Kategorie: DIY

Ideen fürs Wochenende Mai #04

An diesem Wochenende geht es um das Formen und Bauen. Gerade jetzt macht das im Sandkasten und Garten besonders Spaß. Deswegen gibt es ein tolles Rezept für kleine Baumeister*innen für eine einfache Fugenmasse. Und wenn das Wetter doch etwas schlechter ist, ist Knete immer eine gute Idee.

Fugenmasse für Steinhäuser

Draußen im Garten Steine verbauen oder die gesammelten Steine endlich einmal verarbeiten? Dafür ist selbstgemachte Fugenmasse ganz wunderbar. So können Steintürme entstehen oder kleine Steinhäuser im Sandkasten oder für den Jahreszeitentisch. Die Fugenmasse ich ganz einfach selbst zu machen. Ein wenig klebrig, aber gut formbar bleibt der verarbeitete Sand dann recht stabil. Für die Fugenmasse gibst Du 200g Mehl und 1,5 kg Sand in einen Topf, dazu 600g Wasser. Wer mag, kann auch Lebensmittelfarbe zugeben. Alles wird zusammen unter Rühren aufgekocht bis es eindickt. An der Luft trocknet es und wird etwas hart.

Knete selber machen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Knete selber zu machen. Meistens finden sich Rezepte mit oder ohne Alaun. Praktisch ist es, immer die Zutaten für Bastelideen einfach zu Hause zu haben. Daher nutze ich ein Knetrezept ohne Alaun. Zudem kann Alaun auch zu Schleimhautreizungen führen. Wir machen Knete daher auf diese Art: Hierzu werden 200gMehl, 300g Salz, 400g Wasser, 20ml Öl (Speiseöl oder Pflegeöl), 20g Zitronensäure in einem Topf verrührt. Diese Mischung wird unter Rühren auf dem Herd erhitzt bis die Masse eingedickt ist und sich vom Topfrand löst (nicht anbrennen lassen). Kurz abkühlen lassen, dann kann die Masse aufgeteilt werden und mit Speisefarben gefärbt werden (gibt es im Supermarkt, aber es können auch natürliche Färbemittel genutzt werden wir Rote Beete Pulver oder Matcha Tee). Die Knete ist dann 3-4 Wochen haltbar, sollte aber in einer Dose aufbewahrt werden, damit sie nicht hart wird. Weder Knete mit Alaun noch Salz sollte gegessen werden.

Eva berichtet hier, dass sie in ihre gelbe Knete Calendula gemischt hat. Auch Calendulaöl kann natürlich zugeben werden. Und bei Breifreibaby wird noch Glitzer dazu gegeben.

Und für die größeren Kinder ist vielleicht der Flaschenteufel von Sabrina eine tolle Idee, die ihn hier vorstellt.

Viel Spaß wünscht Euch

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Lernen mit Lego – Der cartesische Taucher

Mit Lego haben viele von uns als Kinder selbst schon gespielt. Lego ist ein sehr vielfältiges Spielzeug. Es können unendlich viele Welten erschaffen werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aus einem einfachen kleinen Plastiksteinchen ergeben sich immens viele Möglichkeiten. Lego wird daher auch schon sehr lange genutzt, um Kindern in Kindergärten und Schulen verschiedene Sachverhalte, anschaulich und erklärbar zu machen. Wieso nicht also auch Zuhause?

Als gelernte Chemietechnikerin sind es für mich gerade die Naturwissenschaften die mich selbst so sehr faszinieren und daran möchte ich auch meine Kinder teilhaben lassen. In der Physik z.B. werden Gesetzmäßigkeiten von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen erklärt, der Auftrieb oder auch der Druck und die Komprimierbarkeit dieser Stoffe. In einem kleinen Versuchsaufbau können wir unsere Kinder mit einfachen Worten an diese Naturgesetze heranführen.

Der cartesische Taucher ist vielen vielleicht noch als Flaschenteufel ein Begriff. In meiner Kindheit gab es diese mundgeblasenen kleinen Glasteufelchen häufig. Wir gaben sie in eine mit Wasser gefüllte Flasche, verschlossen sie mit einem Gummistopfen und wenn wir diesen in die Flasche drückten, tauchte das Teufelchen ab. Ließ der Druck nach, kam es wieder nach oben.

