleben. Heute ist das Landleben in vielen Landkreisen durch die ausgeräumte Agrarlandschaft sogar weniger natürlich, als es die Umgebung in der Stadt durch grüne Parks und wilde Brachen ist. Und der Weg zum nächsten natürlichen Wald ist von beiden Orten eine Autofahrt entfernt. Die Haustür, vor der die Kinder spielt, ist laut einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung immer häufiger in einer Stadt. Denn immer mehr Kinder wachsen im städtischen Raum auf. Die Stadt ist Lebensraum für viele Familien. Zugleich ist sie ein Naturraum und stellt einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen dar, dient dem Klimaschutz und der Sicherung von Lebensqualität.

Naturspiele für alle

Damit Kinder Natur erleben können, ist es unwichtig, ob die Haustür in der Stadt oder auf dem Land ist. Damit ihr seht, das sich Natur überall finden lässt, stelle ich euch heute vier kleine Naturspiele vor, die sich vor jeder Haustür durchführen lassen und die je nach Alter der Kinder in ihrem Schwierigkeitsgrad angepasst werden können:

  1. ein Naturmandala gestalten
  2. ein Pflanzenmemory spielen
  3. einen Baumfreund finden
  4. einen Wetterort festlegen

1. Ein Naturmandala aus allerlei Materialen legen

große und kleine Steine für die äußere Umrandung,
Blätter und Samen,
eine Feder als besonderer Schmuck,
Stöcke,
Beeren und Früchte,
oder auch all das, was sich sonst so finden lässt: ein Flaschendeckel, der danach im Müll entsorgt wird (und durch den das Thema „Müll“ und „Umweltverschmutzung“ angeschnitten werden kann), ein gefundenes Schild oder anderer Müll.

2. Ein Pflanzenmemory,

bei dem Sie Äste, Früchte, Samen oder Blätter vom Boden sammeln und zu einem „Bild“ anordnen.
Die Kinder haben dann eine Minute Zeit, um sich die Materialien und ihre Anordnung einzuprägen. Danach werden die Materialien mit einem Tuch verdeckt.
Die Kinder können jetzt (je nach Alter der Kinder mit unterschiedlich vielen/schwereren Anforderungen) nach den Materialien suchen. (Sie sollten dabei die Möglichkeit haben, diese, wie Sie, am Boden zu finden. Bitte machen Sie sie darauf aufmerksam, keine Pflanzen auszureißen).
Mit den gesammelten Objekten fertigen die Kinder dann eine Kopie des Bilder an.
Danach wird das Tuch gelüftet und die Kopien mit dem Original verglichen. Es kann besprochen werden oder in Bestimmungsliteratur, die auch schon für Kinder eingängig ist, nachgeschlagen werden, welche Pflanzen gefunden wurden. Die Kinder können reflektieren: Was hat geholfen, um die Pflanzen zu finden? Welche Sinne wurden benutzt?

3. Suchen Sie mit den Kindern einen persönlichen Baumfreund aus.

Er sollte nah an ihrer Haustür sein, sodass sie ihn jeden Tag besuchen können und er zu einem Begleiter durch die Jahreszeiten wird.
Jetzt im Herbst lässt sich beobachten, wie die Blätter ihre Farbe wechseln und wie der Baumfreund schließlich die Blätter abwirft.
Im Winter werden die Knospen genau betrachtet – und mit anderen Knospen verglichen. Sind sie groß, oder klein? Haarig oder glatt? Stehen sie dicht gedrängt wie Pinguine einer Kolonie (wie bei den Kirschen) oder einzeln und kräftig (wie beim Berg-Ahorn) oder sind sie klebrig wie Kaugummi (wie bei den Kastanien)?
Im Frühjahr dann treibt der Baumfreund aus. Jetzt erwacht er aus seiner Winterruhe. Meistens verpassen wir diesen Moment. Uns fällt dann plötzlich auf, dass alles grün ist. Aber mit unserem Baumfreund sehen wir die langsame Veränderung und können das Erwachen des Frühlings bewusst miterleben.
Im Sommer spendet er uns Schatten, und wir spenden ihm eine Gießkanne Wasser. Wir beobachten, wer alles mit unserem Baumfreund befreundet ist. Welche Tiere kommen herbei, welche Blüten gibt es zu bestäuben? Welche Früchte gibt es zu ernten?

4. Ein Wetterort, der sich je nach Witterung verändert.

Auch dieser Ort sollte nah am Wohnort liegen. Er bietet den Kindern das wichtige Erleben von Regen, Kälte, Wärme und Sonne. Hier können sie das Wetter kennenlernen und mit allen Sinnen aufnehmen.
Dafür braucht es einen Ort, der regelmäßig aufgesucht wird, beispielsweise ein Spielplatz, oder eine Grünanlage.
Ab jetzt gibt es kein schlechtes Wetter mehr: Denn ihr solltet diesen Ort auch dann besuchen, wenn es das nächste Mal aus Eimern schüttet. Ihr solltet ihn besuchen, wenn es im Winter schneit, und auch, wenn die Sonne dann wieder scheint und der Schnee taut und alles matschig wird.
Euer Wetterort ist ein immer gleicher Ort, der durch die Witterung und die Jahreszeiten doch jedes Mal ganz anders ist.
Fragt die Kinder: Was verändert sich? Wie gehen die Pflanzen und Tiere damit um? Woran sehen wir, dass sich dieser Ort verändert? Was lässt sich dort finden? (Im Regen die Regenwürmer, in der Sonne die Insekten.) Und fragt die Kinder warum sie denken, dass es mal die Insekten und mal die Schnecken sind, die sich doch an diesem immer gleichen Ort abwechselnd zeigen…. Welche Lebensgewohnheiten haben diese Tiere oder auch Pflanzen?

