Kategorie: DIY

Ideen fürs Wochenende Februar #03

Dieses Mal wird es zauberhaft. Denn in meinem Bastelkurs habe ich in dieser Woche wunderschöne Zauberstäbe gebastelt mit Kindern. Ob nun schon im Harry Potter Fieber oder nicht – ein bisschen Zauber tut immer gut.

selbstgemachte Zauberstäbe

Für die Zauberstäbe braucht es nicht viel: Größere Kinder können sich Zauberstäbe auch schnitzen, für weniger schnitzfreudige Kinder ist diese einfache Anleitung eine Alternative: Einweg-Essstäbchen aus Holz werden in der Mitte auseinander gebrochen und anschließend zu 1/3 mit Heizkleber umhüllt auf der breiteren Seite. Wer mag, kann am Ende des Stabs eine Perle oder einen Edelstein oder auch eine kleine Figur mit Heißkleber festkleben. Ist der Kleber ausgehärtet, wird der Stab mit braunem Lack bemalt. Mit etwas Goldstaub versehen, glänzt der Zauberstab auch noch magisch. – So schön, dass sie auch als Geschenk dienen können. Und wer noch die richtigen Zauberstabbewegungen sucht, findet sie beispielsweise hier. Und wer noch mehr Fangefühl braucht, kann sich hier ein Ollivanders Etikett ausdrucken.

Fühlen und Schütten

Gefärbter Reis und andere Materialien zum Schütten und Fühlen

Gefäße befüllen, umschütten, rühren, fühlen. In der letzten Woche lagen die Spielmaterialien auf der Straße, dieses Mal finden wir sie in der Küche: Mit einigen Hülsenfrüchten, Reis und Schüsseln und Löffeln lassen sich Kleinkinder lange beschäftigen. Auf Instagram habe ich die Idee des gefärbten Reis (aus Reis, Essig und Lebensmittelfarbe) gefunden, beispielsweise hier bei @raising_a_bear_creatively oder hier mit Kichererbsen als Baustelleninhalt.

Jahreszeitentisch im Februar

Naturmomente

Naturschützerin Veronika hat in dieser Woche ein paar Ideen zusammengestellt für Naturspaziergänge, um die Welt der Knospen mit Kindern zu entdecken und gegebenenfalls auch ins Haus zu holen. Da sich langsam dieNaturverändert, wird es auch Zeit, den Jahreszeitentisch wieder ein wenig umzugestalten. In der nächsten Woche zeige ich Euch ein paar Ideen dafür.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende Februar #02

Wir sind gerade im Urlaub und die Kinder basteln hier so einiges und sind auch mit sonstigen Aktivitäten gut beschäftigt. Aber dennoch gibt es manchmal auch ein paar Zwischenzeiten zwischen den Angeboten und für euch zu Hause habe ich noch ein paar weitere Ideen aus dem Netz zusammen gesammelt.

Steine

Stöcker und Steine sind die Begleiter der Kleinkindzeit. In einem der letzen Berichte habe ich über Stöcker geschrieben, heute widme ich mich einmal den Steinen, denn diese sind hier ein Dauerthema und ich liebe diese vielseitigen Spielmaterialien: Mit ihnen kann gebaut werden, wir sammeln sie und werfen damit in den See. Besondere Steine kommen mit nach Hause und werden in den Schatzkisten aufgehoben. Und dann wird mit ihnen noch sehr viel gebastelt. Hier habe ich schon einmal berichtet, wie wir Steine mit Serviettentechnik verziert haben zum Spielen.

Körperpuzzle mit Steinen

Eine andere schöne Idee ist, ein Legepuzzle mit Steinen zu gestalten. Je nach Fähigkeiten oder Alter des Kindes kann es verschiedene Schwierigkeitsstufen haben: Für Schulkinder kann ein solches Körperpuzzle, wie wir es gestaltet haben, eine schöne Idee sein. Aber auch ein Sonnensystem mit Planeten ist machbar wie hier oder Gesichtersteine wie hier oder eine kleine Wetterstation, wie wir sie hier einmal gebaut haben. Und wer das Bemalen nicht mag, kann auch einfach die gesammelten Steine Mengen zuordnen.

selbst gemachtes Legepuzzle mit bemalten Steinen

Kleine Frühlingsboten

Auf den Spaziergängen hier haben wir schon an manchen Stellen erste Knospen oder sogar schon zarte Blätter und Blüten gesehen. Bei einem Spaziergang durch die Natur können diese Beobachtungen ganz gezielt gemacht werden. Und später können dann zu Hause ein paar der Eindrücke umgesetzt werden.

Wie wäre es beispielsweise mit einem Handabdruck-Schneeglöckchen? Rebecca hat hier eine niedliche Idee für ein Geschenk mit Wachsblumenzwiebeln, die sich sicherlich auch hübsch auf dem Jahreszeitentisch für den Februar macht.

Essen

Ob nun vegan oder nicht: Saisonal essen ist gut. Aber im Winter ist es ja immer eine Frage, was genau eigentlich gerade jetzt Saison hat? Gibt es da überhaupt etwas? Hier gibt es einen Überblick über Obst und Gemüse, das im Februar Saison hat plus ein paar schöne Rezepte dazu. Inspirationen für passende Gerichte suche ich aber auch oft hier bei Krautkopf.

