Ammenmärchen über das Familienbett

Der kürzlich erschienene Artikel über das Familienbett hat bei einigen Leuten Fragen dazu aufgeworfen, wie das denn überhaupt funktionieren kann und ob das nicht unnatürlich und ungesund sei. Den häufigsten negativen Aussagen zum Familienbett wird hier daher hier einmal auf den Grund gegangen:

1. „Paare mit Familienbett haben keinen Sex.“
Denkt man einmal genau über diese sehr häufige Aussage nach, wird eigentlich sehr schnell klar, wie wenig sinnvoll sie ist. Sex ist schließlich nicht an den Ort „Bett“ gebunden, sondern von vielen anderen Faktoren abhängig, von denen der Ort nun wirklich der meist unwichtigste ist. Generell ist es bei vielen Eltern so, dass sich das Sexualleben nach dem ersten Kind verändert: Sind die Eltern – insbesondere die Mütter – durch durchwachte Nächte oder anstrengende Tage erschöpft, ist auch die Lust weniger vorhanden als an ausgeruhten Tagen. Gerade hier aber kann das Familienbett ein Vorteil sein: Der Schlafrhythmus von Mutter und Kind gleicht sich, wenn beide nahe beieinander schlafen, an. So werden die Mütter durch das nachts weinende Baby nicht aus dem Tiefschlaf gerissen und haben demnach erholsamere Nächte. Und schließlich können auch dann, wenn die Kinder im eigenen Bett im anderen Zimmer schlafen, Eltern in ihrem Sexualleben gestört werden, wenn der Nachwuchs von einem schlechten Traum geweckt und plötzlich im Zimmer steht. Da ist es vielleicht doch besser, wenn man von Anfang an auf einen anderen Ort oder andere Orte ausweicht.

2. „Familienbetten sind „nicht normal“.“
Wahrscheinlich ist diese Aussage gar nicht so falsch. Zumindest hier bei uns entspricht das Modell „Familienbett“ nicht der Norm. Historisch und transkulturell betrachtet sieht es aber schon anders aus: Das Familienbett ist in vielen Kulturen die durchschnittliche Art, wie Familien zu ihrer Nachtruhe kommen. In den nichtindustrialisierten Ländern schlafen laut einer Studie nahezu die Hälfte der Kinder im Elternbett. Ist dies nicht der Fall, schlafen sie häufig zumindest im selben Raum, wie auch Karl Heinz Brisch, der Bindungsforscher, in seinem Buch „Safe – Sichere Ausbildung für Eltern“ beschreibt:

„Vor einigen Jahren war ich auf einer internationalen Konferenz und saß beim Konferenzdinner mit sieben Kolleginnen aus Indonesien an einem Tisch. nachdem der Abend etwas fortgeschritten war und sich die Atmosphäre lockerte, fragte mich eine von ihnen, ob es stimme, dass bei uns in Deutschland Kinder in einem eigenen Bettchen schlafen müssen. Ich bejahte dies und war etwas erstaunt, als im Folgenden noch mehrmal diese Frage gestellt wurde und auf meine positive Antwort hin einige Unruhe auftrat. Schließlich fragte mich eine weitere Kollegin, ob denn die Kinder nachts in ihren Einzelbetten in ihren Zimmern blieben. Diese Frage musste ich nun eindeutig verneinen und sagen, dass die Kinder in Deutschland, wenn sie nachts Angst bekommen und die Möglichkeit haben, aus ihrem Bett herauszukommen und zu ihren Eltern zu gehen, diese als sichere Bindungspersonen aufsuchen, um sich durch Körperkontakt zu beruhigen. Das Erstaunen über diese Antwort war sehr groß und die Indonesierinnen meinten: Die Kinder in Deutschland sind ja genauso wie unsere Kinder, aber warum muten deutsche Eltern Kindern zu, dass sie allein in einem eigenen Zimmer im eigenen Bett schlafen müssen, wenn doch klar ist, dass sie sich daran nicht halten, sobald sie Angst bekommen?“

Unter „nicht normal“ wird jedoch häufig nicht „nicht der Norm entsprechend“ verstanden, sondern die Aussage zielt darauf ab, dass es sich um ein unnormales Beziehungsverhalten handeln würde. Oft wird im Zusammenhang mit dem Familienbett auf sexuellen Missbrauch angespielt. Hierzu gibt es zwei wesentliche Punkte, die aufgeführt werden müssen: 1. Familien, die Familienbetten nutzen, weisen meist einen kindorientierten, alternativen und liebevollen Erziehungsstil auf. Auch durch das unter Punkt 1 aufgeführte geringere Schlafdefizit neigen solche Eltern weniger zu Gewalthandlungen. 2. Eigene Kinderzimmer und -betten beugen leider nicht dem sexuellen Missbrauch vor, sondern können auch einer Vertuschung eines solchen förderlich sein.

3. „Babys und Kinder werden im Familienbett „verzogen“.“
Von Natur aus können Babys und Kinder dann gut einschlafen, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen. Insbesondere bei Kindern, die noch nicht laufen können, ist dafür die Nähe der Eltern notwendig. Sind sie in der Nähe, bedeutet dies für das Kind: Mir kann nichts passieren. Wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist, ist jemand für mich da und kümmert sich um mich, trägt mich im Notfall davon. Seinen Ursprung hat dieses Verhalten darin, dass das Verhalten unserer Babys in vielen Punkten noch von den Urinstinkten bestimmt wird, die seit Millionen von Jahren für das sichere Aufwachsen notwendig waren. Babys und Kleinkinder wissen noch nicht, dass keine wilden Tiere in unsere Wohnung kommen können oder wir mit sicheren Türen und Glasscheiben gegen die Naturgewalten geschützt sind. Um sich sicher zu fühlen, brauchen sie kein Angelcare oder Babyphone, sondern die Gewissheit, die Eltern in der Nähe zu haben.
Wenn daher Babys und Kinder im Familienbett schlafen, kommt das einem ganz natürlichen und Millionen Jahre altem Impuls nach. Von „verziehen“ kann also keinesfalls die Rede sein, sondern vielmehr davon, auf die Signale und Bedürfnisse des Kindes zu achten. Zudem hat das Schlafen im Familienbett bzw. der unmittelbaren Nähe der Eltern weitere, auch gesundheitliche Vorteile, die im Folgenden noch ausgeführt werden.