Und so geht es

Mit Lego ist dies sehr leicht nachzubauen. Dazu wird relativ wenig Material benötigt:

  • Eine Legofigur
  • Kleine Gewichte (Knete, Musterbeutelklammern o.ä.)
  • Eine Plastikflasche oder Glasflasche mit Gummistopfen
  • Wasser

Zunächst ist etwas Ausprobieren nötig! Damit der Versuch gut funktioniert, muss der Legotaucher gerade so mit dem Kopf die Wasseroberfläche berühren. (Dies habe ich zunächst in einem Wasserglas getestet) Dadurch ist gewährleistet, dass nicht zu viel Auftrieb durch eingeschlossene Luft (im Legokörper bzw. den offenen Legobeinen) vorhanden ist. Zu viel eingeschlossene Luft und ein zu hoher Auftrieb lässt den Legotaucher nicht abtauchen. Ich habe in die Füße des Legotauchers einfach zwei Musterbeutelklammer gesteckt und umgeklappt. Ihr könnt es auch mit Knete versuchen, dabei dürft ihr aber die Öffnungen der Beine nicht völlig verschließen, da dadurch später Wasser eindringen können muss. Sinkt euch der Taucher einfach nach unten, sind eure Gewichte entweder zu schwer oder ihr habt eventuell jegliche Luft aus den Beinchen geschüttelt und der Auftrieb ist weg. (Luft steigt immer nach oben)

Habt ihr den Lego-Taucher im „perfekten“ Auftrieb, füllt ihr die Flasche nun fast vollständig mit Wasser, gebt den Taucher hinein und verschließt diese fest. Nun, wenn alles richtig gemacht wurde, sinkt der Taucher beim Zusammendrücken der Plastikflasche. Lassen wir los, steigt er wieder nach oben.

Was passiert da?

Stoffe können theoretisch zusammengedrückt werden. Bei Flüssigkeiten und festen Stoffen ist dies allerdings nur in einem sehr, sehr geringen Maß möglich.  Gasförmige Stoffe, wie Luft, lassen sich sehr gut komprimieren, also beim Zusammendrücken wird das Volumen kleiner. Die Gasteilchen rücken näher zusammen.

Drücken wir nun die Flasche zusammen, bauen wir Druck auf. Der Druck überträgt sich auf das Wasser und damit auf die Luft im Lego-Taucher. Die Luftblasen im Lego-Taucher werden dadurch zusammengedrückt, es wird Platz frei für eindringendes Wasser. Wasser ist schwerer als Luft und der Taucher sinkt. Lassen wir los, kann sich die Luft wieder ausdehnen.  Das Wasser wird zurückgedrängt und der Taucher hat wieder genügend Auftrieb, um nach oben zu steigen. Wenn ihr mit euren Kindern genau auf die Rückseite der Beine des Tauchers schaut, seht ihr sogar die Luftblasen und wie sich diese beim Zusammendrücken verkleinern und beim Loslassen wieder ausdehnen. Wirklich spannend zu beobachten!

Ihr seht, mit Lego lässt sich viel mehr schaffen als die Erfinder sich ursprünglich mal gedacht haben. Auf meinem Blog unter der Rubrik „Lernen mit Lego“  habe ich schon einige weiterer Ideen gesammelt und es werden noch viele Weitere folgen, denn der Lego-Spaß ist hier ungebrochen, bei Kindern und uns Eltern.

Sabrina ist Chemietechnikerin und beschäftigt sich auf ihrem Blog Wunschkind-Herzkind-Nervkind mit Spielanregungen nach Montessori, Kinderbüchern und gibt Einblick in ihr bedürfnisorientiertes Familienleben. Mehr von Sabrina könnt Ihr lesen auf auf ihrem Blog,  oder auf Instagram.

Ideen fürs Wochenende Mai #03

Erdbeerzeit! Endlich ist die da, die Erdbeerzeit und die Kinder lieben es, Erdbeeren in allen Variationen zu essen und sich auszudenken, wie sie verspeist werden können. Dieses Wochenende steht aber im Sinne der kleinen roten Früchte.

Erdbeeren in drei Variationen – ja nach Alter anders gestaltet

Erdbeergebastel

Einmal eine zur Jahreszeit passende Dekoration für die Küche oder das Kinderzimmer gestalten? Das geht ganz schnell und schon für kleine Kinderhände gut mit Kartoffelstempeln: Einmal hinein geschnitzt, mit roter und grüner Tusche angemalt und dann ein großes Blatt nach Herzenslust bedrucken. Schon ist das Bild für die Küche fertig und bereit zum Aufhängen.

