Auf vier Rädern unterwegs: Unser Kinderwagen von Teutonia

Werbung

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um mich für einen Kinderwagen zu entscheiden: Bei meinem ersten Kind hatten wir einen gebrauchten Wagen von einer Freundin bekommen, den wir dann vielleicht eine handvoll Male genutzt haben. Beim zweiten Kind haben wir daher ganz auf den Kinderwagen verzichtet, obwohl es ab und zu Situationen gab, in denen ich dachte, dass es vielleicht doch eine Erleichterung wäre, einen zu haben. Nun wird im März das dritte Kind zu uns kommen und wir haben über all die täglichen Wege nachgedacht, über die Aufgaben im Alltag und entschieden: Diesmal werden wir einen Kinderwagen brauchen.

Es geht auch ohne Kinderwagen!?

Wer hier auf dem Blog schon lange mitließt, der weiß, dass wir überzeugte Trageeltern sind und mein Sohn sogar jetzt noch manchmal getragen wird. Natürlich wird das dritte Kind auch wieder getragen, aber für einige Situationen habe ich mir einfach eine Entspannung gewünscht, denn schließlich habe ich für mich gelernt, dass die Entspannung im Alltag am wichtigsten ist, damit man die eigenen Werte transportieren kann und entspannt mit den Kindern umgeht. Geborgenes Aufwachsen bedeutet auch, dass Eltern ihre Ressourcen im Blick haben und sich nicht dogmatisch an Regeln halten müssen, wenn es anders für sie besser wäre. Wenn ich meine Tochter mittags von der Schule abhole, möchte ich nicht, dass sie ihre viel zu schwere Schultasche selber tragen muss nach einem anstrengenden Tag oder sie auf dem Rad balanciert. Mit Baby, meinem Sohn und meiner (oft radfahrenden) Tochter möchte ich aber auch nicht noch mit dem Ranzen beladen sein, zumal wir oft noch nach der Schule im Einkaufsladen vorbei gehen. Auch bei anderen Aktivitäten, die wir alle zusammen unternehmen, stelle ich mir einen Kinderwagen praktisch vor: Wenn wir gemeinsam einen Kurs besuchen und ich neben Kindern und Material nicht auch noch Krabbeldecken etc. auf mir transportieren muss, um das Baby gut ablegen zu können. Eine Weile haben wir einen Bollerwagen ausprobiert, in dem auch der Sohn gefahren werden kann, doch ist die Körperhaltung beim Ziehen auf Dauer doch recht anstrengend (dies dann noch mit Baby später am Körper) und es verhindert auch die guten Gespräche mit dem Sohn unterwegs. Es geht auch ohne Kinderwagen, aber mit einem ist es wohl doch entspannter.

Worauf bei der Kinderwagenauswahl achten?

Als der Gedanke an einen Kinderwagen aufkam, war ich erst einmal von der Menge an Marken und Modellen ziemlich überfordert. Daher machte ich mir selber eine Liste an Anforderungen, die mir besonders wichtig sind für die Nutzung:

  1. Er braucht einen großen Einkaufskorb, in den ich die Schultasche und/oder Einkäufe legen kann.
  2. Er muss sowohl praktisch in der Stadt als auch auf dem Land eingesetzt werden können.
  3. Deswegen muss er auch gut und einfach zusammen zu legen sein (und zusammengefaltet nicht zu groß), damit er im Auto transportiert werden kann.
  4. Er muss gut zu bewegen sein und braucht bewegliche Räder.
  5. Das Kind schaut in Richtung des Schiebenden, auch beim Sportaufsatz (bzw. kann das entsprechend eingestellt werden).
  6. Der Schieber muss für verschiedene Größen einstellbar sein, so dass auch die Kinder oder andere ihn bequem schieben können.
  7. Der Sportaufsatz muss zu einer geraden Liegefläche gestellt werden können.
  8. Ich kann ein größeres Kind auf ein Board am Wagen stellen.

