Slow Family: Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern

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Am vergangenen Wochenende habe ich Nicola Schmidt und Julia Dibbern auf dem Attachment Parenting Kongress getroffen. Wie immer, wenn ich auf die beiden stoße, habe ich auch dieses Mal wieder ihre enorme Energie und ihren Tatendrang bewundert. Zwei Frauen, die die Welt für Familien ein wenig verändern wollen. Am 10. Oktober kommt ihr neues Buch in die Buchläden, das diesem Gedanken Rechnung trägt: Slow Family: Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern. Auf dem Kongress konnte ich schon einmal hinein sehen und in diesem neuen Buch aus dem Beltz Verlag blättern: Es ist angefüllt mit Geschichten und Anregungen der beiden Autorinnen rund um die Entschleunigung des Lebens mit Kindern. Wir erfahren, wie wir heute entspannter Leben können durch anschauliche Beispiele und Anregungen für den Alltag. Aber Ihr könnt Euch von Nicola und Julia selber sagen lassen, worum es geht:

Was bedeutet Slow family?

Julia:

Slow Family heißt: Wie kann ich in einer bis zum Irrsinn beschleunigten Welt Momente der Ruhe finden – und zwar jeder auf seine ganz eigene Weise, ohne Patentrezepte und Dogmen?

Nicola:

Wir haben uns gefragt: Wie können wir raus aus dem Vereinbarkeitsstress wieder hin zu einem entspannten Familienleben? Und zwar ohne nach Papua-Neuguinea ziehen zu müssen – da will ich nämlich gar nicht hin…

Julia:

Ich auch nicht. Unsere Kinder wachsen nunmal in dieser Welt auf, zwischen Terminen und Touchscreens. Wir können und wollen nicht nach Papua. Aber wir haben in vielen Gesprächen mit vielen Menschen Wege gefunden, langsamer und bunter zu leben. Alles, was wir dazu brauchen, ist ein bisschen Mut.

Nicola:

Dazu kommt: Wir sind beide ziemliche Faultiere und haben keine Lust auf noch mehr Perfektionismus. Gleichzeitig haben wir beide immer viel vor. Und wie wir das unter einen Hut kriegen – im Prinzip erzählt das Buch genau das.

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Was können Familien von Eurem Buch mitnehmen, was bereichert sie besonders?

Nicola:

Ich kann ja nur für mich sprechen – aber seit Jahren höre ich Julias Geschichten, wie sie mit ihrer Familie lebt und denke: Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen? Und dann dachte ich, es wäre doch klug, dass mal aufzuschreiben. Gleichzeitig gibt es ein paar sehr spannende Forschungsergebnisse zum Stress in Familien.

Julia:

Und ich lese in Nicolas Mails diese Forschungsergebnisse und denke: “Ach so! Deswegen!” Und dann schicke ich fünf Millionen Dankesgedanken an meine Mama – die wusste das nämlich alles auch ohne Studien. Sie hatte vor allem einen klaren Blick für das, was wichtig ist: Was trägt Menschen auf Dauer?

Nicola:

Und wenn Familien von diesem Buch nur eine Sache mitnehmen, wünsche ich mir, dass es das ist: Was ist für euch wirklich, wirklich wichtig? Und dass sie dann losgehen und das tun.

Klingt gut? Nicola, Julia und der Beltz Verlag haben mir exklusiv vorab ein ganzes Kapitel für Euch zur Verfügung gestellt, damit Ihr Euch selbst einen Eindruck machen könnt von Slow Family. Hier könnt Ihr Euch das Kapitel „Slow Village“ herunter laden und lesen.

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Ab 10. Oktober ist „Slow Family“ im Buchhandel, Ihr könnt es aber auch schon bei Amazon vorbestellen.