Schlagwort: Bewegung

Wohin mit Kind in Berlin? Obst ernten in Potsdam

Kinder brauchen Naturerfahrungen. Schließlich ist die Natur der Raum, in dem sich Kinder seit Millionen von Jahren naturgemäß bewegt haben. Hier können sie lernen, wie die Welt funktioniert. Sie können sich erproben, können spielen, können sich in Beziehung setzen  zu anderen Dingen. Sie erfahren, wie sie ihren Körper einsetzen können: Schaffe ich es, auf den Baum zu klettern? Weiterlesen

Warum es Babys, die nicht krabbeln wollen, nicht gibt – die normale Bewegungsentwicklung des Kindes – Teil 2

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Wie bereits im Artikel „Warum es Babys, die nicht krabbeln wollen, nicht gibt – die normale Bewegungsentwicklung des Kindes – Teil 1“ dargelegt, folgt die Bewegungsentwicklung von Babys über die verschiedenen Kulturen hinweg einem annähernd gleichen Plan. Zwar ist jedes Kind einzigartig in dem zeitlichen Auftreten der verschiedenen Fertigkeiten, doch der Ablauf bleibt meist in etwa gleich: Während einige Kinder bereits im Alter von 6 Monaten mit dem Krabbeln beginnen, gibt es andere, die dies erst mit 12 Monaten versuchen. Auf dem Weg von der Rückenlage über das Krabbeln bis hin zum freien Stand nimmt das Baby verschiedenste Positionen ein, die es auf das große Ziel des aufrechten Gangs vorbereiten. Rollen, kriechen, robben, Zwergensitz, krabbeln, Bärengang… Das Kind durchläuft eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungsmuster und Positionen, die seinen Körper optimal darauf vorbereiten, das Gewicht in der aufrechten Position halten und Bewegungen koordiniert ablaufen zu lassen. Doch wie alle anderen Entwicklungsbereiche ist auch die Motorik störanfällig: Durch Blockaden, hervorgerufen durch eine schwierige Geburt, oder KISS (Kopfgelenk induzierte Symmetriestörung) können u.a. motorische Entwicklungsstörungen auftreten. Neben diesen erst einmal nicht willentlich beeinflussbaren Störungen kann die motorische Entwicklung jedoch auch durch Umweltfaktoren negativ beeinflusst werden. Hier ist an erster Stelle das zu frühe Hinsetzen zu nennen, das die motorische Entwicklung stark stören kann. Daneben gibt es natürlich auch weitere ungünstige Einflüsse – die oftmals mit einer Art Sitzhaltung zusammen hängen – wie lange „Liege“phasen in der Babywippe oder Autoschale oder auch mangelnde Möglichkeiten des Babys zur Bewegung. Ist bereits einmal in die motorische Entwicklung stark eingegriffen worden, zum Beispiel durch verfrühtes Hinsetzen, ist der Schritt zum nächsten Eingriff meist nicht weit: das zu frühe Hinstellen des Kindes.
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Warum es Babys, die nicht krabbeln wollen, nicht gibt – die normale Bewegungsentwicklung des Kindes – Teil 1

Besonders in der heutigen Elterngeneration ist er vertreten, der Spruch: „Als Kind wollte ich nicht robben oder krabbeln, sondern habe gleich mit dem Laufen angefangen, sagt meine Mutter.“ Und weil diese Aussage so weit verbreitet ist, nehmen viele Eltern auch heute dies als Tatsache hin und gehen selbst davon aus: „Also er mag es so gerne, wenn ich ihn hin stelle und er sich an meinen Händen fest halten kann. Er wird das Krabbeln wohl ausfallen lassen und gleich laufen.“ Aber was ist dran an diesem Mythos über das Kind, das nicht krabbeln will? Warum sollte die Natur etwas wie krabbeln eingerichtet haben, wenn es nicht notwendig ist? Oder steckt doch etwas anderes dahinter?


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Mit der richtigen Bewegung Babys unterstützen

Gerade am Anfang ist es für Eltern gar nicht so einfach, mit dem Baby richtig umzugehen. Das Halten ist noch fremd. Eltern fragen sich, wie das Baby gewickelt werden soll, wie man es gut in die Badewanne hebt und wieder heraus oder wie man es überhaupt gut von der Unterlage hoch hebt. Kinaesthetics Infant Handling beschäftigt sich mit der Bewegungskompetenz des Babys als einer der zentralen Grundlagen des Lebens. Eltern erfahren hier, wie sie die Bewegungskompetenz des Babys nutzen können, um gut mit ihm umzugehen, es richtig zu bewegen und dadurch die Entwicklung zu unterstützen.


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