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Jetzt ist Zeit für das Fahrradfahren – Die Modelle von woom im Vergleich [Werbung]

Schon vor zwei Jahren hatten wir über die Kinderräder von woom berichtet: Damals war die Marke noch recht jung, während die Räder heute in den kinderreichen Bezirken Berlins an jeder Ecke gesehen werden und zu einem Trend geworden sind, der sich durchgesetzt hat. Damals lernte gerade das zweite Kind hier das Radfahren mit dem besonders leichten und ergonomischem Kinderrad. Und während das erste Kind noch immer mit dem Laufrad durch die Gegend düst, da es für das Radfahren noch nicht reif genug ist, ist nun für das größte Kind ein neues woom Modell bei uns eingezogen: Das woom off.

Was zeichnet woom aus?

Generell zeichnen sich die Räder des Unternehmens, das die Freunde Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld auf der Suche nach dem richtigen Rad für ihre Kinder gegründet haben, durch einige Besonderheiten aus: Alle Räder haben ein klares, schlichtes unisex Design, das sich nur in den Farben der Räder unterscheidet, zu denen es das jeweils passende Zubehör gibt. Die grellen Farben machen die Räder gut sichtbar. Besonders hervorstechend ist aber das Gewicht der Räder: Das woom 3 für Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren wiegt nur 5,6kg, das woom 4 lediglich 7,4kg – dank Aluminiumrahmen und Reduktion auf das Wesentliche. Zubehör in Bezug auf die Verkehrssicherheit gibt es extra zu erwerben – da Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr auf dem Gehweg fahren müssen bzw. auf baulich von der Straße abgetrennten Fahrradwegen fahren dürfen (StVO § 2 Absatz 5), ist in ersterem Fall noch kein vollständig ausgestattetes Fahrrad notwendig, hier kann also bei Kinderrädern zunächst noch eingespart werden.

Das woom Laufrad ist eine gute Begleitung in der Stadt, aber auch auf Waldwegen

Auch das kleine Laufrad steht diesen Grundsätzen nicht nach: es wiegt lediglich 3 Kilo – gerade für Eltern eines Kleinkindes, das gerne hier oder da doch einmal das Laufrad stehen lässt, ist das Gewicht von Bedeutung. Das woom Laufrad kann mit einem Tragegurt dann bequem auf der Schulter weiter getragen werden.

Ein ganz besonderes Extra ist zudem das woom upCycling: Mit der upCYCLING-Mitgliedschaft gibt es beim Kauf eines neuen woom Rads und Rückgabe des alten 40 % des ursprünglichen Kaufpreises zurück. Die gebrauchten Räder werden aufgearbeitet und später wieder verkauft. – In Familien mit mehreren Kindern unterschiedlichen Alters überstehen aber die Räder auch mehrere Nutzungsgenerationen.

Für wilde Fahrten auf unebenen Strecken geeignet: das woom off

woom und woom off im Vergleich

Schon das herkömmliche woom Rad hält alle Strapazen gut aus, die ein Kinderrad so im Alltag mitmacht: von Stürzen bis unsanftes Abstellen und Umfallen und einen eher robusten Umgang, den Kinder manchmal mit Gegenständen haben. In der Stadt bewährt es sich als gutes Rad für den Alltag. Das geringe Gewicht wirkt sich dabei nicht nur auf die Nutzung auf, sondern hat auch den Vorteil, dass es auch die Treppen hochgetragen werden kann, um das Rad vor Diebstahl zu schützen. Für die Stadt ist das normale woom Kinderrad daher absolut ausreichend.

Auf dem Land mit Kopfsteinpflaster, Wald- und Feldwegen kann sich hingegen das woom off beweisen: Als Mountainbike ist es nur gering schwerer als das Stadtrad. Es verfügt allerdings über breitere Reifen, die sich im unwägbaren Gelände sehr auszeichnen und einer Triggerschaltung gegenüber einer (gerade für Radfahranfänger*innen) sehr praktischen und einfach zu bedienenden Drehschaltung beim klassischen woom. Einen großen Unterschied macht die Bremse: Das Mountainbike woom off verfügt über hydraulische Scheibenbremsen, während das klassische woom mit V-Brakes mit Seilzug gebremst wird. Dies Bremsen des klassichen woom Rads sind bereits sehr leichtgängig damit für die Bedienung durch Kinder gut geeignet, um schnell bremsen zu können. Die hydraulischen Scheibenbremsen sind allerdings noch etwas stärker.

woom oder woom off – je nach Bedarf

woom oder woom off?

Beide Räder sind qualitativ sehr hochwertig und versprechen eine lange Nutzungsdauer. Die Entscheidung zwischen woom und woom off sollte anhand der Nutzungsbedingungen erfolgen: Das woom Kinderrad ist für die Stadt ein wirklich sehr gutes und ausreichendes Kinderrad. Für wilde Touren und eine Nutzung im ländlichen Bereich und Familien, die gerne auch mit dem Rad in den Wald fahren, ist das woom off jedoch das Rad, das eher ins Auge gefasst werden sollte. Wichtig ist jedoch, die Lieferzeiten zu beachten, da die Räder aktuell wieder sehr nachgefragt sind.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Berührungsqualität

Wir wissen: Berührung ist wichtig – nicht nur für unsere Kinder, aber gerade für sie und ihre Entwicklung. Über Berührung erfahren Neugeborene Schutz und Nähe – dies ist insbesondere auch deswegen wichtig, weil ihre Fernsinne wie das Sehen und Hören noch nicht voll ausgebildet sind. Berührung, In-den-Arm-Nehmen, gibt Sicherheit und erinnert an die geborgene Umhüllung im Uterus. Doch nicht nur das: Auch Atmung, Körpertemperatur und Blutzuckerspiegel stabilisieren sich nach der Geburt durch Berührung. Auf der anderen Seite hat auch die Körperkontakt gebende Bindungsperson einen Vorteil von dieser körperlichen Nähe: Das ausgeschüttete Hormon Oxytocin unterstützt den Aufbau der Bindung. So hat der frühe Körperkontakt nachhaltige Auswirkungen. Und noch mehr: Berührung bleibt Zeit unseres Lebens wichtig, unterstützt uns, lindert und fördert. Doch es kommt nicht nur auf die Häufigkeit an, sondern auch die Berührungsqualität ist wichtig.