4. „Familienbetten sind gefährlich.“
Als Argument gegen das Familienbett wird häufig aufgeführt, dass Familienbetten für Babys gefährlich wären, da sie darin zugedeckt werden könnten und nicht mehr genügend Luft erhalten würden. Gegen dieses Argument sprechen jedoch einige andere Fakten, die hier aufgeführt werden sollen, damit sich Eltern ein eigenes Bild darüber machen können:
Ein Familienbett muss selbstverständlich groß genug sein, damit alle Familienangehörigen darin ihren Platz finden können. Ein herkömmliche Matratze von 120cm reicht also nicht für Vater, Mutter und Kind aus. Je nach „Teilnehmerzahl“ muss sie entsprechend breit sein. So wird gewährleistet, dass das Baby nicht überrollt oder zugedeckt werden kann. Ist ausreichend Platz vorhanden, läuft das Baby nicht Gefahr, von der Bettdecke eines Elternteils zugedeckt zu werden, sondern kann ohne Kissen und im Schlafsack gut bettet sein. Auch sollte die Matratze möglichst hart sein, damit das Baby nicht darin einsinkt. Wasserbetten eignen sich als Familienbetten daher nicht. Durch den zu weichen Untergrund kann das Baby darin versinken bzw. sich nicht selbst aufrichten zur Atmung. Und selbstverständlich müssen die Eltern Sorge tragen, dass sie nicht durch Drogeneinfluss das Kind bedecken.
Was die Atmung des Babys betrifft, sind folgende Informationen hilfreich für Eltern, die sich mit dem Gedanken an ein Familienbett tragen: Bei Neugeborenen ist der Atemrhythmus noch anders als bei uns Erwachsenen und es ist möglich, dass es zu einem Atemaussetzer kommen kann. Wenn es hierzu kommt, kann jedoch der Atem einer anderen anwesenden Person den Atemrhythmus des Babys stimulieren – es beginnt wieder zu atmen, weil es einen anderen Atem hört. Zudem hat das nahe beieinander Schlafen noch einen weiteren Schutzmechanismus: Wie bereits erwähnt, gleichen sich der Schlafrhythmus von Mutter und Kind an. Auf diese Weise wird die Mutter bei Störungen ebenfalls wach und kann helfend einwirken, sollte es zu irgendwelchen Problemen kommen. Durch die Nähe sind Eltern schneller in der Lage, bei Problemen einzuschreiten, als wenn das Kind in einem anderen Raum schlafen würde.
In Bezug auf Familienbetten und Plötzlichem Kindstod, dessen tatsächliche Ursachen noch immer ungeklärt sind, gibt Dr. Jan Sperhake, Oberarzt am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf in Hamburg in der ELTERN (10/2012) folgende Information: „Wenn jedoch das Kind selbst keine Risikofaktoren aufweist und die Eltern alle üblichen Vorsichtsmaßnahmen einhalten, vor allem aber nicht rauchen, dann ist das Risiko für das Kind im Elternbett wahrscheinlich nur gering erhöht. Vorausgesetzt, es trägt einen Schlafsack, kann nicht unter eine Daunendecke oder mit dem Kopf in ein Kissen oder eine Kuhle geraten.“

5. „Im Familienbett kann man sich unmöglich erholen.“
Auch dies ist ein weit verbreiteter Irrtum über Familienbetten. Häufig findet man im Internet Bilder darüber, dass Kinder im Bett der Eltern quer liegen, sich breit machen und es wird ironisch darüber berichtet, dass das „H im Bett für Hölle“ steht.  Eltern werden hierdurch abgeschreckt, sich Gedanken über ein Familienbett zu machen. Dennoch gilt: Zunächst ist natürlich die Größe des Bettes wichtig, damit alle ihren guten Platz darin finden können. Ist dies gegeben, spricht nichts dagegen, dass alle Beteiligten genügend Erholung erhalten – im Gegenteil: Das nächtliche Stillen ist durch die Nähe erleichtert. Mütter müssen zum Stillen nicht aufstehen und können das Baby bequem anlegen. Durch den angeglichenen Schlafrhythmus werden sie nicht aus dem Tiefschlaf gerissen. Körperkontakt hat zudem auch positive Auswirkungen auf die Ausschüttung bestimmter Hormone, insbesondere des „Liebeshormons“ Oxytocin: Nähe und Körperkontakt sind daher für den Aufbau einer guten Beziehung jederzeit förderlich – tagsüber wie nachts. Dies gilt übrigens auch für Geschwisterkinder. Können sie gemeinsam in einem Bett schlafen, wird die Bindung verstärkt und Geschwister gewöhnen sich schneller und besser aneinander.

6. „Einmal im Familienbett, werden Kinder nie im eigenen Bett schlafen.“
Ein Totschlagargument, das in eine Kategorie fällt mit „Wer länger als ein Jahr stillt, der stillt sein Kind noch in der Schule“ oder „Tragetuchkinder fangen nie an zu laufen“. Natürlich ist es Unsinn, dass Kinder für den Rest ihres Lebens im Bett der Eltern schlafen wollen. Für die kleinen Kinder hat es aber große Vorteile, in der Nähe zu sein. Können sich Kinder nachts selbst beruhigen, „schlafen durch“ und haben die Gewissheit, dass sie jederzeit in die Nähe der Eltern flüchten können, wenn doch etwas sein sollte, können sie ganz selbstbestimmt aus dem Bett ausziehen. Bei manchen Kindern ist dieser Punkt erreicht, wenn sie nach dem 3. oder 4. Geburtstag ein neues Geschwisterkind mit ins Bett bekommen. Oder wenn sie es bei Freunden erleben und einmal ausprobieren möchten. Gründe dafür, warum Kinder auf einmal ein eigenes Bett wünschen, gibt es viele. Eltern sollten diesen Wunsch dann aufgreifen und respektieren. Bei einigen Kindern ist die früher der Fall, bei anderen später – aber so ist es ja bei allen Aspekten der kindlichen Entwicklung.

  • disqus_Ifm93IyBFE

    Ein sehr schöner Artikel, der sich vielen jungmamis und Papis die Angst vor dem Familienbett nehmen wird 😉

  • me

    Punkt 6 … da muss ich lachen … meine Schwägerin hat ein Familienbett … tja und jetzt schläft sie mit 3 Kindern im Bett (Alter: 1,5J und 4J und 8J!!) und mein Bruder im Wohnzimmer (eh klar, der hat auch im Bett keinen Platz mehr) … Tja und somit trifft auch Punkt 5 bei meinem Bruder zu … also Erholung findet er erst im Wohnzimmer!

    • Sabrina

      wenn er ausziehen muss ist das Bett einfach zu klein 😉 da würde eine wiese von 4x2m reichen. *g*

  • Alae

    Meine Tochter zog mit ca. 3 1/2 Jahren von ganz alleine aus dem Familienbett aus und bevorzugt mittlerweile ihr Bett in ihrem Zimmer. Kuscheln genießen wir daher im Elternbett ganz besonders <3

  • minilu

    das hört sich ja alles wunderbar an, aber mal im ernst, ich hab selbst drei kinder aber mein kind in meinem bett jede nacht bis es 3,5 jahre ist??? Nee beim besten willen nicht, Kann ich absolut nicht verstehen

    • Veronika

      Es ist so in Ordnung, wie Kinder und Eltern es entscheiden. Ich glaube im Artikel geht es eher darum, das nicht zu verteufeln.