Natur ist überall

Ihr seht, Natur ist überall. Sie ist über uns, in den Baumkronen. Sie ist unter uns, auf der Erde, auf der wir stehen. Sie ist in uns, durch die Bakterien, ohne die wir nicht lebensfähig wären. Wir Menschen sind ein Teil der Natur. Allerdings fühlen wir uns durch die moderne Welt, in der wir in geheizten Wohnungen leben und mit klimatisierten Autos umher fahren, nicht mehr wie ein Teil dieser Natur. Es ist aber wichtig, dass wir wieder zu mehr Natur zurückkehren.

Denn für unsere Kinder ist Natur zum Wachsen elementar. Und uns tut sie gut. Wir sollten ihr also trotz aller Bequemlichkeiten unserer Welt wieder vermehrt Einlass gewähren. Weit müssen wir dafür nicht gehen: Vor unserer Haustür (auch in der Stadt) können wir mit unseren Kinder Natur erleben. Auf einem gut gewählten Sitzplatz können wir morgendlichen Vogelkonzerten lauschen. Abends können wir in Decken gehüllt auf dem Balkon sitzen und auf den Fuchs oder den Waschbär warten, der nachts in Städten gerne die Mülltonnen plündert.

Klingt das nicht nach einem spannenden Abenteuer für eine Übernachtung unter Stadtkindern?

Eure

Veronika hat Biologie, Naturschutz und Landschaftsplanung studiert und ist Mutter einer Tochter. In ihrer Kolumne „Naturorientiertes Aufwachsen“ berichtet sie von Wegen, auf denen Kindern die Liebe und der Respekt zur Natur als Samenkorn mitgegeben werden können.  Mehr über Veronikas Arbeit und ihre aktuellen Texte zu grünen Themen findet ihr auf ihrer Homepage, Instagram oder Twitter.

Dem Baby einen geborgenen Raum geben

Da liegt es im Arm, das kleine Baby, und schmiegt sich ein. Fast hat man das Gefühl, es würde wieder mit einem verschmelzen wollen, so passt es sich ganz dem Körper an, auf dem es liegt. Warm und weich kuschelt es sich ein, will sich umhüllt und geborgen wissen. Immer wieder begehrt es auf, genau diesen Kontakt herzustellen. Ein kleiner Mensch, der mit all den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten signalisiert: Ich brauche Dich jetzt.

In der Welt, aus der es kommt, war es all dies: Umgeben von Wärme, immer genährt, immer getragen und sanft bewegt. Immer im Körperkontakt und immer von einer schützenden Hülle umgeben, die dem Leben einen Halt gibt, die eine Grenze um den eigenen Körper zieht. Eine Hülle, die bekannt ist und Sicherheit gibt. Mit dem Beginn dieses neuen Lebens ist diese Hülle aufgehoben und es strebt danach, den alt bekannten Zustand wieder herzustellen. Noch nicht reif für dieses Leben*, noch in Ruhe nachreifen wollend zu den Bedingungen, die so wohlig-warm waren, so verwöhnend und rundum vertraut.

Dem Baby einen geborgenen Raum geben zum Nachreifen bedeutet, diesem Bedürfnis nachzuspüren. Zu verstehen, woher die Bedürfnisse des kleinen Kindes am Anfang kommen und zu sehen, wie wir sie umsetzen können: Das Bedürfnis nach der Versorgung mit Nahrung nach Bedarf durch Stillen nach Bedarf erfüllen bzw. Ernährung mit künstlicher Säuglingsnahrung nach Bedarf. Auch dann, wenn das Baby manchmal Phasen hat, in denen es ganz besonders viel trinken muss – es ist gewöhnt, genau das zu erhalten und sich satt und zufrieden zu fühlen. Das Bedürfnis nach Wärme und Nähe und Gewiegtwerden durch Körperkontakt und Tragen einräumen. Das Bedürfnis nach einer schützenden Hülle geben durch die Kleidung oder durch Halt in einem Tuch oder einer Tragehilfe.

Diese Bedürfnisse sind es, die wir immer wieder ansehen können in unserem Alltag mit Baby: Wenn es sich auf einmal unwohl fühlt, wenn es allein im Bett liegt, vermisst es vielleicht die Körperwärme und Bewegung. Wenn es hungrig wird, ist das ein zunächst fremdes und bedrohlich-schmerzhaftes Gefühl, das in dieser Weise unbekannt ist. Wenn es entkleidet wird, fühlt es die Kühle der Umgebung und vermisst die Begrenzung. Um ein entspanntes Ankommen zu ermöglichen, können wir daher in jeder Situation und das gesamte Wochenbett über bedenken, wie wir dem kleinen Baby einen geborgenen Raum schaffen. Einen Raum, der dem ähnelt, den es kennt. Wir können die Rahmenbedingungen nicht identisch herstellen, aber wir können uns dem annähern. Wenn wir unsere Augen und Gedanken dafür öffnen, wie das Leben vor der Geburt war und welch enorme Umstellung die Geburt mit sich bringt.