Streicheleinheiten

Bei „Berührungsqualität“ fällt uns sicherlich zunächst das Streicheln ein: Wenn wir uns ganz bewusst einer anderen Person zuwenden und liebevoll die Haut dieser Person berühren. In unserer Haut gibt es für die Wahrnehmung des Streichelns ganz besondere Rezeptoren: die C-taktikeln Fasern*. Sie reagieren ganz besonders auf Berührungen mit der Temperatur von Fingerspitzen (ca. 32°C) mit einer Geschwindigkeit von ein bis zehn Zentimetern pro Sekunde. – Wahrscheinlich nutzen Eltern intuitiv in der Mehrheit genau diese Geschwindigkeit für den liebevollen Körperkontakt. Und das Baby empfindet genau diese Art der Berührung als besonders angenehm, da ein besonderes Aktivierungsmuster im Gehirn ausgelöst wird. Auf der anderen Seite sind die Fingerspitzen der streichelnden Person besonders empfindlich durch dort gebündelte sensible Nervenenden, Blutgefäße und Drüsen – mit „Fingerspitengefühl“ üben wir Berührung aus**.

Alltägliche Berührungen

Doch nicht nur für Babys ist Berührung wichtig und nicht nur in besonderen Situationen findet Körperkontakt mit Kindern satt: Auch größere Kinder brauchen regelmäßig positiven Körperkontakt und die Stimulation des Tastsinns für eine gesunde Entwicklung. Kinder, die positiven Körperkontakt erfahren, weinen weniger* – viele Eltern verhalten sich auch hier wieder intuitiv und nehmen weinende Kinder oder verängstigte Kinder in den Arm , beispielsweise bei Untersuchungen. Auch wenn wir Hilfe oder Unterstützung benötigen, verwenden wir oft Körperkontakt, denn die freundliche Berührung ermöglicht eine emotionale Verbindung durch das Ausschütten von Belohnungsreizen im Gehirn. Positive Berührung ist gut für das Kind und unterstützt das friedvolle, entspannte Miteinander. Bei Menschen, die sich emotional nahe stehen, hat das über Berührung ausgeschüttete Oxytocin eine verbindungsfördernde Funktion.

Für unserem Alltag mit Kindern bedeutet dies: die Berührungsqualität ist besonders wichtig. Ein hartes An-der-Hand-Ziehen oder ruppiges Anfassen löst etwas anderes in einem Menschen aus, als eine sanfte Berührung. Und nicht nur das: wir können sogar über die Art unserer Berührung ganz gegenteilige Reaktionen hervorrufen. Berühren wir ein Kind liebevoll und zugewandt beispielsweise bei einer Untersuchung bei der Kinderärztin, ist das Kind beruhigter und wahrscheinlich kompromissfähiger als wenn wir es ruppig festhalten und erklären, es solle sich nicht so anstellen.

Aber auch darüber hinaus gibt es viele Situationen in unserem Alltag, in dem wir auf die Berührungsqualität achten können: Beim Wickeln ist eine achtsame Berührung nicht nur angenehmer, sondern unterstützend. Wir sprechen mit dem Kind, erklären unsere nächste Handlung, warten ab und berühren liebevoll und langsam. Nicht immer einfach beim Wickeln? Das stimmt. Aber wenn wir das Wickeln langfristig so gestalten und dem Kind immer wieder Eigenaktivität ermöglichen – gerade bei einem Kleinkind – und Geduld haben, können wir ein ruhiges Ritual etablieren.

Wir alle genießen als Erwachsene Momente der achtsamen Körperpflege: wenn wir beispielsweise aus dem Bad steigen und Zeit haben, uns einzucremen und unserem Körper etwas Gutes zu tun. Genauso können es auch Babys und Kinder genießen. Für die Pflegemomente sollte daher immer Zeit eingeplant werden.

S. Mierau (2016): Geborgen wachsen: Wie Kinder glücklich groß werden

Beim Einschlafen hilft es, ruhig und entspannt mit Worten und Berührungen zu unterstützen, statt mit unruhiger Atmung und angespanntem Körper auf das Einschlafen des Kindes zu warten. Wenn wir die Aufmerksamkeit des Kindes auf etwas richten oder dem Kleinkind zeigen wollen, dass wir es gehört und verstanden haben, hilft uns liebevolle Berührung: wir können es kurz anfassen und uns zuwenden und so signalisieren: „Ich habe dich gehört, gleich kümmere ich mich um dein Bedürfnis!“

Wie genau wir die Berührung auf unser Kind abstimmen, ist individuell: Manche Kinder genießen einen stärkeren Druck, andere weniger starken. Aber genau das ist wichtig: Die individuelle Wohlfühlart des eigenen Kindes herauszufinden. Und diese dann ganz selbstverständlich in den Alltag einzubauen.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Zum Nachlesen:
*Böhme, Rebecca (2019): Human Touch. Warum körperliche Nähe so wichtig ist. Erkenntnisse aus Medizin und Hirnforschung. – München: C.H. Beck.
** von Thadden, Elisabeth (2018): Die berührungslose Gesellschaft. – München: C.H. Beck.

Wenn Kinder Aufmerksamkeit brauchen

Sich unserer Aufmerksamkeit sicher zu sein, ist wichtig für Kinder: Nur wenn sie sicher sein können, dass wir als Bezugspersonen ihre Bedürfnisse wahrnehmen, sie im Blick haben und im Bedarfsfall auf Signale reagieren, fühlen sie sich geschützt und umsorgt. Dann haben sie das sichere Vertrauen, dass wir sie umsorgen und diese Sicherheit der Bedürfniserfüllung lässt eine sichere Beziehung aufbauen. Auf Seiten des Kindes ist Bindung ein Schutzsystem, das dafür sorgt, dass das Kind sicher umsorgt ist.