    • Mutti mit herz

      Ich denke das sollte jeder für sich entscheiden………jemanden als schlechte Eltern zu betiteln weil er sein Kind nicht im Bett haben möchte tztz…..Meine Kids lieben mich genauso wie ich sie liebe …Über alles und doch hatten sie ein eigenes Bett. ….Wie gesagt ein Kind wird nicht weniger geliebt wenn es ein eigenes Bett hat…..Ich würde niemanden verteufeln der sein Kind bei sich im Bett hat……Also auch an euch : Toleranz klappt auf beiden Seiten. …..

  • Ich finde den Artikel toll… und stimme mal sowas von zu! Und bei vielen Leuten die das hören, oder Lesen, kann ich förmlich sehen, wie sie die Nase rümpfen! Warum muss sich ein Kind in den Schlaf weinen ( das hört man ja oft als Tip) wenn es lieber bei Mama und Papa sein möchte? Es kommt der Momment, da dreht sich das Blatt, und die Eltern wünschen sich dann wahrscheinlich, daß sie in jungen Jahren ihr Kind mit ins Bett genommen hätten!

  • Also ich liebe unser Familienbett und hoffe, dass meine kleine Maus noch lange „Freude“ daran hat. Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde.

  • hampa

    Toller Artikel, der mich ein weiteres Mal in meiner Meinung bestärkt das Familien-Bett in unserer Familie wieder einzuführen. Vielen Dank dafür.

  • Vielen Dank für diesen Artikel! Es kann so anstrengend sein, unsere Erziehungsweise zu verteidigen, die ebenfalls ein Familienbett beinhaltet – da schöpfe ich richtig Kraft aus solchen Aussagen. Unsere Kleine ist jetzt 1 1/2, wird (v.a. zum Schlafen) noch gestillt und schläft bei uns. Sie ist unheimlich ausgeglichen, liebevoll zu anderen Menschen und auch zu Tieren und selbstbewusst, geht auch mal nen ganzen Tag mit Oma spielen ohne Tränen beim Verabschieden… ich glaube, das viele Kuscheln nimmt ihr einfach viel Angst, die andere Kleinkinder alleine durchstehen müssen. Nochmal, danke!

  • m3adow

    Die Idee eines Familienbetts ist interessant, aber:

    – „Ein herkömmliche Matratze von 120cm reicht also nicht für Vater, Mutter
    und Kind aus. Je nach “Teilnehmerzahl” muss sie entsprechend breit sein. So wird gewährleistet, dass das Baby nicht überrollt oder zugedeckt
    werden kann. Ist ausreichend Platz vorhanden, läuft das Baby nicht
    Gefahr, von der Bettdecke eines Elternteils zugedeckt zu werden, sondern
    kann ohne Kissen und im Schlafsack gut bettet sein.“
    Warum wird das gewährleistet? Wenn man in einem Satz „so“ schreibt, sollte auch ein akzeptables Argument auffindbar sein, das ist hier nicht der Fall. Eine entsprechend große Decke – etwa eine 2x2m Decke für Paare, kann das Kind natürlich immernoch abdecken. Dieser Punkt ist in meinen Augen also nichtig.
    – Auf die erhöhte Gefahr des plötzlichen Kindstodes wird hier gar nicht eingegangen. Dass dies aber durchaus ein Argument ist, lässt sich im Netz oft nachlesen, etwa hier: http://goo.gl/jaiEP oder – etwas differenzierter – auch hier: http://goo.gl/GRYSS

    Das ist doch der Grund, warum vom frühen Schlafen im Elternbett abgeraten wird und dafür ein Beistellbett empfohlen wird. Auch dort ist der Vorteil der Atemsynchronisation gegeben, ohne das Kind einem erhöhten SIDS-Risiko auszusetzen.
    Ab einem Alter von etwa 10 Monaten ist der plötzliche Kindstod zwar sehr ungewöhnlich, davor ist ein Beistellbett einem Elternbett aber eindeutig vorzuziehen.

    • Susanne

      Beistellbetten sind natürlich eine gute Alternative. Oftmals können sie aber nicht bis zum Alter von 10 oder gar 12 Monaten genutzt werden – sie werden einfach zu klein. Alternativ bauen auch viele Eltern ein einfaches Kinderbett neben das Bett an.
      Jedoch bleibt auch bei Bestellbetten die Gefahr, dass eine Decke oder ein Kissen in den Anbauteil gelangen kann oder das Kind sich hinüber rollt.
      In Bezug auf die Größe des Bettes möchte ich auf den vorangegangenen Artikel über den Bau eines Familienbettes verweisen: http://geborgen-wachsen.de/2012/08/21/schlafen-im-familienbett-anleitung-fuer-den-bau-eines-familienbetts/ Bei dieser Breite ist es durchaus möglich, eine gute Trennung zu ermöglichen und dennoch die Vorteile zu genießen.
      Der Plötzliche Kindstod ist durchaus ein wichtiges Thema. Doch trotz der angeführten Studien gibt es noch immer zu wenig Forschung dazu, welche Faktoren des Familienbettes zu diesen Ergebnissen führen sollen. Der Verzicht auf das Rauchen macht ja in der Niederländischen Studie beispielsweise schon einen großen Einfluss. Weitere Einflussfaktoren wurden leider nicht aufgeführt. Wie im verlinkten Artikel der Apothekerzeitung aufgeführt wird, gibt es in Bezug auf SIDS und Familienbetten einen Diskurs unter den Experten. Die Aussage „Jorch gibt sich in dieser Hinsicht verwundert, „wie rasch manchmal aus einem SIDS-Risikofaktor einer epidemiologischen Studie eine Empfehlung wurde.“ In diesem Fall eben, dass Babys nicht im Elternbett schlafen sollen. Bei einem gestillten Kind, das in einer rauchfreien Wohnung auf dem Rücken und eben bei Mama und Papa im Bett schläft, sei das SIDS-Risiko aufgrund des Elternbettschlafens aber extrem gering.“ ist hier sehr passend.

      • Franzi

        Ich habe nach dem Beistellbett das ganz normale Kinderbett (140×70) aufgebaut und eine Seitenwand weggelassen. So kann man es einfach ans Bett schieben und als Beistellbett nutzen.