Nachhaltig Kinderkleidung pflegen

Wir haben viel Kinderkleidung aus nachhaltiger Produktion und auch einige andere Teile, besonders aus dem Bereich Outdoorkleidung. Auf nachhaltige Kleidung zu achten, ist sinnvoll, aber nicht immer und bei allen Familien problemlos möglich. Unabhängig von der Herstellungsweise und dem Material der Kleidung können wir alle aber auf eine optimale Nutzung achten, um Geld zu sparen, aber auch um die Umwelt weniger zu belasten. Denn die so genannte „Fast Fashion“ finden wir auch in den Kinderabteilungen: preiswerte Kleidung, unter schwierigen bis menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt, dazu animierend viel zu kaufen und schnell nachzukaufen, wenn etwas kaputt ist. Selbst im Bereich der Kinderkleidung werden beständig neue Kollektion hervorgebracht mit verschiedenen Designs und Aufdrucken nach den neuesten Kindertrends und immer darauf abzielend, zu mehr Konsum zu verführen.

Welche Kleidung auch im Kleiderschrank der Kinder liegen mag, ob Slow oder Fast Fashion: Das Augenmerk auf Langlebigkeit zu richten, ist in beiden Fällen sinnvoll. Bei Kinderkleidung ist das Reparieren und Upcyclen auch besonders einfach und nicht selten sogar wertet es die kleinen Kleidungsstücke neu auf.

Auf die richtige Pflege im Alltag achten

Kinderkleidung lang nutzbar zu machen, fängt bei der Pflege im Alltag an: Das bedeutet, die Kleidung richtig zu waschen, d.h. beispielsweise gerade bei fleckiger Kinderkleidung darauf zu achten, dass Flecken, die hinaus gehen sollen, vorbehandelt werden, damit nicht die gesamte Wäsche mit mehr Waschmittel gewaschen wird und das passende Programm und Waschmittel zur Schonung der Textilart ausgewählt wird.

Textilien aus Wolle muss nur selten gewaschen werden, da sie Schmutz abweist und meistens ein Auslüften ausreicht. Wird sie doch gewaschen, kann das kurz im Handwaschbecken erfolgen. Die kleinen Knötchen, die sich bei Wollkleidung im Laufe der Zeit bilden (Pilling) lassen sich mit der Hand abzupfen oder mit einem Pilling-Rasierer oder einer so genannten Wunderbürste entfernen. Wäschetrockner sind zwar praktisch, wirken sich aber negativ auf die Textilien aus und lassen das Gewebe schneller altern. Die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen, ist schonender (um Platz zu sparen, gibt es auch hängende Wäscheständer).

Kaputte Kleidung schön wieder herstellen

Haben Hose oder Shirt ein Loch, muss das Kleidungsstück nicht gleich weggeworfen werden. Es gibt zahlreiche schöne Aufnäher oder Bügelflicken, die aus den alten Kindersachen nicht selten sogar noch ein ganz bezaubernd neu anmutendes Stück machen und noch einmal neues Leben einhauchen. Und wer gerne mit Nadel und Faden umgeht, kann sich dem Stopfen widmen. In den vergangenen Jahren sind Sticken und Stopfen wieder Trend geworden. In größeren Städten gibt es nicht nur Textilreparaturen, sondern auch Workshops, in denen das Stopfen gelernt werden kann, das bis zu einer hohen Kunst von zauberhaften kleinen Bildchen auf nicht mehr sichtbaren Löchern reicht.

Und wenn das Kleidungsstück im Ganzen nicht mehr zu retten ist, lassen sich manchmal zumindest Teile davon noch weiter nutzen: Die Arme des Wollpullovers können abgeschnitten und umgenäht noch zu warmen Stulpen werden oder Stoffteile werden als Putzlappen genutzt oder noch weiter verarbeitet zu einer kleinen Tasche, einem Portemonnaie oder sogar zu einem kleinen Kuscheltier.

Elefant aus dem Stoff einer alten Jeans

Herausgewachsen

Aber irgendwann passt das gut und lang gepflegte Kleidungsstück nicht mehr. Auch das ist noch kein Grund, es in den Müll zu werfen: Vakuumiert aufbewahrt für das kleinere Geschwisterkind, als Geschenk für Kinder in der Familie oder im Freundeskreis kann es einem anderen Kind noch einige Zeit lang Freude bereiten. Oder es findet auf dem Flohmarkt, einem Secondhandladen oder über eine Secondhand-Plattform im Netz ein neues Zuhause.

Kleidung – und auch Kinderkleidung – kann Familien wesentlich länger begleiten, als wir manchmal denken. Es lohnt sich, ein paar Gedanken nicht nur über die Herkunft unserer Kleidungsstücke zu verlieren, sondern auch über ihren Umgang mit ihnen und wie wir sie bestmöglich nutzen können. Denn das kommt nicht nur heute unserer Familie entgegen, sondern auch in der Zukunft. Nachhaltigkeit kann mit kleinen und einfachen Schritten beginnen.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende im Februar #01

Am liebsten sind mir die Ideen und Basteleien, die ohne viel Aufwand und Geldausgaben möglich sind und bei denen die Kinder dennoch beschäftigt sind und nachhaltig schöne Dinge entstehen. Das hört sich an wie die Königsdisziplin der Beschäftigungen an, aber eigentlich ist es ganz einfach, denn die Küche gibt so viele tolle Bastelmöglichkeiten her. Manchmal kommen auch die Kinder auf großartige Ideen, wie beispielsweise das „Laserlabyrinth“ aus gespannten Schnüren, durch das alle hindurch krabbeln müssen, ohne an eine Schnur zu kommen.

