Monat: Dezember 2016

Weihnachten ohne Familienstress

Der Baum steht, die Kerzen brennen, Genschenke sind verpackt und die Kinder sind in gespannter Vorfreude. Eigentlich könnte alles so schön sein. Aber in manch einer Familie macht sich eine innere Unruhe breit, denn bald treffen die Gäste ein oder die Verwandtschaft wird besucht. Und Gäste oder Verwandtschaft offenbaren manchmal im Zusammensein, dass sie ganz andere Erziehungsvorstellungen haben als man selbst. Gerade an Weihnachten in der sowieso schon von Erwartungen aufgeladenen Stimmung kann das viel Unruhe in den eigentlich schön geplanten Abend bringen.

Im letzten und vorletzten Newsletter haben wir dieses Thema besprochen: Was tun, wenn die Weihnachtstage durch unterschiedliche Ansichten drohen, stressig zu werden? Da es hierzu sehr viele Rückmeldungen gab und auch danach noch einige Anfragen, möchte ich auch hier auf dem Blog nochmal diese Ideen teilen. Einige Vorschläge habe ich eingebracht:

  • Achtsam Zuhören: Wenn wir unserem Gegenüber gut zuhören und ihn ausreden lassen, merken wir, was er wirklich will und können auf dieser Ebene auch antworten. Eine freundlich gemeinte Gegenfrage kann ein ganz neues Gespräch eröffnen: „Machst Du Dir eigentlich Sorgen um Deinen Enkel?“ „Hast Du Angst, dass sich mein Kind nicht gut entwickelt?“ Und dann können wir den Blick auf all die guten Dinge unseres Kindes lenken. Warum daran etwas ändern? Wichtig ist hier, dass wir ehrlich das Besorgen des Gegenübers akzeptieren und nicht ironisch oder böse eine Rückfrage stellen, sondern wirklich an der Antwort interessiert sind, um neu in das Gespräch zu kommen.
  • Die eigene Geschichte erzählen lassen: Wie war das denn damals bei Euch? Wer hat denn zum Schreien lassen geraten und warum? Wie ging es Dir damit? Aha, Du wolltest nur das beste für Dein Kind. Das kann ich gut verstehen. Heute weiß man aus Studien, dass….
    Wir können uns immer wieder vor Augen führen, dass auch eine Generation mit ganz anderen Erziehungsmethoden das beste für die eigenen Kinder wollte. Damals waren aber die Ziele der Erziehung andere und Kinder wurden für eine andere „Aufgabe in der Gesellschaft“ erzogen. 
  • Atmen: Durchatmen bevor Du antwortest. Wenn wir uns kurz Zeit nehmen, um uns wieder zu erden, kann das sehr hilfreich sein.
  • Schwierige Situationen meiden: Vielleicht kann die Sitzordnung so geplant werden, dass eine nette Nachbarschaft gewählt werden kann oder es gibt andere Möglichkeiten, den Tag auch mit Rückzugsbereichen einzurichten.
  • Wenn es nicht anders geht: Ziehe Dich zurück aus der Situation. Du weißt, Du bist ein guter Elternteil und musst Dir keine Vorwürfe anhören.Ihr geht den Weg, der für Euch richtig ist.
  • Vorher könnt Ihr Euch immer wieder vor Augen führen, wie stolz Ihr auf Euch sein könnt und Euer Selbstvertrauen ausbauen: Was hast Du dieses Jahr alles mit Deinem Kind erlebt und was hast Du gut gemeistert? Es gibt sicherlich eine lange Liste.

Und im Austausch mit anderen gab es noch weitere tolle Ideen für ein entspanntes Weihnachtsfest:

  • Open-House: Ein ungezwungenes Weihnachtsfest mit offener Tür. Freude und Familie wissen Bescheid, der Tannenbaum wird an die Wand geklebt mit Tape und jeder kommt wann und wie er will
  • Freunde einladen, die mit einem auf einer Wellenlänge sind. Dadurch wird gezeigt, dass auch andere „so“ leben und es gut geht.
  • Sich auf das große eigene Glück konzentrieren.

