Vor kurzer Zeit wurde ich gefragt, ob ich für die aktuelle Printausgabe der SZ Familie, die sich dem Thema widmet, ein Interview geben könnte zu meiner persönlichen Smartphonenutzung und wurde eingeladen, am Runden Tisch zum Thema „Smartphone über alles: was die bahnbrechendste Erfindung der vergangenen Jahrzehnte mit unseren Familien macht“ teilzunehmen als Bloggerin, die mit dieser Seite und allen Social Media Kanälen drum herum mitten in dem steht, was Eltern mit dem Smartphone machen: Facebook, Blogs, Instagram, Twitter, Messenger,… Weiterlesen
Alle Artikel von Susanne Mierau
Jedes Kind darf wütend sein
Da stehst du vor mir und wütest. Du schreist mich an, mich und die Welt. Denn ich und die Welt, wir sind gerade blöd für dich. Wir verstehen dich nicht, wir lassen dich nicht das tun, was du gerade wolltest. Dabei willst du doch entdecken und lernen und erfinden. Nur manchmal, da geht das eben nicht. Da stehen die Dinge, die Menschen dir im Weg. Und manchmal kommst du nicht an ihnen und ihren Meinungen und Wünschen vorbei. Manchmal findet sich kein Kompromiss, manchmal müssen Eltern den Weg anzeigen und können ihn nicht ändern.
Also wütest du und schreist. Und es ist in Ordnung, das zu tun. Es ist in Ordnung, Gefühle zu haben und auch Wut, Angst und Ärger zu spüren, zu benennen, auszuleben. Es ist in Ordnung, die Wut aus dem Bauch heraus zu lassen und sie nicht in sich verbergen zu müssen. Wut ist kein Gefühl, das man lassen muss. Es ist kein Gefühl, das verboten ist. Keines, das versteckt werden muss oder nur heimlich allein betrachtet werden kann. Wut ist nichts, wofür man sich schämen muss. Menschen sind glücklich und traurig und lustig und aufgeregt und nervös und eben auch wütend. All das gehört zum Leben dazu, all das macht das Leben aus. Auch die Wut ist ein Teil der Gefühlswelt und auch sie hat ihren Platz im Alltag.
Noch ist es schwer, durch die Wut hindurch zu kommen, denn du findest noch nicht den Weg aus ihr heraus. Noch brauchst du mich, um auf dem Weg begleitet zu werden. Manchmal mit Worten, manchmal durch Berührung und manchmal einfach nur mit Verständnis. Der Weg, mit der Wut umgehen zu können, ist lang. Aber den Umgang lernst du nur dann, wenn du sie auch fühlen darfst. Du lernst, wie du dich beruhigen kannst – nach und nach. Durch uns Erwachsene, durch unsere Worte und unser Dasein.
In den nächsten Jahren wirst du uns immer weniger brauchen und schließlich wirst du deinen eigenen Weg finden durch diese starken Gefühle – oder selber wissen, wann du eine andere Person zur Hilfe hinzuziehen musst. Denn auch das kannst du lernen: Wir müssen Gefühle nicht allein mit uns ausmachen, auch nicht als Erwachsene. Es gibt Situationen, in denen wir sie allein regulieren und es gibt Situationen, da tut es so gut, sich anzulehnen, den Ärger auszusprechen und eine verständnisvolle Person gegenüber zu haben.
Es ist in Ordnung, wütend zu sein. Auch als Elternteil. Auch wir sind wütend, enttäuscht, zermürbt, überreizt. Auch wir haben Gefühle, die wir nicht verschließen müssen und sollten. Im Unterschied zu unseren Kindern sind wir aber erwachsen und sollten einen Weg gefunden haben, gut und gesellschaftlich verträglich damit umzugehen. Und wenn es uns schwer fällt, ist es umso wichtiger, unserem Kind einen anderen Weg aufzuzeigen und mit ihm gemeinsam zu lernen.
