Kategorie: Babypflege

Erstausstattung für den Wickeltisch {Werbung & Verlosung}

Die Pflege des Babys ist mehr als „nur“ die vielen Handgriffe, die getätigt werden wollen, um das Baby zu säubern und zu pflegen. Jeden Tag verbringen wir – gerade im ersten Jahr – viel Zeit des Tages mit den großen und kleinen Pflegemomenten: das Baby waschen, Windeln wechseln, eincremen und massieren, Nägel schneiden, an- und ausziehen. Es sind Momente, in denen nicht nur bestimmte Handlungen ausgeführt werden, sondern in denen wir ins Gespräch mit dem Kind gehen, in einen Austausch und es auch aktiv einbinden in das Geschehen. Dabei können wir Rahmenbedingungen schaffen, die uns diese Zeit des Miteinanders angenehm gestalten und erleichtern.

Der Wickelort

Wo soll das Baby gewickelt werden? Wichtig ist vor allem: Babys brauchen einen Ort, an dem sie sicher gewickelt werden und sich auch einige Momente nackt frei bewegen können. Viele Eltern wickeln ihre Kinder einfach auf dem Boden oder Bett. Der Vorteil ist: Hier ist viel Platz, so dass das Baby sich gut bewegen kann und nicht herunter fällt während der Pflegemomente. Andere bevorzugen, alle Sachen zum Wickeln an einem Ort zu haben oder wickeln lieber im Stehen in angenehmer Höhe, weshalb ein Wickeltisch bevorzugt wird. Wickelkommoden gibt es bereits vorgefertigt, nachhaltiger sind allerdings Aufsätze für Kommode oder Waschmaschine, damit die Kommode auch nach der Wickelzeit weiter verwendet werden kann. Ein Wickelaufsatz für die Waschmaschine hat den besonderen Vorteil, dass der Wickelplatz direkt im Bad ist, wodurch Wasser gleich vor Ort ist. Die Seitenteile der Wickelkommode oder des Wickelaufsatzen sollten so hoch sein, dass das Baby bei einer Drehbewegung nicht darüber rollen kann. Auch wenn das Baby sich noch nicht fortbewegt, kann es durch Eigenbewegung schon in den ersten Monaten vom Tisch fallen, weshalb neben der Sicherung an der Seite wichtig ist, dass das Baby niemals allein auf dem Wickeltisch liegen bleibt.

Nicht allein lassen am Wickeltisch!

Wer handwerklich begabt ist, kann einen solchen Aufsatz selber bauen. Für alle anderen gibt es Wickelaufsätze beispielsweise in der Werkstatt Geppetto eine breite Auswahl an Aufsätzen für Waschmaschinen und Kommoden: in unterschiedlichen Farben, mit und ohne Schublade, mit individuellen Holzelementen, mit passenden Kissen oder ohne. Besonders Highlight für die größeren Wickelkinder: Die Leiter für den Wickeltisch, damit Kleinkinder selbst hinauf klettern können. Die Aufsätze werden in Deutschland aus Fichtenholz produziert und mit Naturlackfarbe bearbeitet.

Praktisch: Wickelauflage für die Waschmaschine mit Schublade

Wickelunterlage

Beim Wickeln sollte es Zeit geben, in der sich das Baby frei und nackt bewegen kann – wenn das auch außerhalb der Wickelzeit möglich ist: wunderbar. Zumindest aber beim Wickeln sollte es die Möglichkeit geben, dass das Baby sich ohne Kleidung bewegen und die eigene Haut berühren kann. Viele Babys scheiden dann, wenn sie nackt sind, aus: Wickelunterlagen sollten daher Ausscheidungen und Nässe vertragen und gleichzeitig keine Schadstoffe beeinhalten, die gesundheitsschädlich wirken können.

Alle „Zutaten“ vor Ort

Damit das Baby wirklich nicht allein gelassen wird am Wickeltisch, sollten alle wichtigen Dinge vor Ort liegen: Wechselkleidung, Windeln, Lappen, Pflegeprodukte. Wie so oft gilt: Weniger ist mehr! Viele Babys brauchen keine aufwändigen Pflegeprodukte. Für die alltägliche Pflege reichen Waschlappen und Wasser. Mit einem Öl, das auch zur Massage verwendet werden kann, können Stuhlreste mit Papiertuch oder Lappen sanft entfernt werden. Eine Bio-Babycreme für den Windelbereich kann sinnvoll sein, um die empfindsame Haut zu pflegen und zu schützen, besonders wenn keine Stoffwindeln verwendet werden und die Haut gereizt oder schon gerötet ist.