Eure

*nach dem Konzept der physiologischen Frühgeburt von Portmann

 

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Stillberaterin, Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Elternblogs über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Wochenende in Bildern 10./11. November 2018

Unser Samstag beginnt zu viert, denn seit Donnerstag ist mein Mann in der Schweiz zum Doktorandenkolloquium. Den Alltag mit drei Kindern allein zu organisieren, ist nicht so einfach und die letzten Tage waren ziemlich aufreibend und durchgeplant. Dennoch starten wir in den Samstag mit einem schönen Frühstück, denn die Kinder haben Pancakes gemacht (und nur ganz kurz ist der Rauchmelder morgens um 8 angegangen). Ein wenig beneide ich aus der Ferne meinen Mann um das Ausschlafen und auch um die Doktorarbeit und überlege, ob ich irgendwann meine eigene Dissertation nochmal angehen werde. Vor vielen Jahren habe ich mich ja dagegen entschieden, aber manchmal bedauere ich die Entscheidung auch.

Nach dem Frühstück geht es zum Markt einkaufen. Als der kleinste Sohn gerade einen Wutanfall bekommt, weil er irgendetwas nicht bekommt und ich mich zu ihm knie, um auf Augenhöhe mit ihm zu sprechen, tritt eine ältere Frau neben uns: „Du musst daran denken, dass bald der Weihnachtsmann kommt und wer unartig ist, bekommt keine Geschenke!“ Der kleine Sohn ist unbeeindruckt davon, der mittlere reißt aber erschrocken die Augen auf. Das hat er noch nie gehört. Ich bitte die Frau darum, bitte einfach weiter zu gehen und sich nicht in unser Familienleben einzumischen während der kleine Sohn weiter wütet. Davon zeigt sie sich jedoch unbeeindruckt und erklärt weiter: „Als Eltern muss man aber hart…“ Um das Schreien des kleinen Kindes zu übertönen, wende ich mich nochmal an sie, obwohl ich nicht die geringste Lust und Zeit dafür habe mit drei Kindern auf dem Markt: „Gehen Sie jetzt bitte endlich weiter. Das hier geht Sie überhaupt nichts an und ich erziehe meine Kinder so, wie ich es für richtig halte.“ Die Frau starrt mich empört an, schüttelt den Kopf, geht weiter, dreht sich um und schüttelt wieder Kopf. Mehrfach hintereinander. Der kleine Sohn beruhigt sich schließlich und freut sich, als Ablenkung auf meinem Sattel sitzen zu dürfen. Bis der andere Sohn plötzlich hervorstößt: „Mama, stimmt das wirklich? Wenn ich was gemacht haben, bekomme ich dann keine Geschenke?“ „Nein, natürlich nicht.“ Glücklicherweise springt mir auch die große Tochter zur Seite: „So ein Unsinn, das war einfach eine gemeine alte Frau. Natürlich hat das nichts miteinander zu tun. Die Frau wollte ihm nur Angst machen, damit er nicht mehr weint.“ Immer wieder denke ich: Es ist doch noch viel zu tun. Vielleicht mache ich ja doch nochmal Flyer für solche Situationen mit dem Inhalt von „Rundum geborgen“ in Kurzform.

Feststimmung glücklicherweise wieder hergestellt: Wir backen zusammen Kekse zu Sankt Martin in Form von Sonne, Mond und Sternen. Der Großteil des Teigs wird wohl direkt ungebacken verzehrt, ist aber bei diesem Mürbeteigrezept auch kein Problem.

Sonntagmorgenfrühstück. Mein Mann ist aus der Schweiz zurück nach vielen Stunden kurioser Bahnfahrten und hat Kaffee und meine Lieblingspralinen mitgebracht. Ein guter Start in den Tag, auch wenn das Frühstück natürlich nach so einer Rückkehr recht turbulent und sehr laut ist – so viele Geschichten sind zu erzählen. Und natürlich auch noch mal bei ihm die Rückversicherung, ob das mit den Geschenken dieses Jahr auch wieder in Ordnung geht oder an der Geschichte der Frau doch etwas dran sei? Es ist schon verrückt, wie sehr so eine Anmerkung einer fremden Person sich im Kopf eines Kindes festsetzen kann.

Betreuungswechsel: Mann und Kinder sind spazieren, ich arbeite bei Kaffee und Kaminfeuer.

Am Abend werden noch Weckfrauen gebacken nach diesem Rezept, die dann zum Abend gegessen werden und morgen auch mit in die Schule kommen. Wie schön Feste und Feierlichkeiten doch begangen werden können ohne Druck und ohne den Kindern Angst zu machen.

Eure

 

Frag Dich: Was hätte ich gebraucht? – Eigene Kindheitserfahrungen als Ressource nutzen

Manchmal sind Eltern unsicher, wie sie sich gegenüber ihren Kindern verhalten sollen. Oder sie befinden sich in Schwierigkeiten in der Beziehung zu den Kindern oder dem Kind. Die Unsicherheit wird zur Sorge oder gar zur Selbstabwertung: Ich bin keine gute Mutter! Ich bin kein guter Vater!