Farbenspiel mit Salz

Eine unserer häufigsten Winterbeschäftigungen ist das Tuschen, denn alle Kinder zwischen 2 und 9 Jahren hier lieben den Umgang mit Farbe und Wasser. Besonders große Freude haben sie am aquarellieren. In dieser Woche haben wir dabei gleich zwei Lieblingsthemen zusammen gebracht, denn wir haben die große Weltraum-Liebe des einen Kindes mit den Aquarellfarben verbunden und wunderschöne Weltraumbilder gemalt in bunten Farben und fremden Galaxien. Mit etwas grobem Salz ergeben sich in den bunten Farbklecksen dann auch noch helle Sterne (alternativ lassen sich Sterne aber auch wie hier mit Deckfarbe aufklecksen). Mit Aquarell und Salz lassen sich aber auch Winterbäume wie hier malen.

Sprudelte und wohlriechende Bastelidee für die ganze Familie: Badepralinen

Noch mehr Küchenzutaten: Badepralinen machen

Überhaupt gibt die Küche viele tolle Ideen her, besonders für die Winterzeit. In meinem Kinderbastelkurs habe ich in dieser Woche sprudelnde Badekugeln mit den Kindern gemacht – eine so schöne und wohl duftende Tätigkeit. Die Badekugeln können später für ein warmes Fußbad nach einem Spaziergang im kalten Februarwetter genutzt werden oder in der Badewanne ihre Wirkung entfalten. Denn die so beliebten Kinderbadezusätze müssen gar nicht gekauft, sondern können selbst gemacht werden mit wenig Aufwand und kostengünstig (diese und weitere Ideen sind deswegen auch in meinem neuen Buch zu finden, das im April erscheint).

So geht es:
100g Natron
50g Zitronensäure
2 EL Kartoffelstärke (ggf. mehr, damit es ein formbarer Teig wird)
70g im Wasserbad geschmolzene Kakaobutter
verrühren und nach Belieben Kräuter, Tee, Blüten (wie Lavendelblüten), Konfetti oder 5 Tr. ätherisches Öl zugeben. Zu Kugeln formen und aushärten lassen und später dann ins warme Badewasser geben.

Etwas aufwändiger, da nicht unbedingt alle Zutaten schon zu Hause sind, ist selbstgemachte Seife mit Kindern wie hier bei mamahoch2. Schön sind auch umfilzte Seifenstücke wie hier.

Bastelideen aus dem Bücherregal: Mit diesen Büchern gehen die Ideen nicht aus

Bastelideen aus dem Bücherregal

Wenn die Kinder in Bastellaune sind und ich keine Idee habe, blättere ich gerne durch ein paar Ideengeber, die schon seit Jahren hier zu finden sind. In Nina Helds „Kastanienkleber & Konfettifarbe“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) finden sich zahlreiche einfache Rezepte für selbstgemachte Farben, Modelliermassen, Klebstoffe und vieles mehr. Caroline Hosmann führt mit „Naturkinder“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) einmal durch das Jahr mit Naturideen. Wer gerne faltet, findet in „Leuchtende Fenstersterne“ von Frédeérique Guéret (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) einen passenden Stern für jede Stimmung und Jahreszeit – aber hierfür wird Geduld und Fingergeschick benötigt. Es ist also eher ein Bastelbuch für ältere Schulkinder oder Erwachsene.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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Ideen fürs Wochenende im Januar #04

Es ist eisig draußen und nicht nur den Kindern, sondern auch mir sind aktuell lange Ausflüge in der Kälte keine große Freude. An diesem Wochenende geht es deswegen ganz besonders um das gemütliche Zuhausesein mit kleinen Beschäftigungen.

Eisige Bastelideen

Gerade schläft auch die Natur in der eisigen Kälte. Aber selbst die Kälte lässt sich für schöne Bastelideen und gemeinsame Zeit nutzen. Und die Zeit ist hier im doppelten Sinne eine besondere Komponente: gemeinsam basteln wir und verbringen Zeit mit den Kindern, reden, haben einen Einblick in ihre Gedankenwelt. Die Bastelideen mit Wasser und Eis benötigen zudem Zeit, um zu entstehen und bringen deswegen auch das Gefühl des Wartens, Abwartens, Aushalten mit sich, bis das Kunstwerk entstanden ist.

Heran also an Wasser und Frost: Eine schöne Idee für Balkon und Garten sind Anhänger aus Eis: Hierzu wird das Wasser in eine passende Form gegossen, mit beliebigen Naturmaterialien versehen und in der Kälte stehen gelassen. Ist alles gefroren, können die Eisbilder aufgegangen werden.Auch eine schöne Idee für eisige Tage sind gefrorene Seifenblasen.

Variation der Kinder ohne Naturmaterialien mit meinen alten Spielfiguren

Basteln mit Stöcken

Lange Ausflüge in der Kälte sind gerade nicht beliebt, aber kurz vor die Tür geht es dennoch immer. Und auch wenn der Ausflug nicht lang ist, finden die Kinder auf jeden Fall eines dabei: Steine und Stöcke. Wenn Dein Kind auch so gerne Stöcke sammelt, könnt ihrem Wochenende vielleicht einmal mit der Stocksammlung basteln.

Kleider- und Puppenkleiderbügel selbstgemacht aus Stöcken

Stöcke eignen sich nämlich nicht nur als Spielzeug in einem Korb im Kinderzimmer. Aus ihnen können mit einem stabilen Faden schöne Angeln werden (und wer handwerklich begabt ist, kann Astscheiben schneiden, mit einem Loch versehen und so ein Angelspiel herstellen). Ist gerade Magie ein großes Thema, werden mit einem Schnitzmesser und etwas Farbe daraus schöne Zauberstäbe. Für die Kindersachen oder Puppenkleider lassen sich aus einem Stock und etwas festem Metalldraht individuelle Bügel herstellen. Und die großen Kinder können aus mehreren Stöcken oder Holzrinde einen Jahreszeitenwebrahmen herstellen.

