Wochenende in Bildern 20./21. Januar 2018

Ein wenig verplant sind wir in dieses Wochenende gestartet, denn am Morgen stellen wir fest, dass wir keine Frühstückszutaten haben und gehen deswegen gemeinsam frühstücken. Da die Woche für mich anstrengend war, gehen Mann und Kinder ein wenig spazieren, damit ich im Café meinen Gedanken nachhängen und sie sortieren kann. Das tut gut nach dieser Woche.

Ich hole die Familie auf dem Spielplatz ab und wir erledigen einige Besorgungen. Einkaufen mit dem kleinsten Sohn ist gerade ein Abenteuer, denn aus allen Regalen wird alles genommen, alles wird angefasst.

Nein.

Das Angebot zu Hause ist einfacher zu gestalten und etwas weniger Nerven aufreibend: Wir haben eine alte Tapete gefunden und die Kinder können sie bemalen.

Mittagessen. Großes Ziel ist es, weniger Lebensmittel weg zu werfen. Zu Weihnachten hatten wir Kloßteig gekauft für den Notfall, dass die eigenen Klöße nichts werden, da ich dieses Mal zum ersten Mal selber Klöße gemacht habe wie sie bei mir zu Hause gemacht wurden. Sie waren sehr lecker, aber der Kloßteig musste nun noch verarbeitet werden. Mein Mann hat daraus Kloßteig-Pizza gemacht. – Die Konsistenz ist ein wenig überraschend.

Projekt: Vierjahreszeitenbaum als Kalender für das Kinderzimmer. Auf die Holzplatte wird Strukturpaste aufgetragen und als Baum modelliert.

Sonntagsfrühstück.

Während die Kinder spielen, arbeite ich am Baum. Kinder und Mann finden allerdings, dass die Farbe nicht optimal sei und der Baum noch etwas unappetitlich aussehen würde.

Am Spätnachmittag wird gearbeitet: Eine Buchabgabe drückt ein wenig, denn in der letzten Woche hatte ich ein krankes Kind zu Hause und konnte nicht wie geplant schreiben. Wie passend, dass es gerade in dem Buch um das Dorf bzw. um den Mangel daran geht und ich in einem der Recherchebücher auf den Satz stoße: „our approach designating the mother as the primary if not sole caretaker of the very young is atypical.“ Ein wenig ernüchternd in Hinblick auf unsere Gesellschaft, aber auch ein wenig erleichternd und ein guter Satz, um in eine neue Woche mit hoffentlich viel Unterstützung zu starten. Übrigens durchaus empfehlenswert für alle, die Interesse haben an kulturellen Vergleichen in Hinblick auf Elternschaft: Davis F. Lancy „The Anthropology of Childhood“.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

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