Monat: Februar 2016

Wochenende in Bildern 27./28. Februar 2016

Das letzte Februarwochenende mit einigen warmen Frühlingssonnenstrahlen stand vor der Tür. Neben den typischen Wochenendaktivitäten stand diesmal für mich auch eine größere BloggerInnenveranstaltung auf dem Wochenendprogramm, bei der ich mich mal wieder mit einigen anderen ElternbloggerInnen austauschen konnte, was zwischendurch mal sehr schön ist. Aber schaut selbst, was wir so erlebt haben: Weiterlesen

Schwangerschaftstagebuch: Die 36. Woche – bereit für den 10. Monat

Die 36. ist vergangen, der 10. Schwangerschaftsmonat bricht an. Nun sind die Wochen bis zur Geburt wahrscheinlich an einer Hand abzuzählen. Ein wenig wehmütig bin ich, wenn ich auf die Zeit zurück blicke und daran denke, dass die Schwangerschaft nun bald vorüber ist. Wahrscheinlich die letzte Schwangerschaft und Geburt (auch wenn ich das schon einmal dachte und eines besseren belehrt wurde). Meine Gedanken kreisen um die Geburt, um unsere Räume und den Nestbau und um Ruhe. Ich bin bereit für die letzten Wochen. Weiterlesen

Wochenende in Bildern 20./21. Februar 2016

Die vergangene Woche war recht anstrengend, denn es standen viele Entscheidungen und Aufgaben an, die noch getroffen werden wollten. Und auch dieses Wochenende stand irgendwie im Zeichen des Aufräumens – innerlich und äußerlich. Der große Bauch hat sich dank der Senkwehen tatsächlich ein Stück nach unten bewegt über das Wochenende. Ich war überrascht, dass diese Senkwehen zum Teil doch ziemlich zogen, denn bei den anderen Schwanegrschaften habe ich sie kaum bemerkt. Auch die Kinder spüren dadurch, dass es nun nicht mehr viele Wochen sind, in denen ihr Geschwisterkind in Mamas Bauch ist. Weiterlesen

Die letzten Wochen Schwangerschaft

Nun geht sie langsam zu Ende, die Zeit des Wachsens in mir, des Wartens, des Hineinspürens. Einen Menschen in sich zu tragen ist immer wieder ein großes Wunder. Wie er heran wächst, entsteht aus zwei kleinen Zellen, wie er größer wird, wie die ersten zarten Bewegungen wie kleine Schmetterlingsflügelschläge wahrnehmbar sind. Zu kleinen Stupsern werden sie, diese ersten zarten Berührungen, die anfangs kaum spürbar sind. Wie dieser Mensch immer mehr Raum einnimmt im eigenen Körper und schließlich zu spüren ist: Hier ist Dein Kopf, hier ist Dein Rücken, hier ist Dein Bein. Fast ungläubig – selbst beim dritten Kind – schaue ich manchmal auf meinen Bauch und sehe zu, wie sich direkt unter meiner Haut ein Mensch bewegt und von einer auf die andere Seite dreht. Ein Mensch in mir. Teil von mir, Teil von uns und doch so ganz er selbst. Weiterlesen

Mit Kindern sprechen – Nähe als Zauberwort

„Mama, ich hab was ganz Tolles!“ höre ich mein Kind aus einem anderen Zimmer rufen. „Schrei nicht durch die ganze Wohnung!“ rufe ich zurück. Klick, macht es in meinem Kopf. Wie oft rufe ich eigentlich etwas durch die Wohnung, meinem Kind hinterher, wie oft kommuniziere ich aus der Ferne? Und warum mache ich das eigentlich? Ist es wirklich praktischer oder scheint es nur auf den ersten Blick einfacher zu sein? Weiterlesen

Digitale Eltern – Über die Verunsicherung durch digitale Hilfsmittel und andere Hilfen

Über die „Digitalen Eltern“ sprach ich auf dem Weleda Hebammenkongress 2016. Einige der dort ausgeführten Punkte habe ich noch einmal verschriftlicht:

Die Elternschaft heute unterscheidet sich in vielen Punkten von der Elternschaft früherer Generationen, doch ein Punkt tritt besonders hervor, wenn wir an das Leben mit unseren Kindern heute denken: die Wandlung der Unterstützung.

Oftmals werden frühere Zeiten heute sehr verklärt, wenn von der Großfamilie gesprochen wird, der unterstützenden Sippe, dem Zusammenleben in einem großen Haus. Diese Art des Zusammenlebens fand so, wie wir es uns heute vorstellen, nur sehr bedingt im Laufe der Menschheitsgeschichte statt. Weiterlesen

Gönn Dir doch mal eine Auszeit…

Ich liege in einem frisch bezogenen Bett in einem sauberen Hotelzimmer. Ordnung soweit mein Auge reicht – und auch Stille. Keine Stimmen von laut spielenden Kindern, keine Aufforderungen, kein Streit. Es herrscht vollkommene Ruhe. Ich streiche über meinen Bauch mit Baby 3 darin, das sich als einzige Person in diesem Raum unbehaglich von einer Seite auf die andere wendet und zurück. Vielleicht kommt ja auch ihm die Stille irgendwie merkwürdig vor? Weiterlesen

Menschlichkeit lässt sich nicht in Vater- und Mutterrollen aufteilen

An manchen Tagen bin ich zugleich verwirrt und traurig über die Dinge, die ich lese. Dies geht mir gerade so, wenn ich Artikel über Vater- und Mutterrollen lese oder Kommentare zu verlinkten Artikeln. Ich ganz persönlich denke nicht, dass es bestimmte Vater- oder Mutteraufgaben gibt. Denn wenn wir diese Dinge, die wir als Aufgaben betrachten, aus Sicht des Kindes betrachten, geht es in erster Linie darum, einem Menschen ein Bedürfnis zu erfüllen – unabhängig davon, wer wir sind und wer er oder sie ist. Weiterlesen