Ein Beispiel

Ivonne N. zum Beispiel war immer gut mit ihrer Tochter Daniela zurechtgekommen. Doch nun ist die Tochter sieben und in der Schule und irgendwie wird alles anders. Die Tochter verändert sich. Sie hat nicht mehr so viel Interesse an der Mutter (so kommt es zumindest der Mutter vor) und zieht sich mehr zurück. Sie spielt mehr mit Freundinnen. Sie erzählt nicht mehr alles, was sie am Tag erlebt hat. Wenn die Mutter sie zur Schule bringt und ihr ein Abschiedsküsschen geben möchte, dann ist das ihrer Tochter peinlich …

Solche Veränderungen der Kinder geschehen häufig und in unterschiedlichen Altersphasen. Manchmal kommen wir Eltern dabei nicht mit. Es verunsichert uns und kann zu Selbstzweifeln oder Selbstabwertungen führen.

Wie war das bei mir?

Mein Vorschlag ist dann: Fragen Sie sich, wie es Ihnen in dem Alter erging, in dem sich jetzt Ihr Kind befindet. Danielas Mutter fragte sich: Wie ging es mir eigentlich, als ich sieben war und zur Schule ging? Sie erinnerte sich, dass sie einerseits selbst sehr unsicher war und andererseits ihr ganz wichtig war, dass sie guten Kontakt in der Schulklasse fand. Sie wollte dazugehören. Das war jetzt am wichtigsten. Wichtiger noch als die Begegnungen mit der Mutter oder dem Vater. Die waren ihr ja sicher. Das war selbstverständlich. Aber mit den anderen Kindern in der Schulklasse, das war neu und das war aufregend.

Als Danielas Mutter dies klar wurde, hatte sie gleich mehr Verständnis für ihre Tochter. Sie merkte, dass diese sich nicht von ihr abwandte, sondern anderen zuwandte, und dass diese Veränderung anscheinend nun angestand und notwendig ist.

Und nun stellte sie sich die zweite Frage: Was hätte ich damals gebraucht?

Was hätte ich gebraucht?

Diese Frage war für sie schwieriger zu beantworten. Denn ihre eigene Mutter, Danielas Großmutter, war damals über längere Zeit krank und dies beanspruchte alle Energien in der Familie. Und doch fragte sie sich: Was hätte ich gebraucht? Ihr fiel ein: in jedem Fall hätte sie gebraucht, dass sie an der „langen Leine“ sein dürfte. Sie brauchte nicht das ständige Nachfragen, wie es denn in der Schule gewesen sei und wie sie mit diesem oder jenem Kind oder der Lehrerin zurechtgekommen sei. Das war doch ihre Sache. Da hätte sie ihren Freiraum gebraucht. Sie hätte sich gewünscht, dass die Eltern weniger fragen, sondern mehr tun, zum Beispiel mal einige Kinder aus der Klasse einladen. Da müsste man doch nicht bis zum Geburtstag warten. Das geht doch auch mal so… . Als Danielas Mutter dies deutlich wurde, machte sie ihrer Tochter den Vorschlag, die Klasse oder einen Teil der Klasse einzuladen. Danielas Familie hatte einen großen Garten und der wäre doch geeignet für ein kleines Sommer- oder Herbstfest … Sie fragte ihre Tochter. Die zögerte erst und antwortete dann: „Warten wir noch ein paar Wochen und dann machen wir das!“ Und sie lächelte. Die Tochter wollte selbst bestimmen, wie das Fest ablief, aber sie nahm den Rat und die Unterstützung der Eltern an.

Unsere eigene Kindheit als Ressource

Wir Eltern lernen mit unseren Kindern viel Neues. Und wir müssen lernen. Doch wir haben schon Erfahrungen mit Eltern- und mit dem Kind-Sein. Unsere eigene Kindheit ist eine Ressource. Wir können sie nutzen. Wir können uns erinnern, was uns gut getan hat und was wir gerne gemacht haben, allein oder mit unseren Eltern. Und wir können uns erinnern, was wir damals gebraucht hätten. Deswegen sind die beiden Fragen eine wichtige Hilfe:

Wie ging es mir damals, als ich so alt war, wie mein Kind jetzt ist?
Was hätte ich damals gebraucht?

Nutzen Sie sie.

Dr. Udo Baer ist Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL und u.a. Vorsitzender der Stiftung Würde. Auf Geborgen Wachsen schreibt er über die (Gefühls-)Welt der Kinder, ihre Gedanken und die sich ergebenden Herausforderungen. Mehr über dieses Thema findet sich in seinem neuen Buch „Die Weisheit der Kinder

Rundum geborgen – Familien brauchen das Dorf {Werbung}

Wenn wir Eltern werden, steht eine der größten Veränderungen unseres Lebens an: Auf einmal gibt es einen kleinen weiteren Menschen, der von nun an unser Leben begleitet, der sich einbringt mit seinen Besonderheiten, seinen Bedürfnissen und einem individuellen Temperament. In den folgenden Jahren wird es nun unsere Aufgabe, in einem Familiensystem für Ausgeglichenheit zu sorgen zwischen all den Bedürfnissen und Besonderheiten aller Mitglieder. Das ist nicht immer einfach, besonders nicht am Anfang, wenn sich Familien erst einmal finden müssen. Wir brauchen Unterstützung, Kinder brauchen sichere Bindung zu Eltern und anderen und wir Eltern erleben Erleichterung, wenn unsere Grundsätze geteilt werden.