Naturwebrahmen

Backen für Kita und Schule

Nach dem vielen Basteln ist es Zeit, zur Ruhe zu kommen mit einem warmen Tee und einem kleinen Sonntagssüß. So wie am Wochenende oft vorgekocht wird für die nächste Woche und wir ja letztens schon Schusterjungen gebacken haben, lassen sich auch kleine Schulbrötchen selber backen für die nächste Woche: Sehr lecker hören sich diese beiden Rezepte an: süße norwegische Skoleboller und kleine weiche Hefebrötchen.

Lesen und ruhen

Mit Milchbrötchen oder Skoleboller in der Hand lässt sich dann zusammen ein schönes Buch ansehen. Bei uns aktuell beliebt sind der Klassiker „Ein Märchen im Schnee“ (Amazon* | Buch 7*) mit den Tieren, die alle zusammen Unterschlupf finden in einem Handschuh, den ein Holzfäller im Wald verloren hat. Auch schon sehr lange in unserem Winterbücherreagl zu finden ist „Ein Apfel für alle“ (Amazon* | Buch 7*), in dem die Tiere gemeinsam versuchen, den letzten Apfel zu pflücken und ihn dann teilen. Beim kleinsten Kind sorgt noch immer das Bilderbuch „Der Schneeball“ (Amazon* | Buch 7*) für große Freude, obwohl er eigentlich schon aus dem Bilderbuchalter hinausgewachsen ist. Und auch wenn „Alles wird weiß“ (Amazon* | Buch 7*) eigentlich eher ein Weihnachtsbuch ist, wird es hier noch gerne angesehen. Dem großen Sohn macht „Die Welt der Berge“ (Amazon* | Buch 7*) gerade Freude, das viele Informationen über Tiere und Berge allgemein beinhaltet.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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Ideen fürs Wochenende im Januar #03

Dieses Wochenende steht hier im Zeichen von Kindergeburtstagen und die Kinder sind gleich zu zwei Feiern eingeladen. Deswegen geht es dieses Mal um Geschenke, Geschenkideen und kleine Naturideen, die auch in der Stadt gut gemacht werden können.

Geschenkekiste anlegen?

Bei drei Kindern und vielen Freund*innen gehen trotz Kalender und Planungen hier manchmal so einige Aufgaben unter. Oder eines der Kinder erklärt spontan: „Heute hat xy Geburtstag und ich brauche noch ein Geschenk!“ Wenn wir viel Zeit haben, basteln wir oft kleine Geschenke. Wenn wir wenig Zeit haben, gibt es die Geschenkekiste, in der sich immer kleine Geschenkideen befinden, die allgemein einsetzbar sind. Wenn ich im Laufe des Jahres unterwegs eine kleine Besonderheit finde, wandert sie dort hinein: Das kann ein besonders schöner Stift sein oder Stempel, es finden sich darin immer Aufnäher mit verschiedenen Motiven von Einhorn bis Rakete, kleine Edelsteine oder Muscheln oder besonders schöne Pflaster. Also gar keine großen Geschenke, sondern wirklich kleine zauberhafte Dinge, die Kindern einfach Freude machen. Solche besonderen Geschenke entdecken wir oft auf Märkten, aber auch in Läden, die eigentlich keine Spielzeugläden sind wie der Mineralienladen. Diese Geschenkekiste hat uns schon oft viel Stress erspart und die kleinen „Zauberdinge“ erfreuen die beschenkten Kinder immer ganz besonders.

Zutaten für Naturpinsel

(Geschenk-) Papier bedrucken

Für das Verpacken von Geschenken haben wir hier immer einen kleinen Vorrat an Möglichkeiten: bunte Tücher als Verpackung, gesammeltes Seidenpapier (aus irgendwelchen Bestellungen) oder als kreative Verpackungen kleine Holzkisten und Kartons, die auch später weiter benutzt werden können.

In dieser Woche haben wir mit Naturmaterialien, die wir noch da hatten, Naturpinsel gebastelt und damit übriges Packpapier bemaltem es als Geschenkpapier zu benutzen. Alles für die Naturpinsel findet sich eigentlich auch jetzt draußen: Stöcke, Blätter, Gras, Kräuter… Die Kinder können einfach experimentieren und schauen, welches Muster welcher Pinsel hinterlässt. Auch Abdrücke von Blättern und Naturmaterialien auf Papier sind eine schöne Idee.

Drucken mit Kindern geht aber natürlich auch mit Kartoffelstempeln. Für die Kleinsten sind auch Stempelbilder mit Korken eine schöne Idee: Ein Baum kann vorgezeichnet werden und mit grüner Farbe und einem Korken werden die Blätter einfach aufgetupft, eine Schneelandschaft kann auf schwarzer Papier mit weißer Farbe getupft werden. Oder eine Raupe Nimmersatt wie hier. Eine wirklich tolle Stempelidee für größere Kinder ist das Anfertigen eines individuellen Stempels mit Stempelgummi, wie hier bei Jademond beschrieben. Stempel-Sets zum Selbermachen gibt es auch schon mit allem Zubehör – so können Stempel mit den aktuell liebsten Figuren, Namen etc. entstehen (Amazon-Partnerlink* | Modulor)

