Das Ende des geborgenen Gebärens? Und nun? – Buchschreibtagebuch Nr. 4

Gerade schreibe ich an meinem Buch das Kapitel über die „Geborgene Geburt“ und bin so tief von Ehrfurcht erfüllt wenn ich an die Geburten meiner Kinder denke und an die, die ich sonst begleiten durfte – als Freundin oder bei Geburtshospitationen in Krankenhäusern. Es ist nicht nur Ehrfurcht vor dem Wunder des Lebens und Geschehens, sondern auch tiefe Dankbarkeit für die Art, wie ich selber gebären durfte. Denn geborgen gebären, das bedeutet nicht nur, dass das Kind gut auf die Welt kommt, sondern dass alle gut ankommen in der neuen Familie. Und dies besonders dadurch, dass die Bedürfnisse aller berücksichtigt werden, dass Eltern ebenso gestützt und liebevoll umsorgt werden wie das Kind. Doch wie wird das eigentlich in Zukunft sein? Wie werden Geburten sein, wenn ich mein Buch im nächsten Frühjahr veröffentliche, wenn die Umsorgung der Familien nicht mehr gesichert ist? Ist die derzeitige Hebammensituation das Ende der geborgenen Geburten?

Geborgenes Gebären, das bedeutet nicht (oder nicht nur) gedämpftes Licht, Ruhe und Räucherstäbchen. Geborgenes Gebären bedeutet, dass man sein Kind an einem Ort zur Welt bringt, an dem man sich sicher fühlt, an dem man von Menschen umsorgt wird an den Stellen, an denen man es braucht und nicht darüber hinaus. Geborgenes Gebären bedeutet auch, bei sich zu sein, sich auf sich zu konzentrieren und nicht von dem Geburtsgeschehen abgelenkt zu werden. Ganz tief in sich einkehren können, sich ganz zurück ziehen können und auf das Verlassen, was einem das Gefühl sagt, was der Körper sagt. Sich so bewegen können, wie es gerade richtig ist, weil es sich gut anfühlt. Wenn sie es dürfen, wenn sie nicht verunsichert werden, nehmen Frauen unter der Geburt Positionen an, in denen sie sich wohl fühlen – das ist in den allermeisten Fällen nicht die Rückenlage. Aber gerade das haben wir oft verlernt: Wir verlassen uns eben nicht mehr intuitiv auf das, was uns der Körper sagt. Vielleicht, weil wir es komisch finden, wenn wir gerade den tiefen Wunsch haben, uns an etwas ran zu hängen oder weil wir vor anderen uns nicht eine Blöße geben wollen. Aber genau dafür sind Hebammen dann da: Sie versichern uns, dass wir diese Möglichkeiten haben, dass es richtig ist. Eine Hebamme, die sich ganz auf eine Frau einlassen kann, die ganz für diese da ist. Eine, die sich Zeit nimmt. Eine, die im Interesse der Frau handelt und nicht im Interesse eines Konzerns, für den sie angestellt ist und für den sie Kosten sparen muss. Eine Frau, die erfahren eine andere Frau unterstützt bei einem Ereignis, das sie vielleicht zum ersten Mal erlebt. Die ihr Wissen und ihre Erfahrung zu jedem Zeitpunkt weiter gibt und beruhigend an der Seite steht für all diejenigen, die es benötigen, eine Vertraute an der Seite zu haben.

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Geborgenes Gebären bedeutet, dass eine Frau ohne Trauma eine Geburt erlebt: Ohne das Gefühl, selbst nicht wirksam gewesen sein zu können. Ohne das Gefühl, Gewalt erlebt zu haben oder ausgeliefert gewesen zu sein. Ohne das Gefühl, dass sie selber ihrem Kind keinen guten Start ins Leben gegeben hat. Jede Mutter versucht immer, ihr Kind auf die beste Weise zu gebären – nur die Rahmenbedingungen erschweren es ihr manchmal.

