Kategorie: DIY

Sommererlebnisse in Bildern festhalten

Die Ferien gehen ihrem Ende entgegen, es ist Zeit für einen Rückblick auf die Unternehmungen, Erlebnisse, Sommermomente. So, wie wir am Ende des Tages auf den Tag zurück blicken, sehen wir am Ende der Ferien auch einmal zurück und fragen nach, was wir erlebt haben und halten einige Erinnerungen fest: Die großen Kinder haben bereits Tagebücher, aber auch sie sitzen gerne mit am Maltisch und gestalten ihre Erinnerungen. Heute gibt es drei Ideen, die Sommererlebnisse auf Papier festzuhalten.

Sommerblumen mit Fingerabdrücken gestalten

Was blüht denn hier? Vielleicht habt ihr im Sommer auch die vielen bunten Blüten bewundert und daran gerochen. Für kleine Kinder ist es noch schwer, das Gesehene abzubilden, aber wir können auf einfache Art eine Erinnerung schaffen an die bunten Blumenwiesen: Mit etwas Aquarellfarbe können Eltern einen Blumenwiesenhintergrund gestalten: etwas Grün für die Wiese, etwas Blau für den Himmel, etwas Geld für die Sonne. Das Kind kann dann auf den getrockneten Untergrund mit in Farbe getauchten Fingerspitzen nach Belieben Blüten auf dem Feld verteilen oder dem Blumenstengel antupfen. So entstehen bunte Blumenkunstwerke, die an der Kinderzimmerwand noch lange an den Sommer erinnern.

Sommerfrüchte-Handabdruck

Bei den Sommerblumen machen die Eltern den ersten Teil der Malarbeit, bei den Sommerfrüchten die Kinder: Einfach Hände anmalen und auf das Papier drücken. So werden aus roten Handabdrücken Erdbeeren, aus gelben Ananas, aus grünen gestreifte Melonen. – Und was gab es sonst an Obst im Sommer? Eine schöne Idee, um kulinarisch auf den Sommer zurück zu blicken und nebenher den Wortschatz auszubauen. Das sieht nicht nur an der Kinderzimmerwand schön bunt aus, sondern kann auch die Küche wunderbar zieren.

Sandbilder aus Urlaubserinnerungen

Gehört ihr zufällig zu den Menschen, die aus dem Urlaub Sand mit nach Hause nehmen in einer kleinen Flasche? Wir machen das immer wieder und lassen die kleinen Gläser dann beschriftet stehen oder verwenden den Sand weiter. Zum Beispiel, um ein schönes Sandbild daraus zu machen. Das geht ganz einfach: Zeichne mit Bleistift die Umrisse des Bildes vor, beispielsweise eine Sandburg. die Umrisse werden dann mit Kleber nachgezogen und der gesammelte Sand wird auf das Papier gegeben und klebt an den Klebeumrissen fest. Anschließend so lassen oder die Zwischenräume mit Wasserfarbe ausmalen.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Drei einfache Regeln für schöne Kinderfotos

Leni Moretti ist Familienfotografin aus Berlin und zeigt in ihrer neuen Kolumne hier, wie ihr mit eurer eigenen Kamera im Familienalltag schöne Baby- und Kinderfotos machen könnt – für bleibende Erinnerungen.

Zum Fotografieren ist das Smartphone im Familienalltag zwar praktisch, weil es unkompliziert ist und man es schnell zur Hand hat. Doch wenn man auch bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Fotos von seinen durch-die-Gegend-flitzenden Kinder machen möchte, klappt das viel besser mit einer Spiegelreflex- oder Systemkamera. Bis man verstanden hat, wie mit den ganzen Rädchen und Tasten an der Kamera tolle Kinderbilder entstehen, kann es allerdings etwas dauern. Bis dahin lohnt es sich, ein paar einfache Regeln zu beherzigen, mit denen Deine Kinderbilder sofort deutlich besser aussehen, egal ob Du mit dem Handy oder der Kamera fotografierst. 

1. Achte auf den Hintergrund! 

Achte auf einen ruhigen Hintergrund, wenn Du Dein Kind fotografierst. Wenn sich im Hintergrund hinter Deinem Kind viele störende Elemente und Farben befinden, wird der Blick von Deinem Fotomotiv weggelenkt. Was man als Foto-Anfänger auch leicht übersieht: Bäume, die aus dem Kopf wachsen. 