Ein eigenes kleines Kressebeet

Pflanzen

Für dieses Jahr haben wir uns ein paar tolle Projekte vorgenommenen Richtung Selbstversorgung: Nicht nur unser Joghurt wollen wir selber machen, sondern auch unsere Salatzutaten selber anbauen und überhaupt mehr Sprossen essen. Ein Sprossenglas (Amazon-Partnerlink* | Sprossenglas selber machen) haben wir schon lange, nun wird in der Küche gerade Rhabarber, Koriander, Zitronen-Basilikum und Spitzkohl angebaut. Wenn es möglich wäre, würden wir später auch gerne die ungenutzte Grünfläche im Hinterhof in Berlin für kleine Urban Gardening Projekte nutzen – leider hat die Hausverwaltung dem bislang nicht zugestimmt, aber wir geben noch nicht auf. Die Kinder haben zudem noch ihr kleines Kresseschälchen. Kresse ist schon für die kleinsten Kinder ein schönes Pflanzerlebnis, weil das Wachsen der Pflanzen von Anfang an beobachtet werden kann und es eine preiswerte Naturidee ist. Eine tolle Umsetzung eines Kressegärtleins ist dieses Haus mit Garten aus einem Tetrapack und auch dieses grüne Haus ist eine schöne Bastelidee mit Kindern.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Elternblogs über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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Ideen fürs Wochenende im Januar #02

Das Wetter lädt aktuell nicht zu besonders langen Spaziergängen ein, obwohl gerade das Licht am Vormittag genutzt werden sollte, um zumindest einen kurzen Spaziergang mit den Kindern zu unternehmen. Daher: hinein in die wetterfeste Kleidung und raus in die Natur. Darüber, was an „Natur“ selbst in der Großstadt entdeckt werden kann, hat in dieser Woche Veronika geschrieben. Und auf genau diesem Vormittagsspaziergang kann neben Licht auf der Haut auch die eine oder andere Kostbarkeit gesammelt werden, die im Anschluss verbastelt werden kann.

Sind Notfallapotheke/Medizinschrank auf dem neuesten Stand?

Am letzten Wochenende hat sich eines der Kinder verbrannt und brauchte eine Behandlung mit Salben und Verband, später dann mit Pflaster. Das hat dazu geführt, dass ich in dieser Woche noch einmal kritisch unseren Medizinschrank durchgesehen habe: abgelaufene Medikamente wurden entfernt, neue nachgekauft und auch Verbände und Pflaster wieder aufgestockt. Auch die gerne von den Kindern in der Wohnung verschleppten Kühlkissen wurden eingesammelt und wieder in Kühlschrank und Gefrierfach gelegt, um für Notfallsituationen bereit zu stehen. Kühlkissen können übrigens nicht nur gekauft, sondern auch selbst gemacht werden. Hier findet Ihr eine Anleitung für bunte Kühlkissen auf Basis von Handseife. Natürlich könnt Ihr aber auch einfach kleine Kissen mit Dinkel gefüllt oder Linsen selber nähen und in das Tiefkühlfach legen.

In vielen Notfallsituationen waren wir schon froh, einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder besucht zu haben. Stand das bisher nicht auf deiner To-Do-Liste für dieses Jahr, dann füge das unbedingt hinzu, denn der richtige Umgang mit Verbrennungen, Umgang bei Verschlucken von Reinigungsmitteln etc. können wirklich wichtig sein (hörenswert zum Thema „Unfälle mit Kindern“ ist übrigens dieser Podcast).

Bastelzutaten für Puppenpflaster

Bastelideen für den Puppendoktor

Durch die Verbrennung waren Pflaster hier ein ganz besonderes Thema und natürlich muss ein solches Problem nachgespielt werden. Der Pflasterverbrauch kann in solcher Zeit sehr steigen. Ich habe mich aber daran erinnert, in dem vor einigen Jahren erschienenen Buch „Mama näht & ich helf mit“ (Amazon- Partnerlink* | alternativ: Buch7*) von Rebecca von Elfenkind die Anleitung für selbstgemachte Puppenpflaster gelesen zu haben. Also haben wir mit doppelseitigem Klebeband und Stoffresten eine kleine Pflastersammlung für die Puppenkinder hergestellt, die nun fleißig beklebt werden können. Wer gerne näht, kann sich natürlich auch gleich an einen ganzen Puppenarztkoffer setzen.

Pflaster für den verletzten Hund

Ein dazu passendes Kinderbuch, das wir seit einigen Jahren haben, ist „Pusten, trösten, Pflaster drauf!„(Amazon- Partnerlink* | alternativ: Buch7*). Die Tiere erleiden verschiedene Verletzungen und jedes wird gepustet, getröstet und bekommt schließlich eines der wieder verwendbaren Pflaster aufgeklebt. Abschließend werden die Pflaster wieder nach ihren Farben auf die Anfangsseite zurück sortiert.

Sauerteig

Backen

Endlich haben wir ein wenig Alltag wieder hergestellt nach den Feiertagen und Krankheitszeiten. Mit diesem Alltag sollen auch die alten Rituale wieder aufgenommen werden wie das selbst backen der Brötchen. Dafür hat mein Mann in dieser Woche wieder einen Sauerteig angesetzt (wie das geht, kannst du hier lesen: Lektion 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ), aus dem dann am Wochenende diese Schusterjungen gebacken werden (Lektion 1, 2, 3, 4, 5). Damit wird das Gefrierfach gefüllt, so dass wir für die Schulbrote und sonstigen Bedarf erst einmal wieder etwas Vorrat haben. Auch kleine Puppenschusterjungen sind immer eine schöne Idee für die Puppenküche.

Ein schönes Wochenende Euch allen!