    • Nina

      Ich verstehe die Angst vor SIDS. Allerdings geht es mir genau andersrum. Ich habe mehr Angst davor, wenn mein Kind im eigenen Bett schläft, denn wenn mein Kind neben mir schläft, habe ich das Gefühl im Notfall eher wach und eingreifen zu können. Ich habe beide Kinder schon gleich nach der Geburt mit in meinem Bett gehabt. Natürlich im Schlafsack, mich selber habe ich nur mit einem Bettlacken zugedeckt. Und ich habe keines meinesr Kinder je uter einer Decke oder einem Kissen verloren. Ich finde es sehr schade, dass vieleso denken und das Familie Bett als schlecht verurteilen. Denn meiner Meinung nach, ist es eine der schönsten Arten die Nacht zu verbringen.

  • Quercules

    Ich finde diesen Artikel sehr gut und man kann es nicht oft genug wiederholen! Wir hatten – natürlich – auch ein Familienbett. Meine Schwägerin fand das bescheuert und hat uns ein Buch geschenkt: Kinder können schlafen lernen! Ich denke, ich werde das jetzt mal wieder raussuchen und verbrennen! Wer seine Kinder nicht bei sich haben will, hat meiner Meinung nach, sowieso nicht alle T i S!

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  • Gast

    punkt 5 kann ich nur wiedersprechen.meine tochter ist 4 und kommt ab und an mal rüber zu uns im bett.unser bett (180×200) reicht dennoch nicht aus um viel schlaf zu finden.denn sie macht sich breit, so das ich teilweise füße im rücken oder gesicht habe.jedesmal wenn sie bei uns war,war ich nie wirklich ausgeschlafen..zu punkt 4 kann ich nur den kopf schütteln!natürlich ist das gefährlich,gerade babys die sich noch nicht viel bewegen können,können schnell überdeckt werden auch wenn das bett groß ist!ich rate davon stark ab!

    • Susanne

      Kommen Kinder nur ab und zu ins Elternbett, kann man das nicht als „Familienbett“ bezeichnen. Hier kann der Schlaf natürlich gestört werden, weil einfach alle an eine andere Schlafsituation gewöhnt sind.
      Wie im Aritkel aufgeführt, ist eine ausreichende Größe für das Familienbett notwendig, damit Babys gerade nicht zugedeckt werden können. Darauf sollte auf jeden Fall geachtet werden. Im Artikel über den Bau eines Familienbetts wird darauf auch hingewiesen. Schläft das Kind dann im ausreichend großen Batt am Rand im Schlafsack, kann dies möglich sein. Dieses Prinzip findet man auch bei den Beistellbetten, die nur leider nicht lange nutzbar sind.

  • kathi

    tolle argumente 🙂 ich genieße es sehr mit meinem sohn in einem bett zu schlafen und habe schon die ahnung dass es nicht mehr lange sein wird. jetzt ist er 2,5 und ich denke mit spätestens 4 wird er „ausziehen“…. die zeit vergeht soooo schnell!

  • Sabrina

    Toller Artikel, mein SOhn wird nächste Woche 3 und wir haben auch ein fast 3x2m familienbett. Ich kann allen Punkten nur zustimmen, jetzt fängt er an immer öfter mal in seinen bett zu schlafen.
    Und zum zudecken, also man soll das Baby ja auch nicht in die Mitte legen. Ich bin eine extreme wülerin aber habe NIE mein Baby zugedeckt! Ich bin so aufgewacht wie eingeschlafen, man wird als Mutter viel ruhiger im schlaf.
    Wie oft seh ich es das Babys in Kinderwagen oder im Bett die dicken Kissen haben, DAS soll ok sein? Aber ein Familienbett soll SIDS fördern? HAHA
    eher fördert der gemeinsame schlaf eine schnelleres reagieren. Mein SOhn hatte mit 15 monate eine schlimmer margendarm, er hat erbrochen LEISE! und sich nicht gedreht, er war nur am blubbern!!!! Wäre ich nciht neben ihn gelegen wäre mein kind TOT! den kein babyfon hätte das geräuch aufgefangen. den es war sehr leise. Kinder „ertrinken“ still.
    Die paar Jahre sind doch NIX man ist vielleicht 40-50-60 Jahre Mutter, davon mal 4-6 jahre zusammen kuschelderweise verbringen ist ja nciht viel verlangt!

    • Emmy

      genau so sehe ich das auch und auch Paare mit Familienbett hab Sex oder macht ihr es nur im Bett ????

  • stuartilttle901

    aaaalso,ich finde die idee des familienbettes ganz toll(auch wenn wir sie nicht so umgesetzt haben)!ich habe drei kinder und alle haben in einem beistellbett direkt am bett geschlafen,meine jüngste auch einige wochen in unserem bett in meinem arm…trotzdem habe ich sehr schlecht geschlafen,weil ich immer angst um sie hatte,gehört habe,ob sie atmet und ob ich sie nicht vielleicht doch erdrücke (obwohl wir viel platz hatten)…in dem beistellbettchen hatten sie meine hand direkt bei sich und ich denke,die möglichkeit ist auch gut (denn auch so spüren die kinder die nähe der eltern)….meine kinder sind im schnitt mit 9-12monaten in ihr eigenes zimmer gezogen,weil sie bei uns doch mittlerweile sehr unruhig schliefen…trotzdem haben wir bis heute bei jedem kind dasselbe einschlafritual und jedes kind bekommt seine halbe stunde vorm zubett-gehen incl. vorlesen,kuscheln,singen etc….und wir haben absolut keine einschlafprobleme!UND:ein kind sollte sich nie in den schlaf weinen müssen,denn kinder weinen nicht,wenn sie nichts haben,das gibt es nicht!!!ich bin der meinung,jedes elternpaar sollte selbst entscheiden,wie sie ,,das Schlafen“ handhaben möchten,es gibt ja doch einige möglichkeiten…man muss aber auf jeden fall bedenken,wie schwierig die anpassungssituation an die umwelt außerhalb des mutterleibes für ein kind ist und ich finde,ein kind MUSS in der anfangszeit dicht bei den eltern schlafen und keinesfalls im eigenen zimmer…wie gesagt,wir haben die schlafsituation so gelöst,für uns war das super,doch trotzdem würden wir niemals bei eltern die nase rümpfen,wenn sie ein familienbett haben…man sollte dann doch VOR dem kinder kriegen genau abwägen,was der aufwand für ein kind ist und ob man diesen aufwand betreiben möchte,ansonsten sollte man doch bitte keine kinder bekommen!wir haben uns bewusst für unsere kinder entschieden und ich meine,alle eltern,die dies auch tun,haben auch kein problem damit,dass das kind zu anfang zumindest im elternzimmer schläft!!!

