Wochenende in Bildern 22./23. Juli 2017

Was für ein Wochenende. Die vergangene Woche war die wohl schwierigste Woche seit wir drei Kinder haben. Wer meine Instastory gesehen hat, weiß, dass sich das Fieber des letzten Wochendes zur Hand-Fuß-Mund-Krankheit entpuppte, die erst den größeren Sohn sehr schlimm befiel und dann zur Wochenmitte auch den kleineren. Beide hatten es in unterschiedlichen Erscheinungsformen, aber insbesondere war der Mund betroffen bei beiden – so sehr, dass Essen nicht mehr aufgenommen werden konnte. Auch gestillt werden konnte nicht mehr und am Freitag sah ich mich dann in einer Drogerie stehen vor Flaschen und Nuckeln – denn der kleine Sohn konnte nicht stillen. Da das Stillen aber seine Beruhigungsform zum Einschlafen war, konnte er auch nicht mehr problemlos einschlafen. Wir trugen und sangen und liefen auf und ab – tagelang.

Guten Morgen am Samstag. Die Nächte sind kurz und anstrengend und ich pumpe ab und pumpe ab, um dann Muttermilch einzufrieren oder im Becher anzubieten. Ich bin müde und erschöpft – genau wie die Kinder. Und ich stelle mir auch die Frage: Wird der kleine Sohn zum Stillen zurück kehren nach der Krankheit oder ist unsere Stillbeziehung zu Ende?

Das Samstagsfrühstück hebt die Stimmung ein wenig, aber die Erschöpfung ist einfach groß und ich bin zu müde, um gute Laune haben zu können.

Versuch der Stimmungsaufhellung: Mit der großen Tochter und dem kleinen Sohn in der Trage spazieren gehen, damit dieser ein wenig Schlaf findet und ich auch wenigstens ein paar schöne Minuten mit dem großen Kind verbringen kann, das in diesen Tagen zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, gerade zum Ferienanfang.

Heute kann immerhin schon etwas kalte Melone gegessen werden. Ein Fortschritt. Unsere Nachbarin kommt vorbei und es tut so gut, über alles noch mit einem anderen Menschen zu sprechen.

Die Kinder spielen an ihrem Lieblingsort: dem Bett. Solche Momente tun im Chaos so gut und sind ein Halm zum Festhalten.

Sonntagmorgen: Mein Mann übernimmt um 6 Uhr die Kinder und ich kann bis 9:30 Uhr schlafen und etwas Schlaf nachholen. Das tut sehr gut. Milch wird weiter abgepumpt.

Heute ist auch noch Regenwetter. Die großen Kinder sammeln im Garten Regenwasser zum Spielen.

Während der kleine Sohn schläft, arbeite ich etwas. Natürlich ist in dieser Woche auch viel Arbeit liegen geblieben, die ich irgendwie nachholen muss.

Ausflug nach dem Regen: Die Pfützen sind riesig und wir laufen unsere Straße entlang mit immer wiederkehrender Überraschung über die Tiefe der Pfützen. Die Kinder lachen und freuen sich und dieses Lachen ist ansteckend.

Es sich schön machen: Gerade in anstrengenden Zeiten ist es so wichtig, sich Pausen zu gönnen und etwas Schönes für die Sinne zu haben, das von allem anderen ablenkt. Zum Abendessen gibt es Pancakes mit Blaubeeren und wir glauben, dass wir nun wirklich die schlimmsten Krankheitstage überstanden haben. – Und nächste Woche feiern wir dann einfach den Ferienbeginn nach.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure