Hallo Februar!

Verrückt, wie schnell der Januar schon vergangen ist. Der erste Monat des Jahres ist also schon vorbei und ich habe noch etwa 8 Wochen bis zur Geburt des Babysohns. Nur noch 8 Wochen! Ich mag es, wenn die ersten Frühlingszeichen kommen, wenn es im Wald wieder etwas mehr frisches Grün zu sehen gibt. Ob im Februar noch einmal Schnee fallen wird? Ich kann es mir momentan kaum vorstellen. Auch die Kinder sind nach diesem Wochenende von einer Vorfrühlingseuphorie erfasst. 

In diesem Monat stehen viele weitere Vorbereitungen an: Die Erstausstattung muss stehen. Die Windeln, die wir diesmal benutzen, habe ich Euch ja bereits gezeigt. Was ich für das Stillen vorher so besorge, zeige ich Euch in dieser Woche. Ich kann Euch schonmal sagen: viel ist es nicht. Das Bett muss aber noch ein wenig angepasst werden an das neue Baby, das bald dazu kommt und im Büro muss noch die Federwiege neben meinem Schreibtisch aufgehangen werden. Außerdem ist im März ja nicht nur der Geburtstermin des Babys, sondern auch mein 36. Geburtstag und der 7. Geburtstag meiner Tochter. Und da ziemlich parallel dazu wohl der Babysohn geboren wird, muss die ganze Organisation des Geburtstags vorher schon stehen. In diesem Monat werden also auch schon Geschenke ausgesucht und gekauft. Den Ort für den Kindergeburtstag, der ja wegen des Wochenbetts erstmals nicht zu Hause stattfinden kann, habe ich im letzten Monat bereits gebucht.

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Beruflich gibt es in diesem Monat auch noch viel zu erledigen: An einem Wochenende fahre ich zum Weleda Hebammenkongress nach Schwäbisch-Gmünd, um dort über die „Digitalen Eltern“ zu sprechen. Hierfür sammel ich gerade noch weitere Beispiele an kuriosen Dingen, die Eltern angeblich die Elternschaft erleichtern sollen, sie aber eigentlich weiter weg führen von ihrem Bauchgefühl und der Natürlichkeit. Wenn Ihr noch Beispiele für solche Dinge habt, könnt Ihr sie mir gern schicken oder hier als Kommentar hinterlassen. Ansonsten laufen gerade die letzten Vorbereitungen zum Druck des „Geborgen wachsen“ Buches und ich schreibe nun im Februar und März am Nachfolgeprojekt. Auch das ist wieder ein tolles Thema und ich freue mich schon darauf, es irgendwann mit Euch zu teilen.

Für mich selber habe ich mir vorgenommen, dass ich mir irgendein Ritual zur Geburtsvorbereitung noch ausdenken muss. Wie ich ja schon schrieb, besuche ich keinen Kurs diesmal, aber es tut sicherlich gut, wenn ich mir bewusst etwas mehr Zeit jetzt nehme so kurz vor der Geburt, um noch einmal Übungen zu Hause zu machen oder regelmäßig zu meditieren.

Auch meine Tochter wird in diesem Monat mit einem Yogakurs beginnen und ich bin gespannt, wie es ihr gefällt. Der Sohn ist weiterhin zu Hause und damit auch sehr zufrieden. Wir haben mittlerweile einen guten Plan für unsere Woche gefunden und werden diese Planung auch erst einmal beibehalten. Ja, manch andere Dinge wie der Haushalt kommen dabei etwas zu kurz, aber eigentlich bin ich sehr zufrieden mit der Situation momentan und der Art, wie wir leben.

Ich hoffe, dass das Landhaus nun langsam wieder so weit bewohnbar wird, dass wir Ende des Monats mal wieder dort schlafen können. In den vergangenen zwei Jahren, in denen wir nun schon daran arbeiten, hat sich dort viel getan und es sieht mittlerweile so ganz anders aus als damals, als wir es zum ersten mal besichtigt haben. Vielleicht schaffe ich es ja auch endlich mal darüber zu bloggen: Warum wir uns für ein Haus auf dem Land entschieden haben und wie unser langer Weg des Umbaus aussieht. Und natürlich auch, wie sich das Leben dort und in der Stadt so unterscheiden – und gerade mit den Kindern gibt es da einige Unterschiede, über die ich berichten könnte.

Und was steht bei Euch im Februar an?
Eure

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  • Lotta

    Hallo!
    Ich habe letztens von einem Walkytalky gehört, dass man neben das schlafende Kind stellen kann. Dadurch wird die Reichweite vergrößert und man kann das Kind alleine (mit seinem technischen Begleiter) zu Hause lassen und selbst essen gehen oder einkaufen oder was auch immer…. Ich denke, dass du so etwas mit Beispielen für digitale Eltern meinst!

    Liebe Grüße

  • Es gibt Apps, welche das Schreien des Babys „übersetzen“ sollen: Hunger, Schmerzen, Müdigkeit,… Murkst zuverlässig die Entwicklung von Feinfühligkeit ab. Ich selbst bin damals beim ersten Kind auf ne Still-App reingefallen, da das Spitalpersonal so penetrant wissen „musste“ wann ich wie lange wo gestillt hatte (App funktioniert ähnlich wie ne Stoppuhr und erstellt ein Protokoll). Ich musste es bitter bereuen, das Kind und ich kamen völlig aus dem Takt, resp. fanden nicht rein, weil ich mehr an dem Gerät rumfummelte als mich aufs Kind einzulassen. Es dauerte danach fast zwei Monate, bis wir unsere glückliche Stillbeziehung aufgebaut hatten, ganz ohne Hilfsmittel natürlich…

  • Übrigens: Kennst du das Buch „Das Fest der Geburt“ von Leboyer (Kösel)? Es handelt sich um einen wunderschönen Bildband, überraschende Texte, eine nie vorher gesehene Kombination von „Weihnachtsbildern“ und Gedanken um Neugeborene, Weiblichkeit, Mütterlichkeit und Geburt, fast eine Art „Bildmeditation“. Ich verzichtete beim zweiten Kind auf einen Vorbereitungskurs, das Buch hingegen war mir eine willkommene Einstimmung.
    herzliche Grüsse, Martina