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Vom Zuviel und vom Zuwenig

Eine Mutter erzählt:


„Ines quengelt in der letzten Zeit immer. Zumindest viel zu oft. Das geht an unsere
Nerven. Das sagen auch die Erzieher/innen in der Kita.“

Wenn uns Erwachsenen etwas an einem Kind „zu viel“ ist, empfehle ich, die Frage
zu stellen: Was könnte „zu wenig“ sein? Was zu kurz kommen? Im Gespräch mit dieser Mutter wurde schnell deutlich, dass für Ines Kontinuität und Beständigkeit in den letzten Monaten zu kurz kamen. Der Vater hatte einen neuen Job angetreten, die Mutter musste sich auf Veränderungen in ihrer freiberuflichen Tätigkeit einlassen. Oft halfen die Oma oder die Nachbarin aus, auf Ines aufzupassen oder sie ins Bett zu bringen.

Mein Tipp: Ganz gleich, was Ihnen an Ihrem Kind „zu viel“ ist – fragen sie sich und
Ihre Familie: Was könnte zu wenig sein?

Und umgekehrt gilt das auch. Stepan spielt zu wenig, meint der Vater. „Er sitzt herum und schaut sich immer wieder das gleiche Buch an. Das hat zwar tolle Bilder, aber immer wieder das gleiche Buch …?

Kinder brauchen oft Wiederholungen für ihre Stabilität und ihre Geborgenheit. Deshalb ist es normal, wenn sie eine Zeit lang immer wieder die gleiche Geschichte hören oder das gleiche Buch anschauen wollen. Wenn der Vater meint, dass Stepan zu wenig spielt, spricht ein berechtigtes Interesse aus seinem Anliegen. Auch hier kann hilfreich sein, nach dem Gegenteil zu fragen: Was könnte Stepan gerade zu viel sein?
Das Gespräch mit dem Vater mündete in eine Überraschung. Nach einigem Hin und Her meinte der Vater: „Ja, es gibt in der letzten Zeit Spannungen zwischen meiner Frau und mir. Aber das kann er ja nicht mitbekommen. Wir tragen das nur aus, wenn die Kinder nicht dabei sind.“ Da irrt er sich. Kinder spüren solche Spannungen, manchmal eher, als die Eltern sie aussprechen. Und sie reagieren darauf.

Bei jedem Zuwenig gibt es ein Zuviel. Bei jedem Zuviel ein Zuwenig. Es lohnt, auf
Spurensuche zu gehen.

Dr. Udo Baer ist Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL und u.a. Vorsitzender der Stiftung Würde. Auf Geborgen Wachsen schreibt er über die (Gefühls-)Welt der Kinder, ihre Gedanken und die sich ergebenden Herausforderungen. Mehr über dieses Thema findet sich in seinem neuen Buch „Die Weisheit der Kinder

Nach dem Kinderkriegen – Neue Zeiten mit großen Kindern

Es gibt im Leben immer wieder Phasen, in die sich das Leben grob unterteilen lässt: die Babyzeit, die frühe Kindheit, Kindheit, Pubertät, Adoleszenz,… Bei mir ging es weiter mit der Studienzeit, dann dem Beginn des Zusammenlebens mit meinem Mann als Paar, die Kinderwunschzeit, die Zeit, in der die Kinder kamen, immer wieder Babyzeiten – und nun bricht eine neue Zeit heran. Die Zeit des Familienlebens mit großen Kindern ohne weitere Babys.

Babyzeiten waren schön…

Ich habe die Zeiten der Schwangerschaften genossen, jedes Mal. Ich habe auch die drei sehr unterschiedlichen Geburten genossen und fand jede von ihnen gut. Ich habe es genossen, diese Babys in den Armen zu halten und auch wenn wir wirklich schwere Zeiten zwischendurch hatten bei meinem viel weinenden Baby, war ich gerne Mutter von Babys. Ich habe sie – und auch hier ist und war es nicht immer einfach – gerne durch die „Trotzphasen“ begleitet und beobachtet, wie sich ihre eigene Weltsicht und wie sich ihre eigenen Wünsche immer mehr formulieren und durchsetzen. Und ich begleite sie nun gerne beim Großwerden und den vielen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, ein Schulkind zu haben und Kinder, die nun mehr und mehr ihre eigenen Wege gehen. Große Kinder zu begleiten ist noch einmal anders, es bringt neue Aufgaben und Herausforderungen mit sich.

… und anstrengend

Mit dem Abschied von der letzten Babyzeit, der dieses Mal wirklich ein endgültiger Abschied sein wird, da wir einen endgültigen Schritt gehen in Hinblick auf die Verhütung, ändert sich auch wieder der Alltag und das Erleben. Die Kinder sind alle drei mehrere Stunden außer Haus jeden Tag, es gibt für uns beide mehr Zeiten zusammen als Paar und Arbeitszeiten für jeden einzelnen. Die Interessen verändern sich wieder, die Aktivitäten, die Planungen. An manchen Tagen während der vergangenen 10 Jahre der Begleitung von kleinen Kindern und Schwangerschaften konnte ich kaum über den Rand blicken, wie eine Zeit nach der Baby- und Kleinkindzeit aussehen würde – oder ob es jemals eine solche geben würde. Nun bin ich dort angelangt, in der Zeit nach der Babyzeit.

Und irgendwann kommt das „Danach“

Wie immer beim Aufbruch in eine neue Zeit stellen sich Fragen: Wo will ich hin? Wer bin ich, wenn ich weniger die Bedürfnisse eines Babys oder Kleinkindes im Auge haben muss und mehr nur mich betrachten kann? Es ist eine spannende Zeit, in der eine Rückbesinnung und Neufindung stattfindet.