Geborgenes Gebären schließt auch den Partner ein:  Auch er muss Geburt gut erleben. Er darf nicht überfordert werden. Er muss keine Hebamme ersetzen, keine Geburtsbegleiterin. Er ist dabei, um das Wunder des Lebens in Empfang zu nehmen und seine Partnerin auf dem Weg zu begleiten. Er ist aber keine Hebamme und muss keine Hebammentätigkeiten übernehmen. Er kann, wenn es für ihn gut ist, der Frau den Rücken massieren, kann sich einbringen, wenn es für das Paar stimmig ist. Er kann den Raum der Abgeschiedenheit gestalten und der Frau ermöglichen, in Ruhe zu gebären. Er nimmt die Position der Gebärenden ein, um sie zu vertreten. Er sollte – auch in Hinblick auf die Entwicklung der späteren Paarbeziehung – nicht dazu missbraucht werden, eine Koalition mit dem Klinikpersonal einzugehen, um die Frau zu Interventionen zu überreden, die sie nicht wollen würde. Er steht auf ihrer Seite und darf davon nicht verrückt werden. Auch für ihn ist es ein Ereignis, das er vielleicht zum ersten Mal erlebt.

Wie also wird eine Geburt ohne Hebammen sein? Wie kann man Familien darauf vorbereiten zu gebären, wenn sie nicht mehr eine Hebamme an der Seite haben, die ihnen genau diese Möglichkeiten gibt? Meine Sorge gilt nicht nur den Kindern, sondern auch den Frauen und ihren Partnern, den Paarbeziehungen. Meine Ängste sind, dass Frauen mehr das Gefühl bekommen, selber an einer nicht optimal verlaufenen Geburt Schuld zu sein. Und dass Männer die Lücke der Hebammen auffüllen müssen, ohne dies zu können – mit traumatischen Folgen. Geborgene Geburten sind mehr als nur das Ankommen eines Kindes auf der Welt ohne medizinische Komplikationen. Bei einer geborgenen Geburt wird eine Familie geboren mit allen Familienmitgliedern.

Eure
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9 Kommentare

  1. Ach wie unglaublich traurig macht mich dein Text! Vor gerade einer Woche habe ich meine zweite Tochter zu Hause geboren. Mein Mann, meine liebste Hebammen-Kollegin (ich bin selber auch Hebamme) haben mich unterstützt und auch die „Große“ war mit ihren 22 Monaten bis auf die letzte Stunde dabei. Wir alle haben uns geborgen gefühlt.
    Und nun Sitze ich hier und heule Rotz und Wasser für all die Frauen, denen durch unfähige Politiker und GKV-SV-Entscheider diese Möglichkeit genommen wird. Nur weil diese den Wert einer geborgenen Geburt nicht kennen und für unwichtig halten!

    Danke, dass du daran erinnerst! Es ist nicht egal, wie wir geboren werden! Und auch nicht, wievwir gebären!

  2. Also ich muss sagen, dass ich trotz meiner Abneigung gegenüber Geburten 2 sehr gut betreute Geburten in Unikliniken in jeweils 2 Ländern hatte. Eine ganz lang mit Schichtwechsel und eine ganz kurz mit Hebammenschülerin und nur am Ende eine Hebamme dabei. Bei der langen waren wir auch lange allein, was nicht schlimm war, denn ich konnte mich erholen. Beide Male war mein Mann dabei, was ich im Grunde für überflüssig halte, weil er bei der Gebuht selbst eher gestört hat.
    Ich finde die Hebammensituation zwar schrecklich, aber es wäre ganz falsch Geburten generell als unschön darzustellen. Beide Unikliniken waren sehr auf vaginale Geburten, wenig Eingriffe, dann aber richtig und viel Fürsorge für die Mütter geprägt. Ich kann ehrlich sagen, dass ich dort optimal betreut wurde und mich das gesamte Personal hervorragend unterstütz hat.