Warum „verwöhnen“ so wichtig ist

Bestenfalls weiß das Kind und hat verinnerlicht, dass seine Bedürfnisse sicher versorgt werden. Es weiß: Was auch immer passiert, welches Bedürfnis auch immer ich habe – ob Hunger, Durst, das Bedürfnis nach Sicherheit oder Schlaf – meine Bindungsperson kann es erfüllen. Dieses verinnerlicht das Kind, weil wir die Bedürfnisse bedingungslos von klein auf erfüllen: Bedürfniserfüllung ist kein Verwöhnen. Wenn ein Kind mit kleinen Signalen anzeigt, dass es etwas braucht und wir darauf reagieren, ist das normal und angemessen – schließlich haben Kinder, je jünger sie sind, kein Zeitempfinden wie wir. Wenn sie Hunger haben, haben sie Hunger. Wenn sie sich gerade jetzt allein fühlen, brauchen sie gerade jetzt schützende Nähe. Wird das Kind von Anfang an angemessen versorgt, baut es ein Vertrauen in die Bedürfnisbefriedigung auf. Es weiß dann mit zunehmenden Alter, zunehmender Frustrationstoleranz und einem zunehmenden Gefühl für Zeit, dass ein Bedürfnis auch aufschiebbar ist und dennoch sicher erfüllt wird: Wenn meine Bezugsperson sagt, sie ist gleich für mich da, dann kommt sie auch gleich – und vergisst es nicht. Reagieren wir also von Anfang an prompt und sicher, geben wir dem Kind ein Vertrauen mit auf den Weg, von dem es auch später zehren kann. „Es zahlt sich aus“ Kinder am Anfang prompt und sicher zu versorgen, damit sie sich der versorgenden Rolle von ihren Bezugspersonen so sicher sind, dass sie sie auch später nicht in Zweifel ziehen. Sie wissen: Meine Bindungspersonen sind bedingungslos da und sehen mich.

Aufmerksamkeit einfordern

Manchmal gibt es Phasen, in denen wir weniger aufmerksam sein können oder sind – vielleicht durch äußere Stressoren, die uns ablenken. Zeiten, in denen wir die Bedürfnisse des Kindes weniger gut wahrnehmen und/oder nicht richtig interpretieren. Es kommt zu einer Dysbalance: Das Kind signalisiert, wartet, da es eigentlich gewohnt ist, dass wir reagieren. Bleibt die passende Reaktion weiterhin aus, ist das Kind zunächst verunsichert und muss schließlich mehr und mehr Signale senden, damit es die gewünschte Aufmerksamkeit zur Bedürfnisbefriedigung bekommt. Über einen längeren Zeitraum kann es so dazu kommen, dass das Kind versucht, lauter und vehementer Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Reagieren wir nur darauf und weiterhin nicht auf die kleinen Signale, kann es sich einspielen, dass das Kind immer mehr Aufmerksamkeit einfordert auf eine Art, die wir als negativ empfinden: Dass das Kind Aufmerksamkeit und Bedürfniserfüllung braucht, ist normal. Da die normalen Wege aber nicht funktionieren, spielt es sich ein, dass das Kind über frech sein, laut sein etc. Aufmerksamkeit auf sich zieht und damit die Sicherheit herstellen kann, überhaupt weiterhin gesehen zu werden. Ein negativer Kreislauf kann entstehen – gerade dann, wenn Eltern nun denken: Dieses Verhalten toleriere ich nicht und reagiere bewusst nicht auf das freche, laute Verhalten. Es entsteht eine Art Kampf um Aufmerksamkeit und Zuwendung.

Heraus aus der Negativspirale

Der Weg aus dieser Spirale heraus kann nur über uns Erwachsene führen. Wir müssen erkannen, was in der Beziehung gerade passiert und dass das Verhalten des Kindes ein Anzeichen dafür ist, dass etwas am Miteinander nicht stimmig ist. Wir müssen hinter das Verhalten des Kindes den wirklichen Grund sehen: das Kind ist unsicher und braucht mehr Zuwendung und Sicherheit.

Im Alltag bedeutet dies, dass wir wieder versuchen, auf die kleinen Signale zu achten und zu reagieren, bevor das Kind mit starken Signalen etwas einfordert, damit es wieder das Gefühl aufbaut, sicher umsorgt zu werden. Manchmal ist das in der aktuellen Situation nicht möglich, weil sich die neuen Verhaltensweisen schon so eingeschliffen haben oder es schwer fällt, sie im stressigen Alltag zu sehen. In diesem Fall hilft es, gemeinsam auf „Reset“ zu gehen mit einem (oder mehreren) gemeinsamen Nesttag(en): Der Alltag mit seinen Ablenkungen und Erfordernissen muss ausgeschaltet werden, Elternteil und Kind verbringen intensive, ungestörte gemeinsame Zeit, wie eine Art Urlaub und in dieser Zeit wird intensiv auf das Kind eingegangen: Es darf bestimmen. Es darf bestimmen, was gespielt wird, was gegessen wird, was gemacht wird. Es ist Zeit da, um sich dem Kind zuzuwenden, zuzuhören und wirklich zu reagieren. Die Speicher an Aufmerksamkeit und Sicherheit werden wieder aufgefüllt und die Dysbalance im gegenseitigen Verhalten ausgeglichen.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Kinder stärken – Resilienz im Alltag fördern

Resilienz – wer hat nicht schon davon gehört? Resilienz ist die Fähigkeit „erfolgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen umgehen zu können“*. Sie zeigt sich dann, wenn das Kind erfolgreich eine schwierige, entwicklungsbeeinflussende Risikosituation bewältigt hat. Für unser Leben ist sie deswegen von großer Bedeutung, denn immer wieder stehen wir auch vor schwierigen, herausfordernden Situationen. Aber entgegen früheren Annahmen werden wir nicht mit einer bestimmten Art von Resilienz geboren, sondern sie entwickelt sich in Auseinandersetzung mit der Umwelt. Das bedeutet: Wir können durch unser Verhalten und unseren Umgang mit unseren Kindern – im Alltag wie auch in schwierigen Situationen – diese besondere Fähigkeit stärken.

Als Eltern können wie die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern beeinflussen

Wie stark unsere psychische Widerstandsfähigkeit ausgeprägt ist, ist also von Mensch zu Mensch verschieden und verändert sich auch im Laufe des Lebens. Es gibt allerdings hemmende und stärkende Faktoren, die sich auf die Entwicklung von Resilienz auswirken können. Als Bindungspersonen können wir diese Faktoren in der Kindheit ganz besonders beeinflussen und so dazu beitragen, dass unsere Kinder mit Krisen mehr oder weniger gut umgehen können.