  • Sabrina

    Wir haben auch ein Familienbett! Wenn Nachts etwas mit unserer Tochter nicht stimmt werde ich sofort wach, Sie hatte in den ersten Monaten einmal sich die Decke über den Kopf gezogen durch die Unruhige Atmung, dem Instinkt was auch immer war ich sofort wach. Jeder hat diese Instinkte und keine Mutter oder Vater würde sich jemals auf das Kind legen. Gerade wenn Sie einen Wachstumsschub hat und dadurch Fieber bekommt will sie nicht mehr von meiner Brust weg. Ich kann nur jeder Mutter raten nciht auf die Allgemeinheit zu hören sondern auf ihr Gefühl, das Ihr sagt mein Kind gehört zu mir!

  • Ruth11

    super Artikel. Wir haben leider erst seit 2 Jahren das Familienbett, und meine Tochter tut mir heute noch Leid für die über 1 1/2 Jahre wo wir krampfhaft vrsucht haben sie an ihr Bett zu gewöhnen. Seit ihr Bruder da ist schlafen beide vom ersten Tag an bei uns im Bett und alles ist gut. Der Kleine hat von Anfang an sehr gut geschlafen. Kein nächtliches Aufstehen, kein Herumtragen. Jetzt wird er 2 und die Große 4 Jahre und ich denke das sie bald ihre eigenen Betten verlangen werden…Dann werde ich das erste Mal seit Jahren wieder schlafprobleme haben 😉

  • leitmedium

    Und zum Thema Sex gibt es dieses lustige T-Shirt: Co-Sleepers do it in the kitchen: http://www.cafepress.de/mf/15370638/cosleepers-do-it-in-the-kitchen_long-sleeve-tshirt

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  • lulu

    Ich finde den Artikel auch total toll , meine Tochter ist jetzt genau 1/5 Jahre alt & sie Schläft seit ihrer Geburt mit in meinem Bett . Viele Verwandte haben mir davon abgeraten , aber ich habe auch auf mein Instinkt gehört & hatte keine Probleme ! Jeden Abend Kuschel ich mit ihr und sie schläft dann seelen ruhig ein =)

    lg

    • tinilein

      auch wir haben beide Kinder in unserem Familiebett liegen mit 6 und 2 Jahren und genieße es solang es geht

      • lulu

        Hallo tinilein meine Tochter ist Mitlerweile fast 4 und hab vor 4 Monaten einen Sohn zur Welt gebracht und ja er schläft auch neben mir 🙂 (mit im Bett) er braucht das besonders, da er bei seiner Geburt Start Schwierigkeiten hatte . Seine Sauerstoff Sättigung wahr immer ziemlich weit unten usw . Und sind wir mal ehrlich, ich bin gut ausgeruht am Morgen, mein Sohn holt mich zwar 3-4 mal die Nacht aus dem Bett aber ich brauche nur ran an ihn Rutschen und ihn die Brust geben. Zu meiner Tochter, ihr ist auch nie was passiert, wie gesagt Mitlerweile ist sie fast 4 und sie Schläft in ihr Bruders Bett

      • lulu

        Hallo tinilein meine Tochter ist Mitlerweile fast 4 und hab vor 4 Monaten einen Sohn zur Welt gebracht und ja er schläft auch neben mir 🙂 (mit im Bett) er braucht das besonders, da er bei seiner Geburt Start Schwierigkeiten hatte . Seine Sauerstoff Sättigung wahr immer ziemlich weit unten usw . Und sind wir mal ehrlich, ich bin gut ausgeruht am Morgen, mein Sohn holt mich zwar 3-4 mal die Nacht aus dem Bett aber ich brauche nur ran an ihn Rutschen und ihn die Brust geben. Zu meiner Tochter, ihr ist auch nie was passiert, wie gesagt Mitlerweile ist sie fast 4 und sie Schläft in ihr Bruders Bett

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  • Pogo

    Hallo! Das ist ein toller Artikel, wie die anderen auch, lese mich gerad ein wenig durch deinen Block 🙂
    Ich möchte zum letzten Punkt ein paar persönliche Erfahrungen teilen.
    – Ich habe immer getragen, nur 1-2 mal im Monat den Kiwa genutzt, mein Sohn hat mit 9 Monaten seine ersten Schritte gemacht, und war auch sonst motorishc immer mit dabei ^^ Mittlerweile ist er drei und kommt nur noch alle paar monate mal ins tuch, wenn er auf einer Fahrt eingeschlafen ist zb 😉
    – Mein Sohn war von anfang an Familiengebetttet. Ich hatte immer vor, wenn er 3 wird bekommt er ein cooles halbhohes Bett mit Rutsche 🙂
    Er ist nun 3 und wir sind umgezogen , er hat sein eigenes Zimmer auf eigener Etage (Maisonette), ein Video-Babyphone und ein Piratenbett mit Rutsche ^^ Als das Babyphone ankam (ohne hätt ich das nich gemacht, er ist ja so weit weg von uns in der Nacht), hab ich ihm gesagt dass er nun in dem Piratenbett shclafen darf wenn er mag und er antwortete „JAAAAAAA!!!“
    Damien geht gerne ins Bett und problemlos alleine 😉

  • Annika

    Schoener Artikel.Kann die positive Erfahrung mit dem Familienbett nur bestaetigen.Das konsequente allein im Bett schlafen gibt es doch sowieso nicht-erst sind es die Zaehne ,dann die Fieberschuebe und Krankheiten…die Kleinen schreien dann hilflos doch nach ihren Eltern und man steht staendig auf um sie dann erschoepft doch zu sich ins Bett zu holen.Unser Sohn geht gern ins Familienbett und wir geniessen die Zeit…und wie schon geschrieben wurde- Co-sleeper’s do it in the kitchen……………

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  • Liane Googelt

    Ach mei… ich habe anfangs auch gemeint meine kleine Tochter MUSS im eigenen Bett schlafen (weil man das leider in jeder Zeitschrift / Buch so zu lesen bekommt – selbst der Kinderarzt rät zum eigenen Kinderbett!)- was habe ich ihr damit nur angetan? Heute weiß ich, wenn ich noch ein Kind hätte, das dürfte von Anfang an bei Mama und Papa im Bett schlafen. Lisa schläft jetzt mit 21 Monaten immer noch bei uns im Bett und wir alle lieben es unenedlich. Es gibt nichts schöneres, als neben meiner Maus kuschelig eingemummelt einzuschlafen und morgens gemeinsam wieder wach zu werden….

