5 Tipps für einen sicheren Schulweg für Kinder

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Die Umstellung vom Kindergarten zur Schule ist für Eltern und Kinder sehr groß: Auf einmal ist das Kind ein Schulkind. In der Schule gibt es keine Eingewöhnung wie damals im Kindergarten, es kommen neue Lehrer, die die Eltern vielleicht noch nicht individuell kennen lernen konnten und auch die Kinder treffen vielleicht ganz neu aufeinander. Irgendwann kommt sogar der Moment, an dem das Kind den Weg zur Schule alleine gehen oder fahren möchte.Viele Herausforderungen für alle Seiten, viele Entwicklungsaufgaben und -möglichkeiten. Als Eltern wachsen wir mit diesen Aufgaben und ganz besonders wachsen auch unsere Kinder in der Schulzeit an den Möglichkeiten – nach ihrem eigenen Tempo.

Wenn das Kind allein den Schulweg meistern möchte

Die Übergangszeit in die Schule ist eine Phase der Herausforderungen und nicht immer einfach. Denn auch wenn das Kind nun ein Schulkind ist, ist es noch immer Kind und die neuen Abläufe, Menschen und Aufgaben sind auch ziemlich anstrengend. Es ist wichtig, dass wir Eltern unsere Kinder in dieser Zeit auffangen und sie auch noch einmal emotional gut begleiten auf diesem neuen Weg. Je nach Temperament, Schulart und den vorhandenen Kontakten vor Ort, brauchen einige Kinder anfangs etwas mehr Zuwendung. Einige wollen noch längere Zeit von den Eltern zur Schule gebracht und abgeholt werden, andere gehen schon früher allein. Es ist gut, wenn das Kind selbst entscheiden kann, wann es für den Weg allein bereit ist.

Für einige Eltern ist es eine große Erleichterung, wenn das Kind dann allein zur Schule gehen möchte und wieder nach Hause kommt, andere haben deswegen Herzklopfen: Ist mein Kind wirklich schon so weit? Und was, wenn… Deswegen ist es wichtig, mit dem Kind gemeinsam einen sicheren Schulweg zu finden, ihn gemeinsam gehen zu üben und über Gefahren vorher zu sprechen bzw. ihnen durch gute Vorbereitung vorzubeugen. Die VHV Allgemeine Versicherung hat deswegen eine Aktionsseite gegründet, auf der sie Informationen anbietet für einen sicheren Schulweg: von der Verkehrserziehung zu Fuß über Verkehrserziehung mit dem Rad bis hin zu weiteren Informationen.

Tipps für einen sicheren Schulweg

Die Wege zur Schule können sehr unterschiedlich aussehen, doch unabhängig vom Ort gibt es einige Tipps, die alle Eltern beherzigen können. Wesentliche Tipps hat die VHV hier zusammengestellt. Diese guten Hinweise kann ich noch um ein paar eigene Tipps erweitern, die bei uns hilfreich waren:

  1. Einen sicheren Weg gemeinsam heraussuchen
    Noch vor dem Schulstart sollten Eltern und Kind den besten Schulweg gemeinsam ermitteln: Wo können Straßen sicher überquert werden? Worauf muss dabei geachtet werden? Was passiert, wenn die Ampel ausfällt?
  2. Gute Orte und Menschen auf dem Weg finden
    Wir Eltern müssen ein gutes Gefühl haben, wenn wir unsere Kinder allein gehen lassen, aber auch unsere Kinder müssen sich gut fühlen und bei Bedarf Hilfe aufsuchen können. Das fällt ihnen leichter, wenn sie Menschen und Orte auf dem Weg kennen. Auf dem Schulweg können deswegen Kioske und Cafés gemeinsam besucht werden und das Kind kann mit diesen Orten und den Menschen dort ein wenig vertraut werden. So weiß das Kind: In einem Notfall kann ich mich hierhin wenden.
  3. Je nach Familie, Kind und Vorstellungen von medialer Nutzung kann auch ein Handy eine gute Begleitung für Kinder sein. Wichtig ist dabei jedoch, dass das Handy nicht zu einer zusätzlichen Gefahrenquelle wird, wenn das Kind davon abgelenkt wird und nicht auf den Verkehr achtet. Deswegen sollte die Anschaffung gut überlegt und die Nutzung abgesprochen werden.
  4. Die Übung macht den Meister
    Nach und nach kann das Kind auf den gemeinsamen Wegen die Führung übernehmen: Es entscheidet, wann wo die Straße überquert wird und wo entlang gegangen wird. Auf diese Weise wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und auch wir Eltern sehen, wie gut unser Kind den Weg alleine meistern kann.
  5. Kleiner Schulwegführerschein
    Als Eltern ist es wichtig, die Welt immer wieder durch Kinderaugen zu betrachten: Wir können einmal als Eltern den Schulweg ablaufen und immer mal wieder auf Kinderhöhe gehen. So sehen wir kritische Punkte im Verkehr, beispielsweise an Fahrbahnübergängen. Alle Aspekte, die uns auffallen und mögliche Notfallsituationen können wir schriftlich festhalten und mit unseren Kindern dann beim Spaziergang durchsprechen. So wissen sie, was im Notfall zu tun ist.

Eines Tages ist jedes Kind so weit, den Weg alleine zu gehen. Einige früher, andere spätere. Auf einigen Wegen gibt es noch besondere Aspekte zu beachten, beispielsweise wenn das Kind mit dem Rad unterwegs ist oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen muss.

Habt Ihr noch Tipps und Anregungen für sichere Schulwege? Dann teilt sie gerne hier für eine lange Sammlung an hilfreichen Tipps für einen sicheren Schulstart.
Eure

 

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