In den Blick genommen wird: Wie war das früher? Womit habe ich meine Zeit verbracht, welche Hobbys habe ich gepflegt, mit wem habe ich mich viel getroffen? Die Ausrichtung der Arbeit kommt wieder in den Blick: In den vergangenen sechs Jahren habe ich durchweg Teilzeit oder Vollzeit gearbeitet, aber immer mit mindestens einem Kind zu Hause. Nun auf einmal gibt es geregelte Arbeitszeiten jeden Tag und mehr räumliche und zeitliche Flexibilität in unseren Arbeitszeitverhandlungen zwischen den Eltern. Und auch wir als Paar finden uns wieder anders zusammen mit mehr gemeinsamen Zeiten ohne Kinder. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir uns nicht verloren haben in den Jahren und nun – leicht ergraut und etwas faltig – wieder dort zusammen auf dem Sofa sitzen ohne Kind auf uns oder an einem Restauranttisch die Hände halten ohne Kindergeklecker daneben

Und zusammen mit all diesen Fragen ist es auch ein Abschied von einem Zeitfenster und das Eintreten in die zweite Hälfte des Lebens. Der nächste große Schritt wird es vielleicht sein, Großmutter zu werden. Die Zeit nach dem Kinderkriegen bringt auch das Alter in den Blick, das Älterwerden und die Frage danach, wie dieses Altern gestaltet wird.

Abschluss des Kinderwunsches?

Wenn ich ehrlich sein soll, weiß ich, dass meine Freude an Schwangerschaft und Babyzeit weiterhin ungetrübt ist. Ich könnte mir immer wieder vorstellen, noch einmal schwanger zu werden, noch ein Kind zu bekommen. Ich liebe es, Babys zu halten und ihren Babyduft zu riechen, sie anzusehen und diese kleinen Menschen zu bewundern.

Aber auf der anderen Seite weiß ich auch, dass unsere familiären Grenzen erreicht sind, dass wir mehr Kinder nicht so begleiten können, wie wir es tun – abgesehen von den anderen Rahmenbedingungen wie Wohnung, Transport bei Reisen etc. Ein jedes Kind hier hat seine eigenen Bedürfnisse, sein eigenes Temperament und gerade jetzt ist es noch möglich, diese individuellen Besonderheiten zu bedienen für uns: Wir haben unsere persönlichen Möglichkeiten erreicht mit drei Kindern. Bei anderen Familien sind diese Grenzen vielleicht erst später erreicht, bei anderen auch schon viel früher. Vielleicht haben andere Familien auch mehr Unterstützung, weshalb sie weniger eigene Last tragen bei jedem einzelnen Kind. Wie so oft, muss auch hier jede Familie ihren Weg gehen und sehen, welche Ressourcen für die Familie zur Verfügung stehen: emotional und auch finanziell.

Oft habe ich mir die Frage gestellt: Wie wird das sein, wenn wir unsere Familienplanung wirklich beenden? Wie wird sich das anfühlen? Werde ich traurig sein oder glücklich oder ängstlich? Und jetzt kann ich sagen: ein wenig von allem. Vor allem aber ist es ein kraftvoller Gedanke, in eine neue Lebensphase zurück zu kehren und auch ein an das frühere Leben anzuknüpfen, an die Partnerschaft, an die Freizeiten. Eine Tür schließt sich und eine andere geht auf.

Und wie ist das bei Euch? Habt Ihr diesen Schritt auch schon getan oder steht er noch bevor?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende März #05

Am letzten Wochenende haben wir viel im Garten gearbeitet, gegraben und umgebaut. Denn in diesem Jahr soll er noch schöner werden. Er ist zwar nur sehr klein, aber wir haben in den vergangenen Jahren ein kleines Stück Rasen, das früher nur zum Abstellen eines Autos vom Vorbesitzer genutzt wurde, eine kleinen kleinen Garten geschaffen und nun wird dieser mit weiteren Hochbeeten versehen und nachdem wir im letzten Jahr viel neuen Mutterboden aufgebracht haben, wird in diesem Jahr gepflanzt. Dabei stehen drei Punkte im Vordergrund: Selbstversorgung, ein guter Ort für Insekten und Vögel und natürlich ein schöner Spielort für die Kinder. Und an diesem Wochenende wollen wir ein wenig Zauber hinein bringen in den Garten.

Elfenzauber für zu Hause und Gärten

Zum letzten Weihnachtsfest habe ich an vielen Stellen die Elfentüren gesehen und fand diesen gelebten Zauber ganz wunderbar. Auch bei uns gibt es solche Türen, aber auch andere Verstecke, in denen die Muckla wohnen. Bei denen scheinen manchmal Dinge zu verschwinden und manchmal bringen sie auch Sachen zu uns. Ein gelebter Zauber, der nicht zu sehen ist und auch nicht ausgesprochen wird. Wir erleben ihn einfach und die Kinder spinnen ihre Geschichten um die kleinen Wohnungen, die es bei uns gibt.

So entstehen ganz schnell kleine Elfenhäuser für den Jahreszeitentisch oder als Blumentopfdekoration

Für Blumentöpfe zu Hause können ganz schöne Elfenhäuser einfach selbst gebaut werden aus Eierkartons – die ja oft gerade jetzt zur Osterzeit viel vorhanden sind. Es braucht dafür neben dem Karton nur etwas Farbe, Kleber, ggf. einen Stock und etwas Naturmaterialien zum Dekorieren wie Moos, Schneckenhäuser, Äste und Steine.

Der Eierkarton kann aber auch (vorher) noch zum Anmalen von ausgeblasenen Ostereiern genutzt werden. Wie das gerade für Kinder gut geht, seht ihr hier. Ideen für den Inhalt der Eierkartons finden sich ja gerade viele. Bei Wasfürmich habe ich beispielsweise einen schönen gebastelten Türkranz aus Eiern entdeckt. Und wie wir schon mit den Kleinsten die Ostereier zusammen gestalten, habe ich früher hier einmal aufgeschrieben.


Die Elfenhäuser können die Kinder dann selbst gestalten

Für den Garten braucht es natürlich etwas wetterfestere Häuser, die aus gebranntem und glasierten Ton, aus Fimo oder aus Beton wie diese kleine Hobbithöhle gemacht werden. Eine tolle Idee ist es auch, ein Haus aus einer Plastikflasche zu bauen wie hier. Aber auch so eine kleine Laterne ist natürlich für die Abendstunden im Garten schön.

Ein Zuhause für Insekten

Bei Elfenkind habe ich die tolle Aktion zu Wildbienen gesehen. Auch wir achten bei unserem Garten darauf, ihn insektenfreundlich zu gestalten mit einer Totholzecke und geeigneter Bepflanzung. Viele gute Informationen zu den Wildbienen und geeigneter Behausung findet Ihr auch hier.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Sprechen lernen in Indien

Unsere Tochter ist nun 2,5 Jahre alt und überrascht uns jeden Tag mit neuen Worten und Sätzen. Sie lernt, wie jedes Kind, ganz von selbst zu sprechen. Ohne, dass jemand sie korrigieren oder sie irgendetwas lehren müsste. Sie braucht keinerlei Hilfsmittel dazu und keinerlei Ansporn von außen. Jeden Tag freue ich mich, auch bei der Sprachentwicklung zu sehen wie das Leben sich aus sich heraus entfaltet und ich dabei zusehen darf.

