Weihnachten in Bildern 24./25./26. Dezember 2015

Weihnachten war in diesem Jahr bei uns ein ziemlich ruhiges Fest mit viel Zeit zu Hause, viel Zeit im Schlafanzug. Als ich die Kinder heute fragte, was das schönste war, sagten sie einvernehmlich „Die Geschenke!“. Aber für mich waren es nicht nur die Geschenke und die strahlenden Augen. Für mich war es vor allem auch ganz viel Ruhe, Zeit zusammen. Natürlich gab es auch stressige und laute und nervige Momente, aber das Gefühl, das von diesem Fest zurück bleibt, ist Ruhe.

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„Mama, heute ist Weihnachten!“ Natürlich stehen wir früh auf. Die Kinder sind schon sehr aufgeregt. Es gibt keine eingefrorenen Brötchen, weshalb der Mann morgens schnell welche nach diesem Rezept backt.

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Anschließend gehen wir endlich den Weihnachtsbaum kaufen. Auch in diesem Jahr haben wir es nicht vorher geschafft, obwohl ich es eigentlich wollte. Aber nächstes Jahr, da kommt der Baum ganz sicher früher ins Haus!

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Im Briefkasten warten die letzten Weihnachtskarten von Freunden und auch ein großer Umschlag mit meinem neuen Buchvertrag. Kaum ist das eine Buch abgegeben, wird also am nächsten weiter gearbeitet. Der Titel ist noch geheim.

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Die Kinder sind aufgeregt und brauchen dringend Bewegung an der frischen Luft und müssen Energie los werden. Deswegen geht es noch eine Runde hinaus. Auch, um die Katze einer verreisten Freundin zu füttern. Das ist sehr aufregend für die Kinder.

nsbuPOqf9hSOW9e9.jpg Zu Hause fangen dann am Nachmittag endlich die richtigen Vorbereitungen an: Bei uns gibt es Heiligabend Gans. Gefüllt wird sie mit Maronen, Apfel, Semmelbröseln und Majoran. Die Kinder bereiten die Füllung vor.

UjD9ig1JDNFZKeOI.jpg Das Mittagessen fällt heute aus, weil beim Kochen sowieso genascht wird von all den Dingen, die zubereitet werden. Zum Braten gibt es geschmortes Gemüse aus Kartoffeln, Möhren, Rosenkohl, Maronen mit Rotweinsoße und selbst gemachten Rotkohl.

hu93gNnB6pDSObru.jpg Und dann wird endlich gemeinsam der Baum geschmückt mit wenig gekauftem Baumschmuck und viel Lebkuchen, Zuckerstangen und Bienenwachsanhängern.

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Mann und Kinder gehen mit den Nachbarinnen und Kind zum Krippenspiel in eine wie immer viel zu überfüllte Kirche. Ich bleibe zu Hause, lege die Geschenke unter den Baum, bereite das Essen zu Ende vor. Ein wenig Stille in diesem trubeligen Tag. Die Bleikristallgläser sind eine Erinnerung an meine Großmutter.

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Die Kinder kommen aufgeregt nach Hause gestürmt, reißen sich die Schuhe von den Füßen und rennen ins „Weihnachtszimmer“, um zu sehen, ob die Geschenke schon gebracht wurden. Danach erst gibt es das Essen.

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Die Geschenke der Kinder von uns und den Großeltern hatte ich Euch ja bereits gezeigt, für mich lag unter dem Weihnachtsbaum ein Buch über das Weben, Wolle für eine Babydecke, ein Sitzkissen und ein neues altes Nachthemd. Bei jeder Geburt hatte ich bisher ein Hemd an, das ich später den Kindern in ihre Erinnerungskiste gelegt habe. Dieses Hemd wird wohl das Geburtshemd für Kind 3.
Die Babydecke wird bald auf dem Webstuhl begonnen werden, aber erst nach den Rauhnächten. Ich komme aus einer ziemlich abergläubischen Familie und manche Sachen sind einfach schwer abzulegen.

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Die Kinder spielen mit ihren Geschenken bis in die Nacht.

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Frühstück am ersten Weihnachtsfeiertag. Da die Kinder so spät schlafen gegangen sind, können wir einmal richtig ausschlafen.

WubEyTKp7UsLGIkl.jpg Wir fahren aufs Land und essen dort bei Kerzenschein zu Mittag.

ajCgyAX3rSeUutVH.jpgWinterlämmer gibt es zu bestaunen.

7pDDBoSmwDwrj9wY.jpgUnd wir machen einen langen Spaziergang bevor wir noch Freunde besuchen.

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2. Weihnachtsfeiertag: Das Brot ist trocken, weshalb ich Arme Ritter daraus mache, die sehr beliebt sind. Der Mann fährt dann unsere Nachbarinnen zum Flughafen, die Kinder und ich bleiben zu Hause. Die Tochter ist ein wenig kränklich und bekommt einen Halswickel.

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Als er wieder da ist, spielen die Kinder mit ihm und seinem Weihnachtsgeschenk. Eigentlich wird den ganzen Tag über daran gebaut.

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Oder die Kugelbahn des Sohns auf- und wieder abgebaut, um sie neu aufzubauen.

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Zwischendurch wird auch mit Verpackungsmaterial gespielt.

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Nachmittags gibt es endlich den schon ersehnten Bratapfel mit Marzipan, Preisselbeeren und Sahne.

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Und am Abend nach drei Tagen Festtagsbraten und Süßigkeiten kommt dann einfach ein Salat auf den Tisch.

Nun ist Weihnachten schon vorbei. Das bedeutet, das ich in drei Monaten meinen 36. Geburtstag feiere, die Tochter ihren Geburtstag feiert, das Baby geboren wird und mein Buch erscheint. Noch drei Monate bis zu all dem, das so eng beieinander liegt und damit wohl das nächste große Fest wird. Und nächstes Jahr ist es dann schon ein Weihnachtsfest mit drei Kindern und damit wieder ein ganz besonderes.

Ich hoffe, Ihr hattet auch schöne Feiertage!
Eure

Susanne_clear Kopie

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5 Kommentare

  1. Wie schön! Es ist ein wundervolles Bild, das Du mit Deinen Bildern da gezeichnet hast. Die Bleikristallgläser hießen bei uns „Römer“ und gehören auch für mich zu meinen kindheitserinnerungen und ich bedauere sehr, keine zu besitzen. Schöne Restjahrestage Dir und allen, die Dir nah sind <3

  2. katrinkeks

    Liebe Susanne!
    Mein erster Kommentar ist leider verloren gegangen. Danke für deinen tollen Blog. Frage: Wie friert ihr eure selbstgemachten Brötchen ein? Als Teigrohlinge, vorgebacken oder durchgebacken?
    Liebe Grüße, Katrin

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