Selbstoptimierungs-Mom

Familie, Haushalt, Job, Partnerschaft, Freundschaften, Hobbys,… und das alles nicht nur unter einen Hut bekommen, sondern auch noch perfekt darin sein. Denn „einfach nur gut“ reicht heute an vielen Stellen nicht, wird uns suggeriert. Besonders als Mutter. – Und es möglichst noch allein schaffen, denn das bedeutet doch Vereinbarkeit. Wir sind nicht mehr nur bei der Supermom angelangt, sondern schon in Zeiten der Selbstoptimierungs-Mom:

Der Tag hat 24 Stunden und Kraft ist begrenzt

Ein Tag hat 24 Stunden, in die wir unsere Aufgaben hinein geben können. Zunächst müssen wir darauf achten, unsere grundlegenden Bedürfnisse selbst zu erfüllen wie beispielsweise Schlaf und Nahrung. Dazu kommen weitere Bedürfnisse, die erfüllt werden können, sofern die Grundbedürfnisse befriedigt sind. Zu unseren Grundbedürfnissen, die erfüllt werden wollen, gesellen sich – zumindest in den ersten Jahren – die Grundbedürfnisse des Kindes, das auf die Befriedigung selbiger durch erwachsene Personen angewiesen ist: Die Erfüllung dieser geht von den 24 Stunden des Tages ab. Werden wir unterstützt, sind es weniger Stunden, die von unseren eigenen 24 Stunden dafür Verwendung finden. Werden wir nicht unterstützt (oder nur wenig), müssen wir viel von der eigenen Zeit verwenden und es bleibt weniger Zeit für die eigenen Bedürfnisse übrig.

Manchmal sind wir uns dessen gar nicht bewusst, wie viel Energie und Zeit wir wirklich in unsere Kinder und Familie investieren. Psychologin Patricia Cammarata hat kürzlich hier über die vielen  unsichtbaren Aufgaben geschrieben, die wir scheinbar nebenher im Alltag absolvieren und bezeichnet dies als „Mental Load“. Sie schreibt auch:

„Energie ist endlich (hätte ich auch schon aus dem Physikunterricht wissen können). Energie ist eine Torte. Ich kann acht oder sechzehn Stücke rausschneiden, größer macht das die Torte nicht und am Ende ist die Torte weg. Für einen Job und ein Kind hat meine Energie leicht gereicht, für zwei auch noch, beim dritten war dann Schluss.“

Unsere Tage haben nur einen begrenzten Zeitumfang, unsere Energie ist nicht unbegrenzt. All das setzt uns ein Limit an Dingen, die wir erledigen können, die wir bearbeiten können. Arbeit, Haushalt, Familie, Freunde, Hobbys, Partnerschaft,… Unsere Liste an Aufgaben/zu erledigenden Dingen ist lang. So lang, dass sie kaum noch in den Alltag hinein passt. Dass wir schon oft und immer wieder merken: Ich habe mehr Aufgaben als Zeit. Ich kann nicht noch mehr tun, kann nicht noch mehr Zeit herzaubern. Das Maximum an möglichen Tätigkeiten ist erreicht.

Nicht nur alles, sondern alles auch perfekt

Aber mit dem „Mental Load“, mit den alleinigen Aufgaben, die sowieso schon viel sind und oft nicht allein zu bewältigen, haben wir das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Denn es geht nicht nur darum, dass wir all das schaffen, sondern auch wie: Es ist nicht nur ausreichend, die Arbeit zu absolvieren und damit zufrieden zu sein. Wirklich wertgeschätzt wird diejenige, die trotz Familienbelastung auch Karriere macht. Aber Achtung: Nur nicht zu früh in den Job zurück, denn auch das ist verkehrt und gilt als egoistisch. Es reicht nicht mehr, den Haushalt nur zu erledigen, sondern es muss sorgfältig erledigt werden, um letztlich eine strahlend aufgeräumte Wohnung zu haben – instagrammable. Es reicht nicht, sich neben all den Aufgaben einfach nur wohl zu fühlen in der eigenen Haut, sondern auch an unsere Körper werden höchste Ansprüche gestellt. Erwachsenenbildnerin und Sexualpädagogin Katja Grach schreibt in ihrem Buch „MILF Mädchen Rechnung“ dazu