Ich wünsche Euch jedenfalls ein entspanntes Fest im Kreise der Lieben ohne Streit, ohne Stress. Denn es gibt so viel, über das wir dankbar sein können. Habt Ihr noch mehr Tipps? Dann schreibt gerne einen Kommentar.

Eure

Wochenende in Bildern 17./18. Dezember 2016

Das vierte Adventswochenende. Scherben bringen ja Glück…

Samstagmorgen. Nachdem die Kinder uns geweckt haben, bauen sie doch lieber nochmal eine Höhle im Familienbett und kuscheln.

Frühstück am Samstag. Die Kinder kommen irgendwann hinterher und wir genießen ein wenig Frühstückszeit für uns. Dann versuchen wir heraus zu bekommen, wo unsere seit Anfang der Woche erwartete Post bleibt, aber dpd hüllt sich in Schweigen. Man wisse auch nicht so recht. Die Sachen seien wirklich noch nicht da?

Später gehe ich dann noch ein paar Sachen einkaufen. Weihnachtssüßigkeiten zum Beispiel.

Und ich besuche einen meiner Lieblingsläden in Kreuzberg, wo es so zauberhaften Krimskrams für Kinder gibt.

Mit meinem Mann und den Kindern treffe ich dann im Café wieder zusammen. Von da aus geht es raus aufs Land. Auf dem Weg zum Auto hat der Sohn noch größere Probleme mit seinen und unseren Vorstellungen, die mich zu diesem Text inspirieren.

Der Babysohn spielt lange und vergnügt mit dem Waschbrett und danach gehen wir noch mit Freunden spazieren in der Dämmerung.

Sonntagmorgenfrühstück.

Ich versuche die alten Stühle zu erneuern…

… während mein Mann Holz hackt für den Kamin. Die Kinder finden das ziemlich spannend.

Der Babysohn schiebt Stühle durch die Stube.

Wir beschließen, im Wald Tannenzapfen zu sammeln, um sie zu trocknen und dann in Bienenwachs zu tränken und als Ofenanzünder zu benutzen. Die Kinder sind von der Ausflugsidee zuerst nicht begeistert. Aber wie jedes Mal finden sie es im Wald dann trotzdem toll.

Es ist nicht richtig kalt, aber neblig und nass.

Zu Hause gibt es dann einen warmen Punsch vom Kamin. Ach, das ist schon schön mit dem Feuer. Der Babysohn macht um den Kaminofen einen großen Bogen und betont immer wieder mit Zischlauten, dass er verstanden hat, dass das dort heiß ist.

Zur großen Freude der Kinder mache ich noch Eierkuchen wie bei Pettersson und Findus.

Wir lesen gerade ein wenig vor dem Kamin (erst ein Buch für die Große, dann dieses Pflaster-Klebbuch für den Mittleren), als es ein lautes Scheppern aus der Küche gibt. Eigentlich sind es mehrere.

Der gefüllte Geschirrspüler in unserer provisorischen Küche ist umgefallen. Die Glasscherben sind überall. Die Kinder müssen erst einmal in Sicherheit gebracht werden (zum Glück sind die Scherben nicht bis zu ihnen geflogen, aber knapp davor) und dann müssen wir sehr sehr lange fegen und uns von vielen Gläsern und auch Erbstücken verabschieden. Aber zum Glück ist ja nichts passiert, also uns und den Kindern. Und der Geschirrspüler funktioniert auch noch. Mein Mann hat damit wohl den größten Glasscherbenberg seiner Scherbensammlung. Aber darüber schreibt er bestimmt noch selbst.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

