Entspannte Einschlafbegleitung und Übergang zum Allein-Schlafen begleiten

Während Babys oft noch recht einfach und schnell in den Schlaf zu begleiten sind wenn sie gestillt, geschuckelt oder getragen werden, wird die Einschlafbegleitung bei größeren Kindern manchmal zu einer Herausforderung: So viel wurde tagsüber erlebt und will noch berichtet werden. So spannend ist die Welt gerade und will entdeckt werden – da fällt es einigen Kindern schwer, in den Schlaf zu finden: Müde, aber nicht schläfrig genug. Munter, aber nicht mehr in einem Zustand, in dem das Kind alleine entspannt spielen möchte. Schon ein Kleinkind, aber noch immer auf eine Begleitung in den Schlaf angewiesen. Was also können Eltern tun, wenn das Kind müde ist, aber nicht einschläft und dennoch begleitet werden will?

Wann schlafen Kinder alleine?

Wann Kinder alleine einschlafen, ist unterschiedlich: Es hängt u.a. vom Temperament und Entwicklungsstand des Kindes ab. Manche Kinder schlafen schon als Babys gut allein ein und auch lieber in einem separaten Bett, andere brauchen noch lange die Nähe und Zuwendung von ihren Bezugspersonen. Manchmal brauchen auch Kinder, die schon allein einschlafen konnten, wieder eine Begleitung, wenn sie gerade eine anstrengende Phase durchleben und abends mehr Zuwendung benötigen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass aber auch dann, wenn die Kinder nicht im Bett der Eltern schlafen durften als Babys, die Kinder später, wenn sie laufen können, zum Elternbett kommen: Eine Studie von Remo Largo und anderen aus dem Jahr 2006 (pdf) zeigte, dass nur 10 Prozent der untersuchten Eltern ihren Kindern von Geburt an erlaubten, im Elternbett zu schlafen und dennoch fast die Hälfte der Kinder im Alter von 2-7 Jahren mindestens einmal pro Woche ins Elternbett kamen. Es scheint also wenig zu bringen langfristig, die Kinder vom Elternbett fernhalten zu wollen. Sinnvoller ist es, dem Bedürfnis des Kindes nach Nähe und Sicherheit beim Schlafen nachzukommen und zu warten, wann das Kind sich sicher genug fühlt und genügend Selbstregulationsfähigkeiten entwickelt hat, um allein schlafen zu können. Diese Entwicklung kann nicht erzwungen, sondern lediglich durch Feinfühligkeit und Verständnis begleitet werden. Ein Kind, das sich sicher fühlt und weiß, dass die Eltern als liebevolle Leuchttürme in der Nacht im Notfall zur Verfügung stehen, kann von dieser Sicherheit aus ausprobieren, allein zu schlafen. Ist es an diesen Punkt gelangt, zieht es aus dem Elternbett aus. Bei vielen Kindern ist dieser Punkt irgendwann in der Kleinkindkindzeit bis zum Beginn des Schulalters erreicht.

Wenn das Kind noch nicht allein einschläft

Wenn das Kind noch nicht allein einschläft, sich aber die Einschlafbegleitung zu einer Belastung für die Eltern entwickelt, müssen Alternativen betrachtet werden: Was kann an der Situation beim Kind oder den Eltern verändert werden?

Natürlich gilt wie auch schon bei Babys: Nur ein müdes Kind schläft auch ein. Gerade dann, wenn die Kinder an dem Wendepunkt stehen, den Mittagsschlaf nicht mehr unbedingt zu benötigen, kann sich das Einschlafen manchmal sehr hinauszögern. Hier hilft es, zu ergründen, welchen Schlafbedarf das Kind wirklich noch hat und ob es vielleicht zu lange mittags schläft. Gut ist es, wenn das Kind so viel schläft, dass es den Nachmittag entspannt verbringen kann. Ist das Kind wegen Schlafmangel mittags nur schlecht gelaunt und erschöpft, ist dies auch keine sinnvolle Alternative zum früheren Schlaf, weil die Beziehungsqualität darunter leiden kann.