Eine andere schöne Idee für den Jahreszeitentisch sind auch diese Erdbeer-Pompoms bzw. für alle Menschen, die häkeln können diese Erdbeer-Häkel-Anleitung.

Erdbeeren zubereiten

Und dann gibt es natürlich noch die zahlreichen Variationen, wie Erdbeeren zubereitet werden können: von herzhaft bis süß über flüssig bis stückig, pur oder verarbeitet – Erdbeeren in allen Variationen sind hier willkommen.

Der Klassiker ist natürlich zunächst selbstgemachtes Eis: Erdbeeren werden mit Joghurt püriert und in die Eisformen gegeben, oben werden gerne als knuspriger Abschluss noch ein paar Frühstücksflocken hinauf gestreut – ab ins Gefierfach. Besonderes Highlight: Zum Essen noch kurz in geschmolzene Bitterschokolade tauchen, die hart wird und einen Schokoüberzug zaubert. Statt Joghurt gibt es hier auch ein Rezept mit Buttermilch. Eine vegan Nicecream-Variante gibt es hier.

Lecker-leichtes Essen: Wrap mit Frischkäse und Erdbeeren. Ich mag dazu noch noch ein selbstgemachtes Basilikum-Minze-Pesto, die Kinder essen die Wraps lieber pur. Geht ganz schnell als Abendessen, Frühstück oder Snack zwischendurch.

Hier bei Segenregen gibt es auch ein Rezept für Nudeln mit Erdbeeren und ein süßes Erdbeergetränk. Eine sehr leckere Inspiration für das Sonntagssüß sind auch diese Erdbeer-Windbeutel oder die kleinen Erdbeerzwerge von Daniela. Als warmes Mittagessen klingen auch Knödel mit Erdbeerfüllung lecker.

Und was habt Ihr vor?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende Mai #01

Woran denken wir im Mai? An Maikäfer, Maibaum, Maibutter, Maikranz. Und genau darum soll es auch am Wochenende gehen, denn mit dem Mai begrüßen wir die Frische, die Natur.

Einen Maikranz binden

Der Maikranz ist eine schöne Möglichkeit, den ganzen Monat von Anfang an zu feiern. Aus immergrünen Zweigen wird ein Kranz gebunden, der auf dem Tisch liegen kann oder aufgegangen wird. Er wird dekoriert mit schönen Kleinigkeiten aus der Natur und gebastelten Dingen. So bildet er den Monat ab und erinnert an die Dinge, die gemeinsam gemacht wurden. Hier bei Daniela gibt es auch einen Maikranz.

Salatöl mit Kräutern und Glitzer wird zu Zauberöl – damit schmeckt Salat noch viel besser

Kräuteröl mit ersten Kräutern

Was grünt schon im Garten? Bei uns sind die ersten Kräuter schon wieder zum Vorschein gekommen, allen voran wie immer die Minze, die sich langsam im ganzen Garten ausbreitet, aber auch Gundermann, Brennnessel, Frauenmantel und Schellkraut wurden schon gefunden. Ein paar Kräuter lassen sich schön in Öl einlegen. Auf dem Osterfest, auf dem wir kürzlich waren, gab es dazu noch eine ganz besonders schöne Anregung für die Kinder: Sie konnten dort ein eigenes, magisches Salatöl herstellen, in das nicht nur Kräuter kamen, sondern auch eine Prise Backglitzer, so dass das Öl ganz besonders schön funkelte.

Maikäfer zum Naschen

ich erinnere mich noch daran, wie viele Maikäfer ich in meiner eigenen Kindheit noch gefunden habe und dass mir meine Großmutter immer zum Maibeginn einen Schokoladenmaikäfer schenkte, den ich immer „Mistkäfer“ nannte als Kleinkind. In Berlin finden unsere Kinder nur selten Mai- oder später Junikäfer, auf dem Land noch öfter.

Leckere kleine Süßigkeitenhappen in Form von Maikäfern lassen sich aber auch schnell selber machen: Eine Dattel, die in geschmolzene Schokolade gegeben wird, wird mit zwei Mandeln zum Maikäfer – ein leckeres kleines Sonntagssüß für das erste Wochenende im Mai.

Ansonsten kommt natürlich jetzt gerade Rhabarber auf den Tisch in Form von Kompott oder als leckerer Kuchen.

