Wochenende in Bildern 17./18. Dezember 2016

Das vierte Adventswochenende. Scherben bringen ja Glück…

Samstagmorgen. Nachdem die Kinder uns geweckt haben, bauen sie doch lieber nochmal eine Höhle im Familienbett und kuscheln.

Frühstück am Samstag. Die Kinder kommen irgendwann hinterher und wir genießen ein wenig Frühstückszeit für uns. Dann versuchen wir heraus zu bekommen, wo unsere seit Anfang der Woche erwartete Post bleibt, aber dpd hüllt sich in Schweigen. Man wisse auch nicht so recht. Die Sachen seien wirklich noch nicht da?

Später gehe ich dann noch ein paar Sachen einkaufen. Weihnachtssüßigkeiten zum Beispiel.

Und ich besuche einen meiner Lieblingsläden in Kreuzberg, wo es so zauberhaften Krimskrams für Kinder gibt.

Mit meinem Mann und den Kindern treffe ich dann im Café wieder zusammen. Von da aus geht es raus aufs Land. Auf dem Weg zum Auto hat der Sohn noch größere Probleme mit seinen und unseren Vorstellungen, die mich zu diesem Text inspirieren.

Der Babysohn spielt lange und vergnügt mit dem Waschbrett und danach gehen wir noch mit Freunden spazieren in der Dämmerung.

Sonntagmorgenfrühstück.

Ich versuche die alten Stühle zu erneuern…

… während mein Mann Holz hackt für den Kamin. Die Kinder finden das ziemlich spannend.

Der Babysohn schiebt Stühle durch die Stube.

Wir beschließen, im Wald Tannenzapfen zu sammeln, um sie zu trocknen und dann in Bienenwachs zu tränken und als Ofenanzünder zu benutzen. Die Kinder sind von der Ausflugsidee zuerst nicht begeistert. Aber wie jedes Mal finden sie es im Wald dann trotzdem toll.

Es ist nicht richtig kalt, aber neblig und nass.

Zu Hause gibt es dann einen warmen Punsch vom Kamin. Ach, das ist schon schön mit dem Feuer. Der Babysohn macht um den Kaminofen einen großen Bogen und betont immer wieder mit Zischlauten, dass er verstanden hat, dass das dort heiß ist.

Zur großen Freude der Kinder mache ich noch Eierkuchen wie bei Pettersson und Findus.

Wir lesen gerade ein wenig vor dem Kamin (erst ein Buch für die Große, dann dieses Pflaster-Klebbuch für den Mittleren), als es ein lautes Scheppern aus der Küche gibt. Eigentlich sind es mehrere.

Der gefüllte Geschirrspüler in unserer provisorischen Küche ist umgefallen. Die Glasscherben sind überall. Die Kinder müssen erst einmal in Sicherheit gebracht werden (zum Glück sind die Scherben nicht bis zu ihnen geflogen, aber knapp davor) und dann müssen wir sehr sehr lange fegen und uns von vielen Gläsern und auch Erbstücken verabschieden. Aber zum Glück ist ja nichts passiert, also uns und den Kindern. Und der Geschirrspüler funktioniert auch noch. Mein Mann hat damit wohl den größten Glasscherbenberg seiner Scherbensammlung. Aber darüber schreibt er bestimmt noch selbst.

Und wie war Euer Wochenende?
Eure

5 Kommentare

  1. Oh nein, was für ein Schreck! Bei mir ist mal was ähnliches passiert in der Küche…ein komplettes Regal ist von der Wand geflogen, mit Gläsern, Bechern, Tellern etc. Um Mitternacht…zum Glück hatte ich damals noch keine Kinder. Aber trotzdem, so einen Scherbenhaufen hab ich noch nie gesehen…

  2. Ich schaute eben Eure Bilder so an, ganz entspannt und dachte mir, wie schön Ihr es doch wieder habt. Als ich dann zum letzten Bild kam entglitt mir kurz mein Gesicht und ein lautes „Ach Du Sch…“ rutschte mir raus. Nachdem ich in der Überschrift „Scherben bringen Glück“ las, rechnete ich irgendwie mit einer kaputten Fensterscheibe oder so. Aber nicht damit. Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr Ihr Euch erschreckt habt. Und vor allem wie lange Ihr danach aufräumen musstet. Das war dann ja nicht so einer schöner Ausklang vom Sonntag.

  3. Leider weckt das letzte Bild die wirklich schlimme Erinnerung daran, dass im Verwantenkreis der Lehrerin meines Sohnes ein Kind durch einen nicht befestigten Küchenschrank ums Leben kam!!! Da hattet Ihr wirklich viel Glück gestern!

  4. Oh das Pflasterbuch haben wir auch. Kam eine zeitlang sehr gut an und wir haben eine ganze Woche unser Ferienhaus in Italien umgekrempelt um das verschollene rote Pflaster zu finden…😉

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