Kategorie: Geborgen Wachsen

Durch die Wut begleiten – Der sinnvolle Weg für Eltern durch Wutanfälle

Wenn Kinder wütend werden, ist es für uns Eltern nicht einfach. Manches Mal werfen sie sich auf den Boden, manchmal stampfen sie „nur“ wütend auf, manchmal schreien oder schimpfen sie. Sie sind wütend, sie wollen ihren Gefühlen Luft machen und man sieht ihren kleinen Körpern an, wie sehr sie von dem Gefühl überrollt werden. Nichts anderes hat mehr Raum, sie sind nicht erreichbar für Worte und Handlungen. Sie können nicht „klar“ denken – sie fühlen ganz und gar. Weiterlesen

Das erste eigene Kinderbett

 Werbung

„Irgendwann ziehen die Kinder aus dem Familienbett aus“. Das hören wir immer wieder, wenn unsere Kinder noch lange bei den Eltern schlafen und wir uns vielleicht schon langsam fragen, ob das Kind vielleicht doch für immer im Elternbett bleibt. Aber es stimmt: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem das Kind mehr Raum, mehr Ruhe, mehr Eigenständigkeit einfordert. Bei den einen früher, bei den anderen später – wie es immer so ist in der kindlichen Entwicklung.  Weiterlesen

Wochenende in Bildern 27./28. Mai 2017

Gerade frage ich mich, wo die Zeit bleibt. Nun ist schon das letzte Wochenende im Mai gekommen und nächste Woche beginnt der Juni. Die Hälfte des Jahres ist schon fast vorbei.

Frühstück am Samstag auf dem Land. Ein paar Tage Auszeit, Landluft genießen, Schwalben zwitschern hören.

Während die Kinder im Garten spielen, habe ich ein wenig Zeit für mich. Nägel lackieren mache ich ja sehr selten.

Mein Mann ist mit den Kindern unterwegs, ich fahre spontan einkaufen. So spontan, dass ich nicht geschminkt bin und auf dem Shirt ist auch ein Fleck. Ich bin schon lange nicht mehr allein auf der Landstraße gefahren. Sollte vor Euch ein langsames Auto gewesen sein mit einer rothaarigen Frau, die einfach bedächtig mal ganz alleine Radio hören konnte, war ich das. Jedenfalls kaufe ich neue Gläser, denn ein wenig hängt uns noch immer der umgestürzte Geschirrspüler im letzten Jahr nach.

Wieder zu Hause gibt es Mittagessen, gekocht von meinem Mann.

Im neuen Getränkespender macht er auch gleich eine Limonade. Ich finde die Idee von zuckerhaltiger Limonade ja nicht so gut, aber ich lass ihm heute seinen Spaß mit diesem Rezept.

Danach gibt es noch Gartenarbeit für mich.

Die Kinder planschen daneben ein wenig mit Wasser.

Sonntagmorgenfrühstück. Ich habe bis 8 Uhr schlafen können!

Heute gibt es Wasser mit Himbeeren, Zitrone und frischer Minze. Mindestens genauso lecker wie gestern.

Ich finde es schön, dass der Wald – obwohl wir meist die selben Strecken laufen – immer wieder anders aussieht über das Jahr. Heute entdecken wir einen riesigen Ameisenhaufen. Trotzdem sind die Kinder nur mäßig begeistert und wollen lieber an den See.

Doch erst einmal machen wir Mittagessen.

Es gibt herzhafte Waffeln zum Selberbelegen.

In der Mittagshitze gehe ich mit den Kindern nicht hinaus. Wir basteln Bienen nach Anleitung von Jademond.

Und machen Blütenpapier aus Blumen, die wir in den letzten Tagen gesammelt und gepresst haben. Das sieht dann aufgehangen sehr schön aus.

Und später wird dann doch noch ein wenig geplanscht während wir Erwachsenen uns mit den Nachbarn austauschen.

 Und wie war Euer Wochenende?
Eure

 

Werbung fürs Stillen? Nein, danke!?