Sprachenvielfalt in Indien

Die Besonderheit ist allerdings, dass unsere Tochter hier in Indien mit vielen Sprachen aufwächst: Wir sprechen zu Hause deutsch. Sobald aber andere Menschen dabei sind, sprechen wir englisch. Auch Bilderbücher, die wir hier gekauft haben, sind meist auf englisch. Unsere Hausangestellte spricht Telugu, die lokale Sprache. Eine Nachbarsfamilie, mit der wir viel Zeit verbringen, spricht Hindi, die Frau zum Teil auch Punjabi. Unserer Fahrer spricht Urdu, wie die meisten Muslime es hier tun. Und dann gibt es noch die Menschen aus anderen Ländern, die hier leben, und mit denen wir auch hin und wieder im Kontakt sind.

Dass die Situation so komplex werden würde, hatte ich nicht erwartet. Bevor wir nach Indien zogen, sagte man mir, Telugu sei die am meisten gesprochene Sprache bei uns. Da dies sehr schwer zu lernen ist und ich davon ausging, dass die meisten Menschen Englisch sprechen würden, entschied ich mich gegen das Lernen dieser Sprache. Hätte ich allerdings gewusst, dass Englisch nur bei den gut gebildeten, bei den meisten Menschen hingegen nur rudimentär oder auch gar nicht vorhanden ist, hätte ich mich wohl anders entschieden. Auch war mir nicht bewusst, dass viele Menschen einigermaßen Hindi verstehen, selbst wenn sie es selbst nicht sprechen. Im Nachhinein hätte Hindi zu lernen Sinn gemacht.

Ich habe, wenn ich gefragt wurde, Menschen immer eingeladen, in ihrer Muttersprache mit unserer Tochter zu sprechen. In der eigenen Sprache scheint es mir am einfachsten, auch Gefühle voll zum Ausdruck zu bringen und spürbar zu sein. Sowieso schien es mir, solange das Mädchen nicht sprechen konnte, mehr um Tonfall und Stimme zu gehen als um Inhalt. Unsere Tochter hat also von Anfang an viele verschiedene Sprachmelodien gehört.

Ein Sprache pro Person

Viele Sprachen gleichzeitig zu sprechen ist für indische Kinder nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Es gibt sehr viele, zum Teil nur regional verbreitete Sprachen hier. Die Kinder lernen die in der Familie gesprochenen Sprachen. Sofern sie zur Schule gehen lernen sie dort auch Englisch und Hindi sowie je nach Klassenstufe Sanskrit und weitere Sprachen.

Den Eltern wird meist empfohlen, pro Person jeweils nur eine Sprache mit dem Kind zu sprechen. Das Kind erlebe es am Anfang sowieso so, als ob jeder Mensch eine eigene Sprache spräche, sagte mir eine Montessori-Lehrerin. Ich mag diesen Gedanken. Und es stimmt ja auch irgendwie, dass jeder Mensch seine eigene Sprache hat.

Kinder erfinden Sprachen 

Da mein Mann und ich beide deutsch als Muttersprache haben, machte ich mir nicht viele Gedanken. Umso überraschter bin ich nun, dass das Mädchen überwiegend englisch spricht und nur einzelne Worte auf deutsch. Sie versteht deutsch, antwortet aber auf englisch. Da scheinen sich die Kontakte mit anderen Menschen bemerkbar zu machen. Denn dort braucht sie englisch, um sich zu verständigen. In unserer Familiensprache vermischen sich nun zunehmend deutsch und englisch.

Am schönsten aber ist für mich, das Mädchen mit ihrem kleinen Freund sprechen zu hören. Die beiden spielen nun seit gut einem Jahr fast täglich zusammen, am Anfang ohne sich verbal zu verständigen. Jetzt aber haben sie ihre ganz eigene Sprache geschaffen, eine Mischung aus Englisch, Deutsch und Hindi. Sie greifen beide Worte aus der jeweils anderen Sprache auf und haben einen eigenen Code entwickelt. So kommt es, dass ich nun manchmal die Nachbarn fragen muss, wenn meine Tochter Worte gebraucht, die ich nicht kenne. Es zeigt wieder einmal, wie kompetent unsere Kinder sind. Und nebenbei lerne ich jetzt doch noch ein wenig Hindi.  

Verständigung durch Körpersprache

Gerade in den letzten Tagen als wir innerhalb Indiens auf Reisen waren fiel mir auf, wie sehr unsere Tochter Körpersprache nutzt, wenn sie auf Kinder trifft, die sie noch nicht kennt. Sie bewegt sich auf das andere Kind zu, wartet, ob es eine Reaktion zeigt. Wenn das Kind gerade eine spielerische Handlung ausführt, hüpfen oder springen zum Beispiel, ahmt sie dies für einen Moment nach und wartet wieder, was das andere Kind tut. Je nach Resonanz beim anderen Kind entsteht so ein körpersprachlicher Dialog, über den die Kinder, die sich eben noch nicht kannten und die keine gemeinsame Sprache haben, innerhalb weniger Minuten in ein Spiel finden können. Das klappt nicht immer, aber manchmal. Machen Eure Kinder das auch so? 

Anka Falk hat einen Magister in Rhetorik und Pädagogik und ist Körperpsychotherapeutin, Coach und Dozentin. Von 2007-2017 arbeitete sie in Lehre und Forschung an einem experimentellen Design Institut in der Schweiz. Sie ist im Alter von 37 Jahren mit ihrem Mann nach Indien gegangen. Ihr Kind hat sie in Deutschland geboren, ist dann aber zurück gegangen nach Indien und berichtet von ihrem Alltag dort. Zudem bloggt sie auf ljuno.de und gibt einen Einblick in ihr Alltagsleben in Indien hier auf Instagram 

Kinderbücher zum Thema Umweltbewusstsein

Mit den #fridaysforfuture sehen wir, wie bewegt Kinder vom Umweltthema sind. Eine Studie zeigt nun, dass es den Kindern nicht – wie ihnen oft vorgeworfen wird – einfach nur um „schulfrei“ geht, sondern sie mit ihrem Protest wirklich etwas bewegen wollen und sich auch thematisch mit den Umweltthemen auseinander setzen. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns mit Umwelt, Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit beschäftigen. Wir als Erwachsene, aber auch unsere Kinder.

Wie aber kann dieses Thema kindgerecht aufgearbeitet werden ohne Kindern extreme Zukunftsängste aufzuladen oder die Verantwortung für das Wohlergehen fälschlicherweise auf den kleinen Schultern abzuladen? Spielerischer Umgang zum Thema Müll, Müllvermeidung und Ernährung ist ein Anfang. Aber auch Kinderbücher können für Eltern und Kinder ein guter und sanfter Einstieg sein. – Und diese gibt es schon für jedes Alter, wie diese kleine Auswahl zeigt:

Der Traum vom Wald

„Der Traum vom Wald“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ist ein sanft und schön illustriertes Kinderbuch von Ayano Imai: Kinder ab drei Jahren können hier in die Geschichte eines kleinen Jungen eintauchen, der der Spur eines Hasen folgt, der mit einem Säckchen in die kahle Natur läuft, um dort die Samen aus dem Säckchen zu vergraben.Nach ihm kommen weitere Tiere und tun es ihm gleich. Der Junge schläft ein und erwacht in dem Wald, der daraus gewachsen ist und vielen Tieren ein Zuhause bietet. Als er auf dem kahlen Feld wieder aufwacht, beginnt er damit, selber Eicheln einzupflanzen für den Traum vom Wald. Ein wirklich schönes Kinderbuch, das ganz sanft zeigt, welch schöner Raum die Natur ist und wie wir uns mit kleinen Schritten einsetzen können, um ihr Gutes zu tun. Vielleicht gerade jetzt für den Frühling eine schöne Idee, um gemeinsam mit Kindern Blumenpflanzaktionen in der Stadt oder im Garten zu planen.

Hier sind wir: Anleitung zum Leben auf der Erde

Oliver Jeffers macht wunderschöne Kinderbücher. Man kann ihm auch auf Instagram folgen und erhält dort einen Einblick in seine Arbeit, die auch immer ein wenig mit einer politischen Aussage verbunden ist. Sein Buch „Hier sind wir: Anleitung zum Leben auf der Erde“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ist für Kinder von 4 bis 6 Jahren ein schönes Buch, in dem die Vielfalt der Welt dargestellt wird: Wasser und Land, Berge und Tiefen, Städte und Natur, der menschliche Körper und die Vielfalt der Menschen. Alle angerissenen Themen des Lebens auf der Erde werden in einen Zusammenhang gestellt des Miteinanders („Groß sieht sie aus, unsere Erde. Aber wir sind ja auch viele, darum sei nett. es gibt genug für alle.“) und des sinnvollen und nachhaltigen Umgangs mit der Erde („Sie ist alles, was wir haben.“). Ein Buch, das sowohl vom Inhalt als auch durch die Zeichnungen besticht.

Manolito

Für die größeren Kinder ab 10 Jahren kann es dann etwas komplexer werden, wie in Friedrich Hechelmanns „Manolito“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel): Manolito ist ein elfenartiger Junge, der aus einem Labor flieht und sich aufmacht nach Aronia, um die Welt der Tiere zu retten, denn diese konnten bei den Menschen nicht überleben. In dem schön illustrierten Buch geht es hinter der Geschichte um Manolito eigentlich um die Zerstörung der Natur und um moderne Konsumkritik, dies aber in der Märchengeschichte verpackt ist und so zum Nachdenken und gemeinsamen Diskutieren anregt.

Meine Kuh will auch Spaß haben

Astrid Lindgren hat nicht nur die uns allen bekannten Kinderbücher geschrieben. „Meine Kuh will auch Spaß haben“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ist ihr Buch für größere Teenager, das einen Artikel wiedergibt, den die weltbekannte Kinderbuchautorin zusammen mit einer Tierärztin für eine Tageszeitung geschrieben hat. Darin geht es um die Zustände in der Massentierhaltung und um Tierschutz. Auch wenn der Text bereits 1990 erschienen ist, ist er noch immer aktuell. In dieser neuen Auflage des Buches gibt es deswegen ein aktuelles Nachwort von Mitautoren Kristina Forslund, das auch noch einmal betont, dass es Astrid Lindgren nicht um Veganismus ging, sondern um einen anderen Umgang mit Tieren, Tierhaltung und Schlachtung und Veränderungen in der Politik.

Hierzu kann jeder seine persönliche Meinung haben, ob nun Fleisch heutzutage hier noch verzehrt werden muss oder nicht, aber das Buch führt schon einmal in die grundlegende Thematik ein. Es ist aber nichts für zarte Gemüter, denn es geht tatsächlich um die harten Fakten: „Wenn das Schwein betäubt und abgestochen und ausgeblutet ist, dann wirft man es in den Brühkessel. Da kann es passieren, dass es nicht ausreichend ausgeblutet ist, sondern in dem brühheißen Wasser wieder zum Leben erwacht und so lange verzweifelt herumschwirrt, bis es ertrinkt“ Daher als Empfehlung nur für die großen Kinder, die sich ohnehin aktuell mit Massentierhaltung auseinandersetzen (wie oft in Schulprojekten) oder für Erwachsene.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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10 Jahre Mutter

10 Jahre Mutter. So viel lachen, so viele Tränen. Durchwachte Nächte, Verzweiflung. Nasse Kinderküsse, abgerupfte Blumen in Kinderfäusten. Krankenhausaufenthalte, das erste „Mama“, Einschulung, Krankheiten, Nächte neben einem kleinen Menschen liegen und staunen, dass es ihn gibt. Bei jedem Kind wieder.

10 Jahre Mutter. Ob ich mir es so vorgestellt hätte? Ehrlich gesagt: Nein. Ich habe nicht die Wucht dieser Gefühle erahnt, die breite Palette an Dingen, die überhaupt gefühlt werden können von unendlicher Liebe bis unendlicher Verzweiflung. Mutterschaft hat all das mit sich gebracht und noch viel mehr.

Als ich damals vor 10 Jahren mein erstes Kind zur Welt brachte, gab es diesen kurzen Moment, in dem ich dachte: Das schaffe ich nie. Dieses Gefühl war es, das immer wieder kam in ganz verschiedenen Gestalten in den vergangenen 10 Jahren. Bei jeder der drei Geburten. In den Zeiten, in denen ich zu müde war, um klar zu denken. Und auch in den Zeiten, in denen ich lernen musste, loszulassen. Das schaffe ich nie: Stark sein, wenn ich eigentlich weinen wollte. Gegen die eigenen, erlernten Muster ankämpfen und sie nicht durchbrechen lassen. Die vielen ersten Male im Muttersein mit all der Aufregung. Und die Erkenntnis: Das schaffe ich doch. Und wenn nicht, muss ich es auch nicht alleine. Denn dieses Elternding ist kein Mutterding. Dieses Elternding ist ein Wir.

Ich hatte mir Mutterschaft nicht rosa-rot ausgemalt, aber schon in den eher warmen Farben. Blicke ich heute auf die vergangenen 10 Jahre zurück, kann ich sehen, dass das Bild viel in diesen Farben gemalt wurde, aber auch in vielen anderen. Ein bunter Mix von all dem, was möglich ist. Mit jedem Kind ein anderer Farbtupfer und jedes Kind hat nicht nur mein Bild mitgemalt, sondern auch mich verändert.

In 10 Jahren Mutterschaft ist mein Körper weicher geworden, meine Gedanken oft schärfer. Meine Brüste sind tiefer gerutscht, meine Ansprüche an die Gesellschaft höher. In 10 Jahren Mutterschaft habe ich gespürt, wo es mangelt und wo es Fülle gibt. Ich habe verglichen und so manches Mal festgestellt, dass Vergleiche nicht gut sind. Und dass es auch falsch ist, von hier auf anderswo zu schließen. Denn es gibt ihn nicht, den einen immer richtigen Weg. Weder hier noch anderswo.

In 10 Jahren Mutterschaft habe ich gesehen, dass wir an vielen Stellen einen weiten Weg gegangen sind, aber dass der Weg vor uns für Mütter, Eltern und Kinder noch viel länger ist. Ich habe gesehen, wie Trends kamen und gingen: Label, Zuweisungen, Erziehungstrends, Moden, Facebook, Instagram. Und wie das alles zusammen hängt mit unseren Bildern und Gedanken und Gefühlen. Wie es uns stützt und wie es uns krank machen kann. Mutter sein war nicht einfach damals und ist es heute zu großen Teilen noch weniger: der Druck, die Gefühle, die Einsamkeit manchmal, die Anforderungen und diese Sache, die sich „Vereinbarkeit“ nennt und dennoch oft nicht so richtig vereinbar ist. Wie soll ich aussehen, was soll ich tragen, welches Spielzeug ist richtig und welcher Ernährungsstil? Manchmal glaube ich fast, vor 10 Jahren war weniger „muss“ und „soll“ – aber vielleicht war es auch nur weniger öffentlich damals, als ich in dieses Abenteuer gestartet bin.

Nach 10 Jahren würde ich gerne sagen: Ich weiß, wie es geht. Aber ich weiß es nicht. Es ist immer wieder lernen und hinsehen und fühlen. Denn was ich weiß: Mutter sein bedeutet, hinzufühlen. Und Vater sein auch. Und das ist es, worum es wirklich geht: 10 Jahre fühlen. Die eigenen Gefühle und die dieser Kinder, die mich auf meinem Weg begleiten und die ich auf ihrem Weg begleiten darf. Fühlen, was genau für mich und uns richtig ist. Fühlen, was aus der großen Masse passt und was nicht. 10 Jahre fühlen und noch hoffentlich viele darüber hinaus. Lasst uns nicht aufhören, zu fühlen. Und lasst uns Gefühle teilen, unterstützen und weitergeben.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende März #04

In dieser Woche hat der Frühling nun begonnen. Und mit dem frischen Frühling gibt es gleich auch ein paar Ideen für das Wochenende:

Natur-Memory selbstgemacht

Natur-Memory selber machen

Aus einem anderen Bastelprojekt hatte ich in dieser Woche noch ein wenig Modelliermasse übrig, die genutzt werden wollte. Mit den Gedanken an den Frühling, Ausflüge und Naturschätze der Kinder ist daraus ein kleines Natur-Memory entstanden:

Mit einem Glas werden die „Karten“ aus der ausgerollten Modelliermasse ausgestochen. Die Naturschätze werden dann darauf gelegt und noch einmal mit dem Nudelholz eingedrückt. Dann werden Blätter, Blüten und Äste abgezogen und zurück bleibt der Naturabdruck. Das ganze immer Paarweise anfertigen in beliebiger Anzahl. Abschließend nach dem Aushärten können die Paare auch noch mit Wasserfarbe angemalt werden. Für die kleinen Kinder reichen schon 4-5 Paare. Übrigens ist das auch eine schöne Idee für selbstgemachte Geschenkanhänger in Eiform zu Ostern.

Schmetterlinge und Raupen aus Bienenwachs finden Platz im Frühlingsstrauß

Frühlingsstrauß mit Wachsfiguren

Eine Tradition bei uns sind die Frühlingssträuße, für die wir in jedem Jahr kleine Dekorationen aus Bienenwachs basteln. Auf die Zweige werden Raupen,Schmetterlinge und Käfer aus Bienenwachs gesetzt. Mehr dazu findet Ihr hier.

Auch schön: Aus Bienenwachsknete lassen sich Frühlingsblüten formen, die auf Stöcke aus dem Garten gesteckt werden wie hier:Forsythien

Eine schöne Frühlingsdekoration sind aber auch diese Bienen aus Erlenzapfen. Schöne Ideen für Insektenspiele gibt es auch hier bei Chezmamapoule, inklusive Druckvorlagen. Ganz bezaubernd für alle, die häkeln können, ist diese Häkelidee für einen sich wandelnden Schmetterling.

Ein Jahresbuch für jedes Kind

Jahresbuch

Am Montag hat mein großes Kind Geburtstag. Zeit, um die Seite des vergangenen Jahres in ihrem Jahrbuch zu füllen. Ein solches Jahresbuch ist ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Jahre. Kürzer als ein Fotoalbum, in dem nur die wichtigsten und besonderen Ereignisse festgehalten werden, dazu ein oder zwei Fotos, eine Zeichnung oder eine besondere Erinnerung wie eine Eintrittskarte. Wie würde die Seite des letzten Jahres in eurem Jahresbuch aussehen?