Manchmal erscheinen die Kinder müde, reiben sich die Augen und können dennoch nicht einschlafen, weil sie noch spielen wollen, Erfahrungen machen, etwas erzählen,… Ihr Wunsch nach Entwicklung, ihre Neugierde stehen ihnen im Weg, sich zu entspannen. Wenn wir diesen Wunsch des Kindes und sein Bedürfnis nach Entwicklung in den Blick nehmen, können wir damit kreativ umgehen: Wir können den Nachmittag nutzen, um in den Abend über zu leiten: Fragen wir das Kind früh, was es noch gerne spielen möchte heute. Reden wir darüber, was es alles erlebt hat und betten alle Aktivitäten so ein, dass zum Abend hin alles ruhiger und entspannter wird. Das Kind hatte tagsüber die Möglichkeit, allen Bedürfnissen nachzukommen und wird Schritt für Schritt in einen ruhigen Abend überführt. Gerade in der kalten Jahreszeit ist es auch möglich, dass das Kind vielleicht zu wenig Möglichkeiten hat, um sich wirklich auszutoben. Sehen wir hier einen Mangel, können wir überlegen, wie wir mittags oder nachmittags noch ausreichend Bewegungszeit einbinden können, bevor es in die ruhige Phase geht.

Auch ein Blick auf die Abendrituale lohnt sich: Gibt es etwas, was noch einmal besonders aufregend ist und das Kind noch einmal besonders ablenkt? Vielleicht kann auch dies anders gestaltet werden. Im Bad liegt schon alles bereit für das Zähneputzen, im Bett liegt bereits das Buch, das zuvor als Einschlafgeschichte ausgewählt wurde.

Kann das Kind dennoch nicht einschlafen und turnt im Bett umher, hilft es nur, es sich so bequem wie möglich zu machen: Vielleicht ist es in Ordnung, neben dem Kind ein Buch zu lesen. Oder ein Hörbuch zu hören (ggf. mit Kopfhörern, wenn das Kind parallel eine andere Geschichte hören will) oder in einer Zeitschrift zu blättern…

An das Einschlafen gewöhnen

Kinderkrankenschwester, Stillberaterin und Schlafcoach Sibylle Lüpold empfiehlt in ihrem Buch „Ich will bei euch schlafen“ als Übergang für das Allein-Einschlafen-Lernen von Kleinkindern, die müde sind und den Worten der Eltern vertrauen, dem Kind nach dem Einschlafritual zu erklären, dass man kurz hinaus gehen würde, um eine Tätigkeit zu verrichten (Zähne putzen, Spülmaschine ausräumen), aber danach zurück käme. Nachdem die Tätigkeit wirklich verrichtet wurde, kehrt das Elternteil wie versprochen zurück. Schläft das Kind noch nicht, widmet man sich mit dem Versprechen wieder einer Tätigkeit.

Und wie gestaltet Ihr die Einschlafbegleitung aktuell?
Eure

Susanne Mierau ist u.a. Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Kleinkindpädagogik)Familienbegleiterin und Mutter von 3 Kindern. 2012 hat sie „Geborgen Wachsen“ ins Leben gerufen, das seither zu einem der größten deutschsprachigen Magazine über bindungsorientierte Elternschaft gewachsen ist. Sie ist Autorin diverser Elternratgeber, spricht auf Konferenzen und Tagungen, arbeitet in der Elternberatung und bildet Fachpersonal in Hinblick auf bindungsorientierte Elternberatung mit verschiedenen Schwerpunkten weiter.  

Weiterführende Literatur:
Lüpold, Sibylle (2014): Ich will bei euch schlafen! (Ein-)Schlafen lernen mit Co-Sleeping. – Freiburg: Herder.
Renz-Polster, Herbert; Imlau, Nora (2016): Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten. – München: GU.
Mierau, Susanne (2017): Geborgene Kindheit: Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten. München: Kösel.

Beitragsbild: Katja Vogt

15 Kommentare

  1. Katerina

    Unser kleiner Mann ist 15 Monate und schläft in seinem Bettchen neben uns. Mit Stillen schläft er meist rasch ein aber wird nach 1-2h unruhig.
    Leider zieht sich das durch die ganze Nacht und zum Morgen hin möchte er alle 40 Minuten an die Brust. Mir haben schon einige zum Abstillen geraten, da er dann ruhiger schlafen könne, wenn er nicht bei jedem Impuls an die Brust darf…
    Ob ich auf das Stillen verzichten möchte in der Hoffnung, dass er dann auch mal 3 oder 4 Stunden schlafen kann, weiss ich grad noch nicht so recht.