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  • Sandra

    Wir haben unsere beiden Töchter beide bei uns im Ehebett schlafen lassen. Beide bis zum 4. Lebensjahr. Dann zusammen im eigenen Kinderzimmer schlafen lassen. Mehrere Jahre und nun mit 9 und 11 Jahren schlafen wir wieder mit Mama im Schlafzimmer. Warum ist es normal, das Mann und Frau ein Leben lang zusammen das Bett teilen und die eigenen Kinder vom Baby an isoliert werden? Nichts ist liebevoller, als in gemeinsamer Nähe die Ruhe der Nacht zu spüren, sein Kind liebelvoll zu stillen und gleich wieder zu schlafen. Wir sind in all den Jahren nicht einmal mit einem schreienden Säuglich hin und her gelaufen, der nicht zu beruhigen war.

  • Maralina

    Vom Gefühl her würde ich sagen, dass es sich richtig anfühlt mit den Kindern im Familienbett zu schlafen. Eine Sache bleibt jedoch noch unbeantwortet. Gehen dann die Eltern jeden Tag um die gleiche Zeit mit den Kindern ins Bett? Wo bleibt dann die Zeit der Zweisamkeit der Eltern? Denn oftmals genießt man es ja schon mal am abend noch einen guten Film zu schauen oder ein Glas Wein zu trinken. Verzichtet man mit Familienbett komplett darauf und legt sich 19uhr schlafen? Und was ist mit den älteren Geschwisterkindern, die ja auch nicht zur gleichen Zeit schlafen gehen?

  • 1dad

    ich bin ein alleinerziehende Vater von 3 kinder 9 6 3 im laufe der nacht kommen alle 3 zu mir . und schlafen bei mir wieder ein damit habe ich keine problem mein bett ist
    2m *2m

    somit ist platz genug ein familienbett halt ich habe überlegt die kinder direkt bei mir ins bett zu legen bin aber die meinung das die Kindern in ihren betten einschlafen sollten was dann kommt habe ich mit freude entgegen genommen die kiddies fühlen sich sicher und selbstbewuster

    • Mummy

      Thumbs up! Ich schlaffe auch mit meine 2 kinder und habe kein problem. Alle sind happy. Als ich klein war haben wir auch mit meine eltern geschlaffen.

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  • Alani

    Toller Artikel! Auch wenn er schon etwas älter ist, gerade heute fand ich ihn wieder sehr hilfreich und beruhigend. Wir waren heute beim Elterngespräch in der KiTa unseres dreijährigen und haben nur gutes gehört – ausgeglichenes liebes Kind, vor allem sehr lieb und fair zu anderen Kindern, immer gut gelaunt etc. Nur auf die Frage hin wie er zu Hause schläft kam der „Tipp“ ihn doch recht bald auszuquartieren, weil gerade Jungs ihre Privatsphäre und einen Rückzugsort brauchen. Aha. Mal ein neues Argument. Kam bei mir trotzdem nicht durch.
    Und die einigen wenigen Miesredner hier finde ich auch extrem nervig! Ich akzeptiere ja wenn einer es probiert und feststellt Familienbett passt ihm/ihr nicht, aber einfach nur dummdreist alles besser zu wissen und zu behaupten es sei gefährlich, ist total daneben.

  • Susanne

    Ich wäre so glücklich, wenn mein Söhnchen bei uns im Bett schlafen würde. Leider nutzt er dieses dann als Hüpfeburg und scheint sich eher dazu motiviert, die „Nacht zum Tag zu machen“. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?

  • K

    Hallo, meine Tochter, knapp 3, schläft auch mit im Bett. Ich habe es von Anfang an für das Richtige gehalten, aber ob ich dabei mehr Schlaf bekomme – da bin ich skeptisch. Sie war lange eine sehr schlechte Schläferin und ist bis zu 10 Mal die Nacht schreiend aufgewacht. Immerhin musste ich dann nicht aufstehen, um sie zu beruhigen. Jetzt wacht sie meistens noch 1-2 mal die Nacht auf, sie träumt anscheinend schlecht. Und ja, sie wühlt! Mein Trick ist: Ich lege ein Stillkissen zwischen sie und mich. So bin ich in der Nähe, aber kriege keine Tritte etc. mehr ab….

  • Nina

    Sinnlose Diskussion. Ich weiß nicht, warum es Eltern gibt, die Angst davor haben, ihr Kind bei sich schlafen zu lassen. Darum finden sich immer wieder neue kuriose Aussagen, warum das Familie Bett schlecht sei.

  • Andrea

    ich find den Artikel auch super! unsere tochter ist 2, ich still sie in der nacht noch bzw. beruhige ich sie einfach wahnsinnig schnell durch Körperkontakt. ich denke, das leben wird noch früh genug kompliziert, warum jetzt schon damit anfangen!

  • Katja

    Unsere Maus schlief und schläft noch bei uns im Wasserbett! Die Aussage dass ein Wasserbett untauglich sei kann nur von Wasserbett-Unwissenden kommen. Es gibt unterschiedliche Härtegrade der Matratzen. Durch das Wasserbett hat sie eine sehr gute Muskulatur, Koordination und Gleichgewichtssinn aufgebaut. Auch eine Überhitzung gibt es nicht wenn man die Bettheizung richtig einstellt.

  • claudia

    Meine Tochter hatte eine durchschlafstörung bis sie vier war.
    Neben vollzeitarbeit hatte ich einfach keine kraft jede nacht 8 mal aufzustehen. Das familienbett war die beste methode für uns zwei. Seit einem jahr schläft sie jetzt durch und wollte sofort in ihrem eigenem bett schlafen.

  • Anna

    Super Artikel. Als ich meinen Sohn bekommen habe und er in seiner 2. Nacht im Krankenhaus nur schrie, nahm ich ihn irgendwann mit ins Bett. Ich hatte riesen Angst wegen all den Dingen die ich gelesen habe. Eigentlich lächerlich weil meine Mutter aus Philippinen kommt und es da üblich ist. Mit der Zeit legte sich die Angst aber und ich habe gemerkt, dass ich mit dem kleinen im Bett, besser reagieren kann. Ich merke direkt selbst wenn ich schlafe, wenn er langsam unruhig wird und kann direkt reagieren. Ich muss nicht groß aufstehen und der kleine lässt sich eher beruhigen. Familienbett ist wie ich finde sowohl für die Mutter als auch für das Kind von Vorteil.

  • BerlinBound

    Dieser Artikel passte gut zu einem Eintrag auf Stadt-Land-Mama heute, wo wieder einmal viel Unverständnis zum Thema Familienbett zum Ausdruck kam und wo ich deinen Artikel in meinem Kommentar verlinkt habe: http://www.stadtlandmama.de/content/warum-ich-nichts-vom-familienbett-halte#comment-5638.