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Gepflegt in den Frühling mit den Skin Food Produkten von Weleda {Werbung}

Herbst und Winter sind anstrengende Zeiten für unsere Haut: Durch die Kälte produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, wodurch die Haut weniger geschützt ist. Die trockene Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. So kommt es, dass unsere Haut austrocknet und in Folge dessen spröde wird und juckt.

Besonders für Eltern, die trotz der eisigen Temperaturen auch Zeit mit ihren Kindern im Freien verbringen, oft die Handschuhe ausziehen, um die Kinder anzufassen, oder wenig bewegt auf Spielplätzen ausharren, ist diese Zeit oft wenig hautfreundlich. Deswegen braucht die Haut in den kalten Monaten eine gute Pflege. Wer diese im turbulenten Alltag in den letzten Monaten ein wenig vergessen haben sollte, kann nun zumindest gut gepflegt in den Frühling starten mit dem alten, neuen Superfood von Weleda für die Haut: die Skin Food Serie. – Und mit ein paar weiteren Tipps für einen gepflegten Frühlingsanfang.

Ein Klassiker hat Zuwachs bekommen

Die Creme in der grünen Tube ist ein berühmter Klassiker des Schweizer Naturkosmetikherstellers und versorgt hungrige Haut bereits seit 1926 mit allem, was gerade in den kühlen Monaten benötigt wird: Mandelöl, Sonnenblumenöl, Bienenwachs und Wollwachs glätten und entspannen die Haut, Pflanzenauszügen aus Stiefmütterchen, Rosmarin, Kamillen- und Calendulablüten besänftigen, beruhigen, beleben und geben der Creme ihren unverkennbaren Geruch. Ein Superfood, das durch seine besonders nährende Wirkung auf Weltreise gegangen ist und seit Jahrzehnten Einsatz bei Jung und Alt findet und immer dort eingesetzt wird, wo Haut gerade besondere Zuwendung braucht: als Handcreme, für strapazierte Füße, an Ellenbogen und Knien und im Winter auch im Gesicht.

Der nährende Klassiker wurde nun ergänzt durch eine leichtere Feuchtigkeitspflege, das Skin Food Light, die schneller einzieht und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlässt, sondern lediglich ein samtig-gepflegtes Gefühl. Zwar konnte auch schon der grüne Klassiker als Lippenpflege angewendet werden, aber die neue Skin Food Lip Butter ist noch ein wenig geschmeidiger und lässt sich auch gut unter einem Lippenstift auftragen als Basispflege und vor allem als kleine Lippenpflege für unterwegs.

Ein ganz besonderer Zuwachs in dieser Serie und mein persönliches Highlight ist jedoch die vegane Skin Food Body Butter mit Shea- und Kakaobutter. Sie lässt sich angenehm auf der Haut verteilen und pflegt die beanspruchte Haut besonders an Beinen und Armen, aber auch die trockenen Hautstellen an Füßen und Knien. Fast ein wenig schade ist, dass die Pflegewirkung nicht lange versteckt geblieben ist und nun auch meine Tochter täglich ihre Pflege damit einfordert und ihr kleinerer Bruder meine Lip Butter für sich entdeckt hat. Aber so ist das eben auch manchmal und irgendwie ist es auch schön, wenn sie neben den Kuscheleinheiten und Spielen auch duftende Erinnerungen in ihr Leben mitnehmen: So haben meine Eltern gerochen, so hat geduftet, womit wir uns gepflegt haben. Düfte und die Erinnerungen setzen sich tief in unserem Gehirn fest und setzen Erinnerungen frei.

Alle Produkte duften so dezent und angenehm, dass sie von allen Familienmitgliedern genutzt werden können – ein Allroundtalent für die ganze Familie, das zudem  Nature- und UEBT zertifiziert ist.

Gute Pflege auch von Innen

Nach einem anstrengenden Winter mit kleinen und großen Schnupfnasen, durchwachten Nächten und unausgeglichenen Kindern und Erwachsenen tut aber nicht nur die Pflege von außen gut, sondern auch eine innere Pflege ist hilfreich. Erfrischt in den Frühling geht es deswegen auch mit einer kleinen Smoothie-Kur mit entschlackendem, und vitamin- und mineralstoffreichem Spinat, Vitamin-C-haltigem Sanddorn und erfrischender Minze, gesüßt durch saftige Birnen.

  • 2 weiche Birnen
  • 1 Glas Sanddornsaft
  • 2 Handvoll Babyspinat
  • 8 Blättchen frische Minze
  • stilles Wasser zum Auffüllen bis die richtige Konsistenz erreicht ist

Wenn dazu noch jeden Tag ein paar Minuten innere Ruhe kommen, beispielsweise in Form von Meditation morgens oder abends, sind wir innerlich, äußerlich und mental gepflegt, um in den Frühling zu starten.

Verlosung

Alle, die gerade jetzt einen pflegenden Start in den Frühling benötigen, haben hier die Chance auf einen Gewinn:

  • Verlost wird drei Mal je ein Skin Food Set, bestehend aus Skin Food, Skin Food light, Skin Food Body Butter und Skin Food Lip Butter.
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog.
  • Bitte kommentiere individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 21. März 2019 um 08:00 Uhr und endet am 23. März 2019 um 24 Uhr (Teilnahmeschluss). Ausgelost wird dann nach dem Teilnahmeschluss.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und erhält eine Benachrichtigungsemail am 24. März 2019. Eine Veröffentlichung des Namens findet aus Datenschutzgründen nicht statt.
  • Die Adresse der Gewinnerin/des Gewinners und die Mailadresse wird an die Firma Weleda weitergegeben. Hiermit erklären sich die Teilnehmer*innen am Gewinnspiel einverstanden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurückmelden, verfällt der Gewinn.

*** Das Gewinnspiel ist beendet. Die ausgelosten Personen wurden benachrichtigt.***

Wildnispädagogik – Altes Naturwissen neu entdeckt

„Die Alten wussten, dass das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet,
hart wird.
Sie wussten, dass mangelnde Ehrfurcht, Wertschätzung von allem Lebendigen und allem,
was da wächst, bald auch die Ehrfurcht und Wertschätzung vor den Menschen absterben
lässt.
Deshalb war der Einfluss der Natur, der die jungen Menschen feinfühlig machte, ein
wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“

Luther Standing Bear, Lakota, 1868 – 1939

Die Natur als wichtiger Bestandteil der Erziehung – ist sie das auch heute noch? Werfen wir einen Blick auf die Gesellschaft von heute, so scheint das nicht mehr der Fall zu sein. Und das „einen Blick darauf werfen“ ist bereits ein Indiz dafür. In den Pisa-Wunderländern in Asien sind über 90% der Kinder kurzsichtig. Das ist kein Zufall. Sie sind im Schnitt weniger als eine halbe Stunde draußen. Und draußen, im Sonnenlicht passiert etwas mit den Augen der Kinder, was wie eine Bremse für Kurzsichtigkeit wirkt: Intensives Licht wirkt dem Wachstum des Auges entgegen. Das kindliche Auge braucht pro Tag mehr als 2 bis 3 Stunden helles Licht (kein helles Tablet-Licht, sondern natürliches, helles Licht!), damit es sich nicht in die Länge streckt und weiterhin in die Ferne scharf sehen kann. Das scharfe Auge gehört zu einem Leben draußen in der Natur dazu. Und schlechtere Augen sind nur eine von vielen gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen, die eine Abkehr von der Natur zur Folge hat.

Altes Wissen zugänglich gemacht

Doch es gibt eine Bewegung, die immer größer wird und die die Natur als Bestandteil der Erziehung wieder entdeckt: Die Wildnispädagogik.

Wildnispädagogik tauchte als Begriff erstmals 2002 auf und ist immer noch relativ unbekannt. Mit ihren Inhalten beschäftigen sich jedoch immer mehr Wildnisschulen, die Seminare und Camps anbieten, um das Wissen und die Zusammenhänge der Natur weiterzutragen.

Sie alle orientieren sich an den traditionellen Lehrmethoden der nordamerikanischen Ureinwohner. Die Linie der Wildnispädagogik lässt sich direkt zu einem der letzten Scouts der nordamerikanischen Ureinwohner zurückverfolgen. Es waren drei Männer, die mit der Wildnispädagogik von heute das Wissen und die Kenntnisse der Ureinwohner von damals einer breiteren Masse zugänglich machten.

Einer der drei war der wohl letzte nordamerikanische Ureinwohner, der ein Leben in völliger Freiheit außerhalb der Reservate des »Weißen Mannes« lebte. Er tat dies noch Jahrzehnte nachdem die Bundesbehörden den Tod des „letzten“ frei lebenden Ureinwohners – Ishi, dem letzten Überlebenden der Yana – 1916 beklagt hatten. Sein Name war Stalking Wolf. Er lebte ein Leben abseits der Zivilisation und war dennoch nah dran. Er beobachtete die Weißen, wusste um ihren Lebensstil, beherrschte alle möglichen Überlebenstechniken, und hatte ein umfassendes Wissen um die verschiedensten amerikanischen Ökosysteme, weshalb er in keinerlei Weise auf die Zivilisation angewiesen war.

Stalking Wolf war in seinen 70er Jahren, als er auf seinen Schüler und geistigen Erben Tom Brown jr. traf. Tom war gerade am Fluss spielen und suchte nach uralten Versteinerungen, als Stalking Wolf in sein Leben trat. Er war zu diesem Zeitpunkt ein Junge von sieben Jahren, und die Verkörperung einer Vision, die Stalking Wolf über seinen legitimen Erben viele, viele Jahre vorher, erschienen war. Tom und ein verwandter Junge von Stalking Wolf im gleichen Alter wie er, erhielten in den folgenden zehn Jahren eine umfassende Ausbildung zum Scout, wie sie seit Jahrhunderten viele Kinder dieser Erde erhielten.

Sie hatten wohl Glück, dass ihre Eltern ihr Tun draußen nicht als „Unsinn“ abtaten und sie gewähren ließen. Tom Brown wurde ein junger Wilder. Nach seiner zehnjährigen Lehre bei Stalking Wolf wanderte er weitere zehn Jahre durch Amerika – fernab von dem Hamsterrad und den Zwängen der amerikanischen Zivilisation des späten 20. Jahrhunderts. Schließlich wurde er zum besten Freund der Polizei. Denn nur er schaffte es, die spurlos verlorenen Vermissten zu finden, die Verbrecher aufzuspüren sowie scheinbar unklärbaren Kriminalfällen zu lösen.

Im Südosten der USA gründete er schließlich eine Schule „The Trackerschool“, mit der er den Grundstein einer weltumgreifenden Bewegung legte. Seinen Schüler Jon Young leitete er auf die gleiche Weise wie Stalking Wolf einst ihn selbst zum Scout an. Young ist der dritte im Bunde, dem wir heute diese Bewegung zu verdanken haben. Er hat die Wildnispädagogik schließlich gesellschaftskonform werden lassen. Sein Handbuch „Mit dem Coyote-Guide zu einer tieferen Verbindung zur Natur“ enthält die notwendigen Grundlagen der Wildnispädagogik und ist das Standardwerk für alle, die sich mit diesem Thema näher beschäftigen wollen.  

Uraltes Naturwissen in die heutige Gesellschaft einbringen

Wichtig ist aber, dass die Wildnispädagogik nicht zum Ziel hat, Kinder und Erwachsene zu wilden Wesen werden zu lassen, die fernab der Zivilisation im Untergrund leben. In den zahlreichen Wildnisschulen, von denen es in Deutschland mit die größte Bewegung in Europa gibt, wird lediglich an das alte Wissen angeknüpft. Es werden nicht nur Überlebenstechniken gelehrt, sondern vor allem die Vermittlung eines ökologischen Bewusstseins; eine Weltanschauung, die Respekt und Ehrfurcht vor der Natur bewahrt und ein Leben mit der Erde lehrt.

Mit ihrer Arbeit sorgen sie dafür, dass Eltern und Erziehungsberechtigte das an die Hand bekommen, was abhanden gekommen ist. Ein Gefühl und ein Gespür, wie die Natur ein Bestandteil der Beziehung zu den Kindern sein sollte. Damit die Wertschätzung für alles Lebendige, für unseren Planeten, weitergetragen werden kann. Von unseren Kindern, für unsere Enkel.