Wenn Du Deine Kinder in der Natur fotografierst, versuche mal darauf zu achten, dass Du so ein “Baumgeweih” vermeidest. Hier reicht es oft schon, einen kleinen Schritt zur Seite zu gehen und schwupps, hat man einen viel schöneren Hintergrund. So habe ich das bei dem linken Foto gemacht und bin einfach einen Schritt nach rechts gegangen. So sieht der Hintergrund gleich viel ruhiger und aufgeräumter aus, oder? 

2. Ganz oder gar nicht! 

Wenn Du ein Ganzkörperfotos von Jemandem machst, egal von wem, auf keinen Fall die Füße abschneiden. Die müssen mit auf’s Foto! Ich weiß nicht, wie oft ich im Urlaub schon Passanten gebeten habe, ein Foto von uns zu machen, nur um das festzustellen, dass die Füße nicht mit drauf sind. Jetzt sage ich immer mit einem Augenzwinkern, „Bitte auch die Füße mit auf’s Foto nehmen!“

Wenn man sein Kind nur von der Hüfte aufwärts fotografiert oder nur das Gesicht, müssen die Füße natürlich nicht mit drauf. Aber bei Ganzkörperfotos schon. Ganz oder gar nicht! Oft ist man beim Fotografieren so auf das Gesicht in der Mitte des Fotos konzentriert, dass man alles Andere drumherum vergißt. Lasse vor dem Auslösen also am besten nochmal schnell den Blick durch das Bild wandern! 

3. Weg von der Mitte! 

Als Fotografie-Einsteiger fotografiert man sein Fotomotiv meistens mittig und das kann nach einer Weile etwas langweilig sein. Mit der Drittel-Regel kannst Du direkt beim Fotografieren oder später beim Zuschneiden der Bilder am PC mehr Spannung in Deine Kinderfotos bringen. 

So machst Du Deine Kinderfotos mit der Drittel-Regel interessanter und harmonischer:

  • Teile das Bild (gedanklich) in 9 Teile so wie auf diesem Foto
  • Stelle sicher, dass sich bei Kinderporträts das Gesicht auf einem der Schnittpunkte der horizontalen und vertikalen Linien befindet. Das klingt erstmal kompliziert und mathematisch, ist es aber nicht.
  • Bei einigen Kameras kann man sich die horizontalen und vertikalen Hilfslinien der Drittel-Regel direkt beim Fotografieren im Display und Sucher anzeigen lassen. Schau mal, ob Du diese Einstellung bei Deiner Kamera findest. 

Muss man sich immer an diese drei Regeln halten? Auf keinen Fall. Manchmal achte ich drauf, manchmal nicht. Es ist gut, manche Regeln in der Fotografie zu kennen. Ob man sich daran hält, entscheidet das Bauchgefühl. 

Leni Moretti ist Baby- und Familienfotografin aus Berlin. Seit 2013 begleitet sie mit der Kamera Familien in ihrem eigenen Zuhause. Dabei dokumentiert sie in einer vertrauten Atmosphäre die innige Verbindung zwischen Eltern und ihren Kindern mit Fotos und Filmaufnahmen. Auf ihrem Foto-Blog und auf Instagram gibt sie ihr Foto-Wissen weiter und zeigt Eltern, wie sie im Familienalltag selber schöne Baby- und Kinderfotos machen können. Für Foto-Anfänger, die ihre Kamera besser verstehen möchten, hat Leni einen umfangreichen Online-Fotokurs für Eltern entwickelt.



Koboldfinger und Wolfszähne backen für aufregende Waldabenteuer

Irgendwann schleicht sich in das Spiel der Kinder das Abenteuer ein. Alles wird spannend, was mit dem Magischen, mit Räubern und Fabelwesen zu tun hat. Geschichten rund um diese Themen werden gelesen, Spiele gespielt und wir können als Eltern diese Stimmung aufgreifen und begleiten, zum Beispiel mit einem abenteuerlichen Picknick im Wald mit selbst gebackenen Koboldfingern und Wolfszähnen. Heute also eine Anregung für Kinder ab Vorschulalter:

Koboldfinger backen

Koboldfinger sind auch wunderbares Gebäck für Halloween, daneben schmecken sie aber auch einfach köstlich und wenn es nicht fingerformen sein sollen, kann man sie auch zu leckeren runden Keksen ausbacken. Aber für das Picknick im Wald machen sie sich einfach wunderbar in Koboldfingerform. Ihr braucht dafür:

  • 150g Mehl 550
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Orangenschale
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 125 weiche Butter
  • 75g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • Mandelblätter
  • Puderzucker zum Verzieren

Alle Zutaten werden in einer Schüssel miteinander vermischt, der Teig anschließend 30 Minuten im Kühlschrank ruhen gelassen, so dass er etwas fester und formbar wird. Dann kleine Bällchen formen von etwa 2 cm Durchmesser und diese ausrollen zu „Fingern“ und jeden Finger mit einem Mandelblatt als Fingernagel versehen. Die Koboldfinger dann bei 160°C im Ofen 15 Minuten backen bis sie eine goldige Farbe haben. Abgekühlt noch mit Puderzucker bestäuben.

Wolfszähne backen

Wolfszähne sehen gebacken schon beeindruckend aus – und wer Anis mag, hat daran eine Freude. Für Wolfszähne braucht Ihr:

  • 1 Eiweiß
  • 100g Puderzucker
  • 100g Weizenmehl
  • 1/2 TL grüne Anissamen

Das Eiweiß schaumig aufschlagen, dann den Puderzucker dazu geben und unterschlagen, dann Weizenmehl und Anis. Der Teig ist etwas krümelig und muss noch mit den Händen geknetet werden. Anschließend ruht er eine Stunde im Kühlschrank, wird dann geknetet und ausgerollt. Anschließend wird er in Rechtecke geschnitten, die dann noch einmal diagonal in Dreiecke geteilt und an der Spitze leicht gebogen werden. So entsteht die Zahnform. Im Backofen bei 180°C 8 Minuten backen, so dass sie noch nicht braun werden.

Im Wald Geschichten lesen

Und dann beim Picknick im Wald können Geschichten gelesen werden. Zum Beispiel aus Astrid Lindgrens Sammlung „Märchen“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) mit unseren Lieblingsgeschichten „Die Puppe Mirabell“, „Die Elfe mit dem Taschentuch“ oder „Im Wald sind keine Räuber“.

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon und Buch7, durch die ich im Falle einer Bestellung eine Provision erhalte ohne dass für Euch Mehrkosten anfallen. Astrid Lindgrens „Märchen“ befindet sich seit meinem Geburtstag 1986 in meinem Besitz.

Eine Eisteeparty für Kinder

Es ist Sommer: Draußen im Grünen lässt es sich wunderbar picknicken, aber auch an weniger sonnigen Tagen ist eine kleine Teeparty mit Puppen, Kuscheltieren und Kindern eine gute Idee, um einen Tag zusammen zu gestalten und gemeinsam zu entspannen.

Was braucht es für die Teeparty? Getränke, Snacks und Kuchen – und natürlich ein paar Gäst*innen. Nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch praktisch ist es, den Kuchen gleich in kleinen Portionen zu backen: Muffinformen waren gestern, heute wird einfach in Tassen und Bechern gebacken. So gibt es viele einzelne Portionen ohne Papiermüll, direkt aus der Tasse zu essen mit Löffel oder Gabel. Dazu ein paar Fruchtspieße oder – wer es lieber herzhaft mag – ein paar Cracker.

Rezept „Zitronentassenkuchen“ aus „Kinder Party Küche“

Kuchen aus der Tasse

Unter Abwandlung der Backzeit lässt sich jeder Rührkuchen auch in einer Tasse backen. Für eine Eisteeparty habe ich den frischen Zitronen-Tassenkuchen aus dem Buch „Kinder Party Küche“ (Amazon* | Buch 7* | Buchhandel) ausgesucht. Ein einfaches Rezept, das auch mit den Kindern zusammen zubereitet werden kann. Für den Teig braucht Ihr:

250g Butter
160g Zucker
5 Eier
2 TL Backpulver
350g Weizenmehl
1 unbehandelte Zitrone
120ml Milch

Butter und Zucker schaumig rühren, dann Eier zugeben, Backpulver und Mehl. Saft und geriebene Zitronenschale (davon gebe ich nicht die ganze hinein, das ist uns persönlich zu intensiv) untermengen, dann noch die Milch dazu geben.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Tassen fetten und mit Paniermehl auskleiden, dann zu 2/3 mit Teig füllen und ca. 30 Minuten backen.