Diese Liste war schon einmal recht hilfreich für mich. Dann fragte ich hier auf dem Blog noch nach Euren Erfahrungen und erfuhr beispielsweise, dass eine wichtige Eigenschaft auch sei, dass er einfach durch die Tür passen muss. Daran hätte ich nicht gedacht, ist aber eine ganz wichtige Eigenschaft für einen Kinderwagen. Und dank der vielen Kommentare, die auch hier noch dazu kamen, konnte ich mir schon eine Liste an Modellen machen, die in Frage kommen würden. In solchen Situationen bin ich wirklich sehr dankbar für meinen Online-Clan, also Euch, denn Ihr habt mir bei der Auswahl sehr geholfen.

Ein Teutonia-Kinderwagen – aber welches Modell?

Die meisten von euch haben mir einen Teutonia Kinderwagen empfohlen. In einigen Läden schaute ich mir auch andere Marken an, aber oft passte einer meiner Punkte einfach nicht, insbesondere der große Korb für Schulranzen/Einkäufe/Sandspielzeug war oft nicht vorhanden. Ich schaute mir dann verschiedene Modelle von Teutonia an: Den Elégance fand ich zauberhaft schön, aber er wäre für unseren Alltag leider weniger geeignet. Glücklicherweise stand bei Teutonia die Einführung ihres neuen Modells BeYou!Elite an, das als „Der Perfektionist für jedes Gelände mit einem hervorragend kompakten Faltmaß.“ beschrieben wurde. Genau das würde ich brauchen, und Teutonia bot mir an, diesen Kinderwagen zum Test zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Teutonia BeYou!Elite – einer erster Eindruck

Zunächst war ich etwas überfordert von den wirklich vielen Möglichkeiten, wie man den Kinderwagen kombinieren kann: Das fängt bei den Farben an, geht über die Räder bis zum Zubehör. So konnte ich mir genau den Wagen zusammenstellen, den ich haben wollte. Farblich wollte ich eine geschlechtsneutrale Farbe, auf der auch kleine matschige Handabdrücke nicht sofort auffallen: die Tragetasche in Honeycomb, den Sportaufsatz in Marble.

Überzeugend für mich an diesem Modell waren natürlich, dass alle von mir gewünschten Anforderungen erfüllt werden (inklusive dem Umstand, dass er durch die Haustür passt). Dazu kamen noch Punkte, an die ich zuvor nicht gedacht hatte, die ich aber sehr überzeugend finde wie dem UV Schutz 50+ nach australischem Standard der Stoffe, und den Eigenschaften des First Class Sitzes, der einfach mit wächst und eine Liegefläche von 94cm hat, wodurch das Baby wirklich lange liegend transportiert werden kann und es nicht in eine aufrechte Position gebracht werden muss, bevor es selbst dies kann.

Mit den Kindern zusammen habe ich dann den Kinderwagen mit Sportaufsatz schon auf der Straße ausprobiert und war auch davon sehr angetan: Er ist recht leicht für einen Kinderwagen und lässt sich deswegen gut auch die Treppe hoch und runter tragen – obwohl er später wahrscheinlich angeschlossen im Hausflur aufbewahrt wird. Ich war auf der Straße überrascht von der Wendigkeit des Kinderwagens, denn der einzige Kinderwagen, den ich vor so vielen Jahren bei meiner Tochter genutzt hatte, hatte noch keine Schwenkräder. Sowohl bei Kopfsteinpflaster als auch auf der ebenen Straße beschwerte sich der Sohn nicht und der Einkauf passte wunderbar in den dafür vorgesehenen Korb. Mit seinen noch unter 15kg Körpergewicht liegt der Sohn noch genau unter der Maximalbelastungsgrenze, die vom Hersteller angegeben wird und fühlte sich in seinem fahrbaren Untersatz auf einmal sehr wohl.

Insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem Wagen bisher. Einige haben ja kommentiert, dass sie den Kinderwagen letztlich doch nur für Einkäufe und Lasten benutzt und das Kind getragen haben. Ob das bei uns auch so sein wird? Ich werde Euch nach der Geburt davon berichten, wie der Kinderwagen sich im Alltag bewährt, wie ich ihn nutze und wie er sich in der Stadt und auf dem Land verhält. Jetzt bin ich auf jeden Fall erst einmal sehr erleichtert, das gefunden zu haben, wonach ich gesucht habe und dass ich eine Sorge weniger habe in Bezug auf das Unterwegssein mit meinen drei Kindern.

