Kategorie: Gastartikel

Zieh Deinem Kind mal die Schuhe aus! Warum Barfußlaufen so gesund ist

Barfußlaufen ist eine besondere Erfahrung für Kinder, denn durch das Laufen nehmen sie ihre Umgebung besonders gut wahr, be-greifen die Natur und Umwelt und haben zudem die Möglichkeit, einen gesunden Fuß zu entwickeln. Die drei Fachrauen Nadine Arndt, Frühpädagogin und Tagesmutter, Maike Meier, Kinderphysiotherapeutin, und Vivian Gläsel, Barfußlauftrainerin und Physiotherapeutin, haben es sich zur Aufgabe gemacht, über das Barfußlaufen aufzuklären und berichten in diesem Artikel über die Vorteile:

Schon für kleine Babys hat das Barfuß-Sein einen großen Mehrwert. Bewegt sich ein Neugeborenes, tut es das immer mit dem gesamten Körper: Dreht es beispielsweise den Kopf, bewegen sich automatisch auch seine Arme, Hände, der Rumpf, die Beine und Füße (mit). Wir sollten die Füße daher in Gedanken nicht vom restlichen Körper trennen. – Der Körper ist eine Einheit und dies gerade noch bei den Babys. Wenn bereits Babys häufig barfuß sind, beschäftigen sie sich viel mehr mit ihren Füßen, betasten sie mit Händen und Mund, fühlen mit ihnen die Untergründe, Gegenstände und bekommen so schon mal eine „Idee vom Fuß“. Auch bei der Selbstregulation spielen die Füße des Babys eine wichtige Rolle

Sobald das Kind in Bewegung ist – und sei es „nur“ das Drehen, sind immer auch die Füße mit dabei. Bewegt sich das Kind dann auf den Füßen fort, mit nackter Haut und ganzer Sohle, werden die vielen Sinneseindrücke gesund und unverfälscht an den Rest des Körpers weitergeleitet und verarbeitet. Immer dick eingepackt „schaltet der Fuß ab“ und kann seine eigentliche Aufgabe der Reizweiterleitung nicht übernehmen. Barfuß können die verschiedensten Bewegungsformen ausprobiert werden: auf Zehenspitzen gehen, auf der Sohle, den Fersen. Kinder können laufen, rennen und klettern – mit dem natürlichen Halt der nackten Haut. Krabbeln, hocken oder auf ihren Oberschenkeln sitzend verweilen. Entgegen der Annahme, die Kinder könnten sich mit ungeschützten Füßen im Alltag leichter verletzten, zB. an Möbelkanten oder durchs Auftreten aufs Spielzeug, zeigten viel barfuß laufende Kinder mehr Umsicht und Vorsicht durch die intensivierte Wahrnehmung ihrer Umwelt. 

Die gesunde Entwicklung des Fußes durchs Barfußlaufen begünstigen

Die Quer- und Längswölbung des Fußes entsteht erst mit der Beckenaufrichtung im 4. Lebensjahr. Daher ist es wichtig, in dieser Zeit den Füßen viel Input zu geben. Die gut entwickelten Fußmuskeln stabilisieren die gewölbte Fußunterseite. Sind die Muskeln zu schwach, können Platt-, Spreiz- oder Senkfüße entstehen. Zwei Drittel aller Kinder wachsen mit „ungesunden“ Füßen auf, was später zu Gelenk- und Haltungsbeschwerden führen kann. Bis zum 8. Lebensjahr sollte sich das Längsgewölbe vollends aufgebaut haben. Hat ein Kind dann noch immer platte Füße, ist es erst recht wichtig, viel barfuß zu laufen und somit den Fuß zu trainieren. Einlagen sind hier eher nicht das Mittel der Wahl: Sie erhalten den Zustand, da sie den Fuß unterstützen anstatt zu fordern. Dies gilt nicht für angeborene oder erworbene Fußdeformitäten (zB. Klumpfüße…). Mit häufigem Barfuß-Laufen können jedoch viele der bekannten Haltungsfehler und Fußfehlstellungen vorgebeugt werden.

In Beziehung zu sich selbst und zur Umwelt sein über die Füße

Kinder in VerBINDUNG zu bringen mit der Erde, auf der sie leben, auf der sie fühlen, lernen, wachsen – diese ursprüngliche Bindung fördert das Barfuß sein ganz von allein. Barfuß nehmen die Kinder die Welt anders wahr und es ergeben sich auch Gesprächsanlässe über die Wahrnehmung und darüber über die Umwelt. Aber vor allen Dingen: eine VerBINDUNG zu sich selbst aufzubauen, zu seinem Körper, zur natürlichen Nacktheit der Füße, welche das Kind ein Leben lang tragen werden, ist sehr wichtig für den Menschen und eine gesunde Ausbildung des Ich. 

