Programmieren lernen für Kinder mit Dash

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Als unsere Tochter von der ersten Computerstunde aus der Schule nach Hause kam und berichtete, die Schulcomputer würden sie an das Vintage Computing Festival erinnern und sie würde dort mit Paint Bilder malen im Unterricht, beschlossen wir, diesen Bildungsbereich weitestgehend in unsere Hände zu übernehmen. Denn die Nutzung digitaler Medien als weiteres Kreativwerkzeug in Ergänzung zum Malen, Plastizieren und Basteln ist eine Bereicherung, die wir gerne in unseren Alltag einbinden. Unsere Kinder sind viel draußen, spielen viel, gestalten viel und haben dennoch auch Zugang zu Fernseher und Computer.

Sehr treffend beschreibt Journalistin Katja Reim in ihrem gerade heraus gekommenem Buch „Ab ins Netz?! Wie Kinder sicher in der digitalen Welt ankommen und Eltern dabei entspannt bleiben“ ihre Grundhaltung zum Umgang mit modernen Medien, in der ich unser Herangehen sehr erkenne:

 Doch die Ratgeber, die ich in den Händen hielt, zeichneten das Internet – je nach Autor – entweder als leuchtendes Paradies in Bitform oder als düstere Hölle in Pixeln. So wie Manfred Spitzer, der meint, Bytes & Co. sollten aus der Kindheit verbannt werden, weil sie Gift seien und verdummen und es wichtiger sei, Erfahrungen in der realen Welt zu sammeln, draußen zu spielen, sich mit Freunden zu treffen oder sich einfach mal zu langweilen.
Für meinen Geschmack ist dieser Ansatz zu kurz gedacht. Nicht, weil ich draußen spielen, basteln oder Freunde treffen unwichtig finde. Im Gegenteil. […]
Digitale Medien sind kein einseitiges Unterhaltungsmedium, sondern auch kreative Werkzeuge, die vielfältig genutzt werden können.

Katja Reim erklärt, warum es wichtig ist, dass wir unseren Kindern vor Beginn der Pubertät ein gutes Beispiel sein sollten und sie mit den neuen Medien vertraut machen sollten – bevor sie in der Pubertät unbedacht mit anderen diese Erfahrungen machen.

In unserer Familie haben die Kinder deswegen schon früh auch einen Zugang zu digitalen Medien, um sie kreativ nutzen zu können: Um ihr Wissen zu erweitern, um Fotos und Bilder digital bearbeiten zu können, um einige Spiele spielen zu können. Und vor allem auch, um zu verstehen, wie dieses Internet und digitale Medien überhaupt funktionieren.

Im Workshop lernen Kinder das Programmieren und können selbständig erste Versuche starten.

Programmieren lernen mit Dash

Kürzlich schrieb mich eine Bekannte an, dass es an einem Wochenende einen Programmierworkshop für Mädchen in Berlin geben würde und ob das nicht etwas für uns sei. Ich meldete unsere Tochter sofort bei dem kostenlosen Workshop an, der sehr schnell ausgebucht war. Roboter und Programmieren sind für unsere Kinder sehr spannende Dinge und sie haben zu Hause bereits einige Möglichkeiten, diese Interessen umzusetzen. Dennoch fehlte uns bislang die Möglichkeit, das Programmieren wirklich kindgerecht zu vermitteln. Am Ende des Workshoptages war klar, dass das gefunden war, was wir bisher vermisst hatten: Die Tochter hatte innerhalb weniger Stunden verstanden, wie ein Gerät programmiert werden kann, dass eine Handlung aus verschiedenen Befehlen zusammengesetzt ist und hat eigene kleine Programme entwickelt, um den Roboter Handlungen durchführen zu lassen.