Ich danke Euch für Eure vielen Gedanken und Hinweise auf diesem Weg. Fällt Euch noch ein wichtiger weiterer Hinweis ein für die Kinderwagenauswahl?

Eure
Susanne_clear Kopie

  • Jana

    Ich finde das Gewicht des Wagens noch sehr wichtig, und dass er später wirklich auch als Buggy nutzbar ist. Viele Modelle sind sehr schwer und man kann sie nicht mal schnell hochtragen. Außerdem sind einige Kinderwagen so klobig, dass sie als Sportwagen kaum geeignet sind.
    Hattest du mal einen Bugaboo ausprobiert? Die haben sogar mich als Kinderwagenmuffel überzeugt.

    • lilysu

      Stimmt, an das Gewicht habe ich in meiner Liste nicht gedacht! Wahrscheinlich weil ich ihn ja kaum tragen muss.
      Den Bugaboo hatte ich mir auch angesehen, aber da fehlte mir, dass man den Sportsitz nicht gerade machen kann. Aber dafür ist die Wanne länger, oder?

      • dasnuf

        Leider trägt man in Berlin ziemlich viel alleine, weil es in der U-Bahn oft keine oder nur kaputte Aufzüge gibt und es selten Menschen gibt, die einem tragen helfen.
        Der kleinste Bugaboo wiegt 11 kg (wenn ich mich recht erinnere). Ich hab aber sehr oft gehört, dass da Kinder spätestens mit 8 Monaten aus der Wanne rausgewachsen sind und das ist dann ja auch nicht hilfreich. Gerade wenn man mehrere Kinder hat sieht das am Ende außerdem so aus: Mittleres Kind im Kinderwagen (weils Spaß macht), dazu 500 kg Spielkram, Einkäufe und Co, Baby im Ergo (oder ähnlichem) und größtes läuft.

      • Jana

        Naja. Aber schon einmal einen schweren Kinderwagen tragen ist doch doof. Die bugaboos lassen sich sehr leicht schieben sogar mit einer Hand. Gerade mit drei Kindern ist das eine echte Erleichterung. Ihr wohnt ja auch nicht gerade am Stadtrand.
        Klar lässt sich das Sportteil nicht gerade stellen, aber man fährt das Kind ja nicht 12 Stunden jeden Tag darin. Probier einfach mal einen aus. Ich selbst bin ja total schiebeuntauglich (inkl. Einkaufswagen) und war super begeistert beim Probeschieben.

        • Man muss aber auch sagen, dass der Bugaboo (zumindest der Cameleon ein reiner Stadtwagen ist. Bei uns auf dem Land auf schlecht befestigten Wegen setzen wir den so gut wie gar nicht mehr ein. Ich find beim Bugaboo die Werbung auch besser als den Wagen selbst, habe mich damals durch ein Video überzeugen lassen wo der Wagen ständig in wenigen Handgriffen umgebaut und über Stock und Stein und am Strand entlanggezogen wird, alles mit Leichtigkeit.
          Macht man nicht, funktioniert so nicht. Ist nur in der Werbung so. Auf lange Sicht hab ich nicht das bekommen, was ich mir erwünscht hatte, die Werbung hat mich aber angesprochen.

  • Wir haben auf dem Land ja viel Platz (und ein Kinderwagen steht dauerhaft im Auto) so dass wir richtige Buggy/Kinderwagensammler geworden sind. Durch unseren Hund gehen wir viel mit den Kindern spazieren und haben da eigentlich inzwischen hauptsächlich unseren Fahrradanhänger dabei (Croozer für 2 Kinder) wenn eins der Kinder müde wird da rein, Laufrad kann sogar in den „Kofferraum“. Taugt aber nur in freier Natur, weil der sehr breit ist. Für die Stadt haben wir unsern allerersten Kinderwagen, einen Bugaboo, den aber eigentlich nur wenn wir nur ein Kind reinsetzen müssen (wir kürzlich als wir zum Sealife gefahren sind). Dann haben wir noch einen gebrauchten alten Emmaljunga den wir mit Kiddyboard für kleinere Strecken im Dorf einsetzen oder wenn wir mit einem Kind in den Wald gehen (sonst den Croozer). Ansonsten hatten wir noch diverse günstige gebrauchte Buggies, die wir zum Teil wieder verkauft haben, oder bei den Großeltern deponiert (und einer steht in deren Ferienhaus). Aber die waren alle günstiger als 50 Euro gebraucht über ebay Kleinanzeigen. Getragen haben wir tatsächlich nie besonders viel, passte für uns einfach nicht so. Und das obwohl wir uns damals eine manduca gekauft hatten. (auch gebraucht)