So 4jährig – Warum Eltern mit dem richtigen Ohr zuhören sollten

An manchen Tagen habe ich das Gefühl, meine Kinder entspringen einem Lehrbuch. Nicht einem darüber, wie wunderbar und leicht und wohlerzogen Kinder sein können. Sondern einem Lehrbuch über all die Dinge, die Eltern nun einmal auf ihren Elternweg mit Kindern begegnen. Bei dem Baby sind es die typischen Babyentwicklungsphasen, bei dem Schulkind natürlich all die Schulerlebnisse, von denen von allein los gehen über Pausenhofreibereien bis Schummeln nichts ausgelassen wird. Und bei meinem Mittelkind sind es die ganz typischen Erlebnisse mit einem vierjährigen Kind zwischen mangelnder Impulskontrolle, eigenem Willen, Stürmen im Kopf und emotionalen Entladungen. Weiterlesen

Gepflegte Haut im Winter mit Primavera

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Der Winter ist da und mit ihm der Wechsel zwischen der kalten Luft draußen und der warmen Heizungsluft drinnen. So schön es ist, den kühlen Wind auf den Wangen zu spüren, ist es jetzt auch eine anstrengende Zeit für die Haut.

Im Winter neigt die Haut dazu, trocken zu werden: Die Kälte führt dazu, dass die Talgdrüsen weniger Fett produzieren, weshalb Wasser schneller von der Hautoberfläche verdunstet. Die Versorgung der Haut mit Nährstoffen ist vermindert, da die Durchblutung der Haut bei Kälte verringert wird. Auch die warme Heizungsluft drinnen unterstützt das Verdunsten, was zum Austrocknen der Haut führt. So ist sie angreifbarer und empfindsam. Was sie nun braucht, sind Fett und Feuchtigkeit. Bei der Reinigung ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie nicht zusätzlich angegriffen wird, weshalb eine besonders milde Reinigungsmilch ausgewählt werden sollte, nach Möglichkeit ohne Alkohol. Auch sonst ist es sinnvoll, gerade im Winter auf künstliche Duft- und Konservierungsstoffe bei der Hautpflege zu verzichten. Im Gegenzug eignen sich für die Pflege besonders Produkte mit essentiellen Fettsäuren zum Schutz und weiteren Inhaltsstoffen, die die Haut beruhigen.

Im Winter sollte die Haut deswegen abends sanft gereinigt werden. Eine Reinigungsmilch oder -lotion ist besser als ein Waschgel, da häufiges Waschen die Haut zusätzlich austrocknet. Eine beruhigende Creme kann die Haut unterstützen und eine wöchentliche Gesichtsmaske kann noch einmal eine extra Portion Pflege verleihen.

Primavera hat für den Schutz und die Pflege der beanspruchten Haut Kamille und Borretsch ausgewählt, um die Haut zu unterstützen: Borretschsamenöl enthält Omega-6-Fettsäuren, die besonders hilfreich sind bei trockener Haut. Kamille lindert Reizungen der Haut und beruhigt. Die Pflegeserie enthält eine milde Reinigungscreme, eine sanft und frisch riechende tonisierende Gesichtslotion, eine hautberuhigende Creme und eine sehr angenehme beruhigende Augencreme, die schnell einzieht. Wie alle Produkte aus dem Hause Primavera, ist auch diese Pflegeserie mit Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt, ohne Tierversuche.

Natürlich will auch der restliche Körper gepflegt werden und auch die Haare leiden unter dem Wetter und brauchen etwas mehr Zuwendung. Hände und Füße wollen ebenfalls gut umsorgt werden und auch wenn die Haut durch häufiges Waschen angegriffen wird, tut ein Bad ab und zu im Winter auch der restlichen Haut gut. Ein wunderbar winterliches Bad entsteht, wenn man 1l Milch mit einer Zimtstange, einer Vanilleschote und 2 Esslöffeln Honig kurz aufkocht und dann ins Badewasser gibt. Wunderbar pflegend und herrlich duftend.

Eure

Wenn auch Deine Haut etwas Pflege vertragen kann, schau doch im heutigen Adventskalender vorbei und gewinne ein schönes Pflegeset von Primavera.