    Was mich stört ist diese Romanisierung der Geburt. Das weckt Erwartungen, die oft nicht mal angebracht sind. Denn viele Frauen können vorher gar nicht wissen, was da auf sie zukommt an Schmerzen und Hilflosigkeit. Viele Empfinden es auch als belastend, wenn die Kontrolle über den eigenen Körper abhanden kommt. Diese Empfindungen können aber weder von Hebamme noch vom Partner aufgefangen werden. Werdende Mütter müssen sich primär mit sich selbst auseinander setzen. Das sollte man eben auch mal erwähnen. Ich finde es eine gemeine Unterstellung, dass man nur die richtige Betreuung und eine nette Atmosphäre bräuchte, um kein Geburtstrauma als Frau zu haben. Mich persönlich haben die unbeschreiblichen Schmerzen traumarisiert und dass ich ihnen total ausgeliefert war. Keine Hebamme der Welt hätte daran etwas ändern können. Und weil es so schnell ging, noch nicht einmal irgendein Arzt. Ich finde, man sollte den Frauen ruhig sagen: Hey, Geburten können wirklich schrecklich schmerzhaft und gefährlich sein und doch schaffen das täglich tausende Frauen, also nur Mut. Geburten können brachial sein, einfach weil ein riesiges Kind aus einem kleinen Loch gepresst werden muss. Das ist physiologisch gesehen schlichtweg schon ein gewalttätiger Akt, der oftmals Verletzungen mit sich bringt.
    Stattdessen wird ein Bild von geborgenen, gewaltfreien Geburten gezeichnet. Ich finde das falsch.

    Und eine Sache an diesem Post verstehe ich nicht: In Kliniken und Geburtshäusern leiten doch heute Hebammen die Geburt (mal unabhängig von der Anstellungssituation). Geburten sind Aufgabe der Hebamme, nicht des Arztes (den die Hebamme selbst bei medizinischen Notfällen ruft). Irgendwie klingt im Text durch, dass Frauen aber heute oft ‚fremdbestimmt‘ gebären, nicht optimal betreut sind oder traumarisiert, weil sie die Geburt nicht so steuern konnten, wie sie wollten. Oder irre ich mich da? Kommt bei solchen Texten nicht die Frage auf, ob manche Hebammen ihren Job schlecht machen? Denn da ist dieser Widerspruch. Die Forderungen nach selbstbestimmten hebammengeleiteten Geburten (die ja heute definitiv so vorgeschrieben sind) müsste doch eigentlich die Forderung danach sein, dass alles so bleiben soll, wie es ist (inklusive natürlich angemessenerer Vergütung und mehr Hebammen im Bundesgebiet).

    Meine Erfahrung ist eher, dass alle Hebammen so sehr sie können, den Frauen ihre Freiheiten lassen und auf sie eingehen, aber wenn’s gefährlich wird, dann muss eben gehandelt werden. Wer aber meint, in Kliniken würde z.B. zu häufig eingegriffen (was die Hebamme ja nur in recht geringem Maße selbst darf, wozu sie aber selbst den Arzt anfordert), der müsste doch offen darüber diskutieren, was da wirklich falsch läuft. Oder ist nur eine Hebamme einer gewissen Gesinnung eine gute Hebamme?

    • Liebe Rosalie,
      tatsächlich gibt es ja Untersuchungen, die belegen, dass Geburten in geborgener Umgebung schmerzarmer verlaufen, weil sich die Frauen mehr entspannen und dadurch Hormone ausgeschüttet werden, die Schmerzen mindern. Adrenalin beispielsweise, ausgeschüttet durch Stress und Angst, bewirkt Verkrampfungen u.a. der Beckenmuskulatur. Dann ist es natürlich wirklich das schmerzhafte Gefühl ein großes Kind durch eine zu kleine Öffnung zu pressen. Wenn die Natur des Menschen – und damit ist nicht irgendwelcher Schnickschnack gemeint sondern die hormonellen Wirkungen im Körper – berücksichtigt werden, kann schon allein dadurch viel bewirkt werden. Das hat nichts mit Romantisierung zu tun, sondern ist ganz logisch.
      Und in Bezug auf die Kliniken ist zu sagen, dass die Hebammen dort eben nicht und zunehmend weniger individuelle Betreuung leisten können. Ganz einfach, weil sie zu wenige sind, der Betreuuerschlüssel zu gering ist und sie auch Kosten sparen müssen, da eine Klinik nunmal ein Unternehmen ist und sie dort angestellt sind. Es hat also nichts mit den Fähigkeiten zu tun sondern mit den Rahmenbedingungen und diese wirken sich dann direkt auf die Gebärumgebung aus.