„Beruf und Familie unter einen Hut bekommen war gestern. schließlich wachsen Menschen an ihren Herausforderungen. Weil aller guten Dinge drei sind, macht nun erst der Fuckability-Faktor die Vereinbarkeitsdebatte komplett.“

Nicht nur Frau und Mutter und Karriere, sondern dabei auch gut aussehend und sexy. Und um all das noch zu erweitern, kommt auch noch die Pädagogik hinzu: Die Kinder sollen schließlich bestmöglich gefördert, auf die Zukunft vorbereitet und modern erzogen werden. Wie das geht, muss nebenher auch angelesen, gecoacht und gelernt werden. Denn wenn sich „das Kind nicht benimmt“ (was auch immer das sein soll, denn Kinder sind Kinder), dann sind schließlich die Eltern schuld und zumeist die Mutter, ebenso wie das Erziehungsverhalten bei Müttern generell kritischer betrachtet wird, wie auch Kim Brooks in der New York Times folgendermaßen belegt

„Dr. Sarnecka, the cognitive scientist, has an answer to this. Her study found that subjects were far less judgmental of fathers. When participants were told a father had left his child for a few minutes to run into work, they estimated the level of risk to the child as about equal to when he left because of circumstances beyond his control. I love the way this finding makes plain something we all know but aren’t supposed to say: A father who is distracted by his interests and obligations in the adult world is being, well, a father; a mother who does the same is failing her children.“

Selbstoptimierung – die Falle

Der Druck, der auf Familien lastet, ist enorm. Dies umso mehr, wenn es Familien sind, die wenig Unterstützung haben oder in denen gar eine erwachsene Person mit Kind(ern) allein lebt. Alle Aufgaben sollen erledigt werden, allen Lebensbereichen soll gleichermaßen gerecht werden und dabei soll jeder einzelne Bereich perfekt sein. Wir bekommen in der Werbung, auf Instagram, in Social Media und selbst auf Kongressen vermittelt: Du bist nicht genug nur einfach so, Du musst noch mehr. Wenn Du Frau bist, müssen Deine Kinder nicht nur wohl „erzogen“, hübsch und adrett sein, Du musst dabei gebildet, belesen, fit, gesund und schön sein, sorgsam gepflegt und geschminkt und wohl frisiert und gekleidet. Und wenn Du das jetzt noch nicht bist, dann musst Du es werden. Du musst Dich selbst optimieren: Aus der vorhandenen Zeit das Maximum an Leistung heraus holen, jede Minute sinnvoll nutzen. Ist Dein Körper nicht perfekt, kannst Du ihn mit Hilfe von Apps optimieren und besser definieren – „in nur 5 Minuten am Tag zur Traumfigur“. Bist Du unsicher in Hinblick auf Erziehung, musst Du Ratgeber konsumieren und Dich in Bindungs-, Entwicklungs- und Gehirnentwicklungsfragen auskennen als hättest Du Erziehungswissenschaften oder Psychologie studiert. Wenn Du nicht die Grundlagenliteratur der Bindungstheorie und ihre Autor*innen kennst, bist Du in manchen Facebookgruppen verloren. Bilde Dich und nutze die Zeit perfekt und optimal, um das möglichste aus Dir heraus zu bekommen – und noch ein wenig mehr. Burnout ist nicht mehr nur eine Erkrankung unter Unternehmens-Manager*innen, es hat auch die Familien-Manager*innen eingeholt und verbreitet sich von dort auf die Familie, denn das Vorbild der Selbstoptimierung macht vor den Kindern nicht halt: Auch sie erleben, wie die Eltern an sich arbeiten, den Alltag mit Terminen voll legen und verplanen und entwickeln selbst ein Perfektionsstreben, das zu Erschöpfung führen kann. Von den Selbstoptimierungseltern ist es nicht mehr weit zur optimierten Kindheit.

