Wochenende in Bildern 29./30. September 2018

In dieses Wochenende starten wir mit unseren drei Kindern plus Übernachtungskind. Wie das bei solchen Übernachtungstagen ist, sind die Kinder schon recht früh wach. An diesem Wochenende passt das gut, denn wir haben ohnehin viel vor: Ich verbringe beide Tage bei einer Weiterbildung, mein Mann und die Kinder sind verabredet mit alten Kindergartenfreundinnen und Familie. Der kleine Sohn ist ein wenig kränklich und lässt mich nicht gerne losgehen an diesem Samstag. Eigentlich wäre ich auch gerne noch ein wenig länger am schön gedeckten Tisch sitzen geblieben.

Mein Wochenende dreht sich rund um Brüste und Stillen. Meine letzte Weiterbildung in Bezug auf das Stillen ist schon viele Jahre her und es ist wichtig, altes Wissen aufzufrischen und von neuen Studien kompakt zu erfahren. Wusstet Ihr zum Beispiel welche Farben das Kolostrum, die Neugeborenenmilch, so haben kann? Wer sich dafür interessiert, kann sich die Kolostrumkarte mal ansehen.
Es tut so gut, sich manchmal mit anderen Fachkräften auszutauschen und zu hören, welche Erfahrungen sie in der Praxis machen, was sie gerade bewegt. Und ich merke auch, wie sehr mir diese Arbeit fehlt und wie gut es ist, dass ich wieder auf dem Weg dorthin bin, mehr praktisch zu arbeiten in Einzelberatung und Kursen.

Als ich abends nach Hause kommen, sind Herz und Kopf voll mit Gedanken und Anregungen. Der Magen ist leer. Wie gut, dass der große Sohn entschlossen hat, ein Abendessen für mich zu kochen. Unbedingt alleine. Als ich das Foto mache, fällt mir auf, wie dunkeln es nun schon wieder abends ist und wie dieses Jahr langsam zu Ende geht. Und dabei auch, wie groß mein mittlerer Sohn nun schon ist, dass er mir abends eine Bohnenpfanne selbst zubereitet. War er nicht eben noch ganz klein?

Am nächsten Morgen geht es schon früh wieder los ins Krankenhaus zum zweiten Weiterbildungstag. Mit dabei ist meine Kurs- und Beratungspuppe. Mit dieser im Arm oder in der Tasche wurde ich schon oft schräg angesehen von der Seite und natürlich schauen auch heute die Leute zweimal hin. Ein wenig freut es mich auch, dass die Menschen hinsehen, wenn ein „Baby“ scheinbar zu wenig bekleidet oder falsch getragen unterwegs ist.

Wohlig erschöpft komme ich am Spätnachmittag zurück. Die Kinder hatten einen schönen Tag draußen mit vielen Unternehmungen und nun kehrt langsam doch noch ein wenig Wochenendruhe ein. Die Kinder spielen, packen die Sachen für den Montag zusammen, mein großes Kind übt sich an der Harfe und ich genieße den Moment, dabei zuzuhören. Die Kerze wird auf dem Tisch angezündet und wieder ist das Gefühl da, dass es nun schon so früh dunkel wird und das Jahr langsam zu Ende geht. Morgen beginnt bereits der Oktober: ein Kindergeburtstag steht an, mein Vortrag auf dem Attachment Parenting Kongress und in drei Wochen schon das nächste Weiterbildungswochenende.

Eure

1 Kommentare

  1. Deine Fortbildung klingt es interessant.
    Mir geht es auch machmal so, das mich in bestimmten Momenten wirklich der Schlag trifft und ich mich wundere über mein großes Kind. Das geht alles sooo schnell. Lass es uns genießen. Alles und Immer.
    Herzliche Grüße
    Katrin

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