Projekt: achtsame Elternschaft – Lasst uns gemeinsam gehen

Elternsein ist manchmal nicht einfach. Bald 4 Jahre lang schreibe ich dieses Blog und kann darin auf meine eigenen Höhen und Tiefen zurück blicken. Durch die vielen LeserInnen habe ich jedoch in all den Jahren nicht nur erfahren, was mich besonders beschäftigt, sondern auch, was Euch beschäftigt: Was das Leben einfacher macht als Eltern und was schwerer und was Eltern wirklich brauchen an Rückhalt, an Unterstützung, an Impulsen.

Bindungsorientierte Elternschaft bedeutet vor allem, das Kind wahrzunehmen, auf seine Signale richtig und angemessen zu reagieren, zur jeweiligen Familie passende Entscheidungen zu treffen und sich auf dieser Basis um eine sichere Bindung zu bemühen.

Susanne Mierau * Geborgen wachsen

Manchmal ist es nicht einfach, die Signale wahrzunehmen oder richtig zu interpretieren. Und manchmal ist es besonders schwer, dabei auch noch auf sich zu achten und „passende“ Entscheidungen zu treffen, bei denen alle berücksichtigt werden. Denn schließlich geht es nicht nur um unsere Kinder, sondern auch um uns als Frau, Mann, Partnerin, Partner, Freundin, Freund – und all das, was uns sonst noch ausmacht. Manchmal brauchen wir Hilfe und Unterstützung, um den richtigen Weg zu finden oder um auf unserem Weg zu bleiben. Das ist es, was ich ganz besonders in den letzten Jahren von und mit Euch gelernt habe.

Deswegen habe ich mir für dieses Jahr eine ganze Reihe an Unterstützungsideen vorgenommen, die Eltern auf ihrem individuellen Weg begleiten können. Es geht darum, achtsam mit sich und seinen Kindern umzugehen und dabei auch die restliche Welt nicht aus den Augen zu verlieren. Es geht darum, Eltern zu unterstützen und einen Stück des Weges gemeinsam zu gehen und aus der Kraft der Erfahrung von anderen zu schöpfen. Gemeinsam sind wir unser unterstützendes Dorf im Internet. Und es geht auch darum, zu zeigen, dass wir unseren Kindern durch Zeit und Zuwendung viel mehr geben können als durch Dinge und wir genau das brauchen als Eltern: Zeit. Zeit für Beobachtung, für Wahrnehmung und auf dieser Basis für die Beantwortung der Bedürfnisse unserer Kinder.

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Das erste Projekt in dieser Reihe der achtsamen Elternschaft ist der „Geborgen Wachsen Newsletter„: Ab der nächsten Woche gibt es immer zum Wochenanfang einen Newsletter mit einem Mantra, einer Beobachtungs- oder Wahrnehmungsaufgabe der Woche. Sie soll uns unterstützen, uns selber und unsere Kinder besser wahrzunehmen und die Elternschaft entschleunigen. Sie soll uns an die Hand nehmen und durch die Woche begleiten und uns jeden Tag ein wenig unterstützen. Darin enthalten ist auch ein Rückblick auf die vergangene Woche, die Beiträge des Blogs, ein Ausblick auf die Verlosung der kommenden Woche und ab und zu ein Gewinnspiel ausschließlich für NewsletterabonntInnen.

Das zweite große Projekt ist ganz für den Anfang der Elternschaft angelegt und soll werdende Eltern von Anfang an unterstützen, besonders aus meinen Erfahrungen mit 3 Kindern und unserem Leben mit ihnen. Mehr verrate ich nach und nach in den kommenden Wochen. Es ist ein Projekt, an dem ich schon lange zusammen mit meinem Mann und meiner Freundin Milena von Original Unverpackt arbeite.

Das dritte große Projekt werde ich Euch im Herbst vorstellen. Darin geht es ganz besonders um das erste Lebensjahr und wie wir es als Eltern gut für uns und unsere Kinder gestalten können.

Wollt Ihr mit dabei sein? Dann beginnen wir nun mit dem Projekt „achtsame Elternschaft“, indem Ihr Euch für den Newsletter anmelden könnt. Unter den ersten 100 Anmeldungen verlose ich ein signiertes „Geborgen wachsen“ Buch.

Eure
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6 Kommentare

  1. Da wir wohl eher zur Zielgruppe „Anfang der Elternschaft“ gehören, bin ich gespannt, wie dein zweites Projekt aussehen wird. 🙂

  2. Ach das klingt toll. Habe mich direkt für den Newsletter angemeldet, auch wenn ich derzeit noch schwanger mit dem ersten Kind bin. Daher freu ich mich auch schon ganz besonders auf Projekt Nummer 2. 🙂

  3. Hallo, leider bin ich erst jetzt eingestiegen und habe daher nur die Mail von heute erhalten. Könntet ihr mit dem ersten Teil auch nochmal schicken.

    MfG Lina
    [email protected]

  4. Simone Windischbauer

    Ich finde das Projekt sehr interresant. Bei uns ist so, das wir bei meinen Schwiegereltern bzw. mit meinen Schwiegereltern in einem Haus. Ich habe zwei Jungs 2 und 6 Jahre und natürlich sind da Konflikte in der Erziehung nicht ausgeschlossen, und die letzte Woche war sehr anstrengend für mich, da wir einen Pool haben und dadurch meine zwei Nichten mit meiner Schwägerin zu Besuch sind. Die Mädchen sind ganz anders erzogen als meine zwei Jungs !!! Ich achte auf Freundlichkeit, Höflichkeit (wie. z.B. Bitte und Danke) , deswegen war es für mich besonders interessant auch den Unterschied zweier Erziehungsstile zu beobachten. Einmal meine Erziehung, sehr liebevoll aber trotzdem konsequent, und dann diese kontrahere (Frei, ach das wird schon, die Kinder können tun und lassen was sie wollen, fordern, rumzicken ohne Konsequenz. Und ich musste mich oft zurücknehmen , da ich oft das Gefühl hatte,:
    Boooah, das gäbe es bei mir nicht. Darum bin ich jetzt gespannt auf das Projekt dieser Woche, wie es mir da wohl ergehen wird!

    Liebe Susanne, wie wichtig ist dir eigentlich Konsequentheit oder findest du es zu streng???

    Liebe Grüße, Simone!!!

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