Wie wir die Ausbildung von Resilienz unterstützen können

Unter den Schutzfaktoren wird zwischen personalen Ressourcen und sozialen Ressourcen unterschieden. Hier spielen u.a. Temperament und die Stellung in der Geschwisterfolge eine Rolle, aber auch die Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeit des Kindes sind wichtig: Kinder brauchen die Möglichkeit, sich aktiv in den Alltag einzubringen und sich als wertvoller Teil der Gemeinschaft zu empfinden. In jedem Alter können sie entsprechend beteiligt werden am Haushalt, darin kleinere oder größere Aufgaben übernehmen und sich auch in den restlichen Alltag aktiv einbringen. Als soziale Wesen kooperieren sie von Anfang an (auch wenn wir das nicht immer wahrnehmen bzw. ihre Kooperationsbereitschaft irgendwann auch aufgebraucht ist) und wünschen sich, durch eine Einbindung in das Familienleben wertgeschätzt zu werden.

Die Möglichkeit, in dieser Weise in den Alltag eingebunden zu werden, spiegelt sich im Erziehungstil wieder: Als Schutzfaktor gilt ein demokratischer Erziehungsstil mit Bindungspersonen, auf die sich das Kind verlassen kann und die gleichzeitig das Kind eigene Erfahrungen machen lassen: Wurzeln und Flügel. Auch die Einbindung in andere gute Beziehungen und ein unterstützendes familiäres Netzwerk sind wichtige Punkte für die psychische Widerstandsfähigkeit.

Was bedeutet das nun für unseren Alltag?

Wir können die Fähigkeit von Kindern, erfolgreich mit belastenden Lebensumständen umzugehen, auf recht einfache Weise fördern: Indem wir sie so annehmen, wie sie sind und sie in unseren Alltag einbinden in Vertrauen und Wertschätzung. Das bedeutet, dass wir ihnen die Chance geben, sich im Spiel und in Alltagsaufgaben auszuprobieren und Lernerfahrungen zu machen: Vielleicht geht es am Anfang daneben, wenn sich das Kind mit einem kleinen Krug selbst einschänken will, aber mit der Zeit und durch wiederholtes Lernen wird es besser. Wir können unsere Kinder „helfen“ lassen – in einem ehrlichen Sinn. Nicht mit babyeinfachen Aufgaben, sondern wirklich ihrem Alter entsprechend und uns über diese Entlastung durch die Kinder freuen: Natürlich können Kinder Müll wegbringen, einkaufen gehen und/oder einfache Gerichte kochen oder backen. Wir können uns über diese Hilfe aufrichtig, nicht aufgesetzt, freuen und Dankbarkeit zeigen. Sie können auch in Entscheidungen demokratisch eingebunden werden, beispielsweise in Form eines Familienrats, in dem wöchentlich wichtige Punkte besprochen werden und alle in der Familie sich einbringen können, ihre Meinung sagen und erklären, was sie gerade brauchen, was gut läuft, was fehlt. Hier kann auch diskutiert werden und es werden gemeinsam Alternativen gefunden, wenn nicht alle übereinstimmen.

Die Resilienz unserer Kinder können wir also durch einfache Beteiligung und Wertschätzung stärken. Wir müssen dazu nichts extra kaufen, müssen nichts beibringen, sondern unterstützen und respektieren unsere Kinder und nehmen sie als wichtigen Bestandteil unseres Lebens ernst.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

*Wustmann 2004

Wer ist hier verantwortlich?

Streit und Auseinandersetzungen gehören zu unserem Leben dazu. Im Zusammenleben mit anderen geraten Meinungen aneinander, wir nehmen unterschiedliche Positionen ein. Das kommt bei erwachsenen Menschen ebenso vor wie bei Erwachsenen und Kind: zwei Meinungen und ein Kind, das noch nicht die Position und Gedankenwelt des Gegenüber einnehmen kann. Manchmal fällt es auch uns Erwachsenen schwer, nun die durchdachte, überlegte Position einzunehmen und auch wir werden wütend in einer Konfliktsituation. Wir streiten, schimpfen und erklären dem Kind dann „Das habe ich getan, weil du mich so wütend gemacht hast!“ Aber stimmt das wirklich?

Das Kind ist Schuld!?

„Weil du immer die Tasse beim Essen umwirfst, bekommst du das Getränk erst nach dem Essen!“, „Weil du immer so trödelst, kommen wir immer zu spät!“, „Weil du dein Brot nicht aufisst, verschwenden wir so viele Lebensmittel!“, „Weil du so frech bist, bin ich immer so fertig.“, „Weil du…“ Die Liste an Beschuldigungen, woran Kinder in den Augen Erwachsener schuldig sein könnten, ist lang. Und es mag sich zunächst auch erst einmal logisch anfühlen: Ursache: eigenwilliges Kind, Wirkung: Problem. Und daraus folgend Streit.

Doch diese Sichtweise entlässt uns Erwachsene aus der Pflicht. Als Erwachsene tragen wir die Verantwortung. Wir gehen den Weg voran, wir zeigen, wie der Alltag funktioniert und was Kinder wie lernen können. Wir sind Vorbild und Impulsgeber*innen. Kindern die Schuld zu geben daran, wenn immer wieder Situationen anders laufen als geplant, oder ihnen gar die Schuld an unseren Emotionen zu geben, vertauscht die Rollen.

Verantwortung übernehmen

Wenn Situationen in unserem Alltag schief laufen, ist es unsere Aufgabe als erwachsene Person zu hinterfragen: Wie kann ICH diese Situation anders gestalten, damit mein Kind damit anders umgeht? Wie kann ich die Rahmenbedingungen am Tisch ändern, damit es das Wasser nicht umwirft (stehen die Dinge an einem falschen Platz? Braucht es ein kleineres Glas? Möchte das Kind mit umgeworfenen/heruntergeworfenen Dingen zeigen, dass das Essen beendet ist?…) – und zwar ohne die Bestrafung, das Wasser wegzustellen? Wie kann ich als erwachsene Person morgens die Rahmenbedingungen ändern, damit wir pünktlich los kommen? Es ist zu viel von einem Kleinkind und selbst Grundschulkind verlangt, dass es selbst an Pünktlichkeit denkt und ein konkretes Zeitgefühl hat. Wie kann ich die Mahlzeiten entweder so anbieten, dass das Kind sie verzehrt (kleinere Portionen, mehr Orientierung an den Nährstoffen und Suche nach Alternativen Lebensmitteln, die diese enthalten)?