      • Wenn ich als Frau Angst vor der Geburt habe, dann habe ich diese überall, auch zu Hause. Und dort habe ich keinen Zugriff auf Schmerzmedikamente. Ich habe nie von Hormonen als Schnickschnack geredet und möchte das bitte auch nicht unterstellt bekommen.
        Die Romanisierung besteht für mich darin, dass man man die Frauen auf eine Art Fixierung auf die Umgebung trimmt. Aber entscheidend für das Erleben einer Geburt ist weder Mann, noch Hebamme, noch Räumlichkeiten, sondern die Psyche der Frau. Den Frauen sollte viel mehr klar gemacht werden, dass sie einen großen Berg an psychologischer Arbeit vor sich haben, dass ihnen Kontrollverlust bevorsteht, eine massive Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem Körper. Die meisten sind ja so etwas gar nicht ausgesetzt, bevor sie nicht mitten in einer Geburt stehen. Darum nehmen sie z.B. auch medizinische eingriffe so persönlich. Das sind sie ja objektiv betrachtet gar nicht. Und mit etwas Entspannung wird das auch nicht leichter. Sobald die Wehen einsetzen passiert etwas mit meinem Körper, das ich nicht weiter kontrollieren kann. Das ist die eigentliche Stressituation. Seinem eigenen Körper derart ausgeliefert zu sein. Es gibt nunmal Menschen, für die ist diese Erfahrung ein echter Schock. Die Wege damit umzugehen sind so vielfältig, wie die Frauen selber. Und genau darum ist eine Pauschalisierung, was zu einer ‚guten‘ Geburt dazu gehört – sei es Hebamme, Mann, Stimmung etc – nicht die Lösung des Problems.
        Mal ganz abgesehen von den wirklichen Risiken der Geburt. Auch die können Angst machen, wenn die Aufklärung im Vorfeld nicht stimmt.

  3. Liebe Susanne, du sprichst mir mit deinen Zeilen aus den Tiefen meines Herzens und beschreibst zufällig genau die Gedanken, die ich mir vorgestern in der Bahn, gestern Abend vorm schlafen gehen und heute morgen am Frühstückstisch gemacht habe. Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen, dass ich Angst habe bei einer zweiten Geburt nicht mehr selbstbestimmt gebären zu können, dass ich Angst davor habe nun in ein Krankenhaus zu MÜSSEN, dass ich dort übergangen und gedrängt werde, nicht ermutigt werde auf mich zu hören u.v.m. . Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen, dass ich mir sehr von ihm wünsche, dass er mir in der Situation zu 100% Rückhalt gibt. Er kennt meine Ansichten, Wünsche und Bedürfnisse ist aber oft zu schüchtern mich in der Öffentlichkeit darin zu unterstützen. Ich fange bei den Gedanken an eine zweite Geburt schon an, die Rolle der Hebamme in meinem Partner zu suchen – zu hoffen, dass er sich bei der ersten Geburt etwas von ihr abgeguckt hat, zu hoffen, dass er es ist, der mir beruhigend und mit den richtigen Worten unter der Geburt beisteht, dass er es ist, dem ich zu 100% vertrauen in seine geburtshifliche Kompetenz schenke… ABSOLUT ABSURD aber ich brauche unbedingt jemand, der mir genau mit diesen Fähigkeiten bei meiner nächsten Geburt beisteht.
    Ebenso bin ich der Meinung, dass die Atmosphäre in einem klinischen Kreißsaal in den meisten Fällen nicht dem Ort entspricht, den ich instinktiv für eine Geburt auswählen würde. Ursprünglich müssen wir Menschen uns doch an einen Ort zurück gezogen haben, wo uns (bis auf eine „Hebamme“ und die Familie) keiner findet, wo wir geschützt sind, wo uns nichts passieren kann wenn wir die Kontrolle über unseren Körper verlieren. Ich kann mein Kind einfach nicht auf dem Flur einer Geburtstation und auch nicht in einem Kreißsaalzimmer zur Welt bringen, wo Durchgangsverkehr herrscht, Neonstrahler meinen Intimbereich beleuchten und 10 Personen in grünen Hemden um mich drumherum stehen, weil sie mal gesehen haben wollen wie es ist, wenn ein Damm reißt. Es ist für mich unmöglich.
    Ich habe Angst und bin traurig wenn ich in die Zukunft meiner weiteren Familienplanung sehe. Ich hoffe sehr, dass noch die passende Reißleine gefunden und gezogen wird.
    Vielen Dank für deine Gedanken
    Loyla