  • Oh, ich finde die Kinderwagenauswahl werdender Eltern immer so spannend! Ich bin selbst ja süchtig seit meinem langjährigen Kinderwunsch (und wurde dann mit einem Tragebaby beglückt ;)) und bekomme direkt auch wieder Lust nach deinem Beitrag. Weil ein Kriterium bei uns ist auch immer: er muss schön sein. Und das ist eurer! Sehr!

  • Sarah – Schwesternliebeundwir

    Einen Teutonia hatten wir auch. Tatsächlich habe ich ihn hauptsächlich für die Einkäufe benutzt, selten fürs Baby. Allerdings mochten die Töchter ihn dann gern, als sie sitzen konnten. Vielleicht ist es für euch auch sinnvoll, wenn du das Baby trägst und der Sohn dann im Wagen sitzen kann, wenn er geschafft ist. So war es hier oft, als beide Kinder da waren. Allerdings war die Große da auch noch jünger als dein Sohn. Als dann Beide sitzen konnten saßen sie nebeneinander im zum Kinderwagen umgebauten Fahrradanhänger (Chariot Cougar 2).

  • Stefanie

    Mir war wichtig, dass der Wagen schadstofffrei ist, deswegen ist es einer von „Naturkind“ geworden. 🙂

  • Linnea

    Ein sehr schöner Wagen! Ich hätte dir auch zu Teutonia geraten, wir hatten bis vor kurzem den 2007er Fun System. Er wurde uns leider geklaut und ich vermisse die extreme Wendigkeit usw. bei unserem Ersatzmodell sehr. Ein weiteres Kriterium wäre für mich immer wieder eine sehr weit aufzufächernde Dachkonstruktion. Unser Teutonia konnte im Notfall das komplette Kind wirklich wie in einem Häuschen eindecken, was ich bei Sturm hier oben oder greller Sonne immer mal wieder genutzt habe. Leider kenne ich kein einziges Modell, bei dem das auch ging. Für manche Leute ist auch ein MaxiCosi-Adapter wichtig. VG Linnea

  • Mama Maus

    Hallo Susanne,

    Es freut mich, dass du einen Kinderwagen für dich gefunden hast. Ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass sich Tragen und Kinderwagen sehr gut ergänzen. Je nach Anforderung hat man immer das passende Transportmittel.

    Aktuell trage ich unser 4. Kind unter dem Herzen und hatte mir auch schon beim 3. Kind Gedanken über meinen Wunschkinderwagen gemacht. Eine Übersicht, über die Dinge die mir wichtig sind, habe ich unter http://kinder-kueche-kaufrausch.blogspot.com/2015/05/der-perfekte-kinderwagen.html erstellt.

    Einige Dinge decken sich mit deinen Anforderungen. Allerdings habe ich nach fast 5 Jahren durchgängiger Kinderwagenerfahrung und als echtes „Landei“ noch mal einen anderen Blickwinkel.
    Egal welchen Kinderwagen man sich aussucht, das Wichtigste ist immer, dass man persönlich mit der Wahl zufrieden ist.