Und was habt Ihr vor?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende April #04

Die vergangene Woche hat sehr viel Sonnenschein und Zeit im Freien mit sich gebracht. Am Wochenende geht es deswegen auch rund um Ideen für Blumenspaziergänge und Zubereitung für kleine Snacks, die dann auf Ausflüge und zum Abholen aus Kita und Schule mitgenommen werden können.

Papierreste und etwas Kleber – so werden aus getrockneten Blüten Blütenbilder

Spaziergang mit Blumenfreude

Es blüht! Ausgestattet mit einem Blumenführer können nun Spaziergänge unternommen werden, um zu sehen, was gerade blüht und grünt. In der Pflanzenpresse werden bei uns auch jedes Jahr Blüten gepresst und getrocknet und dann weiter verarbeitet: Sie kommen auf Papier, das dann zum Beispiel für selbstgemachte Karten verwendet wird. Sie können aber auch in Modelliermasse gedrückt werden für ein Blütenmemory, ähnlich wie wir es hier mit Abdrücken gemacht haben. Hier wurden getrocknete Pflanzen laminiert, um sie als Erinnerung an einen Urlaub aufzubewahren – eine schöne Ergänzung im Fotoalbum. Wer keine Pflanzenpresse hat, benutzt einfach ein dickes Buch.

Löwenzahnkränze lassen sich natürlich auch machen.

Eine schöne Idee ist es auch, die gerade überall wachsenden Pusteblumen zu benutzen für kleine Feengläser oder ein solches Wunscherfüllerset: Für jeden Monat des Jahres gibt es eine Pusteblume und einen Wunsch, der erfüllt wird. Prinzipiell ist der Weg vom Löwenzahn zur Pusteblume für Kinder sehr spannend: hier bei Montiminis ist ein ganzes Projekt für Kinder dokumentiert für alle, die so etwas vielleicht auch zu Hause umsetzen wollen.

Sauerteig

„Mama/Papa, ich hab Hunger!“

Kennt Ihr das auch, dass die Kinder nach der Kita/Schule -egal zu welcher Uhrzeit sie abgeholt werden – sagen: „Ich hab Hunger!“ Und zwar nicht nur Hunger nach Zuwendung oder Aufmerksamkeit haben, sondern tatsächlichen Hunger? Deswegen füllen wir am Wochenende mal wieder unser Snackregal auf. Zum Abholen kommt manchmal mit eine Dose mit Nüssen, manchmal klein geschnittenes Obst, manchmal gibt es auch ein Eis auf dem Rückweg. Da ja gerade Reis- und Maiswaffel bei den Kindern zwar beliebt sind, aber gerade die Reiswaffeln seit Jahren einen schlechten Ruf haben, wollen wir Reiswaffeln am Wochenende einmal selber machen. Dazu habe ich dieses Rezept gefunden. Aber auch selbstgemachtes Knäckebrot aus Sauerteig klingt sehr gut – wer allerdings keinen Sauerteig hat, braucht ein paar Tage Vorlauf zur Herstellung (dafür ist bei uns mein Mann zuständig, der das hier beschrieben hat: Lektion 12345678 ). Aber auch rundes Knäckebrot klingt toll.

Und was habt Ihr sonst geplant?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Kuschelhasen einfach selber basteln

Zur Osterzeit haben sie ihren großen Auftritt – ob im Kinderbuch oder aus Schokolade: die Osterhasen. Und da Ostern schon wieder vor der Türe steht, möchte ich euch gerne eine super simple Anleitung für einen kuscheligen, schlichten Hasen aus Wolle zeigen. Diese Häschen gestalte ich nun schon seit Jahren mit Kindergartenkindern und Schülern, gerade weil es so simpel zu machen ist. Im letzten Jahr habe ich ihn zum ersten Mal mit meinem Sohn gebastelt aus dem Rest der Heilwolle, die wir aus der Babyzeit über hatten. Und da es bisher im Internet nur Anleitungen zum Filzen gibt, freue ich mich sehr, dass ich diese einfache Idee hier mit euch teilen darf!

Und wenn es euch anschließend schwerfällt zu entscheiden, ob er nun ins Osternest des Kindes sitzen darf oder lieber auf dem gedeckten Ostertisch, dann macht doch am besten gleich eine ganze Hasenfamilie.  