Verlosung

Du bist auf der Suche nach einem Wickelaufsatz für Kommode oder Waschmaschine? In der Werkstatt Geppetto gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Aufsätze. Hier kannst Du einen Aufsatz nach Wahl gewinnen:

  • Verlost wird ein Wickelaufsatz nach Wahl
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog
  • Bitte kommentiert individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 7. November 2019 um 18:30 Uhr und endet am 10. November 2019 um 24 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und erhält eine Benachrichtigungsemail . Eine Veröffentlichung des Namens findet aus Datenschutzgründen nicht statt.
  • Die Adresse der Gewinnerin/des Gewinners und die Mailadresse werden an die Firma Gepetto weitergegeben. Hiermit erklären sich die Teilnehmer*innen am Gewinnspiel einverstanden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurückmelden, verfällt der Gewinn.
Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Mehr zum Thema achtsame Babypflege erfährst Du hier:

Kooperationsfähigkeit von Kindern in Pflegesituationen

Pflegesituationen mit Kindern sind nicht immer einfach. Dabei nehmen sie einen wesentlichen Teil der Alltagsroutinen ein: waschen, Zähne putzen, wickeln – all das sind Pflegesituationen, die wir mit unseren Kindern mehrmals am Tag erleben. Manchmal sind sie einfacher zu gestalten, manchmal ist es schwieriger. Schwierig wird es oft dann, wenn wir gegen den Willen des Kindes vorgehen wollen: Wenn wir jetzt sofort die Windel wechseln wollen oder wenn jetzt sofort die Zähne geputzt werden sollen – dabei hat das Kind gerade etwas ganz anderes vor.

In solchen Situationen treffen zwei unterschiedliche Vorstellungen aufeinander: Als Eltern sind wir entweder von Zeitdruck oder von Ängsten geleitet, die uns erklären, dass wir ausgerechnet jetzt sofort dieses oder jenes mit dem Kind machen müssten. Das Kind hingegen hat nicht selten gerade jetzt einen anderen Handlungsplan. Manchmal ist es kooperationsbereit und weicht von dem eigenen Handlungsplan ab, manchmal fällt die Kooperation aber auch schwerer.

3 wesentliche Aspekte zur Gestaltung von Pflegesituationen

Es ist gut, von Anfang an Pflegesituationen kooperativ zu gestalten – damit bilden wir eine Basis, auf der auch in späteren Jahren aufgebaut werden kann, denn im Kleinkindalter wird es oft noch schwerer, Kinder von Pflegesituationen zu überzeugen, die sie aktuell nicht durchführen wollen. Um einen gemeinschaftlichen Weg zu gehen, können wir dabei drei Aspekte in den Blick nehmen:

  • Aktuelle Bereitschaft des Kindes
  • Zeitpunkt der Pflegesituation
  • Mitwirkung des Kindes

Signale des Kindes: Wann ist das Kind bereit?

Eigentlich kennen wir es von uns selbst: Wenn wir müde sind, wollen wir gerne schlafen gehen und uns nicht noch einmal ins Bad schleppen, um unser Abendpflegeritual abzuspulen. Wir machen es letztlich (meistens) doch, weil wir ganz rational die Folgen absehen können. Unsere Kleinkinder können das noch nicht. Es fällt ihnen schwer, gegen ihre aktuellen Impulse vorzugehen.

Bei unseren Kindern können wir auf ihre Signale achten, ob sie gerade bereit sind für Pflegesituationen. Bei Babys können wir recht gut sehen, ob sie in einem aktiven Wachzustand sind, so dass sie offen sind für das Pflegeritual. Schauen sie neugierig, plappern vielleicht, bewegen sie Arme und Beine entspannt – dann könnte nun ein guter Zeitpunkt sein, um mit einem Zahnbürsten-Fingeraufsatz die ersten Zähen zu putzen, gemeinsam zu baden, die Windeln entspannt zu wechseln oder eine Bauchmassage zu machen. Ist das Baby hingegen müde, wendet sich ab, blickt in eine andere Richtung, ist nun gerad kein guter Zeitpunkt, denn es braucht Ruhe und ein weiterer Reiz führt sehr wahrscheinlich zu einer Überreizung und damit zum Weinen.

