Kategorie: Selbstfürsorge

„Ich brauche eine Pause“ – Selbstfürsorge für Eltern

Der Alltag mit Kindern ist oft herausfordernd, denn er bringt auf einmal einen Menschen in unser Leben mit eigenen Bedürfnissen und es gilt fortan, nicht nur auf uns und unser eigenes Wohlergehen zu achten, sondern dieses in Balance zu bringen mit einem anderen, nicht erwachsenem Menschen. Während wir Erwachsenen nämlich unsere Bedürfnisse oft recht gut wahrnehmen, formulieren und für die Erfüllung selbst sorgen können, sind Kinder auf uns in vielfacher Hinsicht angewiesen: Wir nehmen die Signale der Kleinsten wahr und übersetzen sie, um sie zu verstehen und gleichzeitig auch den Kindern gegenüber zu erklären und zu formulieren, was sie gerade wahrnehmen. Wir beantworten Bedürfnisse und lehren dabei, wie das Kind sie selbst irgendwann beantworten kann. Und während wir all das tun, müssen wir darauf achten, dass in dieser Arbeit um Emotionen und Bedürfnisse des Kindes nicht unsere eigenen Bedürfnisse aus dem Blick geraten.

Eltern müssen auf ihre Bedürfnisse achten

„Die Bedürfnisse des Kindes haben immer Vorrang!“ so denken viele Eltern. Und natürlich sind kleine Kinder darauf angewiesen, dass wir ihre Bedürfnisse prompt erfüllen: Dadurch bildet sich ein Gefühl der Sicherheit aus. Das Kind weiß, dass wir da sind, für es sorgen und es verstehen. So kann eine sichere Beziehung aufgebaut werden.

Dennoch haben die Bedürfnisse von Kindern nicht per se Vorrang, wenn das bedeutet, dass wir die Erwachsenenbedürfnisse aus dem Blick verlieren und immer wieder hinter den Kinderbedürfnissen anstellen und so selber in einen Mangel kommen. Denn: Ohne die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, können wir die Bedürfnisse der Kinder nur bedingt erfüllen. Wir können nicht feinfühlig mit ihnen umgehen, wenn wir selbst gestresst, erschöpft, schlecht versorgt sind. Wenn wir hungrig sind, müde oder gestresst, fällt es uns schwerer, ruhig, empathisch und entspannt auf kindliche Bedürfnisse zu reagieren. Wir sind angespannter, lauter, ungeduldiger gegenüber den für Kindern ganz normalen kindlichen Verhaltensweisen.

Schlafen wir zu wenig, wird der Hirnbereich inaktiver, der uns Intentionen und Handlungen anderer verstehen lässt. Wir können uns weniger gut in andere hineinversetzen. Gerade diese Feinfühligkeit ist aber im Familienleben und auch generell im sozialen Kontext von großer Bedeutung.

S. Mierau (2019): Mutter.Sein, S. 130

Im Alltag auf sich achten – wie soll das gehen?

Es ist nicht so einfach, im vollen Familienalltag mit Kindern zu Hause, die viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen und besonders in emotional aufwühlenden Zeiten besonders zuwendungsbedürftig sind, auf sich zu achten. Manchmal fällt es uns ohnehin schwer, die eigenen Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen und richtig zu beantworten. Was helfen kann, um in Balance mit eigenen Bedürfnissen zu bleiben:

  • Bedürfnisse verschriftlichen: Trage in deinen Kalender einen Tracker ein für die unterschiedlichen Bedürfnisse und bewerte am Ende des Tages, wie gut du auf sie geachtet hast: Genug getrunken? Gut gegessen? Ausreichend Schlaf? Sozialkontakte? Gefühl von Wertschätzung heute? Selbstverwirklichung? Pausen zum Durchatmen gehabt? Was an einem Tag fehlt, am nächsten besonders in den Blick nehmen und Zeitfenster dafür einbauen.
  • Mantra verinnerlichen: Die Bedürfnisse meines Kindes sind wichtig, aber meine auch! Oft leiten uns Glaubenssätze, die uns den Alltag schwer machen. Es ist okay, die eigenen Bedürfnisse in den Blick zu haben. Wir sind nicht schlechte Eltern oder selbstsüchtig, weil wir auf unsere ganz normalen Bedürfnisse achten.
  • Multitasking vermeiden: Verinnerliche und sage dir selber und deinem Kind „Eins nach dem anderen!“ – Mach eine Aufgabe in Ruhe zu Ende, bevor du die nächste beginnst, damit du das Gefühl hast, eine Sache wirklich abgeschlossen zu haben und dich darauf auch konzentrieren kannst. Das gilt auch für die Kinder: Sei in der Zeit, in der du etwas mit ihnen machst, wirklich geistig und körperlich anwesend, damit du dich danach wieder einer anderen Sache zuwenden kannst.
  • Feste Pausenzeiten in den Tagesablauf einbauen: Gerade wenn wir beständig mit Kindern zusammen sind, sind Pausen wichtig. Um kurz abzuschalten, um sich auszuruhen, um sich einen Moment mit etwas anderem zu beschäftigen als Kinderthemen. Das ist in Ordnung. Plane solche Pausen in Deinen Alltag ein mit festen Zeiten, an die du dich hältst. Vielleicht ist es anfangs für dein Kind ungewohnt, aber es wird diese Pausen akzeptieren. Du kannst beständig, liebevoll und klar formulieren, dass du gerade eine Pause machst und danach wieder zur Verfügung stehst.
  • Es ist praktisch und sinnvoll, sich die Care-Arbeit mit anderen Personen teilen zu können, um ausreichend Zeiten für eigene Pausen und Bedürfnisbefriedigung zu haben. Ist das nicht möglich, sind feste Pausen besonders wichtig.
  • Du merkst, dass du erschöpft bist und deine Nerven dünn werden: Nun musst du in den Ruhemodus kommen und nicht noch mehr aufdrehen. Gönn dir eine kurze Auszeit in einem anderen Zimmer, wenn die Kinder gefahrlos in einem anderen Raum sein können. Atme mehrmals tief durch, ruf ggf. eine befreundete Person an oder ein Familienmitglied, mach dir einen Tee und/oder versuche dich auf die Wahrnehmung deines Körpers zu fokussieren, um dich darüber zu beruhigen. Es ist in Ordnung, jetzt eine Pause zu machen!

Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Gepflegt in den Frühling mit den Skin Food Produkten von Weleda {Werbung}

Herbst und Winter sind anstrengende Zeiten für unsere Haut: Durch die Kälte produzieren die Talgdrüsen weniger Fett, wodurch die Haut weniger geschützt ist. Die trockene Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. So kommt es, dass unsere Haut austrocknet und in Folge dessen spröde wird und juckt.

Besonders für Eltern, die trotz der eisigen Temperaturen auch Zeit mit ihren Kindern im Freien verbringen, oft die Handschuhe ausziehen, um die Kinder anzufassen, oder wenig bewegt auf Spielplätzen ausharren, ist diese Zeit oft wenig hautfreundlich. Deswegen braucht die Haut in den kalten Monaten eine gute Pflege. Wer diese im turbulenten Alltag in den letzten Monaten ein wenig vergessen haben sollte, kann nun zumindest gut gepflegt in den Frühling starten mit dem alten, neuen Superfood von Weleda für die Haut: die Skin Food Serie. – Und mit ein paar weiteren Tipps für einen gepflegten Frühlingsanfang.

Ein Klassiker hat Zuwachs bekommen

Die Creme in der grünen Tube ist ein berühmter Klassiker des Schweizer Naturkosmetikherstellers und versorgt hungrige Haut bereits seit 1926 mit allem, was gerade in den kühlen Monaten benötigt wird: Mandelöl, Sonnenblumenöl, Bienenwachs und Wollwachs glätten und entspannen die Haut, Pflanzenauszügen aus Stiefmütterchen, Rosmarin, Kamillen- und Calendulablüten besänftigen, beruhigen, beleben und geben der Creme ihren unverkennbaren Geruch. Ein Superfood, das durch seine besonders nährende Wirkung auf Weltreise gegangen ist und seit Jahrzehnten Einsatz bei Jung und Alt findet und immer dort eingesetzt wird, wo Haut gerade besondere Zuwendung braucht: als Handcreme, für strapazierte Füße, an Ellenbogen und Knien und im Winter auch im Gesicht.

Der nährende Klassiker wurde nun ergänzt durch eine leichtere Feuchtigkeitspflege, das Skin Food Light, die schneller einzieht und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlässt, sondern lediglich ein samtig-gepflegtes Gefühl. Zwar konnte auch schon der grüne Klassiker als Lippenpflege angewendet werden, aber die neue Skin Food Lip Butter ist noch ein wenig geschmeidiger und lässt sich auch gut unter einem Lippenstift auftragen als Basispflege und vor allem als kleine Lippenpflege für unterwegs.

