Wochenende in Bildern 03./04. November 2018

Nach ereignisreichen Wochen haben wir uns mit den Kindern in der letzten Woche auf das Land zurück gezogen, um ein paar Nesttage zu machen: Ganz viel Natur, jeden Tag ein Spaziergang im Wald mit den Kindern. Frische Luft, Ruhe und entspanntes Frühstück. So konnten die Energiereserven – vor allem meine – wieder aufgefüllt werden.

Der Samstag beginnt mit einem Spaziergang in der frischen Luft zum Förster und seinen Tieren. In den letzten Tagen sind wir jeden Morgen gleich nach dem frühen Frühstück in den Wald gegangen. Die Kinder haben Pilze gesucht und gefunden, sind auf Bäume geklettert und haben Blätter und Bucheckern gesammelt. Auf dem Rückweg geht es immer vorbei am Försterhaus mit großen Weidelandschaften.

Endlich auch wieder Ruhe für die kleinen Dinge haben. Der Jahreszeitentisch will neu dekoriert werden mit den Dingen, die die Kinder gefunden haben und kleinen Bastelsachen wie der Teelichtlaterne und Zimtpilzen. Und auch die Walnüsse für Kerzenschiffchen stehen schon bereit. Diese Ruhe für die kleinen Dinge tut so gut.

Etwas später bekommen wir Besuch von Familie Von guten Eltern. Während wir Eltern zusammen sitzen, spielen die Kinder mit einander. Die großen Mädchen gehen zum Pferdehof und bleiben lange einfach fort, die großen Jungen spielen gemeinsam allein im Garten und pflücken restliche Beeren, um sie zu geheimen Tränken zu verarbeiten und hantieren mit Leitern und Schnitzmessern und Taschenlampen bis in die Dunkelheit. Restliche Halloween-Süßigkeiten werden unter Ausschluss der kleinsten Kinder „heimlich“ aufgebraucht. Die kleinsten Kinder pendeln ein wenig zwischen uns Erwachsenen und den nächst älteren Kindern. Es ist immer wieder spannend, diese Dynamiken zu beobachten und zu sehen, wie weit sie sich entfernen und welche Abenteuer sie erleben je nach Alter. Je größer sie werden, desto weiter entfernen sie sich ganz selbstsicher und fordern es ein. Der Radius wächst einfach natürlich mit dem Alter mit – wenn wir dafür offen sind.

Am Sonntag ist noch mehr Ruhe für mich vorgesehen: Mann und Kinder besuchen die Großmutter und ich räume in Ruhe auf, sortiere alte Sachen aus, räume um und suche verloren geglaubte Spielsachen. Nachdem die Räume wieder Struktur haben, setze ich mich an die Schreibarbeit, denn ein Buch will zu Ende geschrieben werden und ein anderes begonnen. Am besten arbeitet es sich für mich mit Klarheit um mich herum und ein Mindestmaß an Ordnung (zumindest im Blickfeld).

Zusammengesucht: Die Babyspielmaterailien für meine Babykurse, die in ein paar Wochen wieder starten. Vier Jahre haben meine Kurssachen nun in Körben und Schränken darauf gewartet, dass sie wieder zum Einsatz kommen. Ab und zu mussten sie vor Kinderhänden gerettet werden, damit sie nicht im Alltag verloren gehen. Immer in meinem Glauben, dass ich ganz sicher zurück gehe in die Kursarbeit. Im letzten Jahr habe ich einige Weiterbildungen besucht zur Auffrischung einiger Themen wie Stillen und Tragen. Und nun habe ich an diesem Wochenende die Spielsachen sortiert und einige Holzstücke neu geölt. So ein gutes Gefühl.

Und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei, diese ruhigen beiden Tage und ich wünsche mir, diese Ruhe nun auch in die nächste Woche zu tragen.
Eure

 

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