Beim größeren Kind können wir auch die Signale im Blick behalten: Ist es gerade ins Spiel vertieft und spielt hingebungsvoll, wird es für unser Argument, dass dringend die Windel gewechselt werden muss, schwer zugänglich sein. Hilfreich kann es dann sein, entweder selbst eine Pause im Spiel abzuwarten, oder dem Kind schon vorab zu sagen, dass die Windel gewechselt wird, wenn es die Tätigkeit beendet hat.

Der richtige Zeitpunkt im Tageslauf

Neben dem individuell passenden Zeitpunkt ist es auch wichtig, darauf zu achten, ob das Kind generell noch kooperationsfähig ist oder die Kooperationsfähigkeit bereits erschwert oder gar aufgebraucht ist. Hat das Kind einen anstrengenden Tag hinter sich und hat bereits an vielen Stellen kooperiert, sollten unsere Erwartungen nicht mehr zu hoch sein. Schließlich sind Kinder keine Erwachsenen und können nicht mal eben „die Zähne zusammenbeißen“. Auch gegen Abend ist die Kooperationsbereitschaft oft weniger ausgeprägt, wenn das Kind müde wird. Einem übermüdeten Kind die Zähne putzen zu wollen, ist anstrengend: Es möchte nicht mehr mitmachen. Hier lohnt es sich, die zeitliche Planung der Abläufe noch einmal in den Blick zu nehmen: Vielleicht kann das Kind schon im Schlafanzug am Abendessentisch sitzen, damit dieser weitere Ablaufschritt wegfällt und die Situation entzerrt werden kann.

Die Mitwirkung des Kindes

Wenn das Kind von sich aus nicht motiviert ist, eine Pflegesituation mitzumachen, kann die Mitwirkung dies noch einmal ändern: Unsere Kinder lernen beständig und wollen ihre Kompetenzen fortwährend ausbauen. Häufig ist dieses „selber machen“ ein Konfliktfeld in der Autonomiephase, denn unsere Kinder wollen die Handlungen des Alltags selber erledigen, wollen dadurch ihre Fertigkeiten verbessern, treffen aber auf uns Erwachsene, die dafür gerade keine Zeit oder Geduld haben und es als Erwachsene oft schneller und gründlicher erledigen können. Mitwirkung ist daher oft ein guter Baustein für Pflegesituationen: beim Wickeln kann das Kind mit einem Lappen sich selber abwischen, beim Zähneputzen selber nachputzen, beim Haarewaschen kann es das Shampoo in die Hand des waschenden Erwachsenen geben. In jeder Pflegesituation können Kinder eingebunden werden und selber aktiv werden, statt die Pflege passiv über sich ergehen lassen zu müssen. Schauen wir also genau hin, an welcher Stelle das wo möglich ist.

Wenn nichts davon hilft

Manchmal klappt auch einfach nichts davon: Das Kind ist einfach zu müde, der passende Zeitpunkt verpasst und es lässt sich einfach nicht mehr durch Teilhabe und selbst durch lustige Apps, ein ablenkendes Video oder anderes nicht mehr überreden, noch zu kooperieren oder zumindest der Pflege einfach zuzustimmen. An dieser Stelle können wir kurz innehalten und überlegen: Ist das jetzt wirklich wichtig? Müssen heute noch die Füße gewaschen werden, auch wenn das Kind dabei weinen würde? Müssen heute noch die Zähne geputzt werden oder können wir heute ausnahmsweise eine Ausnahme machen und es morgen früher und anders machen? Kinder mit Gewalt zu Pflegesituationen zu zwingen, ist falsch. Sie sollten nicht festgehalten werden müssen, damit die Zähne geputzt werden und auch nicht unter Tränen gewaschen oder mit einem Unterarm auf dem Wickeltisch fixiert werden, damit ihre Windel gewechselt werden kann. Wenn wir in solche Situationen kommen, in denen wir ernsthaft über diese Grenzüberschreitungen nachdenken, ist der Zeitpunkt gekommen, kurz zurückzutreten und die Situation in Ruhe noch einmal von Außen anzusehen und Alternativen zu suchen. Setzen wir auf Kooperation und Kreativität!