Du bist gut genug

Das ist es, was alles auf unseren Schultern lastet. Viele Aspekte davon auf Müttern und Vätern, aber ganz besonders sind Mütter davon betroffen. Wir sind mitten drin in der Selbstoptimierungsindustrie, gerade wir Eltern. Wie viel wir davon aushalten können, ist ganz individuell verschieden und hängt mit unseren persönlichen Ressourcen zusammen, aber auch mit dem Grad der Unterstützung, die wir weniger dazu nutzen, damit wir wirklich entspannen können, als dafür, Zeiten frei zu bekommen, um mehr an uns oder für uns arbeiten zu können. Wenn das Baby Mittagsschlaf macht, wird schnell die Küche aufgeräumt und das Bad geputzt, statt selbst zu ruhen.

Die große Frage aber ist: Warum eigentlich? Was soll es uns bringen, jeden einzelnen Teil des Lebens maximal zu optimieren? Verspricht es uns wirklich in einer fernen Zukunft Entspannung? Was ist aus dem Grundsatz „Der Weg ist das Ziel“ geworden, durch den wir die Tage genießen konnten. Ob es wirklich etwas bringt, uns zu perfektionieren, ist ungewiss. Was wir aber bislang wissen, ist, dass es ausreicht, „nur“ gut genug zu sein. Wir müssen keine Supermütter sein, auch wenn uns das beständig und von allen Seiten eingeredet wird.

Du bist gut so, wie Du bist. Mit Deinen persönlichen Schwerpunkten, in Deiner Individualität. Du bist so, wie es für Euch gerade richtig ist und so, wie es für Dich richtig ist. Anstatt immer weiter an uns zu optimieren, sollten wir vielleicht lieber ehrlich zu uns selbst sein, stolz auf das, was wir leisten – egal ob berufstätig oder nicht. Und wir sollten nicht mehr von uns selbst einfordern (müssen), sondern von der Gesellschaft: mehr an Unterstützung, weniger Druck. Hilfen normalisieren, Verständnis erwarten und entgegenbringen. Anerkennen und Schulter klopfen statt hochgezogene Augenbrauen und heimliches Kopfschütteln und Optimierungstipps.

Eure

16 Kommentare

  1. Lirbe Susanne, was fuer (ue geht nur, das u mit Punkten schreibt es nicht) ein schoener Artikel. Ich finde mich sehr in deiner Beschreibung wieder und habe hohe Erwartungshaltungen an mich selber. Es ist sehr schwer diese herabzusetzen. Obwohl man den Umstand weiß schleicht es sich immer wieder ein. Ein stetiges erinnern ist meine einzige Loesung. Hast du noch einen Tipp?
    Liebe Grueße,
    Issbelle

  2. Liebe Susanne,vielen Dank für diesen tollen Artikel und deine Arbeit,die mich nun seit 2014 begleitet. In letzter Zeit hatte ich oft das Gefühl das es bei mir weniger gut klappt wenn ich deine Artikel las,nun verstehe ich deine Absicht wieder einmal besser,genau so ging es mir mit deinen Vortrag auf febub 2017. Vielen Dank von Herzen