Eltern brauchen Unterstützung

Gerade jetzt – aber auch später – tut es gut, Menschen zu haben, die unterstützen: mit lieben Worten ebenso wie mit lieben Taten. Denn gerade heute brauchen wir das Dorf in einer Zeit, in der wir von Aufgaben und Anforderungen überrannt werden. In der wir manchmal den Eindruck haben, uns selbst optimieren zu müssen und uns keine Zeiten der Pause zugestanden werden.

„Elternschaft heute steht vor großen Herausforderungen, denn der Rahmen für das Familienleben ist oft wenig flexibel gestaltet, und Eltern stehen vor der Aufgabe, den Spagat zwischen Familie, Berufstätigkeit, Haushalt und sonstigem Privatleben meistern zu müssen. Zu dem schon angefüllten Alltag vor dem Kind gesellt sich mit einem Kind eine weitere, riesige Aufgabe, die viel Energie, Aufmerksamkeit, Zeit und Gefühle beansprucht. Dies umso mehr, wenn es mehrer Kinder sind oder ein Elternteil allein das Kind umsorgt. Um alles erfolgreich zu bewältigen, brauchen die Eltern Unterstützung.“

Gemeinsam an einem Strang ziehen – auch in Hinblick auf „Erziehung“

Aber allein Hilfe reicht nicht aus. Wir müssen uns mit dieser Hilfe wohl fühlen. Wir brauchen Anerkennung und Sicherheit. Wir brauchen andere Menschen, die uns und unsere Entscheidungen wertschätzen. Wir wünschen uns, dass die Menschen um uns unsere Ziele und Wünsche für unsere Kinder teilen und wir zusammen an einem Strang ziehen, der Bindungsorientierung heißt.

„Zukünftige Arbeitstätigkeiten und die gesamtgesellschaftliche Entwicklung setzen deswegen heute eine andere Art der Erziehung voraus, an der sich moderne Eltern orientieren. Optimal können wir die heute geborenen Kinder darauf vorbereiten, wenn Familie und Freunde gleichermaßen auf dieses Ziel hinarbeiten und moderne Lebenskonzepte zusammen umsetzen. Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, um unsere Kinder auf ihr Leben vorzubereiten und damit natürlich auch unser späteres Leben gestalten. Es ist deswegen nicht zwangsläufig eine Kritik, wenn Eltern mit ihren Kindern anders leben wollen, als es früher getan wurde. Die Kinder heute leben in einer anderen Welt und lernen Dinge für eine sich noch weiter verändernde Gesellschaft.“

Bindung durch Hilfe unterstützen

Es ist wunderbar, wenn Kinder sichere Bindungen auch zu den Großeltern aufbauen können, denn diese sind noch einmal eine besondere Ressource und können einen wichtigen Anteil haben an der Entwicklung von Resilienz. Großeltern können Eltern und Enkelkindern viel Kraft und Fürsorge spenden. Aber darüber hinaus kann durch ihr zugewandtes Verhalten auch der Alltag so entlastet werden, dass wir Eltern auch einfach entspannter und zugewandter sein können. – Unterstützung durch Freunde und Familie ist deswegen auf vielen Ebenen hilfreich.

„Wenn wir – als Großeltern, Angehörige und Freunde – Eltern in ihrem Alltag und ihren Aufgaben unterstützen und sie sich deswegen besser um ihre Kinder kümmern können, unterstützen wir indirekt die Bindungsentwicklung zwischen Eltern und Kind positiv und damit die kindliche Entwicklung.“

Rundum geborgen – Das Buch

Um all diese Themen geht es in „Rundum geborgen“, meinem neuen Buch: Warum wir heute bindungsorientiert Leben und welche besonderen Vorteile das mit sich bringt. Erklärung ohne Anklage und eine Anleitung, sich als Familienmitglied selbst auf den Weg mit zu begeben. Neben der Theorie gibt es nämlich auch zahlreiche praktische Tipps: Wie in der Schwangerschaft unterstützt werden kann, Rezepte für Wochenbettsuppe und zuckerfreien Geburtstagskuchen (und warum Eltern das heute wichtig ist), Geschenketipps rund ums Wochenbett und Hilfsangebote und viel Wissenswertes rund um das Verwöhnen und warum sie es als Großeltern einfach genießen dürfen.
Als kleines Geschenkbuch handsigniert gibt es das Buch direkt bei mir zu bestellen, aber auch hier bei Amazon (lest doch mal in die Bewertungen hinein) oder auch bei Buch 7 oder natürlich im Buchhandel um die Ecke.

Verlosung

Probiert es aus und tragt bindungsorientiertes Leben nun auch in die Großelterngeneration und Familie und in den Freundeskreis. Dafür könnt Ihr ein „Rundum geborgenes Verwöhnpaket“ gewinnen: Das Buch „Geborgen wachsen“ für Euch als Eltern, das Buch „Rundum geborgen“ für Freunde und Familie, ein Mandelöl von Primavera für sanfte Baby- und Kindermassage, ein Rosenwasser von Primavera für die Wochenbettzeit und auch später zum Erfrischen und Verwöhnen und einen Didymos DidyKlick Chili für Eltern, aber vor allem auch Familie (und Freunde), die das Baby ganz nah bei sich tragen dürfen und so einmal nachspüren können, wie gut es tut, sich und das Kind mit Körperkontakt und positiver Nähe zu verwöhnen.