Probier es aus: Barfuß für Kinder (und Eltern)

Was gibt es für ernstzunehmende Tatsachen, die gegen das Barfußlaufen sprechen?

  1. Verletzungen: Ja! Bitte sei wachsam bei spitzen Gegenständen wie Scherben an öffentlichen Plätzen oder Insekten wie Bienen auf dem Rasen! Geht erstmal barfuß los und habt Schuhe dabei, für den Fall, dass ihr in eine gefährdende Situation geratet.
  2. Hitze / Kälte: Auch hier ist Schutz vor Verletzungen geboten, bei so heißen Temperaturen wie in diesem Sommer heizt sich Stein, Asphalt, Terrasse, Sand usw. stark auf und meist wollen die Kinder von sich aus Schuhe anziehen. Ebenso solltet ihr natürlich Winterschuhe haben für frostige Minusgrade.

Das waren sie aber im Grunde auch schon, die Gründe, die gegen das Barfußlaufen sprechen. Historisch gesehen waren dies auch über Jahrtausende die ersten und einzigen Gründe, überhaupt „Schuhe“ (anfänglich ja nur Stoffummantelung oder Textil/Natursohlen) zu tragen.

Vorurteile und Ängste in Bezug auf das Barfußlaufen

„Mein Kind wird bei kalten Füßen schneller krank, es erkältet sich aufgrund der nackten Füße“

Die Sorge, dass Dein Kind aufgrund nackter Füße anfälliger für Erkältungen sein könnte, ist nicht begründet. Bei gesunden (nicht immungeschwächten) Kindern stärken nackte Füße sogar das Immunsystem und die Fähigkeit des Körpers, die Temperatur zu regulieren. Ein Kind wird durch Erreger krank, nicht durch kurzzeitig kalte Füße.Des Weiteren ist der Fuß ein Temperaturausgleicher – der nackte Fuß darf also kühler sein, als der Rest des Körpers. Solange der Rumpf warm ist (zu testen zwischen den Schulterblättern oder im Nacken) dürfen die Füße unbesorgt kühl sein.
Du kannst immer wieder kontrollieren und nach deinem Empfinden wieder Socken anziehen.


„Das ist unhygienisch“

Der junge, weiche, saubere Fuß Deines Kindes ist nicht unhygienisch. Oder meinst du die Straße, den Einkaufsladen, den Waldboden oder den Sand (…) auf dem es barfuß läuft?
Sollte Dein Kind keinen Fußpilz oder ähnliche, infektiöse, ansteckende Erkrankungen am Fuß haben, ist am barfuß laufen drinnen wie draußen nichts unhygienisch. Ebenso sollte es keine offenen Wunden am Fuß haben, damit diese sich nicht entzünden, wenn zB. Erde in die Wunde eintritt. Ansonsten: Krankheitserreger befinden sich überall, ob Dein Kind mit den Händen im Spielplatzsand wühlt oder es die nackten Füße in den Waldboden buddelt oder eben im Drogeriemarkt barfuß einkaufen geht – eine tägliche Hand- und dann auch Fußhygiene zur Vermeidung von Keimverbreitung ist natürlich notwendig. Gerade Fußbäder sind für Kinder auch besonders schöne Momente der Entspannung und können ein wunderbares Ritual werden.

Vorteile des Barfußseins zusammengefasst

👣 Stimulation der Fußreflexzonen
👣 Durchblutungsförderung
👣 Stärkung des Immunsystem
👣 Weniger Schweiß-Füße
👣 Verbesserung der Koordination
👣 Förderung der motorischen Entwicklung
👣 Training der Fußmuskeln
👣 stabiler Stand
👣 natürliche Entwicklung zu einem gesunden Körperbewusstsein
👣 Verbundenheit zu sich selbst und der Umwelt