  3. Ohja, puuuuhh, tut das gut, das zu Lesen!
    Ich habe zum Glück einen recht entspannten Freundeskreis, da erwartet niemand eine perfekt gewienerte Bude und frisch gebackenen Kuchen (zumindest erwarte ich das nicht und handele entsprechend, der Bäcker an der Ecke hat auch leckeren Kuchen), aber innerhalb der Familie sieht das anders aus…SchwieMu gibt am laufenden Band Optimierungstipps – „Diesen Kuchen macht MAN dann immer für den Kindergarten“ „Kinder brauchen Musik“ „Das hier ist ganz schnell vorbereitet und schmeckt, wenn dann mal andere Mütter zu Besuch kommen“…Hilfe, es stresst enorm und setzt mich tierisch unter Druck, den ich gleichzeitig gar nicht erfüllen will. Wir Frauen sollten uns doch unterstützen und nicht zusätzlich stressen.
    Mir ist wichtiger, noch eine Runde mit unserem kleinen Mann zu spielen oder einfach mal ein paar Seiten zu lesen.
    In diesem Sinne lege ich mich jetzt mal für 15 Minuten hin 😊☺️

  4. Andrea275

    Ein Text für mich – mit drei Kindern bin ich mit meinem Perfektionismus an meine Grenzen gestoßen und nun total erschöpft.

  5. die Unbekannte mit dem Babymann

    Liebe Susanne,
    sehr treffend formuliert. Die ständige Selbstoptimierung ist mir unterbewusst schon störend aufgefallen, dank dir kann ich es nun benennen.
    Worüber ich mich doch wundere: du erinnerst uns, nicht überall den Perfektionismus anzustreben, uns keine unerreichbaren Ziele auferlegen zu lassen. Und doch, wenn ich durch deinen Instagram Account scrolle, Euer Wochenendfrühstück anschaue oder die Fotos hier auf dem Blog sehe, ist alles perfekt arrangiert und strahlt Ordnung, Sauberkeit und Harmonie aus. Sollte man mit gutem Beispiel voran gehen und auch mal das Gesamtbild zeigen? Statt des frisch gebackenen schön angerichteten Kuchens das Gesamtbild Küche beim Backen mit Kindern, statt nur des Frühstückstisches auch die Krümel unterm Tisch oder Spuren der Vorbereitung, statt des ordentlichen Arbeitsplatzes auch das unaufgeräumte Spielzeig darunter? Sicher zeigen Fotos immer Ausschnitte aber weshalb nicht auch mal das alltägliche und Unaufgeräumte in den Fokus rücken, um genau das auch zu normalisieren? Wir haben genau das gemacht und den Eltern des jüngsten Mitgliedes der großen Familie ein paar ehrliche Fotos aus der Zeit mit kleinem Baby ins Wochenbett gesendet, die man sonst nicht überall sieht.

    • Danke für die Anregung. Ich verstehe total, was Du meinst. Und ich finde das auch wirklich schwierig. Denn Ausschnitte finde ich gut, um eben nicht alles zu zeigen, um auch ein wenig Privatheit zu erhalten. Ich zeige bewusst immer nur Details, keine großen Aufnahmen von Räumen und im Detail sieht man eben nur die eine Sache, um die es geht. Den Ausschnitt, den ich beschreiben möchte. Unsere Essen sehen tatsächlich immer so aus, die sind nicht gekünstelt und wenn ich mir meinen Stream ansehe, dann finde ich persönlich nicht, dass dort besonders aufgeräumte oder saubere Situationen zu sehen sind. Ich bekomme sogar oft die Rückmeldung, dass es tatsächlich ziemlich normale Situationen sind und authentische Bilder. Man sieht keine polierten Küchenfronten, keine leeren Räume. Es sind immer Aufnahmen von Momenten, nahe Bilder. Aber jeder sieht mit einem anderen Auge. Ich verstehe Deinen Punkten und denke darüber nach. Bislang habe ich mich absolut nicht als Selbstoptimierung wahrgenommen.