Wer mag (bei uns gehört es zum Kuchen meistens dazu), kann noch Puderzucker und Zitronensaft anrühren zu einem Zuckerguss und den Kuchen mit Streuseln garnieren. Wir haben im Bioladen Schmetterlinge aus Oblaten gefunden, die unsere Kuchen zusätzlich verschönern.

Ein Rezept für veganen Zitronenkuchen findet Ihr zum Beispiel hier.

Eistee

Eistee ist eines unserer Sommer-Lieblingsgetränke in verschiedenen Variationen. Oft mit der Grundlage Hagebuttentee, der dann mit Beeren und Eiswürfeln aufgefüllt wird. Bei Stadtmama gibt es weitere Eisteerezepte, zur Erbeerzeit passt gerade auch noch dieser Erdbeer-Eistee. Sehr lecker klingt aber auch der Wassermelonen-Smoothie von Rebecca.

Schnelle Teeparty mit wenig Aufwand

Wir kennen es alle: Manchmal haben wir einfach zu wenig Zeit oder Lust, um lange in der Küche zu stehen und brauchen dennoch eine schnelle Aufmunterung oder kleine Abwechslung für den Tag, um zum Beispiel schlechte Laune zu vertreiben. Die Teeparty kann auch ganz schnell aus dem Ärmel gezaubert werden: Gekaufte Muffins mit etwas Schokoladenguss und Streuseln verzieren – oder sogar mit Popcorn. Gefrorene Obststücke in Wasser geben mit Strohhalm – fertig. Eine Tischdecke darunter, eine Kerze auf den Tisch und natürlich Kuscheltiere und Puppen nicht vergessen.

Und dann können sich alle noch verkleiden, in Stoffe wickeln und Hüte aufsetzen.
Viel Spaß beim gemeinsamen Zubereiten, feiern und naschen am Wochenende,
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon und Buch7, durch die ich im Falle einer Bestellung eine Provision erhalte ohne dass für Euch Mehrkosten anfallen. Das Buch „Kinder Party Küche“ ist im lokalen Buchhandel selbst gekauft.

Nudeln selber machen mit Kindern

Mit Kindern Nudeln selber zu machen, ist einfach und toll, denn hier kommen gleich mehrere schöne Sachen zusammen: Viele Kinder lieben es, mit Teig zu spielen, ihn zu kneten und zu formen. Und viele Kinder lieben Nudeln. Nudeln selber zu machen, ist daher die Verbindung von zwei Lieblingsdingen – und dazu noch ganz einfach.

Etwas Mehl, etwas Wasser, etwas Öl, etwas Salz…

Rezepte für selbstgemachte Nudeln gibt es viele. Wer mag, kann einen einfachen Nudelteig mit Ei machen wie hier. Alternativ geht es aber auch ganz ohne Ei mit einigen wenigen Grundzutaten:

300g Mehl (oder 150g Mehl und 150g Hartweizengrieß)
(1 Prise Salz)
150g Wasser
2 EL Olivenöl

Bei Bedarf zum Färben:
Rote Beete Pulver (in den 150g Wasser auflösen)

Alle Zutaten zusammen mischen und gut kneten, bis sich ein fester, nicht zu klebriger und nicht zu trockner Teig gebildet hat. Den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und dann kühl ausrollen mit dem Nudelholz oder einer Nudelmaschine.

Aus dem dünnen Teig können dann verschiedene Nudeln geformt werden ganz nach Belieben der Kinder. Wird der ausgerollte Teig zu einer Rolle zusammengerollt, können davon dünne Streifen abgeschnitten werden als Tagliatelle. Aber auch Schmetterlinge oder andere Formen sind machbar. Die Nudeln werden dann etwa 15 Minuten getrocknet und können dann direkt ca. 4 Minuten in siedendem Wasser gekocht werden. Die fertigen Nudeln können aber auch eingefroren oder länger getrocknet und dann in einem Glas aufbewahrt werden (zum Trocknen ist es günstig, den Nudelteig nicht zu salzen, sondern später das Nudelwasser beim Kochen zu salzen).