Wie machen es andere? #barfusskinderchallenge auf Instagram

Die Fachkraft für Frühpädagogik und Tagesmutter Nadine Arndt, die Kinderphysiotherapeutin Maike Meier und die Barfußlauftrainerin und Physiotherapeutin Vivian Gläsel haben sich zusammengetan mit dem Ziel, über die Vorteile des Barfußlaufens aufzuklären. Am 01.08. startet hierzu die #barfusskinderchallange auf Instagram, an der sich alle Interessierten beteiligen können. Unter dem Hashtag gibt es Hintergrundinformationen, Ideen und Austausch unter den Teilnehmer*innen. Mehr lest Ihr bei:

Nadine Arndt von @__kuestenkinder__
Maike Meier von @kinderphysiotherapiemaike
Vivian Gläsel von @vivi.barfuß

 

 

Vorbereitung auf die Geburt durch Yoga

Yoga und Schwangerschaft passen so wunderbar zusammen. Körper und Yoga insgesamt, Geist und Yoga und einfach Mensch und Yoga, aber das würde nun zu weit führen.
Ich habe in meiner zweiten Schwangerschaft meine regelmäßigen Besuche im Yogastudio geliebt. Jedes mal kam ich ein wenig leichtfüßiger, entspannter und vor allem ohne den für Schwangere oft typischen Watschelgang dort raus.
Nun bin ich nicht mehr schwanger und liebe aber das Schwangerenyoga noch immer heiß und innig und zwar dann, wenn ich es unterrichte. Warum ich finde, dass Schwangerschaft und Yoga so gut zusammenpassen und warum ich Schwangerenyoga zusätzlich als gute Vorbereitung für die Geburt sehe, davon berichte ich Euch.

Vorteile von Yoga auf körperlicher Ebene

Erst einmal: im Schwangerenyoga geht es um Lockerung, Dehnung, Entspannung und das Abmildern eventueller Beschwerden. Übungen, mittels derer Lockerung im Beckenbereich erzielt wird, bringen mehr Beweglichkeit zurück in den Körper von Anfang an. Eine Rücken schonende Ausrichtung kann das typische Ziehen im unteren Rücken abmildern oder verhindern. Mit den Beinen an der Wand können Schwellungen durch Wassereinlagerungen zurückgehen, das Herz-Kreislauf-System wird entlastet und überhaupt kann das Ganze sehr entspannend sein.
Mit Übungen zur Öffnung des Brustraums wird das tiefe Atmen unterstützt, das mit Wachsen des Bauches ja gern mal einer eher flachen Atmung weicht. Das ist besonders am Ende der Schwangerschaft oft eine Wohltat.
Auf körperlicher Ebene ist da also schon einmal so Einiges zu holen. Ich glaube aber, eine gute Yogastunde geht tiefer.

Der Fokus auf das Innere

In einer guten Schwangerenyoga-Stunde wirst du dazu angehalten, ganz genau nachzuspüren, deinen Fokus nach innen zu richten und deine Aufmerksamkeit für dich und deinen Körper zu schulen. Unter der Geburt ist es gut, in einen Zustand zu kommen, an dem das Außen nicht mehr wahrgenommen wird: Du fühlst Dich sicher und frei und kannst Dich nun ganz auf Dich konzentrieren, Dich fokussieren. Außerdem erfährst Du, Deinen Impulsen und ebenso den Signalen deines Körpers nachzugehen, die dir sagen „bis hierhin und nicht weiter“. Du wirst vielleicht an der ein oder anderen Stelle auch mal das Aushalten trainieren.

Wenn du regelmäßig Entspannung erfahren hast, wird es dir leichter fallen, dich zu entspannen, denn auch Entspannung kann man lernen.

Und ebenso das Entspannen und Loslassen. Dies sind wichtige Aspekte der Geburt: Einer Wehe standhalten, sie veratmen und loslassen. Es ist für eine Geburt essenziell, den Körper gut zu spüren – Grenzen, aber auch Möglichkeiten wahrzunehmen und Entspannung ganz bewusst herstellen zu können.

Gelernte Übungen auf die Geburt übertragen

Eine regelmäßige Praxis – ob angeleitet oder zuhause im Wohnzimmer – kann ungemein unterstützen: Wenn du erfahren hast, dass sich dein Körper in bestimmten Positionen oder Bewegungsabläufen besser anfühlt als in anderen, kannst du das unter der Geburt beachten.
Wenn du regelmäßig Entspannung erfahren hast, wird es dir leichter fallen, dich zu entspannen, denn auch Entspannung kann man lernen. Ein entspannter Körper und ein entspannter Geist helfen ungemein beim Loslassen – und deine Schwangerschaft loszulassen, den Weg zu eröffnen, dass dein Baby nun zu dir kommt, das ist ein wichtiger Punkt unter der Geburt.