      • die Unbekannte mit dem Babymann

        Da muss ich noch schnell antworten bevor du zu Bett gehst und denkst ich würde dich für eine Selbstoptimiererin halten. Dem ist nicht so! Ich wollte auch gar nicht sagen, dass deine Fotos gestellt wären. Aber man tendiert doch immer dazu, Ausschnitte zu zeigen, die man schön findet und alle anderen schon unterbewusst ausklammert. Ich finde es auch schön wie du so viele Dinge zeigst und trotzdem noch viel von eurer Privatsphäre wahrst. Die Ausschnitte sollen auch nicht größer werden, vielleicht sollten wir nur alle mal mehr ethisch korrekte Eisstiele zeigen. 😜
        Ich räume dann mal weiter auf, während der Babymann jetzt nochmal den Klammerkorb ausräumt.

  6. Ich habe gelernt mir Hilfe zu holen weil die Torte nun mal begrenzt aufzuteilen ist. Die Lehrerin sehe ich einfach als Trampel die mit meinem Kind nicht zurechtkommt und unterstützte mein Kind einfach gewisse Dinge zu erledigen um sie zu befriedigt ohne den Spaß am Leben zu verlieren. Dass ich eine schlechte Mutter bin weil ich arbeiten gehe lasse ich mir längst nicht mehr einreden und wer findet dass mein Haushalt zu unordentlich ist darf gerne den Besen in die Hand nehmen – den verborgen ich kostenfrei. Ein wunderbarer Artikel zur rechten Zeit um sich wieder in Erinnerung zu rufen: ich bin gut so wie ich bin. Danke aus tiefstem Herzen. LG aus Wien Martina

  7. Liebe Susanne,

    danke für deinen Text und dein Zitat von mir 🙂 In Interviews red ich mir sooo oft den Mund fusselig über diesen Selbstoptimierungsdruck. Hab oft das Gefühl, dass das vielen gar nicht klar ist, dass oft schon so sehr als normal wahrgenommen wird. Und wie du sagst, bis zur optimierten Kindheit ist es gar nicht weit. Da fällt mir auch die Diskussion um dieses Restaurant auf Rügen ein. Alles muss perfekt sein. Konflikte dürfen nicht auftauchen. Lösen tun wir am besten, in dem wir alles von vornherein vermeiden…Puh. Wo bleibt das echte Leben?

    • Absolut, ich kann Dir da nur Recht geben und ich sehe das auch wirklich äußerst problematisch und sich eben nicht nur auf die Eltern bzw. Mütter erstrecken, sondern sehe die Auswirkung auf die ganze Familie und darüber auf die Gesellschaft. Welches Vorbild vermitteln wir durch diese Selbstoptimierung? Wohin soll das alles gehen?

  8. super gut-tuender text!
    ich finde es so schade, dass „wir“, die wir danach streben unseren kindern vorbilder zu sein, ihre bedürfnisse wahr- und ernst-nehmen möchten, uns selbst so wenig wirklich beachten. die wünsche der gesellschaft mehr gewichten als unsere eigenen werte. und dass wir uns einreden, wenn wir nicht ständig dem „ideal“ genau zu entsprechen, wir faul seien. dabei kann ich sehr wohl an mir arbeiten, mich entwickeln, auch ohne druck. und dann macht veränderung auch wieder spass….

  9. Pingback: Die Relativitätstheorie des Kinderreichtums - Eltern sein - Familie leben

  10. Engelchen*hoch5

    Nach zwei Abenden, die ich heulend auf dem Küchenboden verbracht habe – ohne für mich ersichtlichen Grund – erklärt mir dein Artikel grade meine Welt. Drei Kinder, Mann, Hund, Haus, Berufstätigkeit. Ich bin wohl am Ende, was mir mein Körper vorgestern früh gezeigt hat, indem mir beim Einkaufen mal einfach so die Augen ihren Dienst versagt haben – nur noch helles gleißendes Licht, kein Fokussieren mehr möglich. Der daraufhin aufgesuchte Arzt konnte feststellen, dass die Augen zu 100% gesund sind. Das macht trotzdem mächtig Angst und wühlt sehr auf. Nun muss ich wohl irgendwie zurückrudern und meine Mitte zurückerobern. Danke für deinen Text, er öffnet die (grad verschwommenen) Augen..

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