Und im Anschluss können die Kinder die Soße auch gleich mitmachen: Ob Spinatsoße, gebratene Pilze, Käsesoße oder frische Tomaten mit Kräutern, Öl und Pinienkernen: Schon kleine Hände können in der Küche helfen und Gemüse putzen, Tomaten schneiden oder Käse reiben.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Und wenn Ihr Lieblingsrezepte habt für Nudeln oder Soße, verlinkt sie doch gerne in den Kommentaren.

Eure

Ideen fürs Wochenende Mai #04

An diesem Wochenende geht es um das Formen und Bauen. Gerade jetzt macht das im Sandkasten und Garten besonders Spaß. Deswegen gibt es ein tolles Rezept für kleine Baumeister*innen für eine einfache Fugenmasse. Und wenn das Wetter doch etwas schlechter ist, ist Knete immer eine gute Idee.

Fugenmasse für Steinhäuser

Draußen im Garten Steine verbauen oder die gesammelten Steine endlich einmal verarbeiten? Dafür ist selbstgemachte Fugenmasse ganz wunderbar. So können Steintürme entstehen oder kleine Steinhäuser im Sandkasten oder für den Jahreszeitentisch. Die Fugenmasse ich ganz einfach selbst zu machen. Ein wenig klebrig, aber gut formbar bleibt der verarbeitete Sand dann recht stabil. Für die Fugenmasse gibst Du 200g Mehl und 1,5 kg Sand in einen Topf, dazu 600g Wasser. Wer mag, kann auch Lebensmittelfarbe zugeben. Alles wird zusammen unter Rühren aufgekocht bis es eindickt. An der Luft trocknet es und wird etwas hart.

Knete selber machen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Knete selber zu machen. Meistens finden sich Rezepte mit oder ohne Alaun. Praktisch ist es, immer die Zutaten für Bastelideen einfach zu Hause zu haben. Daher nutze ich ein Knetrezept ohne Alaun. Zudem kann Alaun auch zu Schleimhautreizungen führen. Wir machen Knete daher auf diese Art: Hierzu werden 200gMehl, 300g Salz, 400g Wasser, 20ml Öl (Speiseöl oder Pflegeöl), 20g Zitronensäure in einem Topf verrührt. Diese Mischung wird unter Rühren auf dem Herd erhitzt bis die Masse eingedickt ist und sich vom Topfrand löst (nicht anbrennen lassen). Kurz abkühlen lassen, dann kann die Masse aufgeteilt werden und mit Speisefarben gefärbt werden (gibt es im Supermarkt, aber es können auch natürliche Färbemittel genutzt werden wir Rote Beete Pulver oder Matcha Tee). Die Knete ist dann 3-4 Wochen haltbar, sollte aber in einer Dose aufbewahrt werden, damit sie nicht hart wird. Weder Knete mit Alaun noch Salz sollte gegessen werden.

Eva berichtet hier, dass sie in ihre gelbe Knete Calendula gemischt hat. Auch Calendulaöl kann natürlich zugeben werden. Und bei Breifreibaby wird noch Glitzer dazu gegeben.

Und für die größeren Kinder ist vielleicht der Flaschenteufel von Sabrina eine tolle Idee, die ihn hier vorstellt.

Viel Spaß wünscht Euch

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Lernen mit Lego – Der cartesische Taucher

Mit Lego haben viele von uns als Kinder selbst schon gespielt. Lego ist ein sehr vielfältiges Spielzeug. Es können unendlich viele Welten erschaffen werden. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Aus einem einfachen kleinen Plastiksteinchen ergeben sich immens viele Möglichkeiten. Lego wird daher auch schon sehr lange genutzt, um Kindern in Kindergärten und Schulen verschiedene Sachverhalte, anschaulich und erklärbar zu machen. Wieso nicht also auch Zuhause?

Als gelernte Chemietechnikerin sind es für mich gerade die Naturwissenschaften die mich selbst so sehr faszinieren und daran möchte ich auch meine Kinder teilhaben lassen. In der Physik z.B. werden Gesetzmäßigkeiten von festen, flüssigen und gasförmigen Stoffen erklärt, der Auftrieb oder auch der Druck und die Komprimierbarkeit dieser Stoffe. In einem kleinen Versuchsaufbau können wir unsere Kinder mit einfachen Worten an diese Naturgesetze heranführen.

