Monat: April 2016

Einen Monat alt

Ich bin immer wieder überrascht davon, wie unterschiedlich Kinder sind und welch verschiedene Wege sie gehen – selbst als Geschwister. Die Natur hat einen Weg vorgegeben, auf dem unsere Kinder entlang gehen. Aber das eine läuft langsamer, das andere schneller. Manche rennen, manche schleichen eher. Wenn wir ihnen aber ihre Zeit geben, wenn wir nicht drängen oder einschränken, geht jedes Kind seinen Weg. Eben in seinem Tempo, aber es geht. Die Natur hat dafür gesorgt, dass Babys und Kinder zu jedem Zeitpunkt genau das können, was sie können sollen, was notwendig ist für den nächsten Schritt. Sie sind keine Mängelwesen, sondern genau so, wie sie sein sollen. Monat für Monat können wir ihre Entwicklung beobachten und begleiten.  Weiterlesen

Unser Teutonia Kinderwagen im Praxistest

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Dies ist nun die erste Woche, in der ich wieder einen ganz normalen Alltag habe, denn der Mann ist wieder ganztags arbeiten. Für den Alltag bedeutet dies: Einkaufen mit zwei Kindern, Einkäufe befördern, großes Kind von der Schule abholen, Spielplatzbesuche. Obwohl ich ja noch immer im Spätwochenbett bin und mich am Nachmittag zu Hause schone und mit dem Babysohn ins Familienbett zurück ziehe, um das herum dann das Leben mit den Kindern stattfindet, gibt es viele Dinge, die erledigt werden müssen und wollen. Wie ich schon im Januar berichtet habe, haben wir uns dieses Mal entschieden, einen Kinderwagen zur Unterstützung im Alltag zu nutzen. Unsere Wahl fiel auf den Teutonia BeYou!Elite. Nun sind die ersten Tage vergangen, an denen er im Einsatz war und ich berichte Euch von meinen Erfahrungen. Weiterlesen

Warum geborgene Kinder keine Tyrannen werden

Gerade häufen sich wieder die Artikel darüber, dass wir Eltern heutzutage Tyrannen groß ziehen würden: Kinder, die Egoisten werden, Narzissten, die verhaltensauffällig sind oder werden. Und dabei spielt immer wieder das Verwöhnen mit hinein in die Argumentation: Kinder würden zu lange gestillt werden, zu lange im Elternbett schlafen dürfen und überhaupt würde es an Erziehung und Disziplin fehlen. Begriffe werden durcheinander geworfen, Eltern, die bindungsorientiert leben werden per se alsHelikopter-Eltern bezeichnet. Eltern werden wieder einmal verunsichert: Ist mein Bauchgefühl richtig oder muss ich mich doch an bestimmten Richtlinien orientieren? Weiterlesen

Ein Tag mit einem Dreijährigen

Während mein Kind schläft, sitze ich hier und denke über den Tag nach: Darüber, wie kompliziert das Leben manchmal ist mit einem dreijährigen Kind. Kompliziert für mich als Mutter, für die große Schwester, den kleinen Bruder und natürlich vor allem auch für dieses Kind, das ja nicht aus seiner Haut kann. Das das Leben ungerecht, andere Menschen bevormundend, sich selbst zu klein oder zu groß findet und überhaupt.   Weiterlesen

Erinnerungen klassisch aufbewahren im Fotoalbum – mit Verlosung

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Die Kindheit ist eine Zeit voller besonderer Erinnerungen: An eine Zeit voller Abenteuer, Spiel, Entdeckungen. Dies sowohl für die Kinder als auch die Eltern. Für die Kinder bewahren wir Erinnerungen auf an Ereignisse, an die sie sich vielleicht später nicht mehr erinnern können. Und wir Eltern bewahren Erinnerungen an besondere Momente. Manchmal auch, um uns in sentimentalen Momenten in diese Zeit zurück zu versetzen. Auch wenn wir selber digitale Eltern sind, die Erinnerungen auf unseren Blogs aufbewahren und tausende von Fotos auf unseren Laptops und Handys haben, heben wir für jedes der Kinder auch Erinnerungen auf eine ganz klassische Weise auf: in Fotoalben. Weiterlesen

DU kennst Dein Kind – andere nicht

Vor dreieinhalb Wochen wurde der kleine Babysohn geboren. Dreieinhalb Wochen sind keine lange Zeit. Zeit, um sich sanft aneinander zu gewöhnen, sich ein wenig kennen zu lernen. Zeit, um zu verstehen, welcher Mensch da zu uns gekommen ist. Kennenlernen braucht immer Zeit und manchmal glaube ich sogar, dass ich noch immer nach mehr als 10 Jahren meinen Mann kennen lerne. Und ganz sicher lerne ich noch meine großen Kinder kennen, entdecke neue Eigenschaften und Interessen an ihnen. Elternschaft bedeutet für mich vor allem auch: verstehen welcher Mensch das Kind ist und wie ich es auf seinem oder ihrem Weg begleiten kann. Und gerade deswegen ist es so verrückt, wenn fremde Menschen einen mit ihren Ansichten belehren wollen. Weiterlesen

3 Wochen Babyzeit

3 Wochen bist Du nun schon hier. So viele Wochen habe ich Dich unter meinem Herzen getragen bis ich Dich vor drei Wochen zum ersten Mal in die Arme nehmen konnte. So klein liegst Du auch jetzt darin. 2 Hand voll Mensch. Ein wenig hat sich Dein Gesicht schon entfaltet nach der anstrengenden Reise. Die kleinen Augen sind aufgegangen. Jeden Tag ein bisschen mehr bist Du hier angekommen, hast um Dich geschaut. Mit staunendem Blick hast Du wahrgenommen was Du bisher nur hörtest: uns, Deine Familie. Weiterlesen

Kann ich Dir helfen?

Der große Sohn steht neben mir und schaut zu, wie ich das Baby im Arm habe und auf dem anderen Arm den Käseteller. Unter Zuhilfenahme meines Fußes öffne ich die Kühlschranktür und schiebe den Käseteller hinein. Er steht da und schaut zu und sagt nichts. Als mir fast etwas aus dem Kühlschrank fällt, fragt er „Mama, kann ich Dir helfen?“ Ich schaue ihn an. Fast bin ich ein wenig verärgert, weil er nicht früher danach gefragt hat. Aber sein Zuschauen macht mir klar, dass er einfach abgewartet hat. So, wie er es gewohnt ist. Denn: Ein „Kann ich Dir helfen?“ ist manchmal eine größere Hilfe als etwas einfach zu tun. Weiterlesen