Ganz besonders wichtig ist, dass wir die Verantwortung übernehmen für unsere Gefühle: Unsere Kinder können in uns Gefühle auslösen, aber sie sind nicht Schuld daran. Sie sind Kinder. Als Erwachsene müssen wir verantwortungsvoll mit unseren Gefühlen umgehen. Das bedeutet: Natürlich dürfen wir enttäuscht, wütend, erschöpft etc. sein. Aber: Wir sollten dies nicht dem Kind anlasten, dass sich eben wie ein Kind verhält, sondern die Rahmenbedingungen betrachten, die uns dazu führen, dass wir das Kind vielleicht als zusätzlich belastend empfinden. Und ganz besonders sollten wir unseren Gefühle hinterher spüren und ihre Umsetzung betrachten: Wenn ich wütend bin, wie gehe ich mit meiner Wut um? Es liegt in unserer Verantwortung, gerade starke Gefühle kindgerecht ausdrücken und unsere Kinder nicht zu verängstigen, zu beschämen oder unter Druck zu setzen, weil wir selbst so fühlen, weil wir selbst keinen Weg finden, mit unseren Gefühlen umzugehen und sie ungefiltert an das Kind übergeben.

Als Eltern tragen wir Verantwortung. Und wir gehen als Beispiel für einen verantwortlichen Umgang mit den eigenen Gefühlen voran. Als Vorbild für eine – noch ferne – Zukunft.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Die Geschichten und Bilder dieser Zeit festhalten mit Rosemood [Werbung]

„Wie ist es denn gerade so bei Euch?“ „Wie geht es den Kindern, sind sie schon wieder gewachsen?“ Solche und ähnliche Fragen werden aktuell besonders über (Video-)telefonate beantwortet. Familien sind voneinander entfernt und auch wenn es Telefonate und Bilder gibt, die hin und her geschickt werden können, fehlen Wochen der Entwicklung und des Kontaktes. Wer in diesen Tagen ein Kind zur Welt bringt, kann es zunächst nur über Bilder den Verwandten zeigen. Und auch die Kinder vermissen ihre Freund*innen und fragen teilweise sogar, wie nochmal dieses oder jenes Kind aussah. Überbrücken lassen sich die Leerstellen mit kreativen Ideen: Fotos ausdrucken und anhängen. Foto- und Erinnerungsbücher gestalten, Postkarten mit Bildern versenden. – Zeigen: Wir sind da, wir denken aneinander, auch wenn wir gerade voneinander entfernt sind.

Erinnerungen festhalten und Grüße versenden

Fotobücher sind jetzt eine schöne Möglichkeit, um Erinnerungen einzufangen für Freunde und Familie, aber auch die eigenen Kinder. Längst sind Fotobücher nicht mehr nur eine Sammlung von Fotografien, sondern können ganz individuell gestaltet werden mit eigenen Texten, zusätzlichen Sprüchen und Gedanken.

Kalender von rosemood

Das Unternehmen Rosemood bietet besonders hochwertige Papeteriewaren, Fotobücher und Kalender an: beispielsweise dieses Fotobuch mit eingeprägtem Titel, Grußkarten und Geburtskarten. Dazu werden die selbst gestalteten Karten und Bücher nicht nur retuschiert, sondern auch lektoriert und vor dem Druck zur Abnahme zugeschickt – so entstehen ganz besondere Druckwerke für Familie und Freunde.

Was du mit einigen Bildern beispielsweise umsetzen kannst:

  • ein Buch für Großeltern mit Bildern der letzten Wochen
  • ein Erinnerungsbuch über die Zeit, die ihr gerade erlebt: mit Fotos und freien Seiten, in die Zeichnungen und Zeitungsartikel eingeklebt werden können – ein Stück Zeitgeschichte für die Kinder
  • ein Buch für dein Kind mit Bildern von Freund*innen, vielleicht sogar mit kleinen Texten oder Briefen der Freund*innen, die eingebunden werden
  • ein Kitabuch mit Bildern von Ausflügen und Fotos der Erzieher*innen, um eine Erinnerungsbrücke zu bauen bis zum Wiedersehen
  • als Gestaltungsaufgabe für größere Kinder: Denkt Euch ein Fotobuchprojekt aus und setzt eine Geschichte in eigenen Bildern um
  • oder ganz klassisch: ein Fotobuch mit Bildern des letzten Jahres

Noch mehr Inspirationen für Fotobücher und anderes finden sich direkt bei Rosemood. Und während die Eltern die Fotos auf dem Handy oder Laptop aussuchen, die in das Fotobuch aufgenommen werden sollen, können die Kinder die kostenlosen Ausmalbilder oder Bastelideen von Rosemood nutzen.

Hier auf Instagram könnt Ihr aktuell einen 100-Euro-Gutschein gewinnen. Mit dem Code geborgenwachsen10  erhaltet Ihr alternativ aktuell 10 Prozent Rabatt.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ein Dankeschön an das Kind

Vielleicht sind auch bei euch gerade die Zeiten nicht so einfach: Vielleicht habt ihr viele Aufgaben und wenig Zeit, sie zu erledigen. Vielleicht ist der Tag gerade vollgestopft mit „Muss ich noch…“ und „Gleich, aber vorher noch schnell…“ – eine aufreibende Situation nicht nur für uns Erwachsene, sondern auch für die Kinder. Denn ja: Manchmal werden Bedürfnisse gerade jetzt übersehen. Aufgeschoben und dann vergessen, statt sich daran zu erinnern. Oder es wird ein „Oh ja, stimmt, aber jetzt schaffen wir das nicht mehr, vielleicht morgen…“ hinterher geschoben. Es ist viel gerade. Zu viel. Und es ist menschlich, dass wir all den Trubel nicht immer und jeder Zeit überblicken können.

Nicht das Kind ist das Problem!

Wichtig ist in dieser Zeit, dass wir unseren Kindern dennoch vermitteln, dass sie keine zusätzliche Last sind. Die Situation ist belastend, die Vereinbarkeit von Homeoffice und Kinderbetreuung zu Hause ist belastend. Finanzielle Nöte sind belastend. Die Balance von Bedürfnissen ist belastend und auch der Umstand, dass wir unter Stress weniger feinfühlig sind und weniger gut die Bedürfnisse und Signale unserer Kinder wahrnehmen können. Unter Stress fallen viele Dinge, gerade zwischenmenschliche, schwerer. Unter Stress wird der Rahmen enger, in dem sich unsere Kinder frei bewegen können, weil wir weniger Toleranz haben für die ganz natürlichen, kindgerechten Dinge, die eben im Leben mit Kindern so schief laufen: Dass hier mal das Waschbecken überläuft oder die Tasse umkippt oder das neue Shirt nun Tomatenflecken hat. Was wir in entspannten Zeiten mit einem Lachen hinnehmen können, ist in schwierigen Zeiten manchmal ein Problem. Aber nicht das Kind ist das Problem. Das Kind ist ein Kind. So, wie es immer ein Kind ist.