Eure

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Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Von der Blüte zur Babypflege – Ein Einblick in die Calendulaernte {Werbung & Verlosung}

Babys brauchen nur wenige Produkte für die Pflege und jene, die wir auswählen, sollen sie bestmöglich pflegen und versorgen. Wir wünschen uns gute Inhaltsstoffe für die zarte Baby- und Kinderhaut und eine nachhaltige, sorgsame Beschaffung der verwendeten Rohstoffe. Herstellung und Produktion sind jedoch oftmals nicht besonders transparent, obwohl sowohl Ursprung als auch soziale Aspekte der Rohstoffbeschaffung die Qualität von Produkten mitbestimmen. Die Firma Weleda ist sein 2011 Mitglied der Union for Ethical BioTrade (UEBT) und wurde im Jahr 2018 mit dem UEBT-Siegel zertifiziert, als eines von zwei Unternehmen weltweit: Bei der Beschaffung der für die Kosmetikprodukte verwendeten Rohstoffe achtet Weleda in besonderer Weise auf die Erhaltung der Biodiversität.

Warum die Auswahl der Rohstoffe so wichtig ist

Blüte ist Blüte und Öl ist Öl? Die Rohstoffgewinnung nimmt einen Einfluss auf die Qualität des Produktes. Hier stellen sich Fragen wie: Sind Lage und Standort gut für diese bestimmte Pflanze und ihre Entwicklung? Kann sie hier ihr ganzes Potential entfalten, das später in das Pflegeprodukt einfließt? Ist der Standort frei von Verunreinigungen wie Pestiziden, Schwermetallen und anderen Faktoren, sie sich auf Pflanze und später die Nutzer*innen des Produktes auswirken können? Welche Pflanzenanteile werden wie genutzt, wie wird die geerntete Pflanze verarbeitet, welche Qualitätskriterien bestehen? Und – last but not least – : Wie wird mit Mitarbeiter*innen umgegangen, die die Rohstoffe einsammeln und verarbeiten? Als zertifiziertes UEBT-Mitglied und Herstellerin zertifizierter Naturkosmetik hat Weleda all diese Aspekte der Rohstoffgewinnung im Blick und achtet darauf bei den rund 120 Naturkosmetikprodukten, die sie herstellen – unter anderem bei den Baby- und Kinderpflegeserien.

Ein Blick hinter die Kulissen

Bereits vor zwei Jahren war ich bei der Calendula-Ernte in Schwäbisch Gmünd und habe mich vor Ort über den Weg von der Aussaat bis zum fertigen Produkt informiert. In diesem Jahr habe ich mit meinem Sohn den Kräuterhof von Dieter und Christina Müller in Staufenberg besucht. Sie beliefern bereits seit 1985 Weleda mit Heilpflanzen wie Ringelblume, Stiefmütterchen und Arnika. 20 Erntehelfer*innen stehen jeden Sommer bereit für die Ernte der Blüten, Dieter und Christina Müller legen aber auch selbst Hand an, wenn nicht gerade das Enkelkind auf dem Hof Aufmerksamkeit benötigt und spielen möchte. Hier wird jede Calendulablüte einzeln gepflückt am Morgen und sogleich weiter verarbeitet: Die Blüten werden direkt vom Feld zum Hof in die Trocknung gebracht, von dort aus werden sie zur Weiterverarbeitung nach Schwäbisch-Gmünd geliefert. Auch die Stiefmütterchen, die in der Skin Food Serie Verwendung finden, werden hier angebaut und zeitnah weiter verarbeitet.

Eva Maria Walle ist eine der Weleda Standortberaterinnen und informiert Handelspartner*innen über Anbau und Pflege der Pflanzen

Hier in Deutschland wird, wie bei allen Handelnspartnern, auf eine enge Zusammenarbeit geachtet und auf faire Arbeitsbedingungen. Standortberater*innen von Weleda besuchen die Anbaupartner weltweit, sprechen über die Anbaubedingungen, geben Tipps für den Anbau einzelner Pflanzen und ihre gute Versorgung, sprechen über Qualität und Arbeitsbedingungen. In Gesprächen mit den einzelnen Erntehelfer*innen werden auch die Arbeitsbedingungen direkt vor Ort erfasst und bei Problemen gemeinsame Lösungen gesucht. Auf diese Weise stellt Weleda neben schriftlichen Angaben der Anbaupartner eine faire Behandlung aller in der Lieferkette beteiligten Personen her.