 

 

 

Hinsehen

Da sitze ich am Abend da mit Kopfschmerzen und bin erschöpft vom Tag, denn es gab viel Streit zu schlichten und viel Einfühlungsvermögen war gefordert. Der Babysohn wollte viel getragen werden und war unleidlich, das große Kind hatte keine Lust auf Schularbeiten und der mittlere Sohn wurde so sauer, dass auf einer Weihnachtsfeier der Schule nur die Schulkinder beschenkt wurden, dass wir die Schulfeier früher verlassen mussten, was wieder das Schulkind sauer machte und schließlich auch das Baby unruhig werden ließ.

Das Abendessen war kurz, denn alle waren müde und erschöpft und schlecht gelaunt und beim Vorlesen der Gutenachtgeschichte wurde darüber geschimpft, dass sie viel zu kurz sei. Und die Gutenachtlieder wären auch heute falsch. Nun schlafen sie, meine drei Kinder. Und ich denke einen kurzen Augenblick darüber nach, wie anstrengend alles war.

Dann sehe ich mir die Nachrichten des Tages an, die immer wieder zu lesen sind. Und ich denke: Ja, Dein Tag war aus Deiner Perspektive anstrengend. So, wie Deine Tage eben manchmal anstrengend sind. Aber ich habe ein Zuhause, hatte drei Mahlzeiten und Kaffee und Kekse. Ich habe meine Kinder und meinen Mann und meine Freunde. Ich habe eine warme Wohnung und fürchte nicht um unser Leben. Es geht mir so gut, selbst wenn es mir schlecht geht. Das alles bedeutet nicht, dass es mir nicht subjektiv auch schlecht geht oder schlecht gehen darf. Aber mit etwas Abstand betrachtet geht es mir doch ziemlich gut.

Ich streichel über den warmen Kopf meines Babys, das so sicher und warm und weich in meinem Arm liegt und denke an die Menschen, die genau dieses Gefühl der Sicherheit und Wärme jetzt nicht haben. Eine Freundin hat heute den Artikel „7 real things you can do right now about the catastrophe in Aleppo“ geteilt. Es geht um Menschen wie wir, um Menschen mit Kindern. Alles, wofür wir hier einstehen, die Sicherheit, die Geborgenheit, das Glück wurde diesen Menschen genommen. Wenn unsere Botschaft Menschlichkeit und Liebe ist, dürfen wir nicht wegsehen, denn dieses Ziel gibt es nicht nur für uns selbst und unsere Kinder. Wenn unser Wunsch ist, unseren Kindern eine gute Zukunft in einer schönen Welt zu ermöglichen, können wir uns dies nur für alle Kinder gleichzeitig wünschen, denn wir sind alle Teil dieser einen Welt. Und nicht zuletzt deswegen müssen wir hinsehen und wir müssen etwas tun für diese Menschen, für diese Kinder und ihre Eltern, die sie wie wir in ihren Armen halten und ihnen wünschen, dass irgendwie alles gut wird. Und wir alle können etwas tun, jeder ein Stück, das irgendwie möglich ist. Und nicht wegsehen ist schon ein Teil davon.

Eure

5 Dinge, die meine Kinder mich gelehrt haben

Oft denken wir, dass wir unseren Kindern viel beibringen müssten oder ihnen die Welt erklären sollten. Wir denken, dass sie noch so viel lernen müssen, damit sie werden wie wir. Aber sie sind ja schon. So wie sie sind. Und sie lernen jeden Tag von uns, von ihrer Umwelt die Dinge, die wichtig sind. – Und wir lernen von ihnen, auch wenn es uns manchmal nicht bewusst ist.

An manchen Tagen frage ich mich, wie ich wohl früher Sachen gesehen oder ob ich sie überhaupt wahrgenommen hätte. Mein Denken hat sich verändert durch meine Kinder.