Ihr braucht dazu nämlich nur:

  • Schafwolle (Filzwolle oder Heilwolle…)
  • Ein Stück Wollschur
  • Eine große und eine kleine Schablone für Pom Poms
  • Oder Karton
  • Schere

Und es kann losgehen.

1.Wer keine fertigen Pompom Schablonen hat, schneidet sich aus Karton einfach zwei gleichgroße Donutkreise aus. Einmal für den Körper und einmal für den Kopf.

Daran könnt ihr euch auch bei der Größe des Kreises orientieren.  Ich suche mir dazu immer ein Glas oder einen anderen runden Gegenstand, der mir als Vorlage für den Kreis dient. Wer einen Zirkel zuhause hat, hat es noch leichter. Wenn ihr den inneren Kreis ausschneiden wollt, könnt ihr ruhig den Ring einmal durchschneiden. Das stört später nicht und macht das Ausschneiden einiges einfacher.

2. Nun holt ihr eure Wolle aus der Verpackung und legt die beiden gleichgroßen Kreise aufeinander.

Zieht euch einen Strang Wolle zurecht und umwickelt nun damit eure Schablone. Es gibt keine Vorgaben wie viel Wolle ihr dazu nehmen sollt. Bei mir ist der Strang ca. 10 cm lang und 2 cm breit. Aber das macht ihr so wie es für euch handlicher ist. Wichtig ist nur, dass die Wolle fest gewickelt wird. So umwickelt ihr nun beide Schablonen mit der Wolle bis das Loch in der Mitte geschlossen ist.

3. Jetzt schneidet ihr mit der Schere die Wolle auseinander, geht dazu mit der Spitze zwischen den beiden Ringen und schneidet einmal entlang des Kreises.

4. Nun bindet ihr ein Stück Schnur einmal fest zwischen den beiden Ringen und verknotet es, so dass nichts mehr verrutschen kann.

5. Nun zieht ihr die Schablonen ab und verknotet beide Pompoms so miteinander, dass es nach Körper und Kopf aussieht.

6. Jetzt kommt mein Lieblingsteil: Das Frisieren. Beim Hasenkörper ziehe ich am Ende ein kleines Stück Wolle heraus und mache ein Knoten hinein. Das wird dann das Hasenschwänzchen. Den Kopf schnippel ich eher eierförmig und ziehe wieder etwas Wolle für die Ohren zurecht.  

7. Und schon ist er fertig. Ich lasse den Hasen ganz schlicht, weil er mir genauso am besten gefällt.

Wenn euch ein gefleckter Hase besser gefällt könnt ihr natürlich auch verschiedene Wollfarben verwenden.

Falls ihr nun Lust aufs nachmachen bekommen habt würde ich mich riesig freuen wenn ihr euren Hasen unter #KLEINEHASEN teilt – so können wir sie alle bewundern.

Und jetzt viel Spaß beim Wickeln, und erholsame Ostertage!

Eva Pilgrim ist gelernte Erzieherin, hat eine Weiterbildung zur Fachlehrerin für Sonderpädagogik gemacht und arbeitet aktuell als Tagesmutter mit ihrem und anderen Kindern. „Die einfachen Dinge sind oft die Besten“ ist ihre Philosophie und diese setzt sie kreativ um, u.a. in Bastelideen. Mehr von ihr hier bei kleine_schlawiner auf Instagram

Ideen fürs Wochenende April #02

An diesem Wochenende geht es mal rund um Papier und Kartons. Denn Kartons haben wir gerade einige hier, nachdem gerade meine neuen Bücher angeliefert wurden. Das ist nicht schlimm, denn Kartons sind bekanntlich absolute Lieblingsspielzeuge der Kinder. In ihnen wird gesessen, gespielt, sie werden angemalt und durch die Gegend gezogen.

Ein Puppenhaus aus Karton selber bauen

Wenn wir sie lassen, können unsere Kinder unglaublich kreativ sein mit Umverpackungen und Resten. Und auch wir Eltern können unseren Kindern Beispiele zeigen, wie wir kreativ mit vermeintlichem Müll umgehen können. Mit etwas Heißkleber und Kartonresten lässt sich ein wunderbares Puppenhaus bauen – und auch andere Dinge wie Autos, Fahrräder etc. Am Wochenende können wir uns zusammen mit dem Kind hinsetzen und überlegen: Was wird aus diesem Karton? Oder ein größeres Kind einfach mit allen benötigten Materialien machen lassen und sehen, was dabei heraus kommt.

