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Lieblingsgeschenke für die Großeltern

Langsam werden die Bäume kahl. Der Winter steht schon vor der Tür und damit auch Weihnachten. Und wer Kinder hat, weiß, dass Weihnachten schon lange, lange vor Dezember vorbereitet werden will. Nicht nur Kekse, die gebacken werden wollen, auch Adventskalender müssen gebastelt werden, Besuchspläne erstellt für die Feiertage und von Anfang an müssen Rivalitäten zwischen den Leuten, die am ersten Weihnachtsfeiertag und denen, die „erst“ am zweiten Weihnachtsfeiertag besucht werden, umschifft werden. Und dann ist da noch die Planung der Geschenke… Ich verschenke gern Gebasteltes mit den Kindern. Einfach, weil es Spaß macht und die Kinder einbezogen werden. Dabei kommt es mir nicht darauf an, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Doch mein Vater brachte mir seinen Blick auf die Dinge kürzlich nahe: „Da bist Du jetzt ausgezogen und gerade bekommen wir keine selbstgebastelten Staubfänger mehr von Dir, da kommst Du mit Deinen Kindern an und wieder ist die Bude voll damit.“ Berliner Schnauze – ich weiß, dass er es nett meint. Damit die Staubfänger in diesem Jahr aber nicht zu staubig sind, kommt hier die Sammlung unserer Lieblingsgeschenke für die Großeltern – mit und ohne selbstgebastelt:

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Der Klassiker – Abdrücke oder Abformungen

Salzteig ist so ziemlich der Klassiker der Selbstmachgeschenke und trotzdem freuen sich die Großeltern immer wieder über die niedlichen kleinen Fußabdrücke, die sie sich an die Wand hängen können. Salzteig ist ganz einfach hergestellt: 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser, etwas Öl zusammeschütten und über Nacht im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen (das ergibt einen schöneren Teig mit besseren Abdrücken, als wenn man ihn gleich nutzt). Gewünschte Form mit den Händen herstellen oder den Salzteig in einen kleinen Holzrahmen drücken. Etwas Mehl auf die Oberfläche geben und Fuß hinein drücken. Hände machen sich meist erst später gut, weil kleine Babys immer in den Teig hinein greifen.

Die neue Form des Klassikers ist wohl die Abformung. Dazu rührt man eine Gummipaste an und hält dann Hand oder Fuß in dieses Gummi, lässt es hart werden (das geht schnell), zieht dann Hand/Fuß wieder hinaus und gießt die Form mit Gips aus. Das Ergebnis kann dann noch bemalt oder angesprüht werden und sieht erstaunlich echt aus.
Auf manchen Seiten von Anbietern von Körperabformungen habe ich gesehen, dass auch Abformungen von Babypopos angeboten werden. Davon halte ich überhaupt nichts! Ich finde, dass es wirklich viel zu sehr die Intimsphäre und die Würde eines kleinen Menschen verletzt, wenn sein Po mit Gummipaste bepinselt wird, um daraus eine Maske zu machen. Und wer sich einen Kinderhintern an die Wand hängt, den würde ich auch nicht in meinem Bekanntenkreis haben wollen. Also bitte, liebe Eltern: Finger weg von solchen Dingen!

 

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Das Moderne – Fotoalbum/Fotobuch

Schönes Geschenk, denn eigentlich ist es gar nicht richtig selbst gebastelt. Und wem sogar das Einkleben und Zusammensetzen der Fotos noch zu viel ist, der kann sich ja auch gleich ein Fotobuch bestellen. Geht ganz einfach! Bei Pixum habe ich es getestet: Software runter laden, Fotos auswählen und schwupp macht die Software daraus ein kleines Heftchen. Kann man selber noch etwas bearbeiten, zum Beispiel Text oder andere Bilder einfügen und schon hat man ein tolles Geschenk für Oma und Opa, über das sie sich wirklich freuen. Jedenfalls bei uns.

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Das Besondere – Erinnerungsschmuckstücke

Vielleicht darf es ja auch mal ein besonderes Schmuckstück sein? Ein Medaillon für Oma mit einem Foto von den Enkelkindern? Oder viel dezenter, aber wirklich schön: Ein Armband mit den eingeprägten Enkelkindernamen. Mein eigenes Exemplar habe ich mir bei Glück & Seligkeit bei Dawanda bestellt.

 

Das Do-It-Yourself-Kit

Die Großeltern wollen also keine „Staubfänger“ geschenkt bekommen? Bitte. Dann schenkt ihnen doch einfach ein Bastelset für Dinge, die sie selber mit den Enkelkindern machen können: Perlen auffädeln mit den größeren Enkelkindern oder auch ein Schnitzset. Oder eine Schüssel, Mehl, Salz und Öl für den eigenen Salzteig?

 

Und welches Großelterngeschenk könnt Ihr empfehlen?

Sonntagssüß: Schokopizza

Sonntagssüß_Schokopizza

Achtung, an diesem Wochenende gab es eine kleine Kalorienbombe als Sonntagssüß: Die Schokopizza. Schnell gemacht (wenn man ml von der 1 Stunde absieht, die der Hefeteig gehen muss) und ganz großartig zusammen mit Kindern zu machen, weil jeder die „Pizza“ selber belegen darf mit den Früchten, die er dazu mag. Deswegen ist die Schokopizza auch eine tolle Idee für Kindergeburtstage: Pizzateig vorbereiten und dann jedes Kind selbst belegen lassen. Macht Spaß und ist lecker. Aber hier nun erst einmal das Rezept für drei kleine Schokopizzen:

300g Mehl mit

1 Päckchen Trockenhefe,

2 Esslöffel Sonnenblumenöl,

1 Prise Zucker,

1 Prise Salz und

200ml lauwarmes Wasser vermengen und 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Aus dem Teig dann drei kleine Pizzen formen mit erhöhtem Rand. Die Pizzen mit

etwas zerlassener Butter bepinseln und bei 200°C 15 Minuten backen.

