Wochenende in Bildern 24./25. November 2018

Nachdem in dieser Woche die Kinder abwechselnd krank waren und sie Tag für Tag gekuschelt, bekocht und mit Lieblingstee versehen wurden, reichte am Ende der Woche die Kraft nicht mehr aus und meine Reserven waren aufgebraucht. Dazu kam ein seit Tagen schlecht schlafendes Kind zu so schlug sich die Erkältung auch auf mich nieder. Und dies gerade an diesem Wochenende, an dem das letzte Weiterbildungswochenende des Jahres stattfinden sollte samt Prüfung für die die letzten Abende gelernt wurde.

Das letzte Wochenende des Jahres, in dem es rund um das Stillen geht. Und dieses Mal ganz besonders auch um die eigene Stillerfahrung mit der Frage: Wie und wo wurdest Du gestillt? Wo wurden Deine Bedürfnisse gestillt als Baby und Kind und wo vielleicht auch nicht? Nicht nur in Bezug auf die Muttermilch, sondern ganz generell. Eine sehr bewegende Frage für all die Frauen, die hier in der Runde saßen und ihre Geschichten geteilt haben von Glück und Leid. Gerade hiervon nehme ich sehr viel mit für meine Arbeit und die nächste Zeit und das Thema der „gestillten oder nicht gestillten Bedürfnisse“ wird mich noch eine Weile begleiten – sicher auch hier auf dem Blog und im nächsten Newsletter.

An solchen Weiterbildungswochenenden sind die Kinder immer mit ihrem Vater unterwegs, basteln und kochen. Und wenn ich nach Hause komme, werde ich überrascht von den Dingen des Tages: an einem Abend mit einer leckeren Tarte, die alle zusammen zum Abendessen gemacht haben. Am anderen Tag von diesen Weintrauben mit Schokoüberzug, die die Kinder unbedingt machen wollten, nachdem sie das Rezept im Kinderradio gehört haben. Natürlich musste ich den Spieß, der ja eigentlich für mich aufgehoben wurde, dann doch noch teilen.

Und am Ende eines solchen Wochenendes braucht es dann doch noch einmal ganz viel Zeit mit allen Kindern zusammen und einzeln, damit sich jedes noch einmal gesehen fühlt und die eigenen Geschichten erzählen kann. „Mama, komm spielen!“ und ich setze mich dazu und muss eigentlich gar nicht mitspielen, sondern nur da sein. Ganz nah. Da bin ich dann gleich wieder beim Thema „Bedürfnisse stillen“ zurück. Und dann gibt es einen kurzen Streit um die Zuwendungsressourcen und ein jedes braucht noch einmal exklusive Zeit: eines wird in Ruhe gestillt, das andere bekommt eine Geschichte vorgelesen und das dritte liegt mit dem Kopf auf meinem Schoß als alle anderen schon schlafen und erzählt, während ich über das Köpfchen streiche.

Und dann ist das Wochenende auch schon vorbei und eine neue, aufregende Woche liegt vor uns.
Und wie war es bei Euch?
Eure

2 Kommentare

  1. danke für die einblicke. ich sehe in der therapeutischen einzelarbeit mit menschen immer wieder, dass es eben die einzelzeit mit den eltern ist, die vielen fehlt…. wie schön, dass du hier auch zeigst, dass es genau das „auch bei euch mieraus ;)“ braucht und dass es auch geht, selbst wenn man viel arbeitet…eine gute woche

  2. Genau mein Thema gerade. Die Kleine Schwester kam vor vier Wochen auf die Welt. Wobei ich noch nicht den Dreh raus habe wie ich mit voll Stillen die Aufmerksamkeit teilen kann. Gerade wenn ich mit den Kinderm alleine bin. Irgendwelche Tipps?

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