Weleda baut die Ringelblume seit nun bald 90 Jahren in ihren Gärten an. Etwa zweitausend Kilo Blüten werden jedes Jahr innerhalb von zwei Wochen gepflückt und verarbeitet. Jede Blüte in voller Kraft von Hand gepflückt – das erscheint kaum realistisch, aber tatsächlich wird die Ernte genau so umgesetzt. Von den frühen Morgenstunden bis zur Mittagszeit wird geerntet, denn dann sind die Inhaltsstoffe der Blüte in voller Kraft. Das Pflücken von Hand ermöglicht, dass tatsächlich nur die orangenen Blüten mit ausreichend Carotinoiden gepflückt werden (nicht gelbe Blüten). Durch das Pflücken mit der Hand und Abschütteln der Blüten werden auch Insekten wie Bienen geschützt. Ist das Feld abgeerntet, erfolgt eine Gründüngung mit Buchweizen, Bienenweide oder Perserklee, bevor eine neue Kultur auf dem Feld angelegt wird.

Das Ringelblumenöl in der Babypflege

Seit 60 Jahren wird das Öl der Ringelblume, das Calendulaöl Pflegeöl, von Weleda für die Pflege der Kinder angeboten – ein runder Geburtstag in diesem Jahr und eine lange Zeit der Begleitung von Generationen von Kindern mit diesem Öl. Die Inhaltsstoffe der Ringelblume werden durch das Einlegen in Sesamöl aus kontrolliert biologischem Anbau gelöst. Ohne Parfum besteht das Öl aus nur diesen beiden Zutaten und wirkt beruhigend, regenerierend und wärmend, weshalb es besondern gerne für die Pflege und Massage von Babys genutzt wird, aber auch größere Kinder und Erwachsene das Öl nutzen können für Einreibungen, Massagen und Pflegerituale. Für die wohltuende Pflegemomente mit kleineren als auch größeren Kindern müssen wir keine besondere Techniken erlernen, um unsere Kinder zu massieren: Es reicht, das Öl in den warmen Händen zu verteilen und nach dem Waschen oder Baden (oder auch unabhängig davon) in sanften Streichbewegungen auf die Haut aufzutragen. Und vielleicht wird dabei noch eine Geschichte erzählt oder auf der Haut nachgemalt – so ergeben sich spontan schöne und pflegende Wohlfühlmomente.

Während die Körperöle für Erwachsene in Glasflaschen abgefüllt werden, wird aufgrund möglicher Bruch- und Verletzungsgefahr bei den Babyölen darauf verzichtet. Bis Ende des Jahres wird Weleda das Basismaterial auf 100% Rezyklat (r-PET) umstellen. Zudem ist Weleda als Mitglied der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller seit einigen Jahren beteiligt an der Suche nach kompostierbaren Biokunststoffen und biologisch abbaubaren Kunststofflösungen. Auch hier in der Verpackung wird die Nachhaltigkeit also nicht aus den Augen verloren.

Was du zudem aus dem Calendulaöl noch für dich selber machen kannst, siehst heute auf Instagram.

Verlosung

Möchtest du die Calendula Produkte einmal ausprobieren? Fünf Baby-Geschenksets mit Calendulaöl, Babycreme und Mulltuch kannst du hier gewinnen:

  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog
  • Bitte kommentiert individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 8. August 2019 um 9:00 Uhr und endet am 10. August 2019 um 24 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss am 11. August 2019.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und erhält eine Benachrichtigungsemail am 11. August 2019. Eine Veröffentlichung des Namens findet aus Datenschutzgründen nicht statt.
  • Die Adresse der Gewinnerin/des Gewinners und die Mailadresse werden an die Firma Weleda weitergegeben. Hiermit erklären sich die Teilnehmer*innen am Gewinnspiel einverstanden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurückmelden, verfällt der Gewinn.

*** Die Verlosung ist beendet. Die ausgelosten Personen wurden benachrichtigt.***

„Ich ziehe mich selber an!“ 5 Anzieh-Regeln für Eltern von Kleinkindern

Das Anziehen von Kindern ist eine Alltagssituation, die immer wieder Konfliktpotential bereit hält. Oft ist das An- oder Ausziehen schon in der Babyzeit schwierig. Nicht nur Wickelkämpfe finden statt, sondern auch Auseinandersetzungen um Kleidungsstücke. Je mehr das „Nein“ und „selber“ aber nach und nach in die Gedanken und den Wortschatz des Kindes aufgenommen wird, desto mehr wird die Bekleidungssituation oft zu einem Problem zwischen Eltern und Kind. Weiterlesen

Das Baby abhalten: Was ist das? Warum? Und wie?

In der letzten Zeit habe ich viele Interviews gegeben und an neuen Büchern gearbeitet. Immer wieder wurde ich von Lektorinnen und Journalistinnen gefragt, was ich mit „abhalten“ meinen würde. In meinem Arbeitsbereich ist dieser Begriff so geläufig, dass ich ihn meist nicht mehr konkretisiere. Aber dann stelle ich doch immer wieder fest, dass das Abhalten von Babys nicht alltäglich und gewohnt ist. – Obwohl es so praktisch ist. Weiterlesen

Beruhigende und ausgleichende Baderituale für die Kleinsten

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Nach der Geburt ist zunächst einmal alles neu für das Baby: Es fühlt Berührungen auf der Haut, es hört die vielleicht im Mutterleib gedämpft wahrgenommen Geräusche klar und laut, es sieht unterschiedlichste Farben. Es wird nicht mehr über die Nabelschnur ernährt und die Verdauung ist anders und neu. Ankommen in diesem Leben bedeutet für das Kind eine radikale Umstellung. Deswegen ist es gut, wenn wir den Übergang zwischen den beiden unterschiedlichen Lebenserfahrungen sanft gestalten und an die Punkte anknüpfen, die dem Kind bekannt sind, um es mit diesem neuen Leben vertraut zu machen. Das Baden im warmen Wasser in liebevollem Hautkontakt kann einer dieser Berührungspunkte zwischen den Welten sein.

Baden für das Ankommen und Heilen

Den Heilungsaspekt des Badens hat besonders die Schweizer Hebamme Brigitte Meissner hervor gehoben, die das „Babyheilbad“ in das Licht der Öffentlichkeit rückte: Mutter und Kind fühlen in entspannter Atmosphäre das Geburtserlebnis nach, wenn das Baby gebadet und anschließend nass und nackt auf die Brust gelegt wird. Geburt und Bonding können noch einmal nachgefühlt werden, um negative Erfahrungen auszugleichen und das Kind noch einmal ankommen zu lassen.

Doch auch unabhängig von diesem therapeutischen Baden kann das Baden für Babys ein wunderbarer Moment der Zweisamkeit sein, in dem es sich im Wasser gleitend noch einmal an die früheren Erfahrungen erinnern und dieses Gefühl genießen kann. Baden ist für Babys wesentlich mehr als „nur“ Körperpflege, denn tatsächlich sind die kleinen Körper meistens nicht so schmutzig, dass sie einer intensiven Reinigung bedürfen wie später, wenn durch Pfützen gesprungen und mit Händen gegessen wird. Baden ist ein Moment der Zuwendung, der Aufmerksamkeit, des Rituals. Gerade am Anfang können Rituale wie das Baden den Alltag für Eltern und Kind strukturieren und dadurch Halt geben in einer Zeit, in der so viel neu ist.

Calendula – Wärme, Hülle, Pflege von der Natur

Weleda hat für Babys zwei besondere Pflegelinien: weisse Malve für hochsensible und zu Neurodermitis neigender Haut und die Calendula Serie, die nun schon seit 50 Jahren Eltern und Kinder beim Aufwachsen begleitet und die empfindsame Babyhaut pflegt und schützt. Kürzlich war ich mit meinem kleinsten Sohn zur Ernte der Calendula Blüten eingeladen und konnte mich davon überzeugen, wie sorgsam und wohl ausgewählt jede einzelne Blüte vom Feld in die einzelnen Produkte gelangt. Die Ringelblume hilft als Heilpflanze mit einer Vielzahl an Inhaltsstoffen bei Reizungen und unterstützt die Entwicklung der noch empfindsamen und fünfmal dünneren Haut des Babys, während sie sie gleichzeitig vor äußeren Einflüssen schützt. Auch alle anderen Inhaltsstoffe der Weleda Pflegeserie sind sorgsam ausgewählt und NATRUE-zertifiziert. So gibt die Calendula eine schützende und wärmende Hülle in allen Pflegebereichen und wird sowohl zum Schutz vor kaltem Wind, als auch zur Pflege des Windelbereichs und der gesamten Haut angewendet. Die Calendula Serie ist besonders für Babys vom Anfang des Lebens bis zum dritten Lebensjahr geeignet und auch in den neuen Kids 2in1 Shower & Shampoos enthalten die wärmende und umhüllende Ringelblume.