Der programmierbare Roboter Dash von Wonder Workshop ist ein handliches Gerät für Kinder ab 6 Jahren und auch ausreichend stabil, um im Alltag bestehen zu können. Über die zugehörigen Apps kann Dash nicht nur einfach ferngesteuert, sondern richtig programmiert werden: Mit einzelnen Bausteinen, die in der Blockly App zusammengesetzt werden, können komplexe Handlungen programmiert werden. Wie lang die Strecke sein soll, die er fährt, ob er dabei abbiegt in die ein oder andere Richtung, sich vielleicht dreht oder etwas sagt, kann eingegeben werden. Klebt man beispielsweise eine Fahrtstrecke auf den Fußboden, kann das Kind den Roboter so programmieren, dass er diese Strecke genau entlang fährt. Auch wenn er auf den ersten Blick erscheint, als würde sein „Auge“ eine integrierte Kamera sein, ist hier nichts zu befürchten: Dash hat weder eine Kamera noch sonstiges Überwachungspotential. Erste Schritte zur Programmierung können in der App mit einem kleinen Führerschein erlernt werden, später können eigene Ideen umgesetzt werden. Die App Blockly ist beispielsweise so aufgebaut, dass es einen ansteigenden Schwierigkeitsgrad gibt und die zu programmierenden Aufgaben immer anspruchsvoller und komplexer werden. Sogar eigene Wörter und Sätze können aufgenommen und von Dash mit entsprechendem Befehl wiedergegeben werden. Neben der Programmierapp Blockly gibt es auch weitere Apps, die genutzt werden können. An einigen Stellen ist die Übersetzung aus dem Englischen nicht ganz geglückt und unser Kind musste nachfragen, was mit einer Aufgabe konkret gemeint sei. Insgesamt jedoch sind Roboter und App von einem Schulkind nach kurzer Zeit allein bedienbar. Sarah von Sarah von mamaskind.de hat hier einen sehr ausführlichen Bericht über die einzelnen Apps und Funktionen geschrieben. Wer in Berlin wohnt und sich für das Programmieren interessiert, kann sich einmal die Workshops im Juniorlab ansehen.

Dash ist insgesamt ein guter Einstieg für Grundschulkinder in die Welt des Programmierens. Das gemeinsame Bedienen der App und des Roboters ist für die ganze Familie eine Aktivität, wenn beispielsweise bestimmte Programmierideen vorgeschlagen und dann von einem Kind umgesetzt werden sollen. Die Grundidee des Programmierens ist in der App gut visualisiert und Kinder verstehen hierdurch, wie wichtig einzelne Befehle in einem gesamten Ablauf sind.

Verlosung: Gewinne Dash

Wonder Workshop hat einen Dash zur Verlosung zur Verfügung gestellt. So nimmst Du an der Verlosung teil:

  • Verlost wird ein Roboter Dash von Wonder Workshop
  • Kommentiere zur Teilnahme hier auf dem Blog: Warum würde Dash gut zu Euch passen?
    Bitte kommentiert mit vollständigem Namen oder in anderer Weise individuell, so dass nach der Auslosung eine eindeutige Zuordnung des Namens möglich ist (bspw. ist eine Zuordnung schwierig, wenn es 20 Stefanies gibt, daher dann lieber Stefanie_79 oder ähnlichen Namen wählen). Bitte kommentiere nur einmal: Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis Dein Kommentar freigeschaltet werden kann, aber er geht nicht verloren.
  • Die Teilnahme steht in keinem Zusammenhang mit Facebook.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Die Teilnahme beginnt am 4. Mai 2017 um 7:00 Uhr und endet am 6. Mai 2017 um 24 Uhr. Verlost wird nach Teilnahmeschluss am 7. Mai 2017.
  • Der/die Gewinner/in wird im Anschluss nach dem Zufallsprinzip ermittelt und unter dem Kommentar zur Teilnahme benachrichtigt. Schaut deswegen einfach wieder vorbei, ob Ihr ausgelost wurdet.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Sollte sich der/die Gewinnerin nicht spätestens 10 Tage nach der Verlosung zurück melden, verfällt der Gewinn.

 

Eure
Susanne_clear Kopie

Die Verlosung ist beendet. Die Gewinnerin wurde markiert.