    • Hallo Katerina,
      mir wurde es irgendwann auch zu anstrengend nachts mindestens alle 2 Stunden zu stillen. Wir haben nur nachts abgestillt. Mein Mann schlief mit unserer Tochter in ihrem Bett und ich habe klipp und klar gesagt, dass ich es nachts nicht mehr möchte. Wichtig ist, dass du es auch wirklich möchtest! Das spüren die Zwerge. Wir haben dann mit 26 Monaten abgestillt. Viele Monate später braucht sie die Brust aber immer noch als Kuschelkissen und Ruhepol. Nicht zum Trinken, nur zum drauf liegen. 😎

    • Abstillen scheint immer die Antwort auf alles zu sein. Ich denke nicht, dass es dadurch für euch einfacher wird.

    • Hallo Katerina,

      möchte dir gerne von meiner Erfahrung erzählen.
      Unser Kleiner ist mittlerweile 14 Monate alt und vor ca 2 Monaten habe ich abgestillt weil der Druck von außen so gross war. Das Abstillen hat unglaublich gut funktioniert und der Kleine hat es sofort akzeptiert, jedoch sind die Nächte jetzt noch anstrengender. Er wacht immer noch genau so oft auf und morgens ist er jetzt um 6h hellwach weil er Hunger hat, wohingegen wir vorher meist bis 8h schlafen konnten weil er gestillt hat. Also lass dir nichts erzählen, dass das unbedingt so viel besser wird und höre auf dein Bauchgefühl.
      Mir persönlich fehlt das Stillen und vor allem die Ruhepausen tagsüber die das Stillen mit sich gebracht haben.
      Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass ihr euren Weg findet ☺️

    • Liebe Katarina,
      Ich habe auch so einen kleinen Brustfan zu Hause. Er ist jetzt gerade 2 Jahre alt geworden. Mich haben die unruhigen Nächte nicht nur für mich gestört sondern gerade auch für meinen Sohn wünschte ich mir erholsameren, ruhigeren Schlaf. Ich war jedoch immer geplagt von den Gedanken, dass ich ihm dann seine geliebte Brust entziehen würde. Durch die Geburt unseres zweiten Sohnes und meine damit verbundenen zwei Krankenhausaufenthalte von jeweils mehren Tage, hat der Papa aber festgestellt, wie wunderbar ruhig und entspannt unser „Großer“ ohne Brust schlafen kann. Nun stillen wir also nur noch und ausschließlich zum Einschlafen und das war’s. Die restliche Nacht kuschelt er sich im Familienbett einfach an mich ran und hat so seine Sicherheit, dass ich da bin.
      Die ersten Nächte war es natürlich nicht einfach, es gab Proteste und Tränen. Aber da ich sicher war in meiner Entscheidung, denn ich wusste, dass es ihm den nötigen erholsamen Schlaf bringt, hab ich es durchgezogen. Als Alternative sollte er immer meine Hand halten, anstatt an der Brust zu nuckeln. Die ersten Nächte hatte er meine Hand quasi die ganze Nacht, mittlerweile schläft er durch und rollt sich lediglich an mich ran 🙂
      Vielleicht hilft dir dieser persönliche Erfahrungsbericht etwas.
      Alles Gute, Claudia

  2. Vielen Dank für den Artikel. Beruhigend zu lesen, dass wir einen guten Weg gewählt haben. Klappt nicht immer, aber immer öfter dass ich rausgehen darf. Meist schläft sie dann in Nullkommanichts ein.