Ein Puppenhaus aus Pappkarton und Heißkleber selber bauen

Wer ein paar größere Kartons übrig hat, kann daraus auch mit wenig Aufwand eine ganze Puppenküche bauen wie hier oder eine Waschmaschine wie hier. Und mit einer Lichterkette wird der Karton auf einmal zur Höhle mit Sternenhimmel.

Selbstkonstruktion: Das Kind hat sich ein eigenes Auto gebaut

Papiereier zum Durchleuchten

Eine wirklich wunderschöne und einfache Osteridee habe ich hier bei Kleine Schlawiner auf Instagram entdeckt: Ostereier zum Durchleuchten. Einfach zwei Eierumrisse auf ein weißes Papier malen, auf das untere Papier ein Küken malen und dann das andere weiße Ei darauf kleben. Wir eine Taschenlampe darunter gehalten, sieht man den Inhalt. Das kann man auch wunderbar als Anlass nehmen, um gemeinsam zu überlegen, welche Tiere eigentlich alle aus Eiern kommen – und sie dann zu malen.

Und wer in das Ei vielleicht einen Osterhasen hinein malen möchte, findet hier bei Claudia von Wasfürmich eine Hasenmalanleitung.

Viel Spaß am Wochenende beim Basteln
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende April #01

Ostern rückt näher und damit auch die Ostervorbereitungen. Riesige Ostergeschenkeberge gibt es hier nicht, aber dennoch ist Ostern ein besonderes Fest und wird gefeiert mit Ritualen und Vorbereitungen, die den Kindern das Ankommen des Osterfestes näher bringen. An diesem Wochenende wird daher schon einwenig begonnen mit der Dekoration.

Osterdekoration für Fenster und Sträucher

Gerade dann, wenn an manchen Tagen noch die Sonnenstrahlen fehlen und es draußen noch recht grau ist, können ein paar frische Farben am Fenster wirklich Aufmunterung bringen und das Grau auflockern. Bei Alovely Journey habe ich diese einfachen Ideen für frühlingshafte Fensterbilder entdeckt: Einfach Seidenpapier mit Mehlkleber am Fenster befestigen. So wachsen Frühlingsblumen, fliegen Schmetterlinge oder ein kleiner Osterhase sitzt am Fensterrand. Und es lässt sicher wieder entfernen ohne Kleberreste. Und auch hier bei Zauberflink gibt es eine wunderschöne Inspiration für Tulpen am Fenster. Unsere kleinen Filzkeimlinge für das Fensterbrett haben wir schon im letzten Jahr gebastelt und die Anleitung dafür findet ihr hier.

Eine andere ganz besonders schöne Idee habe ich bei Daniela von Die kleine Botin gefunden: Für einen Kindergeburtstag hat sie ganz einfach aus Pappkartonresten Nähkarten gebastelt. Diese Idee lässt sich doch auch wunderbar in Ostereierform umsetzen für genähte Strauchdekoration! Pappeier auf Karton vorzeichnen, ggf. ausmalen und dann mit einer Stopfnadel Löcher hinein piksen, die dann mit Nadel und Faden nachgenäht werden können. Größere Kinder können natürlich auch einfach ihre eigenen Muster aufnähen.

Rund um den Osterhasen

Und dann gibt es rund um Ostern natürlich auch die Vorbereitung in Buchform. Das Bücherregal macht Platz für die Osterbücher, die letzten Winterbücher werden aussortiert. Überhaupt bietet es sich an, zum Frühlingsbeginn auch die Spielsachen durchzusehen und sich zu fragen: Was ist gerade aktuell, was wird bespielt und was kann in die Winterkiste in den Keller, auf den Dachboden oder sogar auf den Flohmarkt (abgesprochen mit den Kindern)?