Ein kleines Ritual in einer stressigen Zeit

Es ist wichtig, dass sich unsere Kinder auch jetzt – gerade jetzt – geliebt und wertvoll fühlen. Dass sie sich als geliebter, wertvoller Bestandteil empfinden der Familie. Und gerade dann, wenn es vielleicht tagsüber zu wenig solcher Anerkennung und Zuwendung gab, tut es gut, ein Ritual zu haben, um dem Kind jeden Tag noch einmal eine positive Bestärkung mit auf den Weg zu geben. Ihm jeden Tag zu sagen, dass es wichtig ist, dass es geleibt ist. Nicht nur mit den Worten „Ich hab dich doch lieb!“, sondern mit echten und persönlichen Worten. Mit Worten wie „Heute habe ich gemerkt, dass du dich lange beschäftigt hast mit…“, „Du hast heute ein besonders buntes Bild gemalt!“ – Und wir können darüber nachdenken, welche besonders schönen Momente wir mit dem Kind hatten und vielleicht auch, was wir heute durch die Augen unserer Kinder anders gesehen haben, was uns selbst – jetzt, mit etwas Abstand betrachtet – bereichert hat. Wir können uns jeden Tag eine kleine Notiz darüber aufschreiben, was wir am Zusammensein mit unserem Kind wertschätzen, lieben, genießen. Gerade jetzt. Und für später. Für uns selbst und für unser Kind.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Sollen wir Konflikte mit Kindern vermeiden?

Gerade in Zeiten, die für uns anstrengend und schwierig sind, versuchen wir, unnötige Steine aus dem Weg zu nehmen. Das ist ein sehr sinnvolles Vorgehen. Es entlastet uns und gibt und Kraft für die anderen Aufgaben. Manchmal sind wir versucht, so auch bei den Kindern zu handeln: Bevor es wieder Streit gibt, mache ich es lieber anders. Das kann eine gute Idee sein, muss es aber nicht:

Meine Überzeugungen leiten mich

Manchmal machen es uns bestimmte Annahmen schwer, die wir im Laufe unseres Lebens erworben haben. Überzeugungen, die vielleicht aus der eigenen Kindheit stammen und von denen wir, wenn wir ehrlich darüber nachdenken, nicht wissen, warum sie falsch sein sollten. Solche Überzeugungen können uns den Alltag wirklich manchmal schwerer machen, als er sein müsste und wir können sie entspannt einmal zur Seite legen. Beispiele dafür können sein: „Kuchen darf nicht zum Frühstück gegessen werden!“, „Eine warme Mahlzeit am Tag muss sein!“, „Wer sich nicht bewegt, darf heute nicht fernsehen!“, „Wenn wir den Ablauf einmal anders machen, dann klappt das nie wieder mit…“ … Natürlich hat jede Familie eigene Werte und Leitsterne. Aber an manchen Stellen ist es auch völlig in Ordnung, sie zu hinterfragen und von ihnen abzuweichen, wenn wir feststellen, dass sie uns mehr einengen, als dass sie uns helfen. Und gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt gerade, ist es gut, einfache Lösungen zur Entspannung zu finden.

Meine erwachsene Grundannahme ist falsch

Manchmal geraten wir mit unseren Kindern in einen Konflikt, weil wir eine falsche Grundannahme haben: Wir denken beispielsweise, das Kind könne etwas noch nicht. Das Kind aber fordert dieses Handeln ein, denn es verfolgt den eigenen Entwicklungsfortschritt und möchte lernen. Als Eltern könnten wir nun diesem scheinbaren Problem aus dem Weg gehen, indem wir die Situation vermeiden, damit der Konflikt nicht auftritt. Wir wären den Konflikt los, gleichzeitig würde das Kind aber nicht seiner Entwicklungsaufgabe nachkommen und das Problem würde sich eventuell nur verschieben.

In diesem Fall würde es nicht hilfreich sein, dem Konflikt aus dem Weg zu gehen, sondern wir müssten verstehen, warum das Kind beispielsweise darauf beharrt, sich allein anzuziehen, den Teller abzuräumen etc. – weil es dadurch die eigenen Kompetenzen ausbaut.

Die Situation ist nur ein Auslöser

Ähnlich verhält es sich auch in einer anderen Situation: Das Kind zeigt beispielsweise immer wieder abends ein bestimmtes Verhalten und ist wütend oder schimpft oder schreit. Die Eltern versuchen mit immer anderen Tricks diesem Verhalten zuvor zu kommen, ändern hier und da etwas am Ablauf, versuchen es dem Kind auf jede Art recht zu machen, aber es klappt einfach nicht. Das Verhalten des Kindes liegt nämlich nicht an einer bestimmten Situation, sondern das Kind sucht einen Kanal, um noch einmal Gefühle loszuwerden. Hier ist es hilfreicher, als dem Konflikt aus dem Weg zu gehen, andere Strategien auszuprobieren oder zu suchen, wie das Kind noch Ärger, Frustration oder Energie loswerden kann.

Wir wünschen uns, dass unsere Kinder fröhlich sind und lachen. Wir kommen schnell in Versuchung, unser Kind abzulenken oder den Grund für seine Traurigkeit zu mildern: „Ach, sei nicht traurig, ich kauf dir ein neues Kuscheltier.“ Manchmal ist dies eine gute Lösung. doch oft brauchen Kinder einen Menschen an ihrer Seite, der die Situation begleitet und ihnen ihre Gefühle spiegelt, damit sie damit umgehen lernen.