    Spätestens nach der Geburt deines kleinen Engels wirst du wissen, ob du den perfekten Kindewagen für euch gefunden hast.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  • Katrin Rosendahl

    Hallo Susanne,
    ich finde den Wagen so schön, dass ich glatt neidisch werde! Ich hatte ja, als Du die Frage gestellt hast, auch von meinen guten Erfahrungen mit Teutonia erzählt und freue mich, dass Du mit Deiner Wahl so zufrieden bist! Dieses neue Modell hat ja auch nochmal tolle neue Extrafunktionen, die ich auch total gerne hätte, insbesondere die zusätzliche Kopfstütze beim Sportaufsatz – denn meine zweijährige und ziemlich große Tochter ragt mit dem Kopf schon zur Hälfte darüber hinaus, was zum Schlafen ja nicht so optimal ist – und da sie am Wochenende nur im Kinderwagen zum Mittagsschlaf zu kriegen ist (unter der Woche in der Kita ist es kein Problem), ist das schon blöd. Also eine gute Idee der Firma, da eine Verlängerungsmöglichkeit einzubauen.
    Und der Stoff ist auch so schön! Jetzt hoffe ich, dass er Dir dann auch im Alltag mit Baby so gut gefällt, wie er bisher wirkt, und sich bewährt. Aber das wird er bestimmt. Und untendrin ist ja auch genug Platz für ganz viel Kram, auch für eine Babytrage:-).
    Viele Grüße
    Katrin
    P.S.: Ich habe mich ja ein bisschen gefragt, ob Du (vor manchen?) irgendwie unter Rechtfertigungsdruck für den Kauf eines Kinderwagens standest. Es ist doch eigentlich offensichtlich, dass ein Kinderwagen den Alltag erleichtert (da ich meine ältere Tochter monatelang ausschließlich getragen habe, weil sie nicht mehr in den Wagen wollte, weiß ich durchaus, wie es sich mit Baby und ohne Kinderwagen lebt) – und vor allem ist doch ncihts schlechtes daran, einen zu benutzen. Aber anscheinend gibt es Kreise, in denen ein Kinderwagen als „böse“ angesehen wird und in denen man sich dafür rechtfertigen muss. Ich kenne solche Leute nicht persönlich, aber jedenfalls hoffe ich, dass Du nicht von solchen für den Wagenkauf kritisiert wirst. Da scheint es ja sehr ogmatische, abgedrehte Ansichten zu geben…

  • Anke W

    Wir hatten auch früher einen Teutonia, da hat mir auch gefallen, dass man den Bügel umklappen kann, damit die Sonne nicht in den Wagen scheint. Oder eben genau das, wenn das müde Kind nicht schlafen will – mit Sonne in dem Augen machte die erste nämlich immer die Augen fest zu und war dann schnell in Land der Träume. Fieser Mamatrick 😆
    Für Nr 3 haben wir jetzt einen Emmaljunga, leider ohne Schwenkreifen. Aber hier auf dem Land macht das nix. Schwer ist er auch, aber wir tragen oft, die Großen sind jetzt fünf und fast sieben, die laufen eh.
    Summa summarum sicher eine gute Wahl für dich, viel Spaß beim Cruisen.
    Ach so, einen Fahrradwagen haben wir auch, den man zum Schieben nehmen kann. Auch sehr praktisch. Mit Babyhängematte ging das auch schon ziemlich früh. Kann ich dir auch empfehlen.

  • Gabi

    Wer, wenn nicht das Kind selbst, soll denn bitte den „Schulranzen“ tragen? Meine Kinder sind nach den ersten zwei Wochen (maximal, zum Teil auch schon früher) alleine in die Schule gegangen und mittags wieder zurückgekommen und haben natürlich ihren Tornister selbst getragen. Das finde ich als (eins von vielen) Argument für einen Kinderwagen etwas merkwürdig.

    Aber gut. Freut mich, dass ihr einen Kinderwagen gefunden habt, von dem ihr überzeugt seid. Da ich nie getragen habe bzw. es unpraktisch finde, stellte sich mir die Frage „Kinderwagen oder nicht?“ sowieso nie. Ich habe vor dem ersten Kind einen sehr hcohwertigen Kinderwagen angeschafft, in dem dann alle vier Kinder in den ersten Monaten/Jahren gefahren wurden.

    • lilysu

      Liebe Gabi,
      ich finde die Schulmappen wirklich viel zu schwer bepackt und sehe ja an der Körperhaltung meines Kindes, das das nicht gesund ist. Daher gibt es ja – besonders in anderen Ländern – schon sehr viele hinterherziehbare Schultaschen.