  • Verlost wird hier auf dem Blog ein „Rundum geborgenes Verwöhnpaket“ (auf Instagram und Facebook finden ebenfalls Verlosungen statt, unabhängig von dieser)
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog: Warum könnt Ihr das „Rundum geborgene Verwöhnpaket“ besonders gut gebrauchen?
  • Bitte kommentiert individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Versand ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Die Teilnahme beginnt am 5. November 2018 um 20:30 Uhr und endet am 08. November 2018 um 24 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss am 09. November 2018.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar zur Teilnahme benachrichtigt, sowie direkt angeschrieben
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Versand ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn.

Eure

 

Die Verlosung ist beendet. Die Gewinnerin J. ist benachrichtigt.

Wochenende in Bildern 03./04. November 2018

Nach ereignisreichen Wochen haben wir uns mit den Kindern in der letzten Woche auf das Land zurück gezogen, um ein paar Nesttage zu machen: Ganz viel Natur, jeden Tag ein Spaziergang im Wald mit den Kindern. Frische Luft, Ruhe und entspanntes Frühstück. So konnten die Energiereserven – vor allem meine – wieder aufgefüllt werden.

Der Samstag beginnt mit einem Spaziergang in der frischen Luft zum Förster und seinen Tieren. In den letzten Tagen sind wir jeden Morgen gleich nach dem frühen Frühstück in den Wald gegangen. Die Kinder haben Pilze gesucht und gefunden, sind auf Bäume geklettert und haben Blätter und Bucheckern gesammelt. Auf dem Rückweg geht es immer vorbei am Försterhaus mit großen Weidelandschaften.

Endlich auch wieder Ruhe für die kleinen Dinge haben. Der Jahreszeitentisch will neu dekoriert werden mit den Dingen, die die Kinder gefunden haben und kleinen Bastelsachen wie der Teelichtlaterne und Zimtpilzen. Und auch die Walnüsse für Kerzenschiffchen stehen schon bereit. Diese Ruhe für die kleinen Dinge tut so gut.

Etwas später bekommen wir Besuch von Familie Von guten Eltern. Während wir Eltern zusammen sitzen, spielen die Kinder mit einander. Die großen Mädchen gehen zum Pferdehof und bleiben lange einfach fort, die großen Jungen spielen gemeinsam allein im Garten und pflücken restliche Beeren, um sie zu geheimen Tränken zu verarbeiten und hantieren mit Leitern und Schnitzmessern und Taschenlampen bis in die Dunkelheit. Restliche Halloween-Süßigkeiten werden unter Ausschluss der kleinsten Kinder „heimlich“ aufgebraucht. Die kleinsten Kinder pendeln ein wenig zwischen uns Erwachsenen und den nächst älteren Kindern. Es ist immer wieder spannend, diese Dynamiken zu beobachten und zu sehen, wie weit sie sich entfernen und welche Abenteuer sie erleben je nach Alter. Je größer sie werden, desto weiter entfernen sie sich ganz selbstsicher und fordern es ein. Der Radius wächst einfach natürlich mit dem Alter mit – wenn wir dafür offen sind.

Am Sonntag ist noch mehr Ruhe für mich vorgesehen: Mann und Kinder besuchen die Großmutter und ich räume in Ruhe auf, sortiere alte Sachen aus, räume um und suche verloren geglaubte Spielsachen. Nachdem die Räume wieder Struktur haben, setze ich mich an die Schreibarbeit, denn ein Buch will zu Ende geschrieben werden und ein anderes begonnen. Am besten arbeitet es sich für mich mit Klarheit um mich herum und ein Mindestmaß an Ordnung (zumindest im Blickfeld).

Zusammengesucht: Die Babyspielmaterailien für meine Babykurse, die in ein paar Wochen wieder starten. Vier Jahre haben meine Kurssachen nun in Körben und Schränken darauf gewartet, dass sie wieder zum Einsatz kommen. Ab und zu mussten sie vor Kinderhänden gerettet werden, damit sie nicht im Alltag verloren gehen. Immer in meinem Glauben, dass ich ganz sicher zurück gehe in die Kursarbeit. Im letzten Jahr habe ich einige Weiterbildungen besucht zur Auffrischung einiger Themen wie Stillen und Tragen. Und nun habe ich an diesem Wochenende die Spielsachen sortiert und einige Holzstücke neu geölt. So ein gutes Gefühl.

Und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei, diese ruhigen beiden Tage und ich wünsche mir, diese Ruhe nun auch in die nächste Woche zu tragen.
Eure

 

Lieblingsspielzeug Spielständer – über unser wandelbarstes Möbelstück {Werbung}

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Meine Tochter war noch klein, als zum ersten Mal ein Spielständer bei uns zu Hause einzog. Damals noch gebraucht von der Freundin einer Freundin, deren Kinder aus ihm herausgewachsen waren. Jahrelang begleitete uns der Spielständer und war mittlerweile schon viel älter als mein ältestes Kind bis er eines Tages bei einem Spielbesuch kaputt ging und nicht mehr zu retten war. Wir überlegten eine ganze Zeit lang, ob wir wirklich wieder einen Spielständer bei uns aufnehmen sollten oder ob die Zeit dafür nun vorbei wäre. Doch schließlich entschlossen wir uns dafür, ihn zu ersetzen durch das Mia Spielhaus von Livipur.

Immer wieder wandelbar

Das Besondere am Spielständer ist wohl seine Wandelbarkeit: Vom Kaufmannsladen zum Haus zur Arztpraxis zur Höhle zum Restaurant – die Fantasie kennt keine Grenzen. Ein Tuch in einer anderen Farbe darüber gelegt oder vor den Eingang gehangen und schon ist es eine ganz neue Behausung. Selbst als Übernachtungshöhle für zwei Kinder wurde das Spielhaus schon benutzt. Wenn der Raum einmal anders gestaltet wird, lässt sich das Spielhaus auseinanderbauen und wird zu zwei Regalen, die einfach Platz für Spielsachen oder Bücher bieten.

Gefüllt wird unser Haus ebenfalls mit immer wieder wandelbaren Dingen, die der Fantasie freien Lauf lassen und eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten ermöglichen. Es gibt

  • Kastanien, die mal Brötchen sind, mal Äpfel oder Kartoffeln
  • Schüsseln aus Holz oder Metall, in denen „gekocht“, aus denen „gegessen“ oder in denen Dinge aufbewahrt werden
  • verschiedene Kannen und Behälter aus der Küche oder von Flohmärkten oder alte Kosmetikflaschen, die für die Puppenküche dienen oder als Zutaten in
  • eine Nussmühle, die am Spielhaus festgeschraubt wurde und in die manchmal Nüsse kommen, aber mit der auch schon Knete verarbeitet wurde
  • eine Pfeffermühle, an der gern gekurbelt wird, um „Kaffee“ zu mahlen
  • Kapla Bausteine, die mal Messer sind, mal Bausteine

Viele Spielsachen für die Puppenküche oder für andere Spielvariationen des Hauses stammen immer wieder aus unserem Haushalt und werden von der Küche oder dem Bad für eine Weile entliehen, bis sich das Thema des Hauses wieder wandelt. So wird auch ein Stück des Alltags damit immer wieder nachgespielt. Manchmal entdecken wir auch auf dem Flohmarkt eine kleine Besonderheit dafür, wie den kleinen Kupferkessel, der unsere Kinder nun schon viele Jahre begleitet. Und zum Geburtstag des ersten Kindes haben wir Holzobst und -gemüse geschenkt bekommen, das uns noch immer begleitet.

Das Mia Spielhaus

Am Mia Spielhaus von Livipur ist die robuste Bauweise besonders: Die Spielständer aus Bio-Erlenmassivholz mit biologisch behandelter Oberfläche haben abgerundete Kanten, wodurch sie sicher und gut bespielbar sind (zum Klettern ist es dennoch nicht geeignet). Mit Kaufladeneinsatz kann auch eine kleine Theke gebaut werden oder das Spielhaus wandelt sich mit Tüchern zu einem Kasperletheater.

Aktuell gibt es das Mia Spielhaus bis Sonntag reduziert bei Livipur, in der nächsten Woche verlost Livipur das Spielhaus auch einmal hier auf Facebook.

Eure

Nesttage – Deine Auszeit für Dich und Dein Kind

Manchmal gibt es Tage und Wochen, die sind sehr anstrengend. Manchmal gibt es auch Phasen, in denen wir Eltern einfach erschöpft sind. Es ist egal, ob nach der Geburt, im Wochenbett, irgendwann in der Babyzeit oder später. Es gibt Zeiten, in denen brauchen wir einfach ein wenig Ruhe und Erholung. Zeiten, in denen wir wieder zu uns kommen, in denen wir den Stress gehen lassen. Eine Kollegin nannte die Tage der Ruhe kürzlich „Nesttage“ und ich könnte mir kein schöneres Wort dafür vorstellen.

Nesttage sind solche, an denen wir uns zurück ziehen mit unseren Kindern: Wenn es in der ersten Zeit mit dem Baby noch nicht rund läuft, wenn uns das Leben mit Kind überwältigt, sich das Stillen noch nicht eingespielt hat und vielleicht noch schwierig erscheint oder wir körperlich merken, dass wir an unsere Grenzen kommen. Auch nach dem Wochenbett kann es sein, dass unser Kind einen solchen Nesttag braucht, um sich im Trubel dieses neuen Lebens zurückziehen zu können und noch einmal die Ruhe und Geborgenheit um sich hat, die es aus dem Leben im Mutterleib kennt.

Auch dann, wenn das Kind längst der Babyzeit entwachsen ist, können Nesttage so gut tun. Wenn es gerade schwierig ist, weil das Kind einen neuen Meilenstein erklimmt, weil es gerade ganz besonders herausfordernd für uns zu sein scheint, tut ein Moment des Innehaltens und Aussteigens aus dem Alltag gut. Sehen wir uns einen Moment an, was unser Kind uns gerade sagt. Vielleicht ist es die Botschaft „Ich bin gerade total mit mir selbst beschäftigt, ich habe keine Möglichkeiten, noch zusätzlich auf die Bedürfnisse der anderen zu achten.“ oder es drückt aus „Ich brauche ein wenig Ruhe, um mich auf mich zu konzentrieren.“ oder „Ich muss jetzt einfach gehalten werden von Dir, weil alles so überwältigend ist.“ Für all diese kindlichen Botschaften sind Tage des Rückzugs heilsam.

Nesttage sind Tage, an denen wir einmal alles absagen, in denen wir uns ganz auf das Miteinander einlassen können: keine Termine am Nachmittag, keine Verabredungen. Das Handy ist ruhig und die Botschaften der Menschen von außerhalb stehen heute ganz hinten an. Der Abwasch wird heute vergessen und die Wollmäuse unter dem Sofa können einen weiteren Tag herumkugeln. Vielleicht ist es ein „Handyfreier Sonntag“ oder auch einfach ein anderer Wochentag. Ein Tag mit gemütlicher Kleidung, der wohlig nach Kindheit duftet. Ein Tag mit Eierkuchen oder Waffeln oder Kakao oder Tee oder einem gemütlichen Filmabend oder einem Vorlesetag in der Deckenhöhle mit Taschenlampe. Ein Tag, an dem andere das Essen ans Bett bringen, wenn man mit Baby darin liegen sollte. Einfach ein Tag der Ruhe und Besinnung auf sich als Familie im manchmal so trubeligen Alltag.

Wann machst Du Deinen nächsten Nesttag?
Eure

Wochenende in Bildern 27./28. Oktober 2018

An diesem Wochenende steht wieder ein Weiterbildungswochenende an, an dem ich wenig Zeit mit der Familie verbringe und viel Zeit mit altem und neuem Wissen. Umso wichtiger sind die kleinen Momente drumherum wie zum Beispiel das Frühstück am Morgen, das zwar viel zu früh für ein Wochenendfrühstück stattfindet und auch ein wenig kurz, aber dennoch eben ein Moment ist, an dem wir alle zusammen am Tisch sitzen und reden: Darüber, wie dieses Wochenende wird, was wir alle so machen und was uns wichtig ist. Gerade in stressigen Zeiten sind diese Momente am Tisch zusammen für uns als Familie wichtig. Studien zeigen, dass zumindest bei Schimpansen durch das gemeinsame Essen mehr Oxytocin ausgeschüttet wird vielleicht ist das ja auch einer der Gründe für das Wohlgefühl am Familientisch.

Um beim Oxytocin zu bleiben: Mein großes Kind hat mir einen Schal gestrickt, den ich nun trage, auch wenn es doch ein sehr intensives rosa geworden ist, das nun meinen Hals ziert. Aber diese Freude und dieser Stolz über das heimlich selbst gemachte Geschenk.

Nach dem Frühstück geht es ins Krankenhaus zur Weiterbildung. „Elternschule“ steht in großen Buchstaben am Eingang und ein paar Räume weiter findet gerade ein Geburtsvorbereitungskurs statt. Wie negativ mir auf einmal dieser Titel erscheint, während er vor einigen Wochen nur so aus dem Augenwinkel und ohne Bedeutung meine Aufmerksamkeit erlangte.

Am Abend wieder zurück beim Thema „Essen in Gemeinschaft“: Ich fahre nach der Weiterbildung zu Anja und Christian von „Von guten Eltern„, wo ich auf den Rest meiner Familie treffe. Die Kinder teilen sich – mehr oder weniger begeistert – das Essen bzw. verteidigen ihre Teller vor Übergriffen anderer kleiner Kinderhände und sitzen trotzdem so freudig und lustig um ihren Tisch herum und lachen und erzählen und machen zwischendurch ein wenig Unsinn. Zum zweiten Mal an diesem Tag denke ich darüber nach, wie besonders diese gemeinsamen Essenszeiten sind und wie verbindend.

Sonntagmorgen ist dank Zeitumstellung ein wenig mehr Zeit am Morgen, so dass ich noch kurz mit im Kaufmannsladen sitzen kann. Die Kinder beschweren sich ein wenig, dass ich heute auch wieder erst spät nach Hause komme, freuen sich aber auch auf den Tag mit „nur Papa“, weil dann meistens noch ganz andere Punkte auf dem Tagesplan stehen. Passend dazu sprechen wir auch heute bei der Arbeit über das Thema „gleichberechtigt und gleichwertig“ und die Unterschiede zwischen Eltern und ihren Aufgaben.

Und auch spannend ist ein Blick in die Vergangenheit und kritische Reflexionen über unseren Alltag und die Dinge, wie wir immer wieder gesagt bekommen, dass wir sie brauchen würden. Überhaupt ist das gerade wieder ein so wichtiges Thema in meiner Arbeit: Was brauchen wir alle wirklich? Was brauchen wir wirklich für Elternschaft und im Zusammensein mit Kindern? Und immer wieder komme ich zurück darauf, dass das Wichtigste nicht die Dinge, sondern eben die Menschen und die Unterstützung sind und wir darin unsere Kraft legen sollten, unser Engagement. In der Begleitung individueller Stillentscheidungen ebenso wie in den vielen anderen Themen des Elternseins.

Ein langes Wochenende geht zu Ende. In meinen Armen liegen die Kinder, die noch in den Schlaf begleitet werden. Es war ein wenig zu wenig Familie an diesem Wochenende für mich, aber dafür viel anderer wichtiger Input und nun haben wir eine ganze Woche auf dem Land vor uns, wo ich am Abend mit der Bahn hingefahren bin. Eine ganze Woche Natur und Ruhe und Zusammensein in den Ferien.

Eure