Der cartesische Taucher ist vielen vielleicht noch als Flaschenteufel ein Begriff. In meiner Kindheit gab es diese mundgeblasenen kleinen Glasteufelchen häufig. Wir gaben sie in eine mit Wasser gefüllte Flasche, verschlossen sie mit einem Gummistopfen und wenn wir diesen in die Flasche drückten, tauchte das Teufelchen ab. Ließ der Druck nach, kam es wieder nach oben.

Und so geht es

Mit Lego ist dies sehr leicht nachzubauen. Dazu wird relativ wenig Material benötigt:

  • Eine Legofigur
  • Kleine Gewichte (Knete, Musterbeutelklammern o.ä.)
  • Eine Plastikflasche oder Glasflasche mit Gummistopfen
  • Wasser

Zunächst ist etwas Ausprobieren nötig! Damit der Versuch gut funktioniert, muss der Legotaucher gerade so mit dem Kopf die Wasseroberfläche berühren. (Dies habe ich zunächst in einem Wasserglas getestet) Dadurch ist gewährleistet, dass nicht zu viel Auftrieb durch eingeschlossene Luft (im Legokörper bzw. den offenen Legobeinen) vorhanden ist. Zu viel eingeschlossene Luft und ein zu hoher Auftrieb lässt den Legotaucher nicht abtauchen. Ich habe in die Füße des Legotauchers einfach zwei Musterbeutelklammer gesteckt und umgeklappt. Ihr könnt es auch mit Knete versuchen, dabei dürft ihr aber die Öffnungen der Beine nicht völlig verschließen, da dadurch später Wasser eindringen können muss. Sinkt euch der Taucher einfach nach unten, sind eure Gewichte entweder zu schwer oder ihr habt eventuell jegliche Luft aus den Beinchen geschüttelt und der Auftrieb ist weg. (Luft steigt immer nach oben)

Habt ihr den Lego-Taucher im „perfekten“ Auftrieb, füllt ihr die Flasche nun fast vollständig mit Wasser, gebt den Taucher hinein und verschließt diese fest. Nun, wenn alles richtig gemacht wurde, sinkt der Taucher beim Zusammendrücken der Plastikflasche. Lassen wir los, steigt er wieder nach oben.

Was passiert da?

Stoffe können theoretisch zusammengedrückt werden. Bei Flüssigkeiten und festen Stoffen ist dies allerdings nur in einem sehr, sehr geringen Maß möglich.  Gasförmige Stoffe, wie Luft, lassen sich sehr gut komprimieren, also beim Zusammendrücken wird das Volumen kleiner. Die Gasteilchen rücken näher zusammen.

Drücken wir nun die Flasche zusammen, bauen wir Druck auf. Der Druck überträgt sich auf das Wasser und damit auf die Luft im Lego-Taucher. Die Luftblasen im Lego-Taucher werden dadurch zusammengedrückt, es wird Platz frei für eindringendes Wasser. Wasser ist schwerer als Luft und der Taucher sinkt. Lassen wir los, kann sich die Luft wieder ausdehnen.  Das Wasser wird zurückgedrängt und der Taucher hat wieder genügend Auftrieb, um nach oben zu steigen. Wenn ihr mit euren Kindern genau auf die Rückseite der Beine des Tauchers schaut, seht ihr sogar die Luftblasen und wie sich diese beim Zusammendrücken verkleinern und beim Loslassen wieder ausdehnen. Wirklich spannend zu beobachten!

Ihr seht, mit Lego lässt sich viel mehr schaffen als die Erfinder sich ursprünglich mal gedacht haben. Auf meinem Blog unter der Rubrik „Lernen mit Lego“  habe ich schon einige weiterer Ideen gesammelt und es werden noch viele Weitere folgen, denn der Lego-Spaß ist hier ungebrochen, bei Kindern und uns Eltern.

Sabrina ist Chemietechnikerin und beschäftigt sich auf ihrem Blog Wunschkind-Herzkind-Nervkind mit Spielanregungen nach Montessori, Kinderbüchern und gibt Einblick in ihr bedürfnisorientiertes Familienleben. Mehr von Sabrina könnt Ihr lesen auf auf ihrem Blog,  oder auf Instagram.