Ein ganz besonderer Zuwachs in dieser Serie und mein persönliches Highlight ist jedoch die vegane Skin Food Body Butter mit Shea- und Kakaobutter. Sie lässt sich angenehm auf der Haut verteilen und pflegt die beanspruchte Haut besonders an Beinen und Armen, aber auch die trockenen Hautstellen an Füßen und Knien. Fast ein wenig schade ist, dass die Pflegewirkung nicht lange versteckt geblieben ist und nun auch meine Tochter täglich ihre Pflege damit einfordert und ihr kleinerer Bruder meine Lip Butter für sich entdeckt hat. Aber so ist das eben auch manchmal und irgendwie ist es auch schön, wenn sie neben den Kuscheleinheiten und Spielen auch duftende Erinnerungen in ihr Leben mitnehmen: So haben meine Eltern gerochen, so hat geduftet, womit wir uns gepflegt haben. Düfte und die Erinnerungen setzen sich tief in unserem Gehirn fest und setzen Erinnerungen frei.

Alle Produkte duften so dezent und angenehm, dass sie von allen Familienmitgliedern genutzt werden können – ein Allroundtalent für die ganze Familie, das zudem  Nature- und UEBT zertifiziert ist.

Gute Pflege auch von Innen

Nach einem anstrengenden Winter mit kleinen und großen Schnupfnasen, durchwachten Nächten und unausgeglichenen Kindern und Erwachsenen tut aber nicht nur die Pflege von außen gut, sondern auch eine innere Pflege ist hilfreich. Erfrischt in den Frühling geht es deswegen auch mit einer kleinen Smoothie-Kur mit entschlackendem, und vitamin- und mineralstoffreichem Spinat, Vitamin-C-haltigem Sanddorn und erfrischender Minze, gesüßt durch saftige Birnen.

  • 2 weiche Birnen
  • 1 Glas Sanddornsaft
  • 2 Handvoll Babyspinat
  • 8 Blättchen frische Minze
  • stilles Wasser zum Auffüllen bis die richtige Konsistenz erreicht ist

Wenn dazu noch jeden Tag ein paar Minuten innere Ruhe kommen, beispielsweise in Form von Meditation morgens oder abends, sind wir innerlich, äußerlich und mental gepflegt, um in den Frühling zu starten.

Verlosung

Alle, die gerade jetzt einen pflegenden Start in den Frühling benötigen, haben hier die Chance auf einen Gewinn:

  • Verlost wird drei Mal je ein Skin Food Set, bestehend aus Skin Food, Skin Food light, Skin Food Body Butter und Skin Food Lip Butter.
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog.
  • Bitte kommentiere individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Datenschutzhinweis: Dieses Gewinnspiel ist nicht an weitere Kontaktaufnahme wie Newsletter und Werbung gekoppelt. Die Daten der TeilnehmerInnen werden nicht weitergehend ausgewertet oder zu Werbezwecken gebraucht. Alles weitere zum Umgang mit Daten findet Ihr im Datenschutzhinweis.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook oder Instagram.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 21. März 2019 um 08:00 Uhr und endet am 23. März 2019 um 24 Uhr (Teilnahmeschluss). Ausgelost wird dann nach dem Teilnahmeschluss.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und erhält eine Benachrichtigungsemail am 24. März 2019. Eine Veröffentlichung des Namens findet aus Datenschutzgründen nicht statt.
  • Die Adresse der Gewinnerin/des Gewinners und die Mailadresse wird an die Firma Weleda weitergegeben. Hiermit erklären sich die Teilnehmer*innen am Gewinnspiel einverstanden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurückmelden, verfällt der Gewinn.

*** Das Gewinnspiel ist beendet. Die ausgelosten Personen wurden benachrichtigt.***

Eine Woche selbstgemachte Pflege mit Aloe Vera

Kürzlich war ich mit den Kindern einkaufen und sie entdeckten in der Obst- und Gemüseabteilung die Blätter von Aloe Vera Pflanzen. Solch große Blätter hatten wir noch nie gesehen und die Kinder waren ziemlich beeindruckt von diesen dicken, gezackten Pflanzenblättern. Ich entschied, dass wir spontan eine solches Blatt kaufen würden, damit wir es zu Hause genauer untersuchen und auch benutzen könnten. Das Blatt war so groß, dass ich damit verschiedene Anwendungen machen konnte: eine ganze Woche wohltuende Naturkosmetik aus der eigenen Küche ist entstanden. Weiterlesen

Das erste Mal nach der Geburt

Mit der Geburt eures ersten Kindes ändert sich unheimlich viel: Ihr werdet vom Liebes- zum Elternpaar und nach einigen Monaten stellt sich häufig die Frage: „Wie können wir neben dem Eltern- auch wieder ein Liebespaar sein?“. Zu einem Liebespaar zählt nicht nur, aber für die meisten Paare auch das Thema Sexualität. Und um dieses Thema soll es in meinem heutigen Gastbeitrag gehen. Konkret geht es um die Frage „Wir sind vor ein paar Monaten Eltern geworden und unsere Sexualität schläft immer noch. Wie können wir das ändern?“. Weiterlesen