Eure

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Schläft das Kind denn noch nicht? Über die richtige Zubettgehzeit für Kinder
Am letzten Abend unseres Urlaubs waren wir als Familie noch lange wach und saßen mit alkoholfreien Cocktails zusammen, redeten über den Urlaub, lachten und genossen die Zeit, die dahin flog. Irgendwann kam ein Paar vorbei, die Frau wandte sich uns zu und sagte: „Na die sind ja lange wach, die Kinder. Und sogar das kleine!?“ Ja, unsere Kinder sind manchmal lange wach. Manchmal nicht. Denn sie gehen dann schlafen, wenn sie müde sind.
Die Geschichte des Schlafes ist wohl bei jedem meiner Kinder eine andere. Das eine Kind schief immer problemlos ein, nicht zu nah an einen Erwachsenen gekuschelt, aber in der Nähe. Es hatte keine festen Schlafzeiten, aber zeigte deutlich die Müdigkeit an, wenn sie denn kam und bekam schlagartig schlechte Laune. Das andere Kind brauchte zum Einschlafen die gleichen Räume, den gleichen Ablauf und viel Körperkontakt. Wenn es zu spät wurde am Abend, wurde es sehr übellaunig und es braucht bis heute die Ruhe am Abend und viel Schlaf. Und eines der Kinder ist wenig anspruchsvoll und schläft dann ein, wenn es müde ist und einen Erwachsenen hat, an den es sich ankuscheln kann – wo auch immer und zu welcher Zeit.
Was allen Kindern gemeinsam ist: Jedes hat seine Art, zu schlafen. Und jedes hat seine Menge an Schlaf, die es braucht. Und ein jedes hat seine Zeit, zu der es in etwa müde ist. Das sind die Gemeinsamkeiten zum Schlaf der Kinder. Und dazwischen sind die individuellen Bedürfnisse eines jeden. Nicht nur hier, bei diesen drei Kindern, sondern über alle Kinder hinweg: Jedes Kind hat seine eigene Art, seine eigenen Bedürfnisse.
Kinderschlaf ist individuell
Wie viel Schlaf Kinder brauchen ist ganz verschieden, schon von Anfang an. Unabhängig von der Schlafdauer gibt es auch noch die Schlaftypen, grob unterteilt in Eule und Lerche: Die Lerchen, die früh aufstehen und früh schlafen gehen und die Eulen, die spät aufstehen und spät schlafen gehen – allerdings gibt es nicht nur die beiden Extreme, sondern Lerchen und Eulen sind eher Punkte auf einem Kontinuum. Alles zusammen deutet jedoch auf einen Fakt hin: Schlaf ist höchst individuell und manche Menschen gehen gerne früher schlafen und andere später.
MÜSSEN Kinder feste Schlafenszeiten haben?
Wenn wir diese Unterschiede betrachten, wird sehr schnell klar: Es kann keine für alle Kinder geltende feste Einschlafzeit geben. „Nach dem Sandmännchen ins Bett“ galt in meiner Kindheit als feste Zubettgehzeit – heute sehen es viele Familien anders. Denn klar wird auch: Feste Zeiten passen vielleicht nicht zum Kind und Konflikte sind vorprogrammiert, wenn man versucht, ein Kind, das nicht müde ist, ins Bett zu bringen. Neben anderen Faktoren wie Wärme, Nähe, ein Gefühl der Sicherheit und Sättigung ist eine ganz wichtige Zutat für das Schlafen eben der Umstand, dass das Kind auch wirklich müde ist. Ist es das nicht, wird die Zubettbringzeit schwierig und das Kind wehrt sich gegen den Versuch der Eltern, die Eltern sind genervt und es entsteht ein ungünstiger Kreislauf, der für keine der beteiligten Personen angenehm ist.