  • BeLinda

    Die armen Babys die hungrig nachts alleine in ihrem Zimmer aufwachen und vor Panik schreien weil sie so lange die Brust suchen bis sue dann endlich mal einer hört. Das Suchen hört mann ja nicht im nebenzimmer also hilft nur noch schreien

  • Die perlenmama

    Danke für diese tollen Erläuterungen…ich hoffe das wirkt den gängigen Vorurteilen ein wenig entgegen. Toll geschrieben und erklärt. Danke dafür.

    Die Perlenmama

  • Verena

    Diese schlaue „Watsche“ kann ich nur unterschreiben. Danke!

  • bauchundnase

    Was bin ich froh über diesen Artikel! Danke!
    Ich habe unser Familienbett immer geliebt und irgendwann sind die Kinder ausgezogen, am Anfang wurden alle Türen offen gelassen, später ging es dann auch ohne. Für mich war es nie lästig, immer nur hilfreich, vor allem bei kranken Kindern. Wir hatten ein breites Bett (selbst gezimmert) und genau so empfehle ich es allen anderen auch, denn natürlich schlafe ich in einem 1,40-Bett nicht gut zu dritt.
    Meine Empfehlung geht ganz klar zum Familienbett bzw. -zimmer.

  • Miss S.

    Hallo,
    danke für den Artikel!
    Ich habe tatsächlich zwei ganz praktische Fragen zum Familienbett:
    1) Bis zu welchem Alter sollte man das Kind mit einem Schlafsack in der Mitte schlafen lassen und ab wann sind Kinder sicher mit einer eigenen Decke?
    2) Wie ist das, wenn ein Kind 2 oder 3 ist und ein neues Geschwisterchen kommt? Wird es da nicht beim nächtlichen Stillen etc. immer wieder gestört? Denn oben schreibst du, dass viele Kinder da in ihr eigenes Bett ziehen; aber ich denke mir, dass das dann vielleicht auch genau der falsche Zeitpunkt ist und sie sich vielleicht „abgeschoben“ fühlen. Wie geht das also? (Kannst du sicher nicht für alle sagen; aber wie war es bei euch, oder was kennst du aus der Erfahrung so?)

    • lilysu

      Schlafsack finde ich tatsächlich sehr lange praktisch – wir hatten bis 3 welche. Und bei der Ankunft unseres zweiten Kindes war es tatsächlich auch wichtig, dass unsere Tochter weiterhin bei uns schläft. Durch das nächtliche Stillen ist sie nicht wach geworden und selten durch andere Situationen bei Krankheit. Wenn das kleine Geschwisterkind krank war, ist einer von uns mit der Großen „ausgezogen“.

  • Welker Corina

    Mein Sohn (2 Jahre) liegt auch mit uns zusammen im bett, schläft vorher aber auch gut alleine bis wir hoch kommen 🙂 ich habe das alles so gesehen wie im Artikel…nun habe ich jedoch eine Situation bzw. Frage die ich so nirgendwo finde…normalerweise liest man nur, dass es den Kinsern antrainiert wird alleine zu schlafen und dementsprechend gefragt wird was man machen soll wenn das Kind nicht im eigenen Bett schlafen will….jetzt ist es bei meiner kleinen Tochter andersrum! Sie schläft abends um 22 Uhr ein, liegt dann im Stubenwagen und schläft einfach bis 7 Uhr morgens…sollte ich sie nachts raus zu mir holen? Oder ruhig schlafen lassen, da es für sie ja kein Problem zu geben scheint….

  • snowbell

    Oh nein! Diese Zeilen hätten von mir sein können! Unsere Tochter hat uns auch stündlich aus dem Schlummern (Schlaf ist was Anderes 😉 gerissen. Es war wirklich extrem belastend für die Partnerschaft und Gesundheit. Es dauerte auch noch SEHR lange, bis sie dann irgendwann längere Schlafphasen hatte. Nachts aufstehen um ins Kinderzimmer zu laufen kann man vielleicht packen wenn das ein paar Monate lang so 3 bis 4 mal pro Nacht sein muss. Davon konnte ich allerdings nur träumen (in meinen kurzen Schlummerphasen 😉
    Eine Zeit schlief sie nur auf meinem Bauch – sobald ich sie „ablegen“ wollte wurde sie wach. Ich weiß nicht wie wir das geschafft haben aber wir leben und lieben noch 😉
    Manche Kinder sind so, die machen die Nacht zum Tag…. Du machst bestimmt nichts falsch! Ratschläge von, ich sage mal ganz vorsichtig „ausgeschlafeneren Eltern“ lieber ignorieren.
    Wenn Du bis jetzt noch nicht völlig übergeschnappt bist oder Dir die Kugel gegeben hast dann klopf Dir auf die Schulter… Du bist eine Heldin!
    Und irgendwann wird es tatsächlich besser!!!
    Alles Gute und viel Kraft!
    snowbell

  • Joe R.

    …zur hier immer mal anklingenden Problematik Plötzlicher Kindstod (SID):

    Es gibt einen gut belegten Zusammenhang von SID zur Quecksilberbelastung der Mutter, denn die gibt während der Schwangerschaft etwa 50% ihres Hgs an den Fötus weiter (die Natur streut im Interesse der Arterhaltung also das Risiko). Dazu wurde bis zur Jahrtausendwende in den deutschen Impfstoffen Hg als Konservierungsmittel eingesetzt (in Afrika immer noch und sogar in höheren Dosen)

    Zitat aus einem Kurzbericht von Prof. Daunderer (Toxcenter):

    „2008 – Zahnquecksilbersanierung in Schwangerschaft Ursache für frühen Kindstod

    Der Chemiker Prof. Drasch wurde von Dr. Daunderer bei dem Amalgamhearing am 15.9.1989 in München aufgefordert, zu überprüfen, ob es stimmt, dass Kanadische Rechtsmediziner berichtet hatten, dass sie in zwei Leichen von SID-Säuglingen die 2000 fache Quecksilber-Konzentration im Atemzentrum gefunden hätten, was für den Kindstod ursächlich war….
    Daraufhin hatte Drasch einen Teil der damals noch sehr häufigen (2000 pro Jahr) Säuglingsleichen durch den Plötzlichen Kindstod auf die Quecksilber- Speicher in den Organen untersucht. Durch den verminderten Quecksilbereinsatz sank die Zahl
    heute auf 800.
    Erwartungsgemäß fand er Quecksilberkonzentrationen in allen Organen (Gehirn!!), die höher waren je mehr Gift die Mutter im Mund hatte.