Kurz aus dem Ofen heraus nehmen und mit Nutella bestreichen und darauf etwas gehobelte weiße Kuvertüre verteilen (als „Käse“). Noch einmal 2-3 Minuten im Ofen backen, dann heraus nehmen und nach Herzenslust belegen, zum Beispiel mit:

Bananenscheiben, Erdbeerstückchen, Kiwischeiben, Weintraubenhälften, bunten Streuseln, gerösteten Mandelscheiben…

 

An die guten Momente denken wir zu selten…

Glücksmomente

Der Herbst ist da und damit die Erkältungszeit. Zeiten, in denen wir viel gefordert werden, wenn wir Kinder haben. Da sind die Ängste, ob es vielleicht doch etwas Schlimmes ist. Wir wachen Nächte durch, um unsere Kinder zu tragen, mit ihnen zu inhalieren, Fieber zu messen oder oder oder. Und selbst wenn die Kinder gerade nicht krank sind, haben wir oft anstrengende Zeiten: Entwicklungsschübe kommen und gehen, der Alltag ist da und muss bewältigt werden mit Kochen, Putzen, Einkaufen,… An manchen Tagen ist alles einfach anstrengend. Man wünscht sich ein unbeschwertes und einfaches Leben. Wie war das noch damals, als die Kinder nicht da waren? Als man noch bis 10 Uhr im Bett lag, dann im Schlafanzug zum Kühlschrank schlenderte, sich etwas heraus nahm und im Bett vor dem laufenden Fernseher ungesund gefrühstückt hat?

Doch natürlich sind auch in unserem Alltag jetzt die wundervollen Momente da. Wir sehen nur zu selten hin. Oder wir vergessen sie wieder. Manchmal sind wir auch zu abgelenkt, um sie wirklich bestaunen und würdigen zu können, die zauberhaften kleinen Momente des Glücks. Doch genau sie sind es, die uns in der Herbstzeit Kraft geben können und die uns am Ende eines anstrengenden Tages doch noch einmal lächeln lassen, um gut in die Nacht zu finden und einen kraftvollen neuen Tag beginnen zu können.

Deswegen: Nehmt Euch einen kleinen Notizblock, einen Stift und ein Marmeladenglas. Stift und Notizblock müssen in Eure Hosentasche passen, so dass beides immer griffbereit ist. Und dann notiert jeden Tag die wunderbaren Momente, die ihr erlebt: Wie Euer Baby Euch nach dem Schlafen angelächelt hat. Wie es Euch auf wackeligen Beinen entgegen gelaufen ist. Das schöne Bild, das Euer Kind Euch gemalt hat. Wie Ihr Eurem großen Kind beim Schaukeln in der Herbstsonne zugesehen habt. Es genügt ein Satz mit Datum und Uhrzeit. Legt am Abend die Zettelchen des Tages (es kann auch nur einer sein, aber wenigstens einer!) in das Glas. Lasst dabei die schönen Momente noch ein vor Euren Augen vorbei ziehen. Und wann immer Ihr es braucht: Bedient Euch aus dem Glas der Glücksmomente. Zieht Euch ein Zettelchen heraus, lest es und lasst es Euch damit gut gehen.

Alles ist nur eine Phase! Es kommen bessere Zeiten und schöne Momente gibt es jeden Tag.

Landkorb-Wochenrückblick

Landkorb_06092013

In der letzen Zeit wurde ich öfters auf unseren Landkorb angesprochen, den wir jede Woche am Freitag bekommen und von dem ich immer mit seinem Inhalt ein Bild bei Instagramm veröffentliche. Weil es so viel Interesse daran gab, möchte ich Euch zeigen, was ich in dieser Woche aus dem Landkorb alles so gezaubert habe in der Küche.
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Sonntagssüß – Kinder und Süßigkeiten

Süßigkeiten. Ein Thema, an dem Eltern irgendwann nicht vorbei kommen. Denn wenn das Kind ein bestimmtes Alter erreicht hat, beginnt das Zustecken: Die nette Frau aus der Postfiliale verteilt gerne Gummibärchen, in der Reinigung gibt es Karamellbonbons, beim Bäcker ungefragt ein Schoko-Quarkbrötchen. Eine große Einkaufrunde am Nachmittag wird so schnell zu einer Art Halloween-Umzug, bei dem das Kind mit süßigkeitgefüllten Taschen nach Hause kommt. Weiterlesen

Die schönsten nährenden Geschenke fürs Wochenbett

Geschenke für ein Baby zur Geburt sind oft schnell zu finden: Da sieht man hier einen hübschen Strampler, dort eine kleine Rassel oder ein mit Namen besticktes Spucktuch. Aber schließlich ist nicht nur der kleine Mensch zu beschenken, sondern auch die Eltern sollen gewürdigt werden. Hier erfahrt ihr meine Lieblingsgeschenkideen für das Wochenbett:
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Lieblingsspielzeug im 9. Monat – es muss nicht immer teuer sein

Spielzeug – ein schwieriges Thema für Eltern. Welches Spielzeug ist altersgerecht und welches ist zu einfach oder zu kompliziert? Muss es immer bunt, laut, mit Batterie sein? Holz oder Plastik? Keine Kleinteile, damit das Baby sie nicht einatmet, aber auch nicht zu groß und schwer, damit es das Spielzeug gut untersuchen kann. Hier möchte ich Euch nun das Lieblingsspielzeug meines Sohnes im 9. Monat vorstellen – als kleine Anregung für Euch zu Hause.
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