Mutters Tasche – meine Tipps fürs Handgepäck in der Spielplatzsaison

Handtasche

Einen kleinen Vorgeschmack hatten wir ja schon auf das schöne Wetter und wohin man auch blickte: Spielplätze und Eisdielen waren mit Familien bevölkert. Die Spielplatzsaison hat also angefangen. Natürlich war auch ich gleich mit meinen beiden Kindern unterwegs auf den Spielplätzen und da ist mir aufgefallen, dass ich meinen Tascheninhalt wieder auf die Spielplatzzeit einrichten muss. Heute gibt es daher einen kleinen Einblick in meine Handtasche.

Zunächst zur Handtasche selbst: Ich benutze gerne einen einfachen Stoffrucksack, wenn ich den Sohn im Sling auf der Seite trage oder eine Stofftasche, wenn ich ihn im Meitai auf dem Rücken trage. Stoff finde ich besonders praktisch, weil man Rucksack oder Tasche dann bei Bedarf einfach in die Waschmaschine stecken kann. Und diesen Bedarf hatten wir schon öfters: Als einmal Sonnencreme ausgelaufen ist, weil einfach zu viel Sand darin war, weil eine Mandarine darin zermatscht ist… Dazu ist es mir wichtig, dass die Tasche oder der Rucksack eingenähte Fächer für das Portemonnaie und das Handy hat, denn in der Fülle der anderen Dinge finde ich diese beiden wichtigen Dinge sonst nicht. Und kaum etwas ist blöder, als an der Kasse zu stehen mit zwei Kindern und lange nach der Geldbörse suchen zu müssen oder ein laut klingelndes Handy zu suchen, während das Kind gerade in der Trage schläft. Deswegen also: Die Grundordnung sollte schon durch die Tasche selbst vorgegeben sein.

In der Tasche selbst habe ich weitere kleine Taschen für bestimmte Dinge. Am Wichtigsten ist immer mein Notfall-Beutel. Darin befinden sich die wichtigsten Erste-Hilfe-Mittelchen bei kleinen Problemen: Pflaster, Combudoron-Gel gegen Insektenstiche und Verbrennungen (die auch an Sylvester glücklicherweise mit dabei war), Arnika-Salbe bei stumpfen Verletzungen, Kopfschmerztabletten für mich, ein Kugelschreiber, eine Zahnbürste, Lanolin, ein Prepaid-Notfallhandy, Globuli und Rescue-Tropfen (Aber da gibt es ja verschiedene Ansichten dazu. Ich persönlich habe eine kleine Tasche mit den für uns wichtigsten Mitteln bei, darunter die Plazenta-Nosoden). Auf meinem Handy habe ich übrigens die Vergiftungs-App des Bundesinstituts für Risikobewertung – kann ich wirklich empfehlen.

Dann gibt es noch einen kleinen Kosmetik-Beutel für mich, worin ich Mascara und Rouge aufbewahre. Diese beiden Zutaten reichen mir persönlich eigentlich immer aus, um im Notfall etwas Frische ins Gesicht zu zaubern. Dazu noch eine einfache Lippenpflege für mich und Haargummis, die aber meistens für die Tochter sind. Im Sommer habe ich auch Sonnencreme dabei, obwohl meine Devise lautet: Nicht in die Sonne gehen.

Im Wetbag für den Sohn befindet sich immer eine frische Windel, Taschentücher, Windelflies. Ich benutze generell keine Feuchttücher und kam auch bei beiden Kindern nie in die Situation, welche zu benötigen. Bei beiden haben immer Taschentücher oder das stärkere Windelflies zur Reinigung ausgereicht. Bei Bedarf wird das Taschentuch angefeuchtet, aber auch dies war vielleicht ein oder zweimal nötig. Wer Feuchttücher nutzen möchte, dem würde ich immer die Herstellung eigener Feuchttücher empfehlen.

Und was fliegt dann sonst noch so in meiner Tasche herum? Taschentücher, ein Kugelschreiber für die Alltagsnutzung aber auch, um bei langen Bahnfahrten Gesichter oder Bilder auf die Hände zu malen und damit zu spielen, ein kleines Pixi-Buch, zwei kleine Sandschaufeln, damit ich für beide Kinder etwas dabei habe, wenn wir spontan auf den Spielplatz gehen und den Spielplatzrucksack der Tochter nicht dabei haben. Und dann kommen oft noch Dinge des täglichen Bedarfs dazu: Unsere Trinkflasche von H2Onja, eine Papiertüte mit Croissant oder ein bis zwei kleine Kinderäpfel.

Und wenn ich das alles so ansehe und aufzähle, dann fällt mir dazu eine Stelle aus Pamela L. Travers „Mary Poppins“ ein:

Sie entnahm der Teppichtasche sieben Flanellnachthemden und vier baumwollene, ein Paar Schuhe, ein Dominospiel, zwei Bademützen und ein Postkartenalbum. Ganz zuletzt kam ein zusammenklappbares Feldbett nebst Woll- und Daunendecke zum Vorschein, das sie zwischen Johns und Barbaras Bettchen aufschlug.

Und was habt Ihr noch in Euren Mary-Poppins-Taschen dabei? 

  • Perlenmama

    Ich rieche eine Blogparade…perfekt für mich neugieriges Etwas…:D

    • lilysu

      So, hab ich eingerichtet. Dann mal her mit Euren Handtaschengeschichten!

  • agatha

    „Mascara und Rouge“ für den „Notfall“ okay 😉
    aber was hat es mit dem zweiten Handy auf sich?

    • lilysu

      Mascara und Rouge für den „Notfall“, dass ich ungeschminkt unterwegs bin (was oft so ist) und ich überraschend arbeiten muss, d.h. unvorhergesehen zum Beispiel zu jemandem nach Hause muss. Da möchte ich dann vielleicht lieber etwas geschminkt sein.
      Und das Handy: Ich gehe ganz selten ans Telefon und es passiert, dass ich es aus Versehen zu Hause vergesse. Wie die Erfahrung aber zeigt, brauche ich es ab und zu dann doch für einen wichtigen Anruf und deswegen habe ich immer eins in der Tasche.