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), DAIS-Stillbegleiterin, Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Elternblogs über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

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Ideen fürs Wochenende im Januar #01

Das neue Jahr ist da mit neuen Abenteuern, vielleicht dem ein oder anderen Vorsatz und neuen Ideen. Wer Schulkinder hat, hat nun eine Weile Ferienzeit hinter sich. Nach dem Wochenende beginnt hier in Berlin wieder die Schule und das Wochenende steht auch ein wenig in Vorbereitung dessen, aber vor allem auch in Zusammenhang mit der Jahreszeit. Unser Aussortieren zum Jahresanfang haben wir bereits begonnen und sind gut voran gekommen. Eine kleine Orientierung kann dafür auch dieser Artikel geben.

Den Jahreszeitentisch neu gestalten

Der Januar ist da und lässt die Weihnachtsdekoration gehen. Der Winter zieht auf dem Jahreszeitentisch ein mit eisigen Farben und Schnee. Die Natur ruht und deswegen ist auch der Jahreszeitentisch ruhig und still.

Im Laufe der Jahre hat sich hier eine ganze Kiste mit Utensilien für den Jahreszeitentisch angesammelt mit kleinen Blumenfeen, Steinen, Tüchern und anderem. Der Jahreszeitentisch lässt sich aber auch ganz einfach mit den Dingen gestalten, die zu Hause und in der Natur zu finden sind. Eine schöne Idee zur Dekoration sind nun Salzkristalle, die die Kinder auf der Fensterbank selber züchten können, wie hier bei Naturkinder beschrieben. Eine Variation davon für stimmungsvolles Licht sind die Salzkristallgläser, die aus einem Marmeladeglas und Salzwasser entstehen, wie hier nachzulesen ist.

Jahreszeitentisch im Januar mit Schneeflocken und Salzkristallglas

Meine Tochter hat im Radio eine Anleitung gehört für kleine Schneeflocken, die nun über unserem Jahreszeitentisch herunterrieseln. Dazu wird eine Gabel mit weißer Wolle umwickelt und abschließend eine Schnur um die das Knäuel gezogen und festgeknotet. Ganz einfach für Kinderhände und eine wirklich schöne Idee.

Königskuchen backen

Am 6. Januar wird das Fest der Heiligen Drei Könige gefeiert und seit Jahren backen wir hierfür diesen Königskuchen mit der versteckten Mandel. Wer sie findet, ist an diesem Tag König. Immer dann, wenn der König/die Königin etwas trinkt, rufen alle anderen am Tisch „Le roi boit“ („Der König trinkt“). Die Kinder lieben dieses Ritual und sehnen es zum Jahresbeginn immer herbei.

Wer an diesem Tag auch den Weihnachtsbaum entsorgen möchte, findet dafür hier vielleicht noch ein paar Anregungen, was aus ihm gebastelt werden kann.

Schulsnacks vorbereiten

Und wenn wir schon beim Backen sind, können an diesem Wochenende auch für die Schulkinder ein paar Schulsnacks vorbereitet werden für die nächsten Wochen. Bei Tastesheriff findet sich ein leckeres Rezept für Himbääär – Müsliriegel, bei Rebecca eine schokoladige Variante und hier bei healthy Lena gibt es ein Rezept für vegane Müsliriegel ohne Zuckerzusatz. Sehr lecker klingen auch die laktosefreien Frucht-Nuss-Schnitten von Krautkopf. Wer es lieber herzhaft mag, sollte vielleicht die veganen Möhrencracker probieren.

Zeit für mich

Meine Lesestapel hat sich über die Feiertage erhöht, denn hier und da bekommt man ein Buch geschenkt oder liest eine spannende Empfehlung. Wer auf der Suche nach Kinderbuchempfehlungen ist, kann auf Instagram bei @kinstabuch vorbei sehen, dem Bücherregal von Autorin Rike Drust, wo es immer wieder schöne Buchempfehlungen gibt.

Willkommen Baby! von Caroline Hosmann, die auch das schöne Blog Naturkinder.com schreibt

All jenen mit kleinen Babys, die gerne werken, nähen oder stricken, kann ich das neue Buch „Willkommen Baby!“ (*Amazon Partnerlink) von Caroline Hosmann empfehlen, das ich mir vor Weihnachten gekauft habe.

Ich selber lese gerade, ein Weihnachtsgeschenk von meinem Mann, das Buch „Herrschaft der Dinge. Die Geschichte des Konsums vom 15.Jahrhundert bis heute“ (*Amazon Partnerlink) von Frank Trentman. Mit seinen 1100 Seiten wird das Buch auch noch eine Weile brauchen, bis ich es zu Ende gelesen habe, aber es ist bislang eine wirklich interessante Lektüre und sehr schön geeignet für einen Leseabend.

Ein schönes Wochenende Euch allen!

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Ideen fürs Wochenende #03 Dezember 2018

Das letzte Wochenende in diesem Jahr und wieder eines mit Vorbereitungen für ein großes Fest: Silvester mit Kindern. Silvester mit Kindern ist bei uns immer wieder ein wenig ähnlich, aber dennoch immer wieder eine große Freude.

Backen für Silvester

Sich Glück wünschen für das neue Jahr, das ist eine Tradition. Was aber ich Glück für Kinder und was wünschen sie sich eigentlich besonders? Welche Glückwünsche würden sie anderen entgegen bringen?

Glückskekse sind recht einfach zu machen und können gemeinsam gefüllt werden mit Wünschen: Große Kinder können eigene Glückwünsche aufschreiben, kleinere Glückwünsche diktieren. Sie werden dann in die Kekse gegeben und können so verschenkt werden an Freunde und Familie oder an Silvester selber gezogen und gegessen werden.

Die Glückskekse selbst sind schnell gebacken:

1 Eiweiß auf Zimmertemperatur schaumig schlagen, dazu dann
35g Mehl geben,
50g Puderzucker,
1 Prise Salz, aus Wunsch
Lebensmittelfarbe.