Du schlägst eine Zeitschrift auf und findest darin das Bild einer stillenden Frau mit der Überschrift „Still Dein Baby solange Du willst! Stillen ist die gesunde und natürliche Ernährung des Babys“. Was würdest Du denken? Stilldruck? Unangebrachte Werbung? Beeinflussung? Keine Sorge, das gibt es nicht. Du schlägst eine Zeitschrift auf und findest darin das Bild einer Frau mit Baby und Flasche von einer großen Firma, die erklärt, dass ihr Produkt die Entwicklung des Babys fördert. Gibt es. Was denkst Du? Weiterlesen

Mach Dein Kind nicht zu einem Erwachsenen

Manchmal ist es gar nicht so einfach mit dem Wollen: Da ist etwas, das unbedingt erreicht werden soll, das sehnlichst gewünscht wird. Ein fester Plan, der umgesetzt werden will. Und dieser Plan wird verfolgt, mit aller Kraft. – Erinnert Dich das an die „Trotzphase“ Deines Kindes? Doch gemeint ist hier nicht das Kind, gemeint sind wir Erwachsenen: Wir wollen pünktlich sein, wir möchten das Essen in gepflegter Atmosphäre einnehmen, wir wollen uns genau jetzt mit einem anderen Menschen in Ruhe unterhalten, wir wollen jetzt noch schnell einkaufen gehen… Wir haben so viele Pläne und Wünsche in unserem Alltag. Und wir erwarten so viel von unseren Kindern. Weiterlesen

Geborgen anderswo: Anne mit Familie in San Diego

Anne ist Ende 2015 mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter nach Kalifornien ausgewandert – ohne große Pläne. Mittlerweile haben sie sich dort eingelebt und ihren eigenen Weg gefunden. Auf ihrem Blog Little Steps berichtet sie von ihrem Leben dort. Hier erzählt sie heute von ihrem Weg, Geborgenheit in San Diego zu leben: „Es dauerte, bis ich begriff und fühlte, dass Geborgenheit unabhängig vom Wohnort ist, sondern in der eigenen Familie geschaffen wird.“ Weiterlesen

Geborgene Kindheit – Wie bindungsorientiertes Leben nach dem 1. Geburtstag klappt

Text enthält Affiliate Link

Mit dem Baby bindungsorientiert zu leben, ist nicht so schwer, wenn wir erst einmal verstanden haben, welche Grundbedürfnisse es hat und wenn wir die Signale unseres Kindes deuten können. Anfangs ist das manchmal nicht einfach, aber mit den Wochen und Monaten geht es immer besser. Schwieriger wird es, wenn sich das Kind anfängt, mit er Umwelt auseinander zu setzen und wir auf einmal nicht mehr ganz so einfache Antworten geben können. Denn wir merken: Mein Kind möchte die Welt erkunden – und das manchmal auf ganz andere Weise, als ich mir das selbst vorgestellt habe. Unsere erwachsenen Vorstellungen treffen auf die Vorstellungen des Kindes – das bringt manchmal Konfliktpotential mit sich. Doch gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass wir uns immer wieder sagen: Das Verhalten meines Kindes ist sinnvoll, auch wenn ich den Sinn vielleicht gerade nicht verstehe.

„Wenn wir unsere Kinder durch das Leben begleiten, begleiten sie auch uns auf einer Reise. Wir brechen gemeinsam auf in eine neue Zeit, deren Ziel wir meistens nicht so genau kennen. Wir haben einen Leitstern, nach dem wir uns ausrichten, aber meistens keinen direkten Weg. Wir gehen Umwege, erleben Abenteuer, gehen durch durstige Strecken und hüpfen an anderen Tagen leichtfüßig barfuß durch sattes Gras. Dabei ist neben uns ein kleiner Mensch, der immer größer wird auf dieser Reise und lernt, sie immer selbständiger zu gehen.“

Sehr oft stehen wir nach dem ersten Geburtstag auf einmal auch vor den Anforderungen anderer und der Gesellschaft und wissen nicht, wie wir diese mit dem von uns gewählten Weg vereinbaren können. Auf einmal soll das Kind, das bis eben noch ein Baby war, nicht mehr mit uns in einem Bett schlafen? Auf einmal wird Sauberkeit zum Thema? Und was ist eigentlich mit dem Kindergarten, muss mein Kind da wirklich hin? Und wenn das für uns der richtige Weg ist, worauf muss ich dabei achten?

Gerade nach dem ersten Geburtstag werden wir mit dem Thema „Verwöhnen“ noch einmal neu konfrontiert. Das Familienbett und langes Stillen sind für viele Menschen ein Anzeichen, dass hier ein Kind „verzogen“ wird. Aber gerade jetzt sind dies hilfreiche Mittel, um sich in der aufregenden neuen Welt zurechtzufinden. Wir können entspannt bleiben, denn solange wir eine Balance finden zwischen Wurzeln und Flügeln, gehen wir einen richtigen Weg.

