Wochenende in Bildern 21./22. Juli 2018

Das dritte Ferienwochenende nach einer abwechslungsreichen Woche zwischen Berlin und dem Land und einigen Zugfahrten hin und her, die nicht immer reibungslos verlaufen. Dennoch merken wir, wie wir durch die Zeit draußen zur Ruhe kommen können und die Kinder es genießen, in den Tag hinein zu leben. Ferien auf dem Land bedeuten: Nachmittage am See, spielen im Garten, im Nachbarpool planschen, Blumen und Natur erkunden, Obst am Wegesrand zu naschen und Besuch zu bekommen.

Obwohl wir immer wieder auch probieren, die Waschmengen einzudämmen und wir wieder weniger Wäsche haben, seit der kleinste Sohn der Windel entwachsen ist, kommt es trotzdem im Wäschechaos manchmal zu Unfällen. So wie an diesem Wochenende, als eines der wunderbaren Wollleibchen mit der normalen Wäsche gewaschen wurde und so sehr eingelaufen ist, dass es nun nur noch den Puppen passt. Noch immer schön für eine Puppe, aber traurig.

Was besonders schön ist: Im Garten oder auf dem Feld Gemüse oder Kräuter zu ernten und mit den Kindern zu verarbeiten. Am Wochenende wurde Rhababer aus dem Hochbeet geholt und zu Kuchen verbacken und wir haben gemeinsam Kräutersalz gemacht nach dieser Anleitung.

Auch wieder neu entdeckt und schon lange nicht mehr den Kindern angeboten: Das Spiel mit getrockneten Bohnen und Maiskörnern. Hin und her schütten, sortieren, mit den Händen befühlen. Ich gebe zu: Als letztlich alles auf dem Boden landete, war es ein kurzer Moment der Ernüchterung. Und ich habe mich daran erinnert, dass wir es sonst immer in einer Holzkiste am Boden gemacht haben. Die werde ich mal wieder heraussuchen.

Was gut tut: Selbst der große Sohn hat in den letzten Tagen mit mir zusammen Mittagsschlaf gemacht, müde von den Aufregungen des Alltags. Es tut gut, mal Zeit zum Ausruhen und für Pausen zu haben. Die große Tochter war in der Zwischenzeit unterwegs.

Und dann gab es auch noch Zeit mit Freunden: Auf dem Land mit den Nachbarn zusammen sitzen, Besuch bekommen von den aus dem Urlaub zurück gekehrten Von guten Eltern und im Gegenzug diese zum Ausklang der Woche in Berlin besuchen. Und auch hier wieder die Erkenntnis: So vieles geht einfacher, wenn man Menschen um sich hat zum Reden, zum Austauschen und wenn Kinder Freund*innen haben, mit denen sie umherziehen können.

So sah unser Wochenende aus. Wie es bei anderen ist, seht Ihr in den verlinkten Geschichten.

Eure

 

4 Kommentare

  1. Ja, zur Ruhe kommen tut so gut. Der Regen hat uns dieses Wochenende etwas ausgebremst was Aktivität angeht, aber das Zuhause sein und fast nix zu tun war unheimlich bereichernd. Danke für das Kräutersalz Rezept, werd ich mir mal genauer anschauen. Hier wuchern alle Kräuter mittlerweile zu Bäumen.
    Lieben Gruß

  2. Christina

    Liebe Susanne,
    eigentlich sollte man Rhabarber nach Ende Juni doch nicht mehr ernten – wegen des Säuregehalts, der danach so hoch ist. Oder hast du da andere Informationen?

    Liebe Grüße Christina

    • Liebe Christina,
      soweit ich weiß, stimmt das, aber wenn die Schale entfernt wird, sinkt der Oxalsäuregehalt, zudem noch, wenn er verkocht wird und das Wasser abgegossen und auch noch, wenn mit Kalzium verarbeitet. Daher bin ich davon ausgegangen, dass das kein Problem ist bei der geringen Menge.

      • Nadine G.

        Da hast du recht und das mit dem Säuregehalt ist auch eher ein Mythos. Aber man sollte Rhabarber genauso wie Spargel aus einem anderen Grund nach Ende Juni nicht mehr ernten: Die Pflanze hat nochmal einen Wachstumsschub, den sie zum Regenerieren braucht und die Grundlage für ein gutes Gedeihen im nächsten Jahr bildet (auch wenn die oberirdischen Pflanzenteile im Herbst alle entfernt werden können…)

        Schöne Grüße,
        Nadine

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