    Gegen alle quecksilbertragenden Mütter lief ein
    Ermittlungsverfahren zum Ausschluss, ob sie ihr Kind nicht selbst ermordet
    hätten.
    Überraschend fand Drasch, dass bei den ganz jung verstorbenen Säuglingen die Mütter in der Schwangerschaft ihr Quecksilber ohne Schutz hatten entfernen lassen.
    Aus zwei Gründen wollte er diese enorm wichtige Feststellung nicht veröffentlichen:
    Der angeklagte Quecksilberverkäufer Degussa hatte nachträglich die Studie mit einer enorm hohen Geldsumme abgekauft und hatte damit die Rechte zur Nichtveröffentlichung (Zeuge Prof.Schöndorf).
    Der damalige Ministerpräsident Stoiber drohte Drasch mit der Entlassung aus der Universität, wenn er dies veröffentlichen würde! (Zeuge Dr. B.M.)“

    Zitatende (Quelle: http://toxcenter.org/artikel/Zahnquecksilbersanierung-in-Schwangerschaft-Ursache-fuer-fruehen-Kindstod.php)

    Dass Quecksilber sehr wahrscheinlich Mit- wenn nicht gar Hauptursache für SID ist, vertritt auch der international renommierte Umweltmediziner Dr. Klinghardt (siehe dazu die youtube-Vorlesungen)

    Und da wir schon bei Umweltgiften sind: neben Quecksilber gehört auch Fluor bzw. die Fluoride, denn das sind Enzymkiller, die die die Hirnleistung beeinträchtigen (sehr gut nachgewiesen durch mehrere chinesische Studien). Es sollte mich nicht wundern, wenn bei weiteren Untersuchungen auch Zusammenhänge mit SID festgestellt werden würden. Statt der fluorhaltigen Zahncremes empfehle ich deshalb Zahnkreide (www.zahnkreide.de) – die mögen auch Kinder gern.

  • MamaMama

    Hallo zusammen, wir hatten bis er fast 9 Monate alt war ein Familienbett. Ab dem Zeitpunkt schläft er im Kinderbett „Bett an Bett“ aber mit Trennung. Wenn ich schlafen gehe halten wir dann oft noch Händchen 🙂 Nun ist er krank und er schläft wieder bei uns im Bett sonst würden wir zu gar keinem Schlaf kommen. Ich würde gerne, dass er immer nachts bei mir schläft – ich vermisse das so sehr. Aber eine Sache hält mich davon ab: Was ist, wenn mal jemand anderes die „Nachtwache“ übernimmt, quasi mein Vati oder so? Kann er dann in seinem eigenen Bett schlafen oder ist er dann so daran gewöhnt mit mir einzuschlafen, dass das gar nicht mehr geht? Was denkt ihr darüber? LG MamaMama

  • Yvonne Rödiger

    Super artikel!Meine Tochter wird 6 und zieht nun ins eigene Bett,im gleichen Zimmer,natürlich 🙂

  • Tanja

    Ich würde gerne einmal wissen, wie das die ganzen Famiienbett-Experten mit dem Thema „aus dem Bett fallen“ handhaben?
    Wir haben an unser Bett auch ein Kinderbett angedockt. Nun wird der kleine Herr aber langsam mobil und ist uns leider schon mal aus dem Bett gefallen. Da wir ihn in der Regel früher ins Bett legen, als uns selbst, ist er meistens für zwei drei Stunden dort alleine bis wir dazu kommen. Würde mich mal interessieren, wie das alle diejenigen machen, die das Bett nicht auf den Boden verlegen.

    • Janka

      Also bei uns ist das Bett auf der einen Seite, wo die Große (2 3/4) schläft durch eine Wand begrenzt und auf der anderen (wo in hoffentlich nur nochwenigen Tagen der kleine Bruder einziehen wird) haben wir einen erhöhten Bettrahmen, also quasi ein Begrenzungsbrett, sodass sie zu den Seiten schon mal nicht raus fallen können. Die Große wird abends bis wir auch ins Bett gehen (ja, sie schläft meistens ganz prima alleine ein!) mit Stillrollen „eingebaut“ und wenn wir dazu kommen, gibt es nur noch die am Fußende. Sie ist uns so noch nie aus dem Bett gefallen. 🙂

  • gu

    Und was mache ich wenn der neunjährige nicht im eigenen zimmer schlaeft und nachts noch eine windel braucht??

    • lilysu

      Hier würde ich eine Beratung aufsuchen, um den Gründen dafür auf die Spur zu kommen.

  • Stefan Grimm

    Ich verstehe durchaus die Argumentation des Artikels, nur sieht es meiner persönlichen Erfahrung nach in der Realität anders aus. Dass die Kinder nachts (und zwar seit mindestens einem Jahr JEDE Nacht) rüber kommen nervt einfach. Meine Jungs sind 4 und 2 Jahre alt und ich habe sie unheimlich lieb aber irgendwo muss auch mal Zeit für mich und meine Frau sein. Ich kann mich weder erholen noch entspannen. Ich arbeite als Selbständiger und dazu noch Alleinverdiener nicht zu knapp und habe gefühlt gar keine Zeit mehr mit meiner Frau.

    Klar kann man bestimmt von der Idee her zB. den Sex auf die Couch verlagern aber ehrlich gesagt kann ich mich dort überhaupt nicht entspannen. Unser Schlafzimmer ist der Ort an dem ich mich wohl fühle, der Rückzugsort an dem ich (zumindest nachts und an den wenigen Abenden an denen ich daheim bin) die Zeit und die Zweisamkeit mit meiner Frau genießen möchte.

    Diese Erholung fehlt einfach wenn andauernd der Große rüber kommt und ausschließlich zu Mama will. Regelmäßig führt das zu Streit. Ab halb 6 morgens (auch an Tagen an denen ich ausschlafen könnte) ist Ramba zamba. An Abenden an den Punkt zu kommen überhaupt entspannt genug zu sein um erstmal an Sex zu denken ist unmöglich geworden weil man andauernd damit rechnen muss, dass gleich die Tür auf geht.

    Regelmäßig streiten wir zu diesem Thema. Meine Frau ist der gleichen Ansicht wie dieser Artikel, nur ich weiß einfach nicht wie ich ein Leben, eine Beziehung so genießen und meine wohl verdienten Erholungspausen sowie die Zweisamkeit mit meiner Frau überhaupt genießen können soll.

    Es kann doch nicht 24/7 nur um die Kinder gehen. Als ich klein war hat es das nicht gegeben. Ich habe aber auch in meinem Bett geschlafen und bin nicht jede Nacht gewandert. Woran liegt das?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
    Stefan

  • Jürgen

    ich kann Ihrem Artikel keinesfalls zustimmen. Unsere Tochter, 16 Monate schläft bei uns im Bett, weil sie im eigenen Bett durchgehend schreit.
    Aber….
    Von durchschlafen kann keine Rede sein.
    Auch von Erholung kann weder bei meiner Frau noch von mir die Rede sein. Wie denn auch wenn um 05.30 die Nacht rum ist.