„Wurzeln, das ist das Urvertrauen, die sichere Bindung. Sie kann nicht existieren ohne die Flügel, die wir unseren Kindern auch mitgeben. Nicht erst dann, wenn sie groß sind, sondern schon von Anfang an. Kinder brauchen von Anfang an Wurzeln *und* Flügel. Sie brauchen Urvertrauen in uns und sie brauchen von uns das Vertrauen in sie.“

In meinem neuen Buch „Geborgene Kindheit“ geht es um all dies: Um die Entwicklungen nach dem ersten Geburtstag und warum sie sinnvoll sind und wie es uns Eltern gelingt, sie einfach anzunehmen. Es geht darum, auf dem eigenen Weg zu bleiben und ihn sicher weiter gehen zu können, egal was andere sagen. Es geht um all die Dinge, die sich vielleicht ereignen: Familienzuwachs, Verlust von Familienmitgliedern und den Alltag, der nicht immer wie in Bullerbü sein muss. Und es geht auch darum, dass wir Eltern uns bei unserem Wunsch nach einem bindungsorientierten Leben mit unseren Kindern nicht selbst verlieren. Denn eines ist ganz klar: Bindungsorientiertes Leben hat nichts mit Helicopterparenting zu tun, sondern lässt Freiheiten für alle. Wir alle im System Familie können nur mit Wurzeln und Flügeln einen entspannten Alltag haben.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen zum Buch.
Eure

Wochenende in Bildern 20./21. Mai 2017

An diesem Wochenende waren ich weder in Berlin, noch auf dem Land. Wir waren von Weleda nach Sylt eingeladen,um dort eine ganz neue Produktlinie kennenzulernen. Da ich das Wochenende gerne werbefrei lassen möchte, findet Ihr hier nichts zu den Produkten. Darüber berichte ich dann ein anderes Mal lieber ganz ausführlich, denn es gibt viel dazu zu sagen. Wer dennoch neugierig ist, kann hier auf Instagram einen Blick auf das bekommen, was Euch im Juni erwartet. Und wer sehen möchte, was mein Mann in dieser Zeit mit unserer Tochter in Berlin erlebt hat, kann das bei ihm nachlesen.
Weiterlesen

Auf Reisen mit Familie und Hardware

 Werbung

In diesem Jahr sind wir als Familie wieder viel unterwegs: Lesungen, Vorträge, Workshops, Einladungen zu Firmenveranstaltungen und natürlich noch unsere ganz privaten Reisen. Meistens nutzen wir für unsere Reisen die Bahn, denn mit drei Kindern ist dies die einfachste, angenehmste und umweltfreundlichste Art, um unterwegs zu sein. Unsere Reise nach Venedig im letzten Jahr war die erste Flugreise mit der gesamten Familie und stellte uns in Hinblick auf das notwendige Gepäck vor einige Herausforderungen – insbesondere als wir vor dem Einstieg in das Flugzeug auf dem Rückweg erklärt bekamen, dass unser Handgepäck eigentlich keines sei, obwohl es auf dem Hinflug noch kein Problem war.

Reisegepäck für Familien – Worauf man achten kann

Unterwegs mit der Familie zu sein, bedeutet auch: Vorbereitet sein auf viele Möglichkeiten. Kleidung muss passend ausgewählt sein für alle und für alle möglichen Witterungen, die Reiseapotheke muss im Gepäck sein, falls jemand krank wird/unter Reiseübelkeit leidet/einen Insektenstich oder eine Verletzung erleidet, notwendige kosmetische Produkte müssen sicher vor dem Auslaufen bewahrt werden. Und natürlich muss auch noch der Reiseproviant dabei sein.

Anfangs packten wir generell immer zu viel Kleidung ein und ärgerten uns darüber, denn der Transport von vielen Koffern neben der Begleitung der Kinder ist ziemlich anstrengend. Daher gilt für unsere Reisekleidung wie auch sonst oft im Alltag: Zwiebellagen sind gut und sinnvoll und es werden eher Sachen zum Kombinieren mitgenommen als viele Einzelteile für extreme Temperaturen. Außerdem können Kindersachen unterwegs auch einfach ausgewaschen werden im Waschbecken statt jeden Tag neu sein zu müssen. Um Platz zu sparen, werden die Sachen nicht gefaltet, sondern zusammengerollt. Gelernt haben wir auch im Laufe der Jahre, dass wir alle Nahrungsmittel und Flüssigprodukte gut verpacken müssen, denn so manches Mal ist doch ein Shampoo ausgelaufen. Eine gute Alternative ist es, die Flüssigprodukte zu reduzieren und statt Shampoo Haarseife mitzunehmen und Seife statt Duschgel. So können schon einige Unfälle vermieden werden. Als jedoch ein Kind einmal bei warmen Temperaturen Schokolade im Koffer versteckte, war dennoch ein Großteil des Koffers verschmiert.

