Gelesen im Dezember

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Schon lange teile ich mit Euch die Bücher, die ich mit den Kindern aktuell lese. Im neuen Jahr möchte ich Euch auch an den Büchern teilhaben lassen, die ich selber lese, da ich immer wieder nach Literaturtipps gefragt werde. Im letzten Monat ging es gemischt bei mir zu: Ich bin endlich dazu gekommen, einen Blick in Nicolas Artgerechtbuch zu werfen, obwohl ich es nicht geschafft habe, es ganz zu lesen. Dann habe ich ein Buch ausgeliehen bekommen, das mich eher in meiner Arbeit für das nächste Jahr inspirieren soll, habe ein süßes Büchlein zu Weihnachten geschenkt bekommen und ein anthroposophisches Buch über Wärme gelesen, das mir auch wieder Impulse für die Arbeit gegeben hat.

Zu Weihnachten habe ich von meiner Freundin Alu das Büchlein „Ich pass auf Dich auf“ von Melanie Bertram und Susanne Babies geschenkt bekommen. Darin sind einfach kleine Anmerkungen und schöne Bilder passend zu Geborgenheit und der Zeit, die wieder auf mich zukommen wird, wenn das Baby da ist. Ein wirklich schönes kleines Geschenkbuch für werdende Eltern – und es ist auch auf englisch zu lesen, wenn es gewendet wird.

Vor einiger Zeit haben haben Alu und ich ja in unserem Podcast „Mutterskuchen“ mit Nicola Schmidt über das Artgerecht Projekt gesprochen. Nun bin ich endlich auch dazu gekommen, einen Blick in ihr Buch zu werfen. Im Hardcover mit 287 Seiten ist es ein richtig großes Werk geworden, sehr schön illustriert mit zauberhaften Aquarelltönen. Warum es geht? Natürlich um den „artgerecht Ansatz“ vom Anfang der Schwangerschaft über die Geburt bis zum Thema Ernährung, Schlaf, Tragen, Windelfrei, Kinderbetreuung und das Leben als Eltern. Neben den Texten von Nicola finden sich hier immer wieder Gastbeiträge von Experten zu den einzelnen Themenbereichen. Auch sehr schön sind die Kommentare von Eltern „Was ich gern vorher gewusst hätte…“, die die Texte zwischendrin auflockern und die Perspektive der Eltern einbringen. „artgerecht – Das andere Baby-Buch: Natürliche Bedürfnisse stillen. Gesunde Entwicklung fördern. Naturnah erziehen“ deckt sich in vielen (aber nicht allen) Punkten mit meinem persönlichen Ansatz, weshalb ich das Buch sehr gerne in meine Bibliothek aufgenommen habe und als Bereicherung empfinde neben dem Blog von Nicola.

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Ganz neu auf meinem Schreibtisch lag im letzten Monat auch das Buch „Wärme: und ihre Bedeutung für das heranwachsende Kind„. In diesem Buch des anthroposophischen Kinderarztes Edmond Schoorel wird die Bedeutung der Wärme in der Erziehung von Kindern behandelt auf verschiedenen Ebenen. Hierbei wird sowohl auf eine wärmende Atmosphäre im Sinne des Erziehungsstils eingegangen als auch auf die Entwicklung der körperlichen Wärmeregulation bei Kindern (mit einem ausführlichen Teil zur Bedeutung des Fiebers bei Kindern) und der äußeren Regulation von Wärme durch Kleidung und Ernährung. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung auf den ersten Blick, die doch im Ganzen in diesem Buch Sinn ergibt, insbesondere unter den dort vorgestellten anthroposophischen Gedanken. Die anthroposophischen Grundlagen sind dabei sicherlich nicht für alle LeserInnen gleichermaßen interessant oder entsprechen den eigenen Ansichten und auch die vorgestellten therapeutischen Angebote bei Problemen mit der Wärmeregulation von Kindern können sicherlich auch aus anderen Perspektiven betrachtet werden, doch gibt es vielerlei nützliche Hinweise für den praktischen Alltag, gerade auch in Bezug auf die richtige Auswahl von Kleidung und Ernährung. Auch das Kapitel über die Bedeutung des Fiebers bei Krankheiten ist sehr lesenswert, wenn er beschreibt „… ist Fiebersenken zum großen Teil Angstbekämpfung. Aber aufgepasst: Ich bekämpfe meine eigene Angst, nicht die des Kindes!“

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Und dann gab es noch ein drittes Buch, das mir eine Freundin ausgeliehen hat und das sich ganz gut in der Bahn oder Badewanne nebenher lesen ließ, aber einige wichtige Punkte für mich als Selbständige beinhaltet: #Girlboss: Wie ich aus einem eBay-Shop das Fashionimperium Nasty Gal erschuf von Sophia Amoruso. Das Buch handelt von der Autorin, die aus eigener Kraft und Engagement ein riesiges Modeimperium aufgebaut hat – nachdem sie die Schule hingeworfen hatte und dann nach und nach mit Spaß an ihrer Arbeit immer weiter voran gekommen ist. Ein sehr inspirierendes Buch für mich, insbesondere in Hinblick darauf, das, was einen begeistert zum Job zu machen und damit Geld zu verdienen – ohne sich dafür zu schämen, sondern mit Stolz auf den eigenen Erfolg. Wer gerne eine humorvolle Erfolgsgeschichte lesen möchte und selbständig ist, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Auf der passenden Internetseite girlboss.com gibt es noch mehr passende Inhalte.

Und was habt Ihr im letzten Monat gelesen? Möchtet Ihr mir etwas empfehlen für den nächsten Monat?
Eure

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  • Jana

    Ich empfehle dir alle drei Bücher von Hans Rath “Und Gott sprach, wir müssen reden“. Etwas leichtes, zum Entspannen und in der Badewanne. Es muss ja nicht immer ein Sachbuch sein.