S. Mierau (2017): Ich! Will! Aber! Nicht!

Dem Konflikt nicht aus dem Weg gehen

Manchen Konflikten können wir tatsächlich nicht aus dem Weg gehen. An vielen Stellen können wir – wie oben gesehen – unsere Annahmen hinterfragen über unsere Werte oder Annahmen über das Kind, wir können die Ursache hinterfragen, aber manchmal gibt es eben doch nur den Konflikt zwischen Eltern und Kindern. Und auch das ist nicht schlimm. Auch Konflikte gehören zum Alltag dazu und über sie lernt das Kind viel über zwischenmenschliche Beziehungen, Diskursfähigkeit und andere Bedürfnisse. Wir müssen auch als liebevolle, bedürfnisorientierte Eltern nicht allen Konflikten aus dem Weg gehen – gerade weil wir die Bedürfnisse des Kindes im Blick haben und diese Auseinandersetzungen zur Entwicklung dazu gehören. Im Konflikt lernen Kinder etwas über sich, andere, den Umgang mit Gefühlen. Sie lernen, Wut und Enttäuschung auszudrücken und wie diese beruhigt werden können.

Wichtig ist also, sich die Ursache und die eigenen Gedanken erst einmal in Ruhe anzusehen und dann zu entscheiden, in welche Richtung wir gehen.

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Eine Tagesstruktur im Homeoffice mit Schulkindern und Kindergartenkindern ausbilden

Die vergangenen Wochen waren für viele Eltern nicht einfach, weil sich ihr Arbeitsalltag verändert hat. Die vergangenen Wochen waren auch für viele Kinder nicht einfach, weil sich deren Alltag verändert hat. Und um es noch komplizierter zu machen, sind die veränderten Gewohnheiten von Eltern und Kindern in den Familien aufeinander getroffen, mussten aufeinander abgestimmt werden und es musste Rücksicht genommen werden auf die jeweiligen Bedürfnisse und Gefühle.

Bedürfnisse und Erfordernisse vereinbaren

Unter diesen besonderen Rahmenbedingungen einen neuen Alltag auszubilden, ist nicht einfach, denn sowohl Bedürfnisse als auch Erfordernisse müssen unter einen Hut gebracht werden: In Bezug auf Erfordernisse bedeutet das in vielen Familien, dass die Eltern (manchmal in geringerem Umfang) zu Hause arbeiten müssen, in Bezug auf die Kinder, dass sie ggf. (je nach Schule und Klassenstufe) Unterrichtsinhalte aufarbeiten sollen und es bedeutet auch, dass sie ihren natürlichen Entwicklungsbedürfnissen auch nachkommen müssen, um weiter in das Leben hinein zu wachsen. Dazu kommen Bedürfnisse nach Nähe, Kontakt, Wertschätzung, Mitgliedschaft in einer sozialen Gruppe, Ernährung,… All diese Aspekte gibt es auf Seiten der Eltern, als auch der Kinder – nur sind Kinder auf die Versorgung durch die Eltern angewiesen: Während Erwachsene selbständig mal zwischendurch ein Obst essen, wollen Kinder das zubereitet bekommen (weil sie es noch nicht selbst zubereiten können und/oder zugleich mit der Nahrung auch das Bedürfnis nach Zuwendung einfordern).

Um eine eigene Tagesstruktur festzulegen, kann es hilfreich sein, sich die Bedürfnisse und Erfordernisse der Familienmitglieder aufzuschreiben. Gerade in Bezug auf die Kinder ist dies auch hilfreich, um sich ihre Abhängigkeit in vielen Punkten vor Augen zu führen und auch zu verdeutlichen, dass ihr Verhalten an vielen Stellen tatsächlich normal ist – auch wenn es mit unserem Alltag schwer vereinbar ist, beispielsweise das kindliche Bedürfnis nach Bewegung (das wir Erwachsene eigentlich auch haben, aber oft über lange Zeit unterdrückt haben): balancieren, rennen, hüpfen – all das ist ein normales Bedürfnis. Ebenso wie ihr in der aktuellen Zeit vielleicht besonders starkes Bedürfnis nach Zuwendung und Sicherheit, das sich durch häufige Kontaktversuche und mehr Hilflosigkeit zeigen kann.

Anregung und Entspannung

Neben diesen Dingen, die zu vereinbaren sind, braucht es auch noch einen guten Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung im Tagesablauf: Erwachsene machen häufig alle 90 Minuten eine kleine Pause von ihrer Arbeit, indem sie aufstehen, zur Toilette gehen, sich ein Getränk holen… Auch für Kinder ist ein Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung wichtig, denn sowohl ein Überlastung in Hinblick auf Anregungen kann zu viel werden, als auch zu wenig Möglichkeiten für anregende Tätigkeiten. In der Schule sehen wir das anhand der Schulpausen zwischen den Unterrichtseinheiten, obwohl gerade in den jüngeren Jahrgängen auch individuelle Pausen möglich sein sollten. Es ist gut, beide Aspekte ganz bewusst in den Alltag einzubinden und ein Bewusstsein für Anspannung und Entspannung zu schaffen, und dass beides wichtige Bestandteile des Alltags sind. Während wir Erwachsenen der Entspannung durch unbewusste Handlungen nachkommen und durch ganz bewusste Entspannungsübungen, brauchen Kinder oft noch eine Begleitung, um diese gut in den Alltag zu integrieren und wir Co-regulieren sie mit einem Entspannungsangebot nach einer Anspannung.

Ruhepausen für Eltern

In der aktuellen Situation sind Eltern oft besonders angespannt, da uns die Ungewissheit ängstigt und einschränkt, wie selbst uns als weniger selbstwirksam erfahren und zudem noch finanzielle Sorgen hinzu kommen können. Auch die Arbeitslast generell ist hoch zwischen Care-Arbeit, Haushalt und Erwerbsarbeit und vielleicht gibt es auch noch persönliche Sorgen bei Erkrankungen nahestehender Personen oder eigentlich pflegebedürftigen Menschen, die wir aktuell nicht versorgen können. Das Fass an Stress ist also ohnehin schon sehr voll.

Kinder mit ihren natürlichen Bedürfnissen und ihrem kindlichen Verhalten können nun dieses Fass zum Überlaufen bringen. Dabei zeigen sie eigentlich ein normales Verhalten, das wir nur gerade nicht zusätzlich aufzufangen schaffen. Deswegen ist es wichtig, dass Eltern gerade jetzt auch gut auf sich schauen und die oben genannten Entspannungszeiten ganz besonders auch für sich selbst in den Alltag einbinden.