    • Rosalile

      Das ist genau, was ich meinte. Sofort werden Assoziationen von sterilen Kreißsälen und metzgenden Ärzte gemacht. ABER: Kreissäle sind oft keineswegs steril oder ungemütlich. Das Personal dort sind auch Hebammen, die es einem so gut wie möglich machen. Dort wird man nur im Notfall zu Dingen ‚gedrängt‘, wobei die Wahl zwischen lebensrettenden Maßnahmen für mich nichts mit Bedrängung zu tun hat. Woher kommt diese Angst? Denn im Krankenhaus arbeiten doch bisher Hebammen. Und auch nächstes Jahr werden Geburten begleitet werden. Ist es nicht eine Unterstellung zu mutmaßen, dass diese Personen einen ’schlecht‘ betreuen?

  4. chrissele

    Ich bin selber Hebamme mit jahrelanger Kreißsaalerfahrung und habe 2 Kinder im Geburtshaus geboren. Es ist furchtbar wenn Frauen nun nicht mehr wählen dürfen. Die Geburt wird ein einziger Kampf werden für seine Frauenrechte einzustehen, denn das wird die Realität werden, dass Frauen im Krankenhaus nicht mehr selbstbestimmt gebären können. Leider wird man eben nicht nur im Notfall zu Dingen gedrängt sondern der Gemütlichkeit der Ärzte wegen, oder des Geldes wegen oder weil die Hebamme keine Lust auf aufrecht gebären hat.

  5. chrissele

    Es geht nicht um das Anspruchsdenken sondern um eine Wahlmöglichkeit in einem demokratischen Land, um Selbstbestimmung und um die Möglichkeit zu haben, erfahren zu können wie es ist aus eigener Kraft und mit der eigenen Beastimmung sein eigenes Kind gebären zu dürfen, Das kann ich notfalls auch in der Besenkammer, ich brauche keine Wellnessoase ich brauche die richtigen Leute dabei !
    Ich spreche nicht über komplikationsreiche Schwangerschaften oder Geburten, sondern über normale Verläufe. Die Zeit die sich eine Hebamme nur für mich nimmt bei meiner Geburt mit diesem Kind die ist so kostbar und die gibt es in einer Klinik nicht, und diese Beziehung die ich in der Schwangerschaft aufgebaut habe mit einer Person, die macht es aus dass ich mich auf eine Geburt einlassen kann und dass ich das Kind in aller Ruhe gebären darf, denn diese Hebamme kennt mich und hat Vertrauen in mich. Das kann keine Klinik der Welt leisten !!!

  6. Wie wir das Leben beginnen, hat Auswirkungen auf den gesamten restlichen Verlauf. Es geht auch nicht um die Ausstattung der Räumlichkeiten und die Anzahl der Badewannen. Es geht schlicht um menschliche Zuwendung bzw. Respekt und in Anbetracht der Auswirkungen, die dies alles auf Bindung, Gesundheit etc. hat, kann man nicht von zu hohen Kriterien ausgehen, denke ich.
    Gerade wenn wir in einer Gesellschaft leben, in der das möglich wäre, ist es umso trauriger, dass wir es nicht leisten.

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