Keine festen Zeiten, aber ritualisierte Abläufe der Ruhe
Feste Schlafenzeiten sind für die meisten Kinder deswegen unpassend – einige werden früher müde, andere später. Und auch von der Tagesform ist es abhängig, wann das Kind schlafen geht: Hat es sich an einem Tag viel bewegt, hat es wenig mittags geschlafen, ist es vielleicht krank – all dies kann ein frühes Einschlafen begünstigen. Hat es einen späten Mittagsschlafgemacht oder vielleicht einen Faulenzertag zu Hause erlebt, ist es vielleicht erst später müde. Auch in den Zeiten, in denen sich gerade der Mittagsschlaf umstellt und an einigen Tagen dennoch wieder mittags geschlafen wird, kann sich das Schlafen hinauszögern. Es ist gut, auch hier das Kind zu beobachten und weniger nach einem Zeitplan zu gehen, sondern viel mehr nach den Bedürfnissen des Kindes.
Unabhängig vom konkreten Zeitplan ist es aber für viele Kinder angnehm, wenn die Rituale rund um das Schlafengehen ähnlich ablaufen. So ist das Kind vorbereitet auf die kommenden Schritte und kann bewusst daran teilnehmen: Das Zähneputzen, Anziehen des Schlafanzugs, vielleicht das Vorlesen einer Geschichte oder Singen eines Liedes. Immer ähnliche Rituale führen das Kind langsam über in die Zeit des Ausruhens.
Kinder brauchen keine festen Zubettgehzeiten
Wir sehen also: Kinder müssen nicht Punkt acht Uhr im Bett liegen. Es ist in Ordnung, wenn sie früher oder später schlafen gehen und es sagt nichts über die Erziehung oder die Qualität der elterlichen Fürsorge aus, wenn Kinder länger wach bleiben, wenn das ihr Bedürfnis ist und es in den Tagesplan passt, so dass es keine Konflikte mit Terminen am nächsten Morgen gibt.
Auch wenn Kinder keine festen Zeiten brauchen und sich oft auch gar nicht danach richten können, brauchen aber Eltern manchmal verlässliche Zeiten und der Wunsch, dass die Kinder nun endlich um acht im Bett sind, damit man Zeit für sich hat, ist manchmal groß. Letztlich führt das Arbeiten gegen die innere kindliche Uhr jedoch nur zu Konflikten, weshalb es wichtig ist, dass Eltern sich unabhängig von den Schlafgewohnheiten des Kindes eine schöne Zeit machen können, um die Kraftreserven aufzufüllen. Manche lesen, während das Kind neben ihnen spielt, bis es eben müde wird, manche arbeiten noch und wieder andere sitzen eben als Paar zusammen, reden und trinken einen alkoholfreien Cocktail, während die Kinder langsam müder werden und ganz sicher auch irgendwann einschlafen.

Eure
Weiterführende Literatur:
Lüpold, Sybille (2014): Ich will bei Euch schlafen! – Freiburg: Herder.
Mierau, Susanne (24): Das Schlafbuch für die ganze Familie. Weinheim: Beltz.
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Hallo Oktober!
Endlich ist der Herbst da. ich mag diese Jahreszeit so gerne, denn ich liebe das Abschiednehmen vom Sommer, die letzten warmen Sonnenstrahlen und nebligen Tage. Die Zeit, wenn der Kamin oft brennt und darauf ein Topf steht: Mit Punsch, mit Bienenwachs, mit Äpfeln. Zeit der warmen Farben, die nun auf uns herab regnen und noch einmal so satt und voll sind, bevor der kühle und blasse Winter kommt. Zeit, um mit den Kindern durch den Wald zu gehen und Pilze zu sammeln (die ich nicht esse, aber der Rest der Familie). Zeit, um es gemütlich zu machen und das Zuhause auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten: Hier und da wird um- und aufgeräumt. Einige Möbel bekommen einen neuen Anstrich, die Holzmöbel der Kinder werden zusammen geölt. Der Herbstputz steht an. Zeit, um zu basteln und Ruhe dafür zu haben: für den Jahreszeitentisch, für die Fensterbank – und natürlich die ersten Kleinigkeiten für Weihnachten und den Adventskalender, der langsam angedacht werden muss. Ich freue mich auf Kastanienmännchen und -kleber, auf Moos und Eicheln und Stöcke und den Geruch des Bienenwachses, das zu Kerzen gezogen und in Walnussschalen gegossen wird. Ich freue mich auf Marmeladen, Maronen und Ernte Dank.