Den richtigen Weg für Deine Familie finden

In unserem ganz persönlichen Tagesablauf (siehe Bild oben) für unsere Familie haben wir versucht, Anspannung und Entspannung in einem ausgewogenen Verhältnis aufzubauen und besonders auch die Bedürfnisse der Kinder nach Zuwendung zu berücksichtigen, aber auch bewusst Ruhepausen für uns Eltern einzubinden, beispielsweise während der Medienzeiten der Kinder. Diese sind aktuell ausgeweitet, sorgen aber dabei dafür, dass wir Eltern im Tagesablauf auch Rückzugsmöglichkeiten haben, in denen wir uns mit einem Tee in Ruhe auf das Sofa setzen können ganz ohne Kinderfragen. Das beugt in unserer Familie Stress und Gereiztheit etwas vor. Jede Familie muss aber ihren eigenen Weg finden in Abhängigkeit von Temperamenten, Bedürfnissen, Alter der Kinder, Erwerbsarbeit der Eltern etc. – eine allgemein gültige Lösung gibt es nicht. Nur die Aufforderung, wirklich alle Bedürfnisse und Besonderheiten der einzelnen Personen genau anzusehen und daraus ein Konzept zu bilden.

Kommt gut durch diese Zeit.
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Fun Science – Einfache und kreative Experimente für Zuhause mit KOSMOS {Werbung}

Nach einigen Wochen zu Hause mit Kinderbegleitung/-betreuung/Homeschooling gehen vielleicht irgendwann die Beschäftigungs- und Bastelideen aus und es fehlt auch die Zeit, weiter auf Pinterest nach neuen Anregungen zu suchen. An diesem Punkt ist die Zeit der Experimentierkästen gekommen: Mit dem vielseitigen Angebot der Fun Science Reihe von KOSMOS können Kinder ab dem Grundschulalter kreativ experimentieren. In den unterschiedlichen Themenbereichen lässt sich für jedes Interesse ein passendes Angebot finden. mit dem sich Kinder selbständig beschäftigen können.

Freies Experimentieren und Lernen

Die Experimentierkästen der Fun Science Linie sind für Kinder ab 8 Jahren konzipiert, in Begleitung Erwachsener können die Experimente aber auch schon mit jüngeren Kindern durchgeführt werden. Kinder in der vorgegeben Altersspanne können allerdings größtenteils allein bereits mit den Angeboten umgehen. Es ist lediglich notwendig, dass die Eltern die Hinweise zum jeweiligen Experimentierkasten lesen, um die Fähigkeiten des Kindes mit den Erfordernissen abzugleichen, beispielsweise wenn heißes Wasser aufgekocht werden muss.

Abseits davon sind die Anleitungen der Experimentierkästen allerdings für Kinder verständlich geschrieben und bebildert. Jeder Experimentierkasten verfügt über eine Auswahl an Experimenten, die damit durchgeführt werden können. Neben dem Lesen müssen Kinder beispielsweise angegebene Mengen in Messbecher einfüllen, Veränderungen beobachten und erfahren natürlich etwas über das Themenfeld, mit dem sie sich gerade beschäftigen.

Mit Alaun, Wasser und etwas Farbe entstehen tolle Kristalle

Kristallwelt

Es gibt eine breite Auswahl an Kristall-Experimentiersets bei KOSMOS mit unterschiedlichem Umfang und Themen. In der magischen Kristallhöhle werden Kristalle in unterschiedlichen Farben erschaffen. Die besonderen Experimente daran sind aber die Kristall-Girlande, die mit Kristallen überzogene Eierschale und der Kristall-Dino. Mit Alaun werden diese Kristall-Besonderheiten hergestellt und die Kinder erfahren nebenher etwas über Kristall-Salze und Kristall-Entstehung. Mit dem kleinen Set können einige Kristalle hergestellt werden und wer daran Gefallen findet, kann sich später mit weiteren Sets beschäftigen.

Flummis in verschiedenen Farben und Formen – und nach Wunsch sogar nachts leuchtend

Flummi-Power

Flummi-Power ist das Gute-Laune-Set: Mit einem Granulat können Flummis in unterschiedlichen Farben und Formen selbst hergestellt werden, sogar nachtleuchtende Farben sind dabei. Und dann wird mit den Flummis ausprobiert, wie weit sie hüpfen können, wie die eckigen im vergleich zu den runden hüpfen. Besonders schön: Flummis im Treppenhaus hüpfen lassen und von weit oben fallen lassen. Leider verlieren die Flummis nach einigen Tagen die Springkraft, können dann aber als Murmeln weiter verwendet werden. In dem Set ist zudem Material für etwa 20 Flummis enthalten, so dass dieses Set über mehrere Tage begleitet. Auch bei Kindergeburtstagen kann es wunderbar eingesetzt werden, so dass jedes Gastkind einen selbst gestalteten Flummi mitnehmen kann.

Nehmen die Blüten die Neonfarben an?

Neon-Leuchten

Ein tolles, neues Set für die Abendstunden ist das Neon-Leuchten-Set: Hier wird mit Neonpigmenten experimentiert und es entstehen aus dem kleinen Set heraus eine ganze Reihe toller Dinge: nachtleuchtende Gips-Figuren, die auch als Kreiden genutzt werden können, um geheim leuchtende Botschaften zu hinterlassen und leuchtende Blumen wie Gänseblümchen, die im Schwarzlicht erstrahlen. Kinder lernen hier etwas über fluoreszierende Farben, das Wasserleitungssystem von Blumen und haben vor allem Spaß an der Umsetzung.

Was kann alles mit Magneten getan werden?

Magie der Magnete

Dieses kleine Magnetset bietet den Einstieg in die faszinierende Welt der Magnete: Im Set enthalten sind verschiedene Magnete und anderes Zubehör, mit dem u.a. ein Kompass gebaut werden kann. Durch Experimente können Magnetfelder kennengelernt werden und ein kleines Spiel lädt zum kreativen Umgang mit Magneten ein. Dieses Set wirkt dann auch deutlich über die Ideen in der beiliegenden Anleitung hinaus, denn die Magnete können in den Alltag getragen werden und bieten in Hosentaschen ein immer wieder interessantes Spielzeug für unterwegs an, durch das die Welt noch einmal neu kennengelernt werden kann.

Die KOSMOS Fun Science Welt ist vielfältig und es gibt noch wesentlich mehr Sets: Vielleicht sind ja auch gerade die Glibber-Organe passend oder das Kind hat Lust auf die Schleim-Galaxie? Wer Kinder im Grundschulalter mit selbständigen Experimenten begeistern möchte, findet auch jeden Fall ein passendes kleines Set, das den Grundstein für weitere Forschungen legen kann.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.