Ideen fürs Wochenende Mai #03

Erdbeerzeit! Endlich ist die da, die Erdbeerzeit und die Kinder lieben es, Erdbeeren in allen Variationen zu essen und sich auszudenken, wie sie verspeist werden können. Dieses Wochenende steht aber im Sinne der kleinen roten Früchte.

Erdbeeren in drei Variationen – ja nach Alter anders gestaltet

Erdbeergebastel

Einmal eine zur Jahreszeit passende Dekoration für die Küche oder das Kinderzimmer gestalten? Das geht ganz schnell und schon für kleine Kinderhände gut mit Kartoffelstempeln: Einmal hinein geschnitzt, mit roter und grüner Tusche angemalt und dann ein großes Blatt nach Herzenslust bedrucken. Schon ist das Bild für die Küche fertig und bereit zum Aufhängen.

Eine andere schöne Idee für den Jahreszeitentisch sind auch diese Erdbeer-Pompoms bzw. für alle Menschen, die häkeln können diese Erdbeer-Häkel-Anleitung.

Erdbeeren zubereiten

Und dann gibt es natürlich noch die zahlreichen Variationen, wie Erdbeeren zubereitet werden können: von herzhaft bis süß über flüssig bis stückig, pur oder verarbeitet – Erdbeeren in allen Variationen sind hier willkommen.

Der Klassiker ist natürlich zunächst selbstgemachtes Eis: Erdbeeren werden mit Joghurt püriert und in die Eisformen gegeben, oben werden gerne als knuspriger Abschluss noch ein paar Frühstücksflocken hinauf gestreut – ab ins Gefierfach. Besonderes Highlight: Zum Essen noch kurz in geschmolzene Bitterschokolade tauchen, die hart wird und einen Schokoüberzug zaubert. Statt Joghurt gibt es hier auch ein Rezept mit Buttermilch. Eine vegan Nicecream-Variante gibt es hier.

Lecker-leichtes Essen: Wrap mit Frischkäse und Erdbeeren. Ich mag dazu noch noch ein selbstgemachtes Basilikum-Minze-Pesto, die Kinder essen die Wraps lieber pur. Geht ganz schnell als Abendessen, Frühstück oder Snack zwischendurch.

Hier bei Segenregen gibt es auch ein Rezept für Nudeln mit Erdbeeren und ein süßes Erdbeergetränk. Eine sehr leckere Inspiration für das Sonntagssüß sind auch diese Erdbeer-Windbeutel oder die kleinen Erdbeerzwerge von Daniela. Als warmes Mittagessen klingen auch Knödel mit Erdbeerfüllung lecker.

Und was habt Ihr vor?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende Mai #01

Woran denken wir im Mai? An Maikäfer, Maibaum, Maibutter, Maikranz. Und genau darum soll es auch am Wochenende gehen, denn mit dem Mai begrüßen wir die Frische, die Natur.

Einen Maikranz binden

Der Maikranz ist eine schöne Möglichkeit, den ganzen Monat von Anfang an zu feiern. Aus immergrünen Zweigen wird ein Kranz gebunden, der auf dem Tisch liegen kann oder aufgegangen wird. Er wird dekoriert mit schönen Kleinigkeiten aus der Natur und gebastelten Dingen. So bildet er den Monat ab und erinnert an die Dinge, die gemeinsam gemacht wurden. Hier bei Daniela gibt es auch einen Maikranz.

Salatöl mit Kräutern und Glitzer wird zu Zauberöl – damit schmeckt Salat noch viel besser

Kräuteröl mit ersten Kräutern

Was grünt schon im Garten? Bei uns sind die ersten Kräuter schon wieder zum Vorschein gekommen, allen voran wie immer die Minze, die sich langsam im ganzen Garten ausbreitet, aber auch Gundermann, Brennnessel, Frauenmantel und Schellkraut wurden schon gefunden. Ein paar Kräuter lassen sich schön in Öl einlegen. Auf dem Osterfest, auf dem wir kürzlich waren, gab es dazu noch eine ganz besonders schöne Anregung für die Kinder: Sie konnten dort ein eigenes, magisches Salatöl herstellen, in das nicht nur Kräuter kamen, sondern auch eine Prise Backglitzer, so dass das Öl ganz besonders schön funkelte.

Maikäfer zum Naschen

ich erinnere mich noch daran, wie viele Maikäfer ich in meiner eigenen Kindheit noch gefunden habe und dass mir meine Großmutter immer zum Maibeginn einen Schokoladenmaikäfer schenkte, den ich immer „Mistkäfer“ nannte als Kleinkind. In Berlin finden unsere Kinder nur selten Mai- oder später Junikäfer, auf dem Land noch öfter.

Leckere kleine Süßigkeitenhappen in Form von Maikäfern lassen sich aber auch schnell selber machen: Eine Dattel, die in geschmolzene Schokolade gegeben wird, wird mit zwei Mandeln zum Maikäfer – ein leckeres kleines Sonntagssüß für das erste Wochenende im Mai.

Ansonsten kommt natürlich jetzt gerade Rhabarber auf den Tisch in Form von Kompott oder als leckerer Kuchen.

Und was habt Ihr vor?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Ideen fürs Wochenende April #04

Die vergangene Woche hat sehr viel Sonnenschein und Zeit im Freien mit sich gebracht. Am Wochenende geht es deswegen auch rund um Ideen für Blumenspaziergänge und Zubereitung für kleine Snacks, die dann auf Ausflüge und zum Abholen aus Kita und Schule mitgenommen werden können.

Papierreste und etwas Kleber – so werden aus getrockneten Blüten Blütenbilder

Spaziergang mit Blumenfreude

Es blüht! Ausgestattet mit einem Blumenführer können nun Spaziergänge unternommen werden, um zu sehen, was gerade blüht und grünt. In der Pflanzenpresse werden bei uns auch jedes Jahr Blüten gepresst und getrocknet und dann weiter verarbeitet: Sie kommen auf Papier, das dann zum Beispiel für selbstgemachte Karten verwendet wird. Sie können aber auch in Modelliermasse gedrückt werden für ein Blütenmemory, ähnlich wie wir es hier mit Abdrücken gemacht haben. Hier wurden getrocknete Pflanzen laminiert, um sie als Erinnerung an einen Urlaub aufzubewahren – eine schöne Ergänzung im Fotoalbum. Wer keine Pflanzenpresse hat, benutzt einfach ein dickes Buch.

Löwenzahnkränze lassen sich natürlich auch machen.

Eine schöne Idee ist es auch, die gerade überall wachsenden Pusteblumen zu benutzen für kleine Feengläser oder ein solches Wunscherfüllerset: Für jeden Monat des Jahres gibt es eine Pusteblume und einen Wunsch, der erfüllt wird. Prinzipiell ist der Weg vom Löwenzahn zur Pusteblume für Kinder sehr spannend: hier bei Montiminis ist ein ganzes Projekt für Kinder dokumentiert für alle, die so etwas vielleicht auch zu Hause umsetzen wollen.

Sauerteig

„Mama/Papa, ich hab Hunger!“

Kennt Ihr das auch, dass die Kinder nach der Kita/Schule -egal zu welcher Uhrzeit sie abgeholt werden – sagen: „Ich hab Hunger!“ Und zwar nicht nur Hunger nach Zuwendung oder Aufmerksamkeit haben, sondern tatsächlichen Hunger? Deswegen füllen wir am Wochenende mal wieder unser Snackregal auf. Zum Abholen kommt manchmal mit eine Dose mit Nüssen, manchmal klein geschnittenes Obst, manchmal gibt es auch ein Eis auf dem Rückweg. Da ja gerade Reis- und Maiswaffel bei den Kindern zwar beliebt sind, aber gerade die Reiswaffeln seit Jahren einen schlechten Ruf haben, wollen wir Reiswaffeln am Wochenende einmal selber machen. Dazu habe ich dieses Rezept gefunden. Aber auch selbstgemachtes Knäckebrot aus Sauerteig klingt sehr gut – wer allerdings keinen Sauerteig hat, braucht ein paar Tage Vorlauf zur Herstellung (dafür ist bei uns mein Mann zuständig, der das hier beschrieben hat: Lektion 12345678 ). Aber auch rundes Knäckebrot klingt toll.

Und was habt Ihr sonst geplant?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.