8 Anzeichen für eine Schwangerschaft – vor dem Test

Manchmal sehnt man sich die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft sehnlichst herbei, manchmal ist man eher überrascht davon, dass man sich auf einmal so anders fühlt, anders riecht und denkt. Schon in der ersten Woche nach dem letzten Eisprung merken manche Frauen, dass in ihrem Körper etwas anders ist als zuvor.

1. Übelkeit

Schwangerschaftsübelkeit und ein empfindsamer Magen sind ziemlich klassische Anzeichen für eine Schwangerschaft. Die Übelkeit muss aber nicht nur morgens auftreten, sondern kann ein Begleiter durch den Tag sein. Hervorgerufen wird sie nämlich von dem Schwangerschaftshormon hCG (Humanes Chorion-Gonadotropin), das in den ersten Monaten ansteigt und zum Ende des 3. Monats seinen Höchstwert erreicht – danach wird auch die Übelkeit oft wieder weniger. Oft wird Schwangeren von Sachen schlecht, die jetzt auch nicht gut wären für das sich entwickelnde Baby.

Mir hat auf einmal jedenfalls mein Kaffee nicht mehr geschmeckt. Und das ausgerechnet mir! Dafür gibt es nun sehr viel Ingwertee und Ingwerwasser. Hilft mir immerhin etwas.

2. Geruchsempfindlichkeit

Nicht nur die Übelkeit und Ablehnung von Koffein, Alkohol und Nikotin schützen das Baby, auch die empfindsame Nase sagt jetzt: Nein, das ist vielleicht nicht gut für Dich!

Ein Spaziergang durch Berlin kann so eine Herausforderung werden.

3. Besonderer Appetit

So, wie manche Speisen nun vermieden werden, kann auch der Appetit von anderen größer werden, die vielleicht gerade das beinhalten, was der Körper benötigt.

In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich in den ersten Wochen großen Appetit auf Tomaten, in der zweiten auf weiße Bohnen. Und nun eben auf Algensalat und Fisch.

4. Müdigkeit

In den ersten Monaten tut sich viel und das Baby entwickelt sich, bildet die Organe und Körperteile aus. Diese Entwicklung braucht Energie, der Stoffwechsel wird gesteigert, der Hormonhaushalt umgestellt. Die Müdigkeit ist daher auch eines der ganz klassischen Zeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können. Nun hilft nur: Ausruhen wann immer es geht.

5. Häufiger auf Toilette müssen

Das Hormon Progesteron, welches dafür sorgt, dass sich die Gebärmutter nicht kontrahiert und somit keine Wehen entstehen, ist auch verantwortlich für die empfindsame Blase und das Gefühl, nun ständig eine Toilette finden zu müssen.

6. Deine Kinder spüren etwas

Tatsächlich hat in der zweiten Schwangerschaft meine Tochter schon von einem Baby gesprochen noch bevor ich selber sicher war und ich noch wirre Träume hatte von einem mir zuwinkenden Baby. Diesmal war es eher der Sohn, der auf einmal überzeugt war, dass doch noch ein Geschwisterkind kommt.

7. Gefühlsschwankungen

Die Hormone haben ihren Einfluss nicht nur auf Harndrang, Müdigkeit und Übelkeit, sondern bewirken auch, dass die Stimmung ziemlich schnell wechseln kann. Schließlich muss sich erst einmal alles richtig einspielen und in ein neues Gleichgewicht kommen.

Bei mir führt das in den ersten Wochen meistens zu ziemlich großer Reizbarkeit und auch dazu, dass ich sehr schnell emotional überschwemmt werde und weine. Das ist eigentlich für mich das anstrengendste Zeichen der ersten Zeit, weil es den Alltag so behindert und gerade mit den beiden anderen Kindern manchmal schwer zu meistern ist.

8. Ausbleiben der Menstruation

Natürlich gibt es auch andere Gründe für das Ausbleiben der Menstruation oder zeitliche Verschiebungen wie zum Beispiel Stress. Wenn aber ein paar Tage verstrichen sind, kann man ruhig über einen Test nachdenken. Glücklicherweise wird heute kein Froschtest mehr durchgeführt.

Der Test

Ein Schwangerschaftstest testet die Konzentration des Hormons hCG im Urin. Der Wert dieses Schwangerschaftshormons steigt in den ersten Tagen und Wochen an und kann ab Ausbleiben der Periode recht zuverlässig Auskunft geben, ob eine Schwangerschaft besteht. Von Frühtests wird oft eher abgeraten.

Dieses Mal merkte ich recht schnell, dass irgendwas mit meinem Körper anders war. Ich kaufe also einen Test: Waren das wirklich zwei rosa Linien? Also kaufte ich noch einen, und noch einen. Also insgesamt 5. Und dann schrieb ich meiner Hebamme umgehend.

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Manchmal geht das Leben eben doch andere Wege als die, die wir so gedacht haben. Wie es aussieht, ist die Familie also mit zwei Kindern doch noch nicht komplett gewesen und es gibt noch einen Menschen, der unbedingt zu uns wollte. Also: herzlich Willkommen, 3. Kind!

Und woran habt Ihr gemerkt, dass Ihr schwanger seid?
Eure

Susanne_clear Kopie

 

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