  1. Wirklich hinsehen: Ein Eichhörnchen klettert einen Baum hoch, eine klitzekleine Schnecke kriecht über den Weg. Hätte ich das früher gesehen? Durch meine Kinder habe ich gelernt, hinzusehen und aufmerksam zu sein für die Dinge, die es jeden Tag überall zu entdecken gibt.
  2. Wirklich zuhören: Im Zusammenleben mit Kindern muss man hinhören, genau hinhören: Was möchte das Kind genau? Im kritischen Alter zwischen 2 und 6 führt es sonst oft zu Problemen. Dieses Zuhören ist nicht nur gut im Zusammensein mit den Kindern, sondern auch mit anderen (erwachsenen) Menschen.
  3. Einfach wieder fröhlich sein: Nie wieder im Leben ist es so einfach, so schnell von tieftraurig zu fröhlich-lachend zu wechseln. In einem Moment ist etwas noch furchtbar, im nächsten springt das Kind wieder auf und lacht. Eine Kunst, die das Erwachsenenleben so vereinfachen kann.
  4. Ruhepausen sind wichtig: Unsere Kinder haben noch ein Gespür dafür, wann sie eine Pause brauchen. Anregung und Entspannung wechseln sich ab und nach einem aufregenden Spiel wird ein Buch angesehen. Das fehlt uns Erwachsenen oft, wenn wir durch den Alltag hetzen von Termin zu Termin, von Aufgabe zu Aufgabe.
  5. Mit allen Sinnen genießen: Wie können Kinder noch Dinge genießen und mit allen Sinnen wahrnehmen: riechen, fühlen, schmecken. – Wann tun wir Erwachsene das schon? Meine Kinder haben mir gezeigt, wie schön es ist, beim Essen zwischendurch dorthin zurück zu kommen und wirklich zu genießen und nachzuspüren.

Und was habt Ihr von Euren Kindern gelernt?
Eure

12 von 12 im Dezember 2016

Heute ist der 12. Dezember. Ein Montag, an dem ich Euch mit 12 Bildern mit durch meinen Tag nehme zwischen Arbeits- und Kinderzeit kurz vor Weihnachten. Die 12 Bilder meines Mannes findet Ihr hier.

  1. Guten Morgen! Es ist noch dunkel draußen, aber wir müssen früh aufstehen, denn es ist ja Schule. Wie wir das finden, hat mein Mann kürzlich hier beschrieben. Ich brauche ja morgens immer eine ganze Weile, um in Gang zu kommen und bin froh, dass mein Mann immer das Frühstück macht.

2. Mein Mann bringt die Kinder in die Schule und zum Kindergarten, der Babysohn schläft schon bald ein und ich habe während seines Vormittagsschlafes Arbeitszeit. Mein neues Buch will geschrieben, Emails beantwortet werden. Kurz vor Weihnachten ist mein Postfach so voll, dass ich kaum hinterher komme mit den Antworten.

3. Das Baby ist wieder wach, gemeinsam machen wir uns an die Hausarbeit. Der Wäschekorb quillt über, denn unser Nachbar wünscht, dass wir nachts nicht mehr den Trockner anmachen. Das ist nicht so richtig praktisch, denn an einigen Tagen muss ich mehr als eine Waschmaschinenladung waschen und trocknen. Heute ist Windelwaschtag und eigentlich müssten danach noch andere Sachen gewaschen und getrocknet werden (zum Beispiel die Außenwindeln). Geht aber nicht.

4. Montags ist die Zeit für ein Mittagessen immer knapp, da der Sohn mittags abgeholt wird. Ich kaufe wie oft montags einen Kisirsalat für den Babysohn und mich unterwegs. Den lieben wir beide.

5. Sohn abgeholt, Tochter von der Schule abgeholt, kurz in den Park und dann zur Musikschule.

6. In der Zwischenzeit kommt ein Bild aus der Weberei. Das sieht schon ganz gut aus.

7. Wieder zu Hause. Ich mache mir meinen Nachmittagskaffee. Den brauche ich auch an Tagen wie diesen.

8. Dann sind die Hausaufgaben des Schulkindes dran. Heute soll ein Keksrezept aufgeschrieben werden.

9. Das wird dann auch gleich praktisch umgesetzt und die Kinder dürfen die Kekse mit unseren Kristallgläsern von meiner Großmutter ausstechen und damit Abdrücke in den Teig drücken. In diesen Momenten wünsche ich mir, sie hätte ihre Urenkel noch kennengelernt. Nur das mit den Kristallgläsern hätte sie nicht gut gefunden, aber wenn sie noch da wäre, wären sie ja gar nicht bei mir.

