Aus dem Bücherregal im Januar 2017

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Zu Weihnachten haben sich viele neue Bücher in unserem Kinderbücherregal eingefunden und andere haben ihre Reise in andere Kinderzimmer angetreten. Denn die Regel ist: Für neue Bücher verlassen uns alte. Einige kommen in eine Kiste und werden dort aufbewahrt für das nächst kleinere Geschwisterkind. Viele andere geben wir aber weiter an Freunde, Kindergarten, Schule, wenn sie lange nicht gelesen wurden. Heute zeige ich Euch die Bücher, die neu zu uns gekommen sind.

Ein wunderschönes neues Buch, das gerade jetzt an langen Wintertagen viele Gesprächsanregungen bietet, ist Amy Hamiltons „Die Tierwelt Europas“ aus dem Junique Verlag. Sie gibt einen Überblick über die Tiere Europas in wirklich zauberhaften Illustrationen, die mir als Vorleserin große Freude bereiten. Interessante Fakten sind kindgerecht zu den einzelnen Tieren kurz aufgeführt und geben einen Anlass, um weiter über die Tiere zu sprechen. Aus unserer Sammlung an Holztieren können die Kinder die zugehörigen Tiere dazu holen, vergleichen und so entsteht auch manchmal ein Spiel aus der Buchbetrachtung heraus. Ein wirklich schönes Tierbuch für Vorschulkinder!

Für mein großes Schulkind sind die Fakten in Amy Hamilton Buch etwas zu wenig. Spannende Einblicke in die Welt gibt es dafür aber in „Professor Astrokatz Physik ohne Grenzen“ von Dr. Bominic Walliman und Ben Newman aus dem NordSüd Verlag. Auch optisch ist dieses Buch das ganze Gegenteil, denn hier gibt es knallige Farben im Comicstil. Katze und Maus erklären die Welt von Schwerkraft über das Periodensystem der Elemente bis zur Kernphysik (inklusive Massenvernichtungswaffen). Alle Themen sind kurz und knapp zusammengefasst, aber geben für Kinder einen guten Überblick und grundlegendes Wissen. Für mich ist es eine Wiederholung der Oberstufe mit einigen Aha-Effekten und ich finde es gut, dass dieses Wissen schon für die Grundschule aufbereitet wurde, denn diese Fragen ergeben sich genau jetzt. Für Vorschulkinder ist es noch ein wenig zu anspruchsvoll, aber mein Kindergartenkind hört trotzdem gerne zu bei einigen Themen, die ihn besonders interessieren. Deswegen auf jeden Fall eine Empfehlung für Schulkinder, die schon jetzt große Fragen stellen.

Und auch der Babysohn hat gerade ein Lieblingsbuch. Jedes der Kinder hatte sein eigenes Babylieblingsbuch, das mit anderen Dingen in ihren großen Erinnerungskisten liegt. Beim ersten Kind war es „Die kleine Raupe Nimmersatt„, beim zweiten „Die kleine Spinne spinnt und schweigt“ und nun auch beim dritten Kind ist das erste Lieblingsbuch von Eric Carle, diesmal „Brauner Bär, wen siehst denn Du?“ Auf jeder Seite findet sich ein buntes Tier. Beim Vorlesen mache ich das passende Geräusch dazu und der Babysohn übt sich schon im „Miau“ der lila Katze. Auch wenn die Bücher erst für Kleinkinder empfohlen werden, haben wir unseren Babys von Anfang an solche Bücher vorgelesen und zum Spielen gegeben.

Und was lest Ihr gerade?
Eure

3 Kommentare

  1. Danke fürs zeigen dieser schönen Bücher.
    Mein Ältester (fünfeinhalb) mag momentan Tiger und Bär von Janosch.
    Mein Zweitgeborener (dreieinhalb) hat das Buch Watz das Wildschwein gerne (ein Schweizer Bilderbuch über das Leben der Wildschweine)
    Und unser Jüngster (11 Monate) mag am liebsten, das buch, das andere in der Hand haben :-).

    Ich lese deinen Blog echt gerne. Wir ziehen unsere Kinder ähnlich auf. Fand es spannend, als ich gesehen habe, dass du ein Buch über breilose Babyzeit geschrieben hast. Meine Kinder haben auch beinahe keinen Brei gegessen.

    Liebe Grüsse Eva
    maerlimuus.blogspot.ch

  2. Wir lesen gerade Vieles durcheinander. Super Leo Lausemaus und niedliche Tiergeschichten. Sein absolutes Lieblingsbuch im Moment, ist mit realen Tierstimmen vom Bauernhof wie Hund, Kuh, Schaf usw. Einfach toll

    Lg Katja

  3. sofakante

    Bei uns sind es gerade „Mein erstes Buch vom Körper“ (arsedition) und „kleiner weißer Fisch“ (Guido van Genechten). Besonders letzteres, weil #plus1 (18 Monate) da immer laut „Nein!“ sagen kann. Es geht um einen kleinen Fisch auf der Suche nach seiner Mama und es werden verschiedene Tiere abgefragt, ob sie die Mama sind. Ich mag es, weil es super schön gemalt ist und die Mama vom weißen Fisch alle Farben des Regenbogens hat.

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