Wochenende in Bildern 16./17. September 2017

Puh, was für ein Wochenende! Wir haben es wirklich lange vor uns her geschoben, denn wir dachten immer: Ach, wir ziehen sicher irgendwann um. Aber weil wir in Berlin keine passende Wohnung finden seit Jahren und das Landhaus ja in sehr langsamen Schritten voran geht, müssen wir nun endlich einmal unsere Wohnung streichen und überarbeiten – und auch etwas mehr Platz schaffen. Deswegen ist dieses Wochenende ein Auf- und Umräumwochenende.

Samstagmorgen. Der mittlere Sohn hat heute das Frühstück mit seinem Papa zusammen gemacht und ist ganz besonders stolz. Nach dem Frühstück beginnt das große Auf- und Umräumen für mich, während Mann und mittlerer Sohn mit einem Freund zum Landhaus fahren, um dort Sachen zu erledigen.

Beim Aufräumen finden sich viele alte Sachen an, auch noch aus Kindertagen von uns Eltern. Manche Sachen kommen in den Müll, andere werden weiter aufgehoben. Lieblingsfundstück: Ein Traumtagebuch, dass mein Mann mal ein Jahr für mich mit meinen Träumen gefüllt hat, die ich ihm beim Frühstück immer erzählte. Zwar habe ich das Buch „Magic Cleaning“ nicht gelesen, aber ich denke immer wieder beim Aufräumen an den Spruch meiner Freundin Anja: „Macht Dich das glücklich?“ So wächst der Stapel an Dingen, die aussortiert werden können, doch um einiges.

Das große Kind wartet auf Freundinnenbesuch und baut dabei Roboter, während ich weiter aufräume mit dem Kleinsten in der Trage auf dem Rücken.

Noch schnell zur Post, bevor sie mittags zu macht. In dieser Woche wurden so viele signierte Ausgaben bestellt, dass ich es schwer habe, hinterher zu kommen.

Die Freundin der großen Tochter ist angekommen und ich mache eine kleine Umräumpause, um mit den Mädchen und dem Kleinsten spazieren zu gehen. Wir alle mit unseren „Kindern“ in der Trage.

Eisschokolade mit den großen Kindern trinken und ein wenig im Café sitzen. Große Kinder haben ist schon toll.

Abends wird noch ein Hexenbuch gebastelt und es wird ausprobiert, mit Feder und Tinte zu schreiben. Gar nicht so einfach, aber eine schöne Erfahrung.

Abschließend wird alles hexisch versiegelt. Die Kinder finden es ganz großartig. Der Rest der Familie kommt erst zur Schlafenszeit von der Landpartie zurück.

Sonntagsfrühstück mit Rote-Beete-Brot. Die Kinder sind diesem gegenüber etwas argwöhnisch.

Die Wohnung versinkt zunehmend im Chaos beim Versuch, aufzuräumen.

Die Kinder sind von diesem Zustand aber sehr begeistert, denn es gibt viel zu entdecken.

Zur großen Freude der Kinder finden wir noch eine halbe Flasche stabile Seifenblasen in einem Regal und die Kinder hüpfen im Chaos munter herum, um sie einzufangen.

Was sich jedoch noch immer nicht angefunden hat, ist meine Brille. Seit zwei Wochen ist sie nun verschwunden und ich glaube langsam wirklich, dass der kleine Sohn sie heimlich in den Müll „aufgeräumt“ hat.

Am Spätnachmittag bringen wir das Besuchskind zum verabredeten Treffpunkt. Bahnfahrten mit Kindern finde ich ja immer ziemlich anstrengend, aber heute ist es angenehm leer in der Bahn.

Noch eine kurze Spielplatzrunde zur Entspannung.

Langsam sieht es so aus, als ob ab morgen hier die Wände gestrichen werden können. Und ich freue mich besonders auf meine neue altrosa Wand.

Eure