Den Teig kurz aufquellen lassen und dann dünn auf auf Backpapier aufgemalte Kreise von etwa 8cm Durchmesser geben und bei 180°C etwa 4 Minuten im Backofen backen lassen. Wenn sie am Rand braun werden heraus nehmen, den Papierwunsch in die Mitte legen, den Keks zusammen falten und noch einmal kurz in den Backofen geben zum Aushärten. Der Teig musswirklich dünn aufgetragen werden, sonst lassen sich die Kekse nicht gut falten. Die Teigmenge ergibt etwa 12 Stück.

Bei zuckerzimtundliebe habe ich kürzlich das Rezept für die weihnachtlichen Zimtkrampfen entdeckt. Zu Weihnachten habe ich von einer Freundin einen Kleeblatt-Ausstechen geschenkt bekommen und nun dieses Weihnachtsrezept einfach in ein Neujahrrezept umgewandelt: Schmeckt auch als Kleeblatt sehr lecker und ist ein schöner Snack für die Silvestertafel.

Basteln: Glücksgeschenke und Knallbonbons

Nicht nur unsere kleinen Glückskekse mit schönen Botschaften können ein schönes Geschenk zu Silvester sein für Gäste*innen und andere. Im letzten Jahr haben wir diese niedlichen kleinen Zimt-Glückspilze gebastelt und verschenkt und auch diese kleinen Fliegenpilz-Lichter bei wasfürmich sind eine niedliche Idee. Bei reiselebelache.blog habe ich die Idee der kleinen Gastgeschenk-Seifen gefunden. Dort gibt es auch noch mehr kleine Bastelideen für Silvester.

Wer Silvester zusammen mit Kindern feiert und wie wir eher nicht dem Knallen zugeneigt ist, aber dennoch mit den Kindern einigen Silvestertraditionen nachgehen will, findet neben Wachsgießen vielleicht selbstgemachte Knallbonbons eine schöne Idee. Der große Vorteil: Toilettenpapierrollen können hierfür einfach verwendet werden und bei selbstgemachten Knallbonbons besteht die Möglichkeit, den Inhalt selbst zu gestalten und nicht billige Plastikprodukte herum liegen zu haben, die den Kindern nur kurzfristig Freude machen. In die selbstgemachten Knallbonbons kann Konfetti gefüllt werden, schön sind aber auch Perlen, aus denen dann am Silvesterabend ein Armband gemacht werden kann oder andere schöne kleine Teile, die Kinder langfristiger erfreuen. Und wer mag, kann auch selbstgemachte Knallbonbons mit Knalleffekt ausstatten, denn die Knallschnüre (*Amazon Partnerlink) gibt es separat zu kaufen.

Naturerlebnisse: Sammeln für den Jahreszeitentisch und Vogelfutter-Tannenzapfen

Wie am letzten Wochenende schon angekündigt, werden dieses Mal die gesammelten Tannenzapfen benutzt: Sie werden mit selbst gemachtem Vogelfutter gefüllt und im Garten aufgehangen. Die Vogelfuttermischung besteht auf verschiedenen Kernen wie Sonnenblumenkernen, Hanfsamen, Hirse, die in geschmolzenes Kokosfett gegeben werden mit etwas Maismehl und dann auf die Tannenzapfen gestrichen werden. Reste können in einer Tasse aushärten und so ebenfalls aufgehangen werden. Aber auch diese Idee der gefüllten Walnussschalenhälften ist ganz zauberhaft.

Ansonsten können in der Natur nun schon einmal Zutaten gesammelt werden für den Jahreszeitentisch am Jahresanfang. Gemeinsam kann in der Natur geschaut werden: Was gibt es gerade jetzt? Was ist ein Abbild der Jahreszeit? Moose, Steine, kahle Zweige können am nächsten Wochenende zusammen mit einer schönen Salzlicht-Ideen zu einem Jahreszeitentisch arrangiert werden.

Zeit für mich am Jahresende

Auch wenn im Alltag oft nicht besonders viele Ruhezeiten vorhanden sind, sind sie besonders wichtig und gerade am Jahresende tut es gut, noch einmal zur Ruhe zu kommen. In meinem zuletzt erschienenen Kalender „Ein guter Plan Family“ gibt es viele Techniken, um zurück zu blicken und auch, um ins neue Jahr zu schauen und Pläne zu machen, Wünsche festzulegen und zu überdenken, was einem wirklich wichtig ist. Leider ist der Ein Guter Plan Family 2019 schon ausverkauft (am neuen Plan für 2020 arbeiten wir bereits), aber vielleicht kannst Du prinzipiell ein paar Fragen und Antworten darauf für Dich notieren: Was hat Dir dieses Jahr gut getan? Was hat Dir Energie gegeben? Welche Menschen haben Dir gut getan und welche vielleicht auch nicht? Welche Situationen waren es in diesem Jahr, die Dich besonders gestresst haben? Und wie könntest Du diesem Stress im neuen Jahr vorbeugen?

Und nun wünsche ich Dir: Komm gut ins neue Jahr!

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Ideen fürs Wochenende #02 Dezember 2018

Das Wochenende vor Weihnachten ist immer ein ganz besonders: Es liegt Vorfreude, aber auch Spannung in der Luft. Hier und da wird noch etwas vorbereitet, vielleicht muss doch noch schnell ein Geschenk gefunden werden für jemanden, der übersehen wurde. Die Kinder sind in Erwartung des großen Ereignisses, wollen mitfiebern und brauchen auch ein wenig Ablenkung.

