Wochenende in Bildern 11./12. August 2018

Diese Woche war eine Urlaubswoche bei uns und wir hatten neben dem Familienurlaub auch noch Besuch von unseren Freunden Von guten Eltern auf dem Land. Wie sich zeigte, sind unsere Tagesrhythmen ganz verschieden und unsere Kinder sind schon lange wach und erwarten Frühstück, während dort noch geschlafen wird – wie beneidenswert. Aber dennoch haben wir sehr schöne gemeinsame Tage verbracht und gesehen, wie wenig es eigentlich braucht, damit Kinder sich wohl fühlen und spielen. Das Wochenende war ein wenig eine Rückkehr zu ganz ursprünglichem Spiel.

So einfach und doch so intensiv und lang andauernd: Der kleine Sohn hat seine Vorliebe für das Nussknacken entdeckt und am Wochenende immer wieder Erdnüsse zerkleinert. Auf den Boden geschlagen, mit den kleinen Fingern von der Schale befreit und dann gegessen. – Eine große Freude. Und auch wenn mein Mann das Erbsenspiel hier ein wenig skeptisch betrachtet, sind es doch immer wieder diese einfachen Spiele, die die Kinder lange fesseln und herausfordern.

Oder auch dieses: In Ermangelung eines Sandkastens, den ich eigentlich in diesem Sommer noch bauen wollte für unseren Garten, haben wir die Zinkwanne, in der sonst im Garten gebadet wird, mit Sand gefüllt. Auch so ist es ein toller Sandkasten. Und es kann nicht nur gebuddelt werden, sondern auch eine Schatzsuche gemacht werden mit im Sand versteckten Schätzen wie Murmeln und mit Goldfarbe bemalten Steinen. Natürlich gibt es auch immer wieder Streit um den begrenzten Spielraum, aber insgesamt ist die Sandzinkwanne doch eine ganz gute Lösung zur Überbrückung gewesen.

Essen für viele einfach gemacht: Bei so vielen Kindern zusammen gilbt es viele besondere Bedürfnisse, Wünsche und Abneigungen. Deswegen ist es so praktisch, einfache Mahlzeiten zum Selbstzusammenstellen anzubieten: Kartoffel-Selbstmach-Salat, Selbstmach-Nudeln mit verschiedenen Zutaten zum Auswählen, Selbstmach-Pizza mit verschiedenem Belag, Hummus mit verschiedenem Gemüse zum Dippen. Und auch wenn es dann immer noch ein „Ih, das mag ich nicht!“ hier und da gibt, kann man immer noch gut auf die Alternativen hinweisen – und muss vor allem keine ganzen Portionen anschließend entsorgen, sondern kann alles Übriggebliebene einzeln aufbewahren und weiter benutzen.

Auch immer wieder eine so einfache Freude für die Kinder: Tiere besuchen, füttern, streicheln. Hier auf dem Land haben wir glücklicherweise die Auswahl und nicht nur Hunde und Katzen sind auf den Straßen zu finden, sondern auch Pferde und Schafe in Fußweite.

Und dann haben wir noch viel Zeit am See verbracht. Oder besser im See. Mit dem ein oder anderen Abenteuer. Ich jedenfalls habe nach diesem Wochenende Muskelkater in den Armen und im Bauch vom Schwimmen und Schwingen und sicherlich ein paar Sommersprossen mehr im Gesicht und Lachfalten von Geschichten, Momenten und Erleichterung. Neben Geschwisterstreit, Kleinkindwutanfällen und einigen Augenrollmomenten ein wunderbares Sommerwochenende – oder vielleicht auch damit, weil das ja irgendwie auch dazu gehört zum Familienleben.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

1 Kommentare

  1. Hallo Susanne,

    bei der Schilderung, dass Euer kleinster Sohn Erdnüsse knackt und isst, musste ich sofort daran denken, dann Erdnüsse für Kleinkinder so gefährlich werden können. Ich nehme an, ihr wisst um die Gefahr des Einatmens? Damit meine ich jetzt nicht primär, dass Erdnüsse die Luftröhre sehr leicht verstopfen können (leichter als andere kleine Teile oder Essen), sondern das kleinste Teile der Nüsse weiter in die Bronchien wandern können und dort schwere Infekte verursachen können.

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Verschluckte-Erdnuss-Gefahr-fuer-Kleinkinder,aspiration101.html

    https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2009/37/erstickungsgefahr_von_kleinkindern_durch_nuesse-32413.html

    Viele Grüße
    Miri

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