10. Sieht ein wenig gruselig aus. Die Kinder baden mit rotem Badezeugs, da Mehl und Teig überall kleben.

11. Immerhin die Windeleinlagen konnten heute tagsüber getrocknet werden. Ich lege sie noch schnell zusammen.

12. Und dann kehren wir alle zusammen an den Tisch zurück, an dem heute morgen alles anfing. Es gibt Nudeln.

Und ich werde nun noch den Newsletter schreiben, die Gewinnerin/den Gewinner des gestrigen Adventskalenders ziehen, das morgige Adventskalendertürchen vorbereiten und dann irgendwann schlafen gehen.

Eure

Noch mehr 12 von 12 findet Ihr bei Draußen nur Kännchen.

Wochenende in Bildern 10./11. Dezember 2016

Dieses Wochenende war entspannend und gleichzeitig aufregend, denn es stand ein „Kaffee und Kuchen mit Frau Mierau“ an und ich war ziemlich aufgeregt, aber dann war es doch alles sehr entspannend.

Samstagmorgen. Die Nacht war kurz, denn die Kinder haben Übernachtungsbesuch und das bedeutet, dass sie spät ins Bett gehen und früh aufwachen. Daher gibt es nur ein „verkramtes“ Frühstück.

Mann und Kinder ziehen los, um das Besuchskind nach Hause, den Sohn zum Lieblingsfreund zu bringen und die Tochter zu einer anderen Freundin, die sie unter der Woche nicht sehen kann. Der Babysohn schläft, ich arbeite und warte auf Pakete, die nicht ankommen.

Noch kurz raus gehen, um einzukaufen. Das ist hier ja eher selten der Fall, denn meistens lassen wir uns mittlerweile den Einkauf nach Hause liefern und kaufen am Wochenende nur wenige Sachen auf dem Markt. Heute habe fehlten noch ein paar Sachen.

Noch bei der Post vorbei und das Postfach leeren. Ziemlich viel Post kommt in den letzten Tagen hier an, vor allem Weihnachtsgrüße. Heute ist auch das Buch „Intuitives Stillen“ von Regine Gresens dabei, auf das ich mich schon seit dem AP Kongress freue. Ich bin sehr gespannt!

Baby schläft wieder, ich mache mir ein schnelles „Mittagessen auf die Hand“.

Dann geht es los ins Café Kreuzzwerg, wo ich mich heute mit einigen Menschen treffe, die beim Crowdfunding mitgemacht haben und Café und Kuchen mit mir bestellt haben.

Es ist ein toller Nachmittag mit tollen Leuten. Eigentlich wäre es schön, sowas öfter zu machen, denn die Geschichten, die sie von sich und ihren Familien erzählen sind spannend und wieder einmal ist zu sehen: Jeder geht seinen eigenen geborgenen Weg und es gibt nicht den einen richtigen Weg. Ich nehme aus diesem Nachmittag viel Input für mich mit.
Danach ist es schon spät und ich fahre mit der Familie aufs Land.

Sonntagsfrühstück. Etwas ausgeschlafener als am Tag zuvor.

Der Babysohn frühstückt mittlerweile auch richtig mit. Nur im Hochstuhl möchte er nicht sitzen, sondern auf dem Schoß.

Es regnet in Strömen. Vater und Sohn bauen Papierschiffe.

Die werden dann im Regenbach fahren gelassen.

Die Tochter webt, ich male ein wenig.

Und es gibt natürlich Plätzchen zu knabbern. Diese habe ich gestern geschenkt bekommen in so hübsch gestalteten Gläsern.

Wir spielen noch ein wenig zusammen, aber diesmal klappt es nicht ganz so gut und irgendwann fliegen alle Figuren über den Tisch. Gibt es eben auch manchmal.