„Deshalb war der Einfluss der Natur, der die jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.“

Ich blicke mich um in dieser Gesellschaft und sehe, dass die Natur kein selbstverständlicher Teil der Erziehung/Beziehung zu den Kindern mehr ist. Ich blicke auf mich selbst und meine Familie und sehe, dass auch hier bei uns die Natur noch keinen genügenden Platz in unserem Familienleben hat. Ich lese viel, bilde mich fort, eigne mir theoretisches Wissen an. Doch in der Praxis, im alltäglichen Leben, fällt es mir schwer, dieses Wissen umzusetzen und an mein Kind weiterzugeben. So kam es zu meiner Recherche über Wildnisschulen. Ich suche nach einem Ort, an dem wir alle, groß und klein, Erfahrungen machen dürfen. Wo wir unseren Weg finden dürfen, um eine noch stärkere Verbindung zur Natur zu erleben.

Ich glaube, dieser Sommer führt uns in eine Wildnisschule. Um zu lernen, was die Natur für uns bereithält und wie wir sie in unseren Alltag und in die Beziehung mit unserem Kind noch besser mit einbinden können.

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Wildnisschulen gemacht? Welche Programme haben euch gut gefallen, was würdet ihr weiterempfehlen?

Veronika hat Biologie, Naturschutz und Landschaftsplanung studiert und ist Mutter einer Tochter. In ihrer Kolumne „Naturorientiertes Aufwachsen“ berichtet sie von Wegen, auf denen Kindern die Liebe und der Respekt zur Natur als Samenkorn mitgegeben werden können.  Mehr über Veronikas Arbeit und ihre aktuellen Texte zu grünen Themen findet ihr auf ihrer Homepage, Instagram oder Twitter.

Gute Nacht Geschichten für kleine und größere Kinder

Gute-Nacht-Geschichten sind wahrscheinlich neben Schlafliedern eines der häufigsten Rituale beim Zubettbringen von Kindern. Nach nun nahezu 10 Jahren Begleitung von Kindern in den Schlaf haben wir im Laufe der Jahre einige Bücher gelesen. Manche wurden von Kind zu Kind weiter getragen und können nun schon nahezu auswendig erzählt werden. Sie sind schon ein wenig abgegriffen und die größeren Kinder sagen manchmal: Ach nein, das kennen wir schon! Und setzen sich dann doch wieder dazu und hören der Geschichte zu, die sie schon so viele Male vorgelesen bekommen haben.

Gute Nacht, Gorilla

„Gute Nacht, Gorilla“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ist eines unserer liebsten Gute-Nacht-Bücher, das wir schon seit der Kleinkindzeit des mittleren Sohns haben. Die Zootiere in diesem Bilderbuch wollen nicht allein im Zoo schlafen und so schleichen sie sich gemeinsam bei der abendlichen Runde des Zoowärters durch den Zoo hinter ihm her bis zu ihm nach Hause in sein Schlafzimmer. Leider verraten sie sich und werden von der Frau des Zoowärters wieder zurück gebracht. Aber der kleine Gorilla und die Maus finden trotzdem ihren Weg ins Zoowärterbett. Unbedingt beachten: den kleinen rosa Luftballon suchen und die Anzahl der Personen am Fenster des gelben Hauses zählen.

Gute Nacht kleiner Löwe Emil

„Gute Nacht kleiner Löwe Emil“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ist ein ruhiges Buch zum Einschlafen: Überall auf der Welt schlafen die Tiere bereits: die Katzenkinder, die Bären, die Kamele, die Koalas, die Robben, die Wölfe – nur der kleine Löwe Emil in der Savanne kann nicht schlafen. Aber Mutterlöwe hat eine Idee: Zähl doch mal die Sterne – und schon schläft auch der kleine Löwe ein. Ein unaufgeregtes Buch in Reimform für müde Kinder.

Mama, ich kann nicht schlafen

„Mama, ich kann nicht schlafen“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) lese ich den Kindern gerne vor, weil ich den Humor des Buches einfach mag: Die Mutter versucht ihr Kind ins Bett zu bringen, das aber noch nicht müde ist. Deswegen erzählt sie dem Kind, was die müden Tiere so tun: dieLeoparden, die sich auf den Baum zum Schlafen legen, die Störche, die auf einem Bein schlafen, die Fische, die mit offenen Augen schlafen… Das Kind nimmt das alles sehr wörtlich und probiert die Schlafgewohnheiten der Tiere aus, um jedes Mal festzustellen, dass es nicht klappt so und die immer müder werdende Mutter erklärt immer wieder „Jeder schläft anders“ und berichtet wieder von einem anderen Tier. Ein Buch, das gute Laune macht bei der Einschlafbegleitung und daran erinnert: Überall sitzen müde Eltern, die versuchen, ihre Kinder ins Bett zu bringen.

Herr Untermbett

Angst vor Monstern unter dem Bett? Wenn diese Phase ansteht, ist das Gute-Nach-Buch „Herr Untermbett“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) genau richtig: Tim wollte gerade einschlafen, als auf einmal Herr Untermbett auftaucht, der gerne auch im Bett mitschleifen möchte. Weil dieser aber schnarcht, braucht Tim seine Ohrenschützer und findet bei der Suche auf einmal die Monster Knitterich und Knüllerich in der Schublade, die dann auch gerne zu ihm ins Bett wollen. Aber damit nicht genug: von überall her tauchen kleine Monster auf und wollen mit ins Bett – bis Tim schließlich auszieht. Ein Buch, um einen anderen Blick auf Monster unterm Bett zu bekommen.

Mia schläft woanders

Über „Mia schläft woanders“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) haben wir schon so viele Male gelacht mit den großen Kindern, die schon einmal woanders übernachtet haben. Denn Mia ist zum ersten Mal bei ihrer Freundin zum Übernachten und irgendwie ist es gar nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat: das Essen schmeckt nicht, sie muss auf der unbequemen Matratze auf dem Fußboden schlafen und dann träumt sie auch noch wilde Träume und verläuft sich, bis sie mit ihrer Freundin unter dem Waschbecken einschläft. Auf jeden Fall ist es kein Buch, das vor einem Übernachtungsbesuch gelesen werden sollte, denn es geht tatsächlich darum, dass Mia das Übernachten gar nicht toll findet. Aber für jene Kinder, die eben nicht gerne woanders übernachten oder das Übernachten woanders nicht schön fanden, bietet es einen Gesprächsanlass, um darüber zu reden und ihnen zu erklären, dass es auch andere Kinder gibt, denen es so geht und dass wir manchmal Dinge ganz anders wahrnehmen als sie sind.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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