Yogaübung: Das Aushalten

Eine einfache Alltagsübung zum Ausprobieren

Vielleicht hast du auch das (Aus)halten in deinen Yogastunden gelernt.
Ich mache sehr oft eine Übung, in der ich gemeinsam mit meinen Schülerinnen die Arme auf eine bestimmte Art weit ausstrecke und wir das halten – für 90 Sekunden erst einmal. Ich weise immer wieder daraufhin, den Rest des Körper zu entspannen, den Atmen bewusst weiter tief zu lenken statt ihn wohlmöglich anzuhalten und vor allem auch den Kiefer zu lockern. Denn ein angespannter Kiefer führt zu einem angespannten Beckenboden – diesen wollen wir aber unbedingt weit und entspannt unter der Geburt.

Nach dieser ersten Runde von 90 Sekunden geht’s in eine zweite, längere Runde. Für diese Runde biete ich das Tönen an. Wenn dir Yoga bekannt ist, dann kennst du das typische „Om“ zu Beginn und Abschluss der Stunde. Das Tönen hat im Wesentlichen zwei Vorteile: Der erste ist, dass das Tönen helfen kann, Anspannung abzuleiten, sie quasi durch diesen Ton aus dem Körper zu leiten. Hört sich komisch an? Probier’s aus! Oder vielleicht kennst du das, wenn du (nicht schwanger!!!) etwas Schweres hochhebst – das ist oft von einem Ächzen, einem Stöhnen begleitet. Oder? Genau das ist es!

Der zweite Vorteil des Tönens ist, dass dabei der Mund leicht geöffnet ist, dadurch der Kiefer entspannt. Du erinnerst dich? WEITE!

SAVASANA – Die Entspannung

Und nun zu dem Teil, der – unabhängig von Schwangerschaft – für viele das Highlight der Yogastunde ist: SAVASANA. Savasana ist die Entspannung am Ende der Stunde. Dafür nimmst du dir alle Hilfsmittel, die dich unterstützen – eine Decke, ein Augenkissen (ein kleines, mit Reis oder ähnlichem und Lavendel befülltes Kissen, dass durch die Schwere auf den Augen hilft, diese ruhig zu halten und zusätzlich durch den Lavendel die Entspannung unterstützt), etwas unter das Knie, den Kopf – all das, was dir hilft, es dir maximal gemütlich zu machen. Dann wirst du je nach Studio oder Lehrer/Lehrerin hineingesprochen, das heißt, mittels Worten in die Entspannung begleitet oder direkt in Stille gelassen, vielleicht folgt eine ruhige Musik oder auch nicht, das ist ganz individuell.

Und mal einen Moment einfach nur liegen, nichts erledigen, nichts halten – das ist doch für uns alle schön. Und wenn du nun gerade schwanger bist, dann erlaube dir solche Pausen doch einfach öfter. Kleine Momente, in denen du innehältst und versuchst, dich zu entspannen.
Denn dein Körper nährt und trägt dein Baby, du leistest Unglaubliches. 

Und weil ich geschrieben habe, dass es wichtig ist, den eigenen Impulsen nachzugehen, ist natürlich nicht nur jene Yogastunde gut, die ähnlich abläuft wie ich es hier geschildert habe. Wenn du dich gern auspowerst und schweißtreibend praktizierst – go for it 😉 Meine Worte über eine „gute Yogastunde“ spiegeln mein persönliches Befinden wider.
Was dir gut tut, weißt du selbst am besten. Und wenn du es noch nicht weißt – teste es doch aus. Es lohnt sich, das zu wissen.


Linda ist Yogalehrerin, Coach und Hypnobirthing-Lehrerin und Mutter von drei Kindern. Mehr über Yoga und Hypnobirthing könnt Ihr auf ihrem Blog theurbannature.de lesen. Einen weiteren Einblick bekommt ihr auch hier auf Instagram.