  3. Franziska

    Liebe Susanne. Wir sind hier 4kinder im Alter von fast 8, fast 6, 4 und 2.
    Die drei kleineren schlafen alle im Elternschlafzimmer, wovon die Kleinsten im Elternbett schlafen. Wir haben am Boden noch eine 1,40m Matratze für die Zweitälteste. Ab und an kommt die Große auch noch dazu.
    Das ist für uns alles okay, nur stört die zweite jetzt sehr oft am Abend durch Wildsein nochmal das Zur-Ruhe-Kommen und ich bin am Überlegen, sie in ihr Zimmer ziehen zu lassen.
    Wie kann ich den Übergang gestalten? Ihr erklären, dass wir abends Ruhe benötigen und sie ja noch z.B. malen kann im Zimmer.
    Liebe Grüße Franziska

  4. Danke für diesen Beitrag <3 Beim
    Thema Einschlafen waren wir bei unserem Sohn (2,5 Jahre) immer wirklich lehrbuchmäßig bedürfnisorientiert unterwegs und darauf bin ich schon stolz, weil es wirklich oft und lang nicht einfach war und ich deshalb auch oft gezweifelt habe ob das wirklich der richtige Weg ist.

    Mein Sohn schlief seit Geburt bis vor 1,5 Monaten bei uns im großen Bett, nun ist er alleine ausgezogen <3 Manchmal nachts ruft er mich, dann lege ich mich zu ihm und bin natürlich als Leuchtturm sofort zur Stelle. Oft schläft er auch bis zum Morgen durch und kommt dann zu uns getrappelt.

    Momentan hat er aufgehört, mittags zu schlafen und hier ist es leider so wie du schreibst, er ist ab etwa 16 Uhr müde und es fällt ihm schwer zu kooperieren, worunter die Beziehung leidet. Wir versuchen es mittags nun mit einer „blauen Stunde“, also im Bett gemeinsam gemütlich zu liegen und Bücher anzuschauen/Geschichten zu hören. Schläft er ein – gut – wenn nicht – auch gut. 🙂
    Schläft er mittags nicht, dann muss er bestenfalls schon um 17 Uhr bettfertig sein, und wir gehen spätestens zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett, oft auch schon um 18 Uhr. Da schläft er dann auch meist ganz schnell und gut ein. Ich liege dabei neben ihm, bis er schläft. Schläft er mittags (wenn, dann meistens 2 Stunden, aufwecken fast unmöglich), ist er abends meist bis etwa 21.30 Uhr fit. Es bringt nichts, davor ins Bett zu gehen, weil er nicht müde ist und daher auch nicht einschläft. In diesem Fall gehen wir nachmittags gerne raus toben, abends versuche ich dann Ruhe rein zu bringen und stelle mich drauf ein, dass es dauert.

  5. Meine Kinder sind 7,5 und 4,5 Jahre alt und ich bleibe zum Einschlafen mit ihm Zimmer und wenn nachts einer wach wird rufen sie auch. Die Kinder lieben das und ich auch.
    Mein Mann ist leider genervt davon, bei den Kindern liegen zu bleiben bis sie eingeschlafen sind und findet es ist Zeit, dass sie alleine einschlafen.

    Ein Dilemma.

    Ich möchte gerne, dass wir das Ritual so lange beibehalten, wie die Kinder das möchten.
    Wenn es sehr lange dauert, und ich etwas wichtiges zu erledigen habe, gehe ich auch schonmal raus mit der, im Text genannten, Begründung. Oft geht das gut.

    Danke für deine Texte.

  6. Hallo Susanne,
    toller Beitrag!

    Ich stille meinen Sohn (18 Monate) in den Schlaf, das klappt meistens auch recht schnell und ich bin voll o.k. damit.
    Er schläft zurzeit nachts auch ruhig, nur wird er in den klassischen Morgenstunden unruhig und schläft dann nur mit Brustnuckeln. Auch mittags schafft er meist die nächste Schlafphase nicht ohne nuckeln. Wenn ich ihm sage, dass ich nicht mehr möchte, flippt er komplett aus. Es gibt keine andere Möglichkeit, ihn weiter schlafen zu lassen. Nun habe ich immer die Wahl, ihn teilweise ewig nuckeln zu lassen oder ein nicht ausgeschlafenes und schlecht gelauntes Kind zu haben nachmittags bzw. ab 4/5 Uhr morgens statt um 6/halb 7 Uhr.
    Da er vormittags in die Kita geht, tut er mir Leid, wenn er dann so arg müde ist. Er braucht den guten Mittagsschlaf ja noch sehr.
    Hast du einen Tipp, wie man das Nuckeln abschaffen/ersetzen kann oder wird er dann wohl oder übel weniger Schlaf bekommen?
    Schnuller, Nuckeltuch, streicheln, singen, etc. akzeptiert er alles nicht. Er läuft dann einfach zur Tür und will raus (mittags) weint aber vor Müdigkeit, beißt, haut, etc.. und nachts sitzt er im Familienbett und weint bitterlich, ist außer sich und schreit „Mama, Milch, nein?“,
    bis ich nachgebe, weil ich es nicht mehr aushalte ihn abzuweisen. 🙁