Kinderbücher rund um den (Oster)Hasen

Ein paar schöne Osterbücher habe ich Euch herausgesucht aus unserem Sortiment. Es sind keine Klassiker, sondern eher Bücher rund um den Osterhasen und Geschichten zum gemeinsamen Reden. Ein niedliches Pixi-Buch ist „Trinchen fragt den Osterhasen„(Amazon* | Buch 7* | Buchhandel): Trinchen trifft den Osterhasen und fragt ihn, woher er Eier und Farben bezieht, wie er die Eier versteckt und ob er Hilfe dabei hat. Denn: Nur wer viel fragt, wird schlau. Im Heft „Herr Hase und der ungebetene Gast“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel)findet Herr Hase so ein formschönes, glattes Ding und nimmt es mit nach Hause. Herr Hase liebt es ordentlich, sauber und aufgeräumt. Allerdings geht das formschöne Ding kaputt und heraus kommt ein strubbeliges, unordentliches Wesen, das alles durcheinander bringt und auch nicht allein, sondern auf Herrn Hase schlafen will. Zusammen suchen sie die richtige Mama des kleinen Kükens und finden sie schließlich auch. Und Herr Hase stellt fest, dass er nie glücklicher war als zwischen schnatternden Entenküken. Eine so niedliche Geschichte über Elternschaft und dazu auch noch bezaubernd illustriert. – Zwar kein echtes Osterthema, aber einfach bezaubernd. Eine wirklich lustige Geschichte und auch wieder mit Anteilen für Eltern ist „Der Ostermann“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel): Der Sohn vom Weihnachtsmann will nämlich nicht in seine Fußstapfen treten, sondern viel lieber Ostermann werden. Aber was sollen da die Nachbarn denken? Aber der Weihnachtsmannsohn ist da energisch: „Ich bin doch kein dummes Huhn! Soll ich tun, weil’s alle tun? Willst du deinem Sohn beibringen, weil’s alle tun, vom Turm zu springen? Wofür du keine Gründe kennst, ist’s, was du Traditionen nennst!“ Überhaupt ist dieser ziemlich kritisch, was das Weihnachtsmanngeschäft angeht „Den Rentieren die Freiheit geben! Auch Weihnachtsbäume sollen leben!“ und bekommt schließlich seinen Wunsch erfüllt.

Ostergeschenke basteln?

Wie schon gesagt: Ostern muss es keine riesigen Geschenke geben. Eine süße Idee für alle Babys sind diese Greiflinge von Elfenkind. Selbst genäht zum Befüllen mit Schokoeiern habe ich diese kleinen Hasenbeutelchen. Dazu einfach einen Hasenkopf vorzeichnen, zwei Mal ausschneiden, übereinander legen und vernähen. Augen und Nase können aufgemalt oder auch mit Stoff aufgenäht werden. Fertig!

Viel Spaß am Wochenende beim Lesen und Basteln
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon und Buch7, durch die ich im Falle einer Bestellung eine Provision erhalte ohne dass für Euch Mehrkosten anfallen. Die Bücher sind alle selbstgekauft im Buchladen meines Vertrauens.

Ideen fürs Wochenende März #05

Am letzten Wochenende haben wir viel im Garten gearbeitet, gegraben und umgebaut. Denn in diesem Jahr soll er noch schöner werden. Er ist zwar nur sehr klein, aber wir haben in den vergangenen Jahren ein kleines Stück Rasen, das früher nur zum Abstellen eines Autos vom Vorbesitzer genutzt wurde, eine kleinen kleinen Garten geschaffen und nun wird dieser mit weiteren Hochbeeten versehen und nachdem wir im letzten Jahr viel neuen Mutterboden aufgebracht haben, wird in diesem Jahr gepflanzt. Dabei stehen drei Punkte im Vordergrund: Selbstversorgung, ein guter Ort für Insekten und Vögel und natürlich ein schöner Spielort für die Kinder. Und an diesem Wochenende wollen wir ein wenig Zauber hinein bringen in den Garten.

Elfenzauber für zu Hause und Gärten

Zum letzten Weihnachtsfest habe ich an vielen Stellen die Elfentüren gesehen und fand diesen gelebten Zauber ganz wunderbar. Auch bei uns gibt es solche Türen, aber auch andere Verstecke, in denen die Muckla wohnen. Bei denen scheinen manchmal Dinge zu verschwinden und manchmal bringen sie auch Sachen zu uns. Ein gelebter Zauber, der nicht zu sehen ist und auch nicht ausgesprochen wird. Wir erleben ihn einfach und die Kinder spinnen ihre Geschichten um die kleinen Wohnungen, die es bei uns gibt.

So entstehen ganz schnell kleine Elfenhäuser für den Jahreszeitentisch oder als Blumentopfdekoration

Für Blumentöpfe zu Hause können ganz schöne Elfenhäuser einfach selbst gebaut werden aus Eierkartons – die ja oft gerade jetzt zur Osterzeit viel vorhanden sind. Es braucht dafür neben dem Karton nur etwas Farbe, Kleber, ggf. einen Stock und etwas Naturmaterialien zum Dekorieren wie Moos, Schneckenhäuser, Äste und Steine.