Ich glaube, diese Woche werde ich etwas über das Licht schreiben auf dem Land, wenn ich es schaffe. Hier ist es ja viel dunkler als in der Stadt.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

An andere denken

In dieser Woche war es ruhig hier auf dem Blog. In den letzten Wochen vor Weihnachten gibt es viel zu tun und ich denke an andere und Dinge, die ich noch erledigen möchte. Die Weihnachtsgeschenke für die Kinder sind schon lange da, aber ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, mich in den letzten Tagen des Jahres auch bei anderen Menschen zu bedanken, die mich durch das Jahr begleitet haben. Ich versende Weihnachtspost an liebe Bloggerkolleg*innen und Freund*innen. Auch die Erstlingsboxen wollen gerade verschickt werden und die ersten 13 Boxen sind in dieser Woche auf den Weg gegangen.

Vom Projekt Erstlingsbox haben wir einige Sachen übrig von den Firmen, die uns unterstützt haben: Ostheimer hatte wunderschöne Hasen-Handschmeichler für die Box zur Verfügung gestellt, Weleda das schöne Calendulabad und die Wundschutzcreme. Als ich sah, dass wir einen Überschuss haben, war mir klar, dass ich damit an andere denken möchte und bat die Firmen, diese Sachen weiter geben zu können an Menschen, die sie brauchen. Bereits im letzten Jahr hatte ich eine große Spendenaktion für Flüchtlingskinder mit einigen Kooperationspartnern gemacht (hier und hier nachzulesen), in diesem Jahr wollte ich mit den Spenden das Emmi Pikler Haus unterstützen. Dort leben 9 Kinder zwischen 0 und 6 Jahren, die aufgrund akuter familiärer Notsituationen nicht in ihren Familien leben können und dort mittel- oder langfristig bleiben bis sie in ihre Herkunftsfamilie zurück können oder zu einer Adoptiv- oder Pflegefamilie kommen. Die Kinder dort sind aktuell zwischen 1 und 6 Jahren.

Im Telefongespräch mit der Leiterin der Einrichtung erklärte sie, dass sie sich über diese Sachenspenden sehr freuen würden. Weleda und Ostheimer waren sofort damit einverstanden und ich kontaktierte noch den Windelhersteller Lillydoo mit der Bitte um Windelspenden für die Kinder vor Ort. Zwar wären Stoffwindeln wunderbar, doch im Alltag dort nicht umsetzbar, wurde mir erklärt. Lillydoo stellt besonders hautfreundliche und weiche Windeln her ohne Lotionen, Farbstoffe und Parfum. In der Einrichtung, wurde weiter erläutert, wird sehr darauf geachtet, die Kinder nicht mit weiteren unnötigen Reizen zu konfrontieren.

In dieser Woche machten sich daher große Pakete mit Spenden auf den Weg. Ein kleines weiteres Paket ging an eine Kleinkindgruppe eines Kindergartens. Auch andere Blogs nutzen ihre Reichweite und den Kontakt zu großen Firmen, um in dieser Zeit auch an andere Menschen zu denken und sie zu unterstützen, wie hier bei Baby, Kind und Meer. Auch Kreuzberg hilft, denen ich letztes Jahr Spenden übergeben habe von Partnern und auch von uns zu Hause, sucht weitere Unterstützung. Und natürlich können auch Privatpersonen an das Emmi Pikler Haus spenden.

Wenn Ihr Initiativen und Einrichtungen kennt, die Unterstützung brauchen, verlinkt sie gerne hier, damit sich vielleicht der ein oder andere, der möchte, mit einer Spende dorthin wenden kann. Ich bin für weitere Hinweise dankbar, denn auch im nächsten Jahr werde ich sicher wieder eine Spendenaktion machen.

Eure

Susanne_clear Kopie

Für diesen Beitrag habe ich persönlich keine finanziellen oder dinglichen Leistungen der beteiligten Firmen oder Organisationen erhalten.