Monat: Mai 2013

Badekonfekt selbst gemacht für (werdende) Mütter

Manchmal fällt es uns als Müttern nicht einfach, sich um uns selbst zu kümmern. Im Alltag gibt es viel zu erledigen, manchmal bleibt wenig Zeit, sich um sich selbst zu kümmern. Schon in der Schwangerschaft beginnt das oft: Der Spagat zwischen gelebter Schwangerschaft, Arbeitsleben und Dingen, die man noch tun wollte, bevor das Baby da ist.
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Das Baby-Led Weaning Experiment: Wie mein Baby ohne Brei mit dem Essen beginnt – Ein Tatsachenbericht Teil 4

Die erste BLW-Woche verlief sehr gut. Der Sohn hat große Freude am Ausprobieren der verschiedenen Nahrungsmittel. Erste große wahrnehmbare Veränderung: Sein Stuhl hat nun nicht mehr die Konsistenz und das Aussehen von reinem Muttermilchstuhl, sondern ist deutlich fester. Es sind ab und zu auch unverdaute Reste des Essens zu erkennen. Das ist aber ganz normal und bedeutet nicht, dass das Kind keine Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen würde. Auch der Geruch hat sich deutlich verändert. Vorteilhaft ist es daher, dass er deutliche Zeichen gibt, wann er in die Windel macht, wodurch er gut über der Toilette abgehalten werden kann – keine stinkigen Beikostwindeln! Er hat bislang ansonsten keine körperlichen Symptome als Reaktion auf das Essen gezeigt: Kein Durchfall, Verstopfung, keine Hautreaktionen.
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„elimination communication“ – Wie mein Baby mit 5 Monaten entschied, lieber in die Toilette zu machen

Noch vor der Geburt meines ersten Kindes habe ich irgendwann einmal das Buch „Es geht auch ohne Windeln!“ von Ingrid Bauer gelesen. Danach entschied ich für meine Tochter: Es geht auch mit Windeln. Ich bin wirklich alternativ, trage ausschließlich, stille (und habe meine Tochter 10 Monate voll gestillt) und bin Verfechterin des Familienbetts, aber windelfrei, das ging mir damals dann doch zu weit. Und so entschieden wir uns für Moltex. Als sie dann 18 Monate alt war und laufen konnte, ging sie zur Toilette, klopfte auf den Deckel und gab erst Ruhe, als ich sie darauf setzte. Seit diesem Tag ging sie – zumindest für „das große Geschäft“ – auf Toilette. Damals dachte ich, dass sie ja wirklich gut signalisieren kann, dass sie nun auf Toilette möchte und dass sie das anscheinend auch macht, weil sie lieber nicht in die Windel machen wollte. Vielleicht ist windelfrei dann doch nicht schlecht? 3,5 Jahre später bin ich schwanger mit meinem Sohn und überlege wieder: Windelfrei? Ach nein, dass schaff ich sowieso nicht. Aber diesmal wollen wir keine Müllberge produzieren, sondern Stoffwindeln nehmen. Ende Herbst wird er geboren, hinein in den längsten und dunkelsten Winter unseres Lebens. Windelfrei bei dieser Kälte geht wirklich nicht, entscheide ich. Doch mein Sohn entscheidet anders.

Windelfrei_01
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