Mit dem Bad können wir die schützende und wärmende Eigenschaft der Ringelblume aufgreifen und dem Baby ein unterstützendes und harmonisierendes Ritual anbieten. Für die Kleinsten bietet sich das ausgleichende Calendula Bad an. Es enthält keine Tenside. Calendula, Schlehensaft und Thymian beruhigen und harmonisieren, weshalb es besonders ein wohltuendes Bad für empfindsame Babys ist, die von Reizen schnell überfordert sind, oder an unruhigen Tagen beruhigend wirken kann. Bei den größeren Kindern nutzen wir es als Zusatz für das Fußbad an kalten oder anstrengenden Tagen. Ist das Baby älter, ist das Calendula Cremebad eine gute Möglichkeit, um den kleinen Weltentdeckern eine milde Reinigung anzubieten. Mandelöl und Sesamöl unterstützen die Pflege. Und wenn schließlich Hände und Füße im Sommer in der Natur ihre Erfahrungen machen und das Kind mit allen Sinnen die Welt wahrnimmt, können Haut und Haar sanft mit dem Calendula Waschlotion & Shampoo gereinigt werden, das auch mild zu den Augen ist.

Liebevolle Baderituale im Alltag

Für die Kleinsten ist es nicht nur wichtig, womit wir sie baden, sondern auch, wie wir sie baden. Rituale zur Beruhigung und Strukturierung sind für den Alltag wunderbar und es ist gut, sie immer gleich und gut vorbereitet durchzuführen, um einen entspannenden Effekt zu erzielen. Unser Baderitual ist deswegen seit vielen Jahren gleichbleibend:

  1. Die Zimmertemperatur im Baderaum sollte so gewählt sein, dass das Baby nicht friert beim Ausziehen oder nach dem Bad.
  2. Alle wichtigen Sachen sollten griffbereit liegen, damit man sich ganz der Situation zuwenden kann und das Baby nicht hektisch aus dem Wasser genommen werden muss: Handtuch/Bademantel und ggf. Waschlappen sollten bereit liegen, der Wickelplatz sollte für das Anziehen danach vorbereitet sein. Schön ist es, das Handtuch über eine Heizung zu legen, damit es etwas angewärmt ist nach dem Bad. Gerade am Anfang sind rote Handtücher schön, in die das Kind nach dem Bad gewickelt wird, denn sie erinnern an die Zeit im Uterus.
  3. Wie auch beim Wickeln auf dem Wickeltisch darf das Baby beim Baden nie allein gelassen werden – auch nicht Babys, die schon sicher sitzen können. Ob Babybadewanne oder Babybadeeimer ist eine Frage der persönlichen Vorliebe und des Handlings. Schön ist es auch, wenn das Baby gemeinsam mit einer Bindungsperson badet und so im Bad viel Hautkontakt hat und vom Körper umhüllt werden kann.
  4. Die Badezeit sollte an das Wohlbefinden des Babys angepasst sein und auch im Tagesrhythmus einen Platz finden, an dem das Baby in einer ruhig-aufmerksamen Phase ist, um das Bad genießen zu können.
  5. Nach dem Bad wird das Baby in ein (warmes) Handtuch gehüllt und sanft abgetrocknet.
  6. Ist das Baby gut gelaunt, kann es im Anschluss noch mit Öl massiert werden. Zur Einleitung der Massage nutzen wir die Worte: „Goldtröpfchen fiel vom Himmelszelt hinab in Deine kleine Welt.“ Diese Öltradition bleibt über die Kinderjahre erhalten und auch wenn sie größer sind, bekommen sie nach dem Bad oder der abendlichen Pflege im Bad noch ihr Goldtröpfchen in die Hand.

Habt Ihr auch bereits ein Baderitual oder besonderes Pflegeritual mit Euren Kindern?
Eure

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Teilzeit – Windelfrei – Jedes Abhalten ist eine Windel weniger

Bei meinem letzten Kind habe ich mit windelfrei angefangen als es etwa 5 Monate alt war. Wir verwendeten von Anfang an Stoffwindeln und ich war und bin eine generell häufig wickelnde Mutter. Denn selbst wenn auch Stoffwindeln heute beeindruckend viel Flüssigkeit aufnehmen können, finde ich es für das Kind unangenehm, es in seinen Ausscheidungen zu lassen. Das gilt übrigens auch bei den noch mehr saugenden Wegwerfwindeln. Weiterlesen