  7. Gedankenkarussell

    Tjaja… Das Einschlafen.
    Unser Kind schläft sehr gern und sehr viel. Aber am Abend.. da ist es anstrengend.
    Wir machen daraus eine gemeinsame Ruhezeit – mein Mann und ich mit Handy in der Hand. Kind ruhig zwischen uns.
    Ich bekomme hin und wieder bekomme ein schlechtes Gewissenvei der Vorgehensweise, Strahlung, Led-Licht etc… Seit gut 2,5 Jahren ist besagtes Wuselkind nun auf der Welt und wir schlafen zu dritt in einem Familienbett nach Eurer Anleitung.
    Aber da selbst Hörspiele oder ähnliches keine Erleichterung beim abendlichen Einschlafbgegleiten gebracht haben, geht es für uns nur so.
    Denn nach über einer Stunde „ruhig da liegen & begleiten“ (mit viel Kuschelkontakt, Stillen, singen, Ruhe…) bin ich nicht mehr entspannt. Dann geht es irgendwann nicht mehr.
    Daher mussten wir schauen, wie wir für uns Erwachsene eine gute Situation daraus zu machen. So kann ich z.B. auf geborgen-wachsen einen neuen Eintrag zu lesen während Wuselchen zur Ruhe kommt. 😉
    Wenn ich mich einmal bei meinem Mann darüber geschwere, wie die abendliche Situation ist, dann erinnert er mich gern daran, das alles beschränkt ist und irgendwann wird unser Kind das nicht mehr wollen… Und dann vermisst man das Gewicht auf seinem Arm liegend. Die Hitze, die der kleine Körper ausstrahlt.. wie schön ist es jetzt, den Schlafgeräuschen zu lauschen.
    Danke für den Beitrag.

  8. Ich bin sehr darauf bedacht bedürnisorientiert zu leben, sowohl meine, als auch die meines Kindes und Partners zu sehen. Allerdings ist das eine Herausforderung. Wir haben ein Familienbett bzw. Es steht ein Kinderbett direkt an unserem Bett mit Winkeln befestigt auf meiner Höhe, ich stille noch und genieße auch den Schlaf meiner Tochter seit Beginn an zu begleiten. Ich singe jeden Abend das gleiche Lied zum Einschlafen als Ritual. Wir sind recht flexibel allerdings möchte sie meistens zwischen 19-20 Uhr ins Bett und gestillt werden. Aktuell ist es aehr anstrengend und zermürbend, da sie mit fast 14 Monaten häufig wach wird, unter anderem auch durch Husten und dann schwer zurück in den Schlaf findet, was allerdings schon mehrfach geklappt hat. Sie braucht viel Körperkontakt und knibbelt und kneift zum Einschlafen, was sehr anstrengend ist und wenn sie das mal 2-3 Stunden macht dann werde ich regelrecht aggressiv, obwohl ich das nicht werden möchte und habe sie auch schon angeschnauzt. Ich habe Angst mein Kind wird traumatisiert durch mein Rumgeschrei in der Nacht
    , ich frage mich, was denn schief läuft, bei anderen klappt es doch auch und ich tue alles, um artgerecht mein Kind aufwachsen zu lassen mit viel Verstärkung. Ich fühle mich richtig schlecht aber ich kann manchmal nicht anders, da der Schlafmangel und das Kneifen, wie Folter sind. Ich bin immer noch für das Co Sleeping abch manchmal habe ichd as Gefühl ich störe sie in der Nacht oder sie ist leichter erweckbar, klar Stillen, Entwicklung etc aber mit Arbeiten puh ich gehe in zwei Wochen wieder 60 Prozent arbeiten. Es geht nicht anders.

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