In unser Handgepäck mit Kindern gehören immer Windeln, ein feuchter Waschlappen in einem Wetbag oder einer Dose, Taschentücher, Wechselsachen für die Kleinsten, Spielsachen, die lange beschäftigen und wenig Platz brauchen (Memory, Stifte + Papier, Lieblingskuscheltier), Getränk, Notfallmedikamente, Reisedokumente.

Den richtigen Koffer für die Reise auswählen

Für den Inhalt für die Familienreise ist auch die passende Hülle wichtig, um alle Sachen zu schützen. Nach unserem ersten Unfall mit einem gequetschen Koffer und ausgelaufen Duschgel und Shampoo haben wir uns entschieden, zukünftig Hartschalenkoffer zu verwenden. Die Firma Hardware bietet besonders durchdachte Koffer an, die insbesondere für Familienbedürfnisse von Vorteil sind: die Trolleys der Serie Profile Plus sind aus 100% Polycarbonate hergestellt und damit besonders stabil und gleichzeitig sehr leicht – ein großer Vorteil, wenn sowieso schon viel mitgenommen werden muss. Auf vier Rollen ist er gut neben oder hinter sich ziehbar. Durch ein Schloss mit Zahlenkombination ist er vor unerwünschten Zugriffen geschützt, gleichzeitig kann das Schloss jedoch vom Zoll geöffnet werden ohne den Koffer zu zerstören. – Doch das ganz besonders große Plus für uns ist das herausnehmbare Innenfutter, das mittels Reißverschluss befestigt wird und einfach bei 30°C in der Maschine gewaschen werden kann. Je nach Bedarf gibt es verschiedene Größen des Trolleys, darunter auch den Trolley S, der die Anforderungen für Handgepäck der meisten internationalen Fluggesellschaften erfüllt.

Verlosung: Gewinne ein gefülltes Beautycase

An diesem Wochenende fahren ich zu einer Veranstaltung von Weleda – diesmal nicht nach Schwäbisch-Gmünd wie letztes Jahr hier, sondern nach Sylt. Mit dabei sind zwei von drei Kindern und mein Trolley in Größe S. Zu Hause bleibt ein schön gefülltes Beautycase von Hardware mit einigen der neuen Weleda Produkte wie Granatapfel-Deo, Mandel-Duschgel und zwei der drei neuen getönten Lip balms, das darauf wartet, an eine Gewinnerin oder einen Gewinner versendet zu werden. Ein paar Eindrücke von der Reise und dem Koffer unterwegs erhaltet Ihr auf Instagram. Und so könnt Ihr an der Verlosung teilnehmen:

  • Verlost wird ein Beautycase Profile Plus von Hardware in der Farbe Fuchsia Brushed, gefüllt mit Weleda-Produkten
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog: Wohin geht Deine nächste Reise?
    Bitte kommentiert mit vollständigem Namen oder in anderer Weise individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 19. Mai 2017 um 10:30 Uhr und endet am 21. Mai 2017 um 24 Uhr (Teilnahmeschluss). Verlost wird nach Teilnahmeschluss am 22. Mai 2017.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar zur Teilnahme benachrichtigt. Schaut deswegen einfach wieder vorbei, ob Ihr ausgelost wurdet.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn.

Eure

Die Verlosung ist beendet, die Gewinnerin wurde hier benachrichtigt.

Wieviel Taschengeld für Kinder? 5 Tipps für einen guten Umgang

Die Frage nach dem Taschengeld ist eine immer wieder schwierige Frage, die in der frühen Kindheit und spätestens mit Eintritt in die Schule auftritt: Brauchen Kinder überhaupt Taschengeld und wenn ja, wie viel? Wie können Kinder einen guten Umgang mit Geld in einer Konsumgesellschaft erlernen? Und was dürfen sie sich von ihrem Taschengeld kaufen? Dürfen wir Eltern da mitbestimmen? Weiterlesen