Ein Geschenk vergessen?

Bei uns passiert es immer wieder, dass wir kurz vor Weihnachten feststellen, dass wir irgendjemanden doch vergessen haben zu beschenken oder plötzlich ein unerwartetes Geschenk bekommen und gerne etwas zurück geben möchten. An den Tagen vor Weihnachten wird deswegen hier noch einmal gebastelt, gemischt, gebacken und gekocht.

Der Klassiker zum Verschenken: Kekse im Marmeladenglas. Das geht immer schnell, sieht schön aus und wird auf jeden Fall aufgebraucht. Auch schnell und einfach gemacht ist die Trinkschokolade am Stiel wie hier oder hier in der veganen Version. Bei unserbullerbue werden Punschzutaten mit Anleitung verschenkt – auch eine schöne Weihnachtsidee. In diesem Jahr haben wir eine andere schnelle und schöne Idee für selbstgemachte Leckereien umgesetzt und Fudge (Softkaramell) selbst gemacht. Hier bei Marry Kotter findet sich ein Rezept für die Mikrowelle. Da wir keine haben, habe ich es folgendermaßen ausprobiert:

50g Butter mit
450g Vollmilchschokolade im Wasserbad schmelzen.
400g gezuckerte Kondensmilch in einem anderen Topf unter rühren erhitzen.

Vollmilchschokoladen-Butter-Mischung in die Kondensmilch geben und unter Rühren aufkochen lassen bis eine zähe Masse entstanden ist, die sich vom Topfrand löst. Dies in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (gut: rechteckig, notfalls Kuchenform) und dann dekorieren mit Nüssen,Salz,…

Schokoladen-Softkaramell-Pralinen als schnelle Geschenkidee

Ganz einfach und schön ist auch das selbstgemachte Badesalz oder Duschpeeling gemacht: In ein Marmeladenglas kommen Salz, etwas Öl (Mandel- oder Aprikosenkernöl, wenn nicht vorhanden ist aber auch einfaches Sonnenblumenöl möglich), einige Tropfen ätherisches Öl und ein paar Kräuter. Ein paar Ideen für Mischungen findet ihr auch hier. Etwas aufwändiger sind die schönen Seifen, die Rebecca auf ihrem Blog zeigt.

Baumschmuck basteln

Der Baumschmuck ist bei uns größtenteils selbstgemacht und zum Verzehren, so dass an den Feiertagen nach und nach der Baum geplündert wird. Zu den Klassikern, die wir dafür machen, gehören seit einigen Jahren diese Lebkuchenanhänger, die ich einmal bei Carola entdeckt habe: Lebkuchen, mit „Glasscheiben“ aus geschmolzenem Bonbon. So schön im Kerzenschein!

Daneben gibt es aus Bienenwachsplatten mit Plätzchenformen ausgestochene Anhänger, kleine Engel aus Ahorn oder Gingko und in diesem Jahr ganz neu dabei: puschelige Rentiere aus Wollresten. Vielleicht schaffen wir es in diesem Jahr ja auch endlich einmal, eine Popcorn-Girlande zu machen – das habe ich mir schon so oft vorgenommen und dann doch nie geschafft.

Weihnachtsbaumschmuck

Kinder beschäftigen vor Weihnachten

Die Tage vor Weihnachten sind Tage des Vorlesens. Darüber hatte ich ja bereits in den letzten Wochenendideen berichtet. Neben der kuscheligen Zeit zu Hause brauchen die Kinder hier aber auch unbedingt vor solch aufregenden Ereignissen Zeit zum Umherrennen und Austoben. Daher geht es am Wochenende auch hinaus ins Grüne und in den Wald. Dort werden schon einmal Tannenzapfen gesammelt, die wir in der nächsten Woche verarbeiten wollen (was daraus wird, seht ihr dann in den nächsten Wochenendideen). Unsere getrockneten Sonnenblumen aus dem Garten werden als Weihnachtsgeschenke für die Vögel hinaus gelegt. Wenn die Kinder etwas mehr Naturmaterialien sammeln wollen (Moos, Zweige, Blätter, Bucheckern,…) können sie daraus noch kleine Wichtelhütten bauen oder ein Zwergengärtlein auf einer Holzplatte.

selbst gemachte kandierte Äpfel – so einfach und köstlich

Als besondere Leckerei gibt es zu Weihnachten bei uns traditionell gefüllte Bratäpfel. In diesem Jahr haben wir zur Freude der Kinder auch schon kandierte Äpfel gemacht als Nachmittagsüberraschung. Bei Zuckerzimtundliebe gibt es ein Rezept für schwarze Halloween-Äpfel. Wir haben einfach die Lebensmittelfarbe weggelassen – schmeckt auch so unglaublich lecker. Wer es aber etwas ausgefallener mag, kann natürlich auch mit Farbe und sonstiger Dekoration experimentieren.

selbst gemachte Walnussschalenschiffchen fahren lassen

Wenn es dunkel ist und alle sich draußen ausgetobt haben, ist es Zeit für die Walnussschalenschiffchen: In einer großen Schüssel oder Auflaufform dürfen sie fahren. Die Kinder gestalten in den Schüsseln kleine Inseln und Hindernisse, um die die Schiffe dann herum fahren müssen. Sie werden mit den Fingern oder einem Stock abgeschoben. Die Schiffchen werden einfach selbst gemacht: In die halbe Walnussschale mit einem kleinenDocht wird flüssiges Bienenwachs (oder geschmolzene Kerzenreste) gegossen. Noch mehr Nussideen gibt es hier bei wheelymum.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Susanne Mierau ist Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik), Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.