Hallo 2018! Ein neues Jahr und neue Pläne

Ein neues Jahr steht vor der Tür, das alte wurde soeben verabschiedet. Wie ich hier schon schrieb, war 2017 ein schönes Jahr: ein volles Jahr, ein bindungsorientiertes Jahr, das gezeigt hat, wie sehr sich bindungsorientierte Elternschaft schon etabliert hat. In diesem Sinne starte ich in ein neues Jahr. In der letzten Woche habe ich Klausur gehalten und habe den Weg betrachtet, der hinter mir liegt und meine neuen Projekte und Aufgaben angesehen. Ich freue mich auf dieses neue Jahr, denn es ist ganz erfüllt von großen Ideen, die ich schon mehr oder weniger lange mit mir trage.

Geborgen wachsen 2018

Bindungsorientierte Elternschaft ist auf dem Weg, sich immer mehr zu etablieren. Es gibt eine Vielzahl an Blogs, die sich dem Thema widmen, es gibt Kongresse, Tagungen und Treffen zum Austausch. Die Regale in Bücherläden sind voll von Büchern mit guter Literatur für Eltern und auch 2018 gibt es eine ganze Reihe weiterer Bücher und auch von mir gibt es neue Bücher in diesem Jahr: Das Buch für Eltern von High Need Babys bei GU, das ich mit meiner Freundin Anja geschrieben habe, und das erklärt, was Babys brauchen und wie wir sie beruhigen können und wie Eltern damit umgehen können, wenn das Baby mehr weint als andere. Ein Herzensprojekt von mir, das ich lange in mir trug, da auch ich ein solches Kind habe, das mich sehr gefordert hat im ersten Lebensjahr. Im Herbst erscheint ein weiteres Buch aus der „Geborgen wachsen“-Reihe bei Kösel – ihr dürft gespannt sein darauf, denn auch das ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und ein Kernpunkt meiner Arbeit. Zudem werde ich an weiteren Büchern schreiben für 2019, die gerade im Entstehen sind und auf die ich mich schon sehr freue.

Aber natürlich geht es nicht nur um Bücher 2018, sondern auch um andere Projekte, Vorträge und Lesungen. 2018 findet der Attachment Parenting Kongress in Hamburg statt, auf dem ich zum Thema „Beratung von Eltern mit Kindern in der „Trotzphase““ sprechen werde. Olivia von Free Family Rocks hat mich im Februar nach München eingeladen, um dort über die Last der eigenen Vergangenheit in  der Elternschaft zu sprechen. Es wird Lesungen zu meinen Büchern geben und natürlich bin ich – wie immer – ansprechbar in meinen Gruppen auf Facebook und per Mail. Den Newsletter mit Anregungen für die Reflexion des Alltags und achtsame Elternschaft gibt es ebenfalls weiterhin – zuletzt gab es die 41. Ausgabe davon.

Und dann gibt es auch noch die Projekte, mit denen ich bindungsorientierte Elternschaft noch mehr bekannt machen möchte und den Gedanken um die Bedeutung der Unterstützung von Familien und die Rechte von Kindern und Familien weiter verbreiten möchte. Eines dieser Projekte sind die Wochenbettpostkarten, deren Idee ich ursprünglich für die Erstlingsbox vorgesehen hatte. Weleda hat mich unterstützt, dass nun alle Eltern Zugang zu diesen Karten haben können, denn sie werden sowohl an Fachpersonal wie Hebammen und Familienbegleiterinnen abgegeben, als auch an einzelne Eltern, die sie über [email protected] bestellen können. Diesem Gedanken folgend, sind noch weitere Projekte gerade in der Entwicklung, die ich mit anderen Frauen umsetzen möchte.

Mein persönliches 2018

Mein persönliches 2018 ist recht einfach gehalten. „Keep it simple“ habe ich im Newsletter geschrieben. Die Arbeitsprojekte hören sich nach viel an, sind aber ein ganz normaler Bestandteil meiner Arbeit und Arbeitszeit. Daneben habe ich mir für das Jahr ganz bewusst keine anderen Aufgaben vorgenommen. Ich möchte nicht noch effektiver werden, ich möchte nicht „mehr aus mir heraus holen“. Im Gegenteil: Eigentlich ist es eine lohnenswerte Aufgabe, mir öfter zu sagen: Du machst Deine Sache gut, sei zufrieden mit Dir. Zufriedenheit, Achtsamkeit, Ausgeglichenheit wünsche ich mir für das neue Jahr. Ich wünsche mir, diese bei zu behalten und an der ein oder anderen Stelle vielleicht besser einzubinden. Das ist wahrscheinlich Herausforderung genug. Und daneben wünsche ich mir, noch einen besseren Blick auf die Umwelt zu haben und mehr daran zu arbeiten, eine gesunde Zukunft für alle zu ermöglichen durch meine alltäglichen Entscheidungen.

Das sind die Pläne für mein 2018.
Ich bin gespannt, was davon umgesetzt wird und wie ich in einem Jahr darauf blicke.
Habt Ihr auch etwas geplant oder lasst Ihr Euch überraschen?
Eure

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