Der Eierkarton kann aber auch (vorher) noch zum Anmalen von ausgeblasenen Ostereiern genutzt werden. Wie das gerade für Kinder gut geht, seht ihr hier. Ideen für den Inhalt der Eierkartons finden sich ja gerade viele. Bei Wasfürmich habe ich beispielsweise einen schönen gebastelten Türkranz aus Eiern entdeckt. Und wie wir schon mit den Kleinsten die Ostereier zusammen gestalten, habe ich früher hier einmal aufgeschrieben.


Die Elfenhäuser können die Kinder dann selbst gestalten

Für den Garten braucht es natürlich etwas wetterfestere Häuser, die aus gebranntem und glasierten Ton, aus Fimo oder aus Beton wie diese kleine Hobbithöhle gemacht werden. Eine tolle Idee ist es auch, ein Haus aus einer Plastikflasche zu bauen wie hier. Aber auch so eine kleine Laterne ist natürlich für die Abendstunden im Garten schön.

Ein Zuhause für Insekten

Bei Elfenkind habe ich die tolle Aktion zu Wildbienen gesehen. Auch wir achten bei unserem Garten darauf, ihn insektenfreundlich zu gestalten mit einer Totholzecke und geeigneter Bepflanzung. Viele gute Informationen zu den Wildbienen und geeigneter Behausung findet Ihr auch hier.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende März #04

In dieser Woche hat der Frühling nun begonnen. Und mit dem frischen Frühling gibt es gleich auch ein paar Ideen für das Wochenende:

Natur-Memory selbstgemacht

Natur-Memory selber machen

Aus einem anderen Bastelprojekt hatte ich in dieser Woche noch ein wenig Modelliermasse übrig, die genutzt werden wollte. Mit den Gedanken an den Frühling, Ausflüge und Naturschätze der Kinder ist daraus ein kleines Natur-Memory entstanden:

Mit einem Glas werden die „Karten“ aus der ausgerollten Modelliermasse ausgestochen. Die Naturschätze werden dann darauf gelegt und noch einmal mit dem Nudelholz eingedrückt. Dann werden Blätter, Blüten und Äste abgezogen und zurück bleibt der Naturabdruck. Das ganze immer Paarweise anfertigen in beliebiger Anzahl. Abschließend nach dem Aushärten können die Paare auch noch mit Wasserfarbe angemalt werden. Für die kleinen Kinder reichen schon 4-5 Paare. Übrigens ist das auch eine schöne Idee für selbstgemachte Geschenkanhänger in Eiform zu Ostern.

Schmetterlinge und Raupen aus Bienenwachs finden Platz im Frühlingsstrauß

Frühlingsstrauß mit Wachsfiguren

Eine Tradition bei uns sind die Frühlingssträuße, für die wir in jedem Jahr kleine Dekorationen aus Bienenwachs basteln. Auf die Zweige werden Raupen,Schmetterlinge und Käfer aus Bienenwachs gesetzt. Mehr dazu findet Ihr hier.

Auch schön: Aus Bienenwachsknete lassen sich Frühlingsblüten formen, die auf Stöcke aus dem Garten gesteckt werden wie hier:Forsythien

Eine schöne Frühlingsdekoration sind aber auch diese Bienen aus Erlenzapfen. Schöne Ideen für Insektenspiele gibt es auch hier bei Chezmamapoule, inklusive Druckvorlagen. Ganz bezaubernd für alle, die häkeln können, ist diese Häkelidee für einen sich wandelnden Schmetterling.

Ein Jahresbuch für jedes Kind

Jahresbuch

Am Montag hat mein großes Kind Geburtstag. Zeit, um die Seite des vergangenen Jahres in ihrem Jahrbuch zu füllen. Ein solches Jahresbuch ist ein kleiner Rückblick auf die vergangenen Jahre. Kürzer als ein Fotoalbum, in dem nur die wichtigsten und besonderen Ereignisse festgehalten werden, dazu ein oder zwei Fotos, eine Zeichnung oder eine besondere Erinnerung wie eine Eintrittskarte. Wie würde die Seite des letzten Jahres in eurem Jahresbuch aussehen?

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.