Schwanger in Indien – Ankas Weg, sich eine geborgene Geburt zu organisieren

Anka ist 37 Jahre alt, als sie mit ihrem Mann, der als Wissenschaftler dort forscht, nach Indien zieht und ein neues Leben beginnt in einer anderen Kultur. Sie wird schwanger und merkt, wie sehr ihr gerade in dieser Zeit das Vertraute, die Familie, die Freunde fehlen. Hier berichtet sie von ihrem Weg durch die Schwangerschaft und warum es sie zur Geburt doch wieder nach Deutschland gezogen hat: Weiterlesen

Unser Weg mit einem Schreibaby – Nina, ihr Baby und Reflux

Schreibabys, Babys mit starken Bedürfnissen, High Need Babys – noch immer sind diese Themen oft mit Scham besetzt, es gibt viele Vorurteile und falsche Informationen. In der Reihe „Unser Weg mit einem Schreibaby“ wollen wir dieses Thema aus der Nische holen, Menschen sensibilisieren und betroffene Eltern unterstützen.
Hier berichtet Nina von die (un)vereinbarkeit & ich über ihren Weg mit einem Schreibaby und ihrem langen Weg zu der Diagnose „Reflux“. Wenn Du über Deine Erfahrung berichten möchtest, schreib an [email protected] Weiterlesen

Unser Weg mit einem Schreibaby – Julia von familiengarten berichtet

Schreibabys, Babys mit starken Bedürfnissen, High Need Babys – noch immer sind diese Themen oft mit Scham besetzt, es gibt viele Vorurteile und falsche Informationen. In der Reihe „Unser Weg mit einem Schreibaby“ wollen wir dieses Thema aus der Nische holen, Menschen sensibilisieren und betroffene Eltern unterstützen.
Hier berichtet Julia von familiengarten über ihren Weg mit einem Schreibaby vor 4,5 Jahren. Wenn Du über Deine Erfahrung berichten möchtest, schreib an [email protected] Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Windelfrei

Franziska von franzisaidwhat dachte zunächst nicht daran, Elimination Communication oder „windelfrei“ mit ihrem Baby umzusetzen. Die Theorie hatte sie zunächst abgeschreckt. Über Stoffwindeln näherte sie sich dem Thema und entdeckte die Vorteile, die sie in ihrem persönlichen Bericht teilen möchte: Weiterlesen

Wie Kinder in der Küche helfen können

Bianka ist Mutter von zwei Kindern, von Beruf eigentlich Ergotherapeutin, und bloggt seit 6 Jahren, mittlerweile auf wolkje-blog.de. Kürzlich hat sie ihr schönes Buch „Family at home – Stylisch wohnen mit Kindern“ veröffentlicht, in dem es darum geht, wie eine Wohnung sowohl praktisch als auch schön für Familien eingerichtet sein kann. Für die Serie über Selbständigkeit hat sie etwas darüber geschrieben, wie wir Kindern in der Küche mehr Selbständigkeit ermöglichen können. Weiterlesen

Selbst-bewusstsein durch Selbst-machen – Mein selbständiges Kind mit Down-Syndrom

Bettina ist Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom und schreibt darüber auf ihrem Blog kleinstadtlöwen. Selbstwirksamkeit und Selbständigkeit, so schrieb sie mir einmal, sind gerade auch für Kinder mit einer Behinderung sehr wichtig. Je nach Art der Behinderung ist es sehr unterschiedlich, wie Kinder selbständig im Alltag sein können und wie Eltern diese Selbständigkeit ermöglichen und unterstützen können. Im Rahmen meiner Serie über Selbständigkeit berichtet Bettina von ihrem individuellen Weg mit ihrem Sohn: Weiterlesen

Selber anziehen: Anregungen zur Gestaltung eines Kinderkleiderschranks

Kürzlich habe ich auf dem Blog eine Reihe begonnen zum Thema Lass das Kind mal machen! – Warum das Selbermachen so wichtig ist“ und darin auch darüber geschrieben, was Eltern beachten können, damit sich Kinder selbständig anziehen können. Franziska von franzisaidwhat hat mir etwas später geschrieben, wie sie dieser Artikel zu einer Veränderung angeregt hat: Weiterlesen

Der Kompass: Irgendwann ist auch mal Schluss! Über das Nein sagen.

Ruth ist Mutter von drei Kindern und eine der bekanntesten Personen, die sich im Netz für das „unerzogene Leben“ mit Kindern einsetzt. Anders als viele denken, bedeutet „unerzogen“ jedoch nicht, dass Kinder sich selbst überlassen werden. „Unerzogen“ ist nicht „laisser faire“, sondern bezieht sich ganz besonders darauf, dass die Beziehung in den Mittelpunkt gerückt und betrachtet wird. Um darüber aufzuklären und mehr Menschen zu informieren, hat mir Ruth diesen Text mit ihrem Blick auf „das Nein“ gesendet: Weiterlesen