Im Oktober feiern wir einen Kindergeburtstag, wir werden nach München fahren, wo ich bei der Süddeutschen Zeitung Familie am Runden Tisch zum Thema „Smartphone über alles: Was die bahnbrechendste Erfindung der vergangenen Jahrzehnte mit unseren Familien macht“ sprechen, eine Lesung halten und am 12.10. ein Webinar zum Thema Babysignale verstehen halten werde. Ich werde ein neues Buch fertig schreiben und ein anders planen, die beide im nächsten Jahr erscheinen.
Ich freue mich auf diesen Oktober.
Eure
Urlaub mit Kindern in Südtirol
Im letzten Jahr waren wir berufsbedingt viel unterwegs. Auf meine Reisen zu Vorträgen, Konferenzen und Lesungen nehme ich immer meine gesamte Familie mit – weil der kleine Sohn noch nicht so lange getrennt von mir sein möchte und auch, weil es für die anderen Kinder schön ist, meine Arbeit zu sehen und dadurch auch viele Städte und Neues kennen zu lernen. Mit einer großen Familie auf Reisen – und oft auch schon mit einer kleinen – ist man vor viele Herausforderungen gestellt: vom Gepäck über Dinge des täglichen Bedarfs bis hin zu Kinderfreundlichkeit in Hotels und Restaurants. Dieses Mal hat uns mein beruflicher Weg nach Südtirol geführt und wir wurden dazu eingeladen, uns das 4 Sterne Superior Familienhotel Feldhof in Naturns anzusehen und mit unseren drei Kindern die Familienfreundlichkeit dort genau zu erproben. Weiterlesen
Ein Kleinkind wickeln
Ist das Baby noch klein, ist das Wickeln meist noch entspannt möglich: Es rollt und krabbelt nicht weg, protestiert noch nicht vehement, überhaupt nicht gewickelt werden zu wollen. Für das Wickeln kann man sich Zeit nehmen, mit warmem Lappen wischen und ölen und massieren. Doch wenn die Kinder größer werden, ändert sich die Wickelsituation oft und das Wickeln wird unruhiger und schneller. Manchmal wird es auch zu einer stressigen Situation für Eltern und Kinder und die anfangs so schöne Wickelzeit wird zu einem schwierigen Drahtseilakt. Weiterlesen
In welcher Welt wir leben…
An manchen Tagen frage ich mich dies. In welcher Welt leben wir und in welche habe ich meine Kinder hinein geboren? Manchmal ist die Antwort darauf nicht so einfach. Nicht nur jetzt gerade, sondern auch schon vor Wochen, Monaten, Jahren. Eine Welt, in der es Krieg gibt, in der Menschen flüchten müssen, in der es Hunger gibt und Armut und Menschen, die andere abwerten, anderen Rechte absprechen. Menschen, die anderen physisch oder psychisch Gewalt zufügen. Manchmal ist die Angst und Ungewissheit weiter weg, manchmal ist sie näher. Und manchmal bringen es meine eigenen Kinder mit ihren Fragen auf den Punkt: „Aber warum, Mama…?“
Ich möchte mich in solchen Momenten nicht lähmen lassen von meiner Angst und Sorge, auch wenn das mein erster Impuls sein mag. Denn ja: Manchmal ist man ratlos und hat das Gefühl, nichts tun zu können. Doch in den meisten Fällen ist es so nicht. Es ist wie immer in der Elternschaft: Wir müssen hinsehen, beobachten und handeln. Es geht nicht nur um die Frage, in welcher Welt wir leben, sondern auch darum, in welcher wir leben wollen – und vor allem darum, in welcher Welt unsere Kinder leben sollen. Es geht um uns und sie und die Zukunft.
Wenn wir Sorgen haben um das, was sich in der Gesellschaft bewegt, müssen auch wir uns bewegen: in die Richtung, in die es sich bewegen soll. Wenn wir uns Sorgen machen um Gewalt und Feindlichkeit, müssen wir uns dagegen einsetzen. Nicht nur in den großen Dingen, sondern auch in den ganz kleinen. Wir müssen die Gewalt im Alltag erkennen und dagegen handeln. In unseren eigenen Familien, in unseren Worten und Handlungen. In unserer Umgebung und unserem Alltag: Wir müssen hinsehen und Menschen unterstützen, um andere Wege gehen zu können und manchmal auch den Mut haben, über unseren eigenen Schatten zu springen, um andere anzusprechen. Wir sollten da sein und handeln – nicht nur klicken und Worte schreiben, die wir uns wünschen und nicht selbst sagen und umsetzen.
Das mag manchmal nicht einfach sein. Am schwersten ist es wohl, etwas in uns selbst zu verändern. Daran zu glauben, dass man etwas bewegen kann. Und dann, es zu tun. Nicht zwangsweise mit den großen Taten, aber mit vielen kleinen. Andere Menschen einfach fragen, wie es ihnen geht. Anderen helfen – auch wenn es nur die Kleinigkeiten des Alltags sind. Empathie zeigen, um Empathie in die Gesellschaft zu tragen. Vorbild sein für andere und unsere Kinder. Vor allem auf sie sollten wir achten, die kleinsten und schwächsten und die, denen wir heute vorleben können, wie wir uns das Morgen von ihnen wünschen. In welcher Welt wir leben? In einer, die wir mit gestalten und in der es an uns liegt, in sie Respekt und Liebe und Toleranz hinein zu tragen. Für unsere Kinder, ihre Freund*innen und uns als Familien – wie auch immer diese gestaltet sind.
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Eure
Zauberhaft gemütliche Kinderkleidung aus der Sandstrasse
Die zauberhafte Kinderkleidung von Modedesignerin Meike, die wie ich Mutter von drei Kindern ist, habe ich zum ersten Mal bei Claudi von wasfürmich gesehen und war sofort begeistert: Diese wunderschönen Farben, schöne Materialien und Schnitte, die nach Bewegungsfreiheit, Landleben, Bullerbü und Ausflügen ins Grüne aussehen. Ich bestellte bei ihr ein paar Teile aus der Sommerkollektion und so kamen wir ins Gespräch über ihr Label, ihre Werte und heute stelle ich Euch die zauberhafte Herbstkollektion aus der Sandstrasse vor. Weiterlesen
Abwarten – Warum wir unsere Kinder im Alltag „machen lassen“ sollten
Ich stehe mit fünf gestapelten Gläsern an unserem Küchenbuffet und möchte sie einräumen, etwas wankend und bekomme die Tür nicht auf, nestle ein wenig an dem Schlüssel herum, der immer hakt. Von hinten greift eine Hand über meiner Schulter an mir vorbei, wortlos und öffnet den Schrank für mich, nimmt die Gläser aus der Hand und stellt sie hinein. Lieb gemeint, helfend, unterstützend. Ich bin erwachsen, ich weiß das. Und trotzdem fühle ich mich ein wenig überrumpelt. Weiterlesen
Das Ende des Kinderwunsches
„Ah, Frau Mierau, Ihr Kinderwunsch ist ja jetzt abgeschlossen.“ sagt meine Hausärztin zur Begrüßung zu mir, als ich zur Besprechung meiner Blutwerte zu ihr komme. Ich stutze einen Moment. Ich habe das nicht gesagt. Ich habe es auch nicht gedacht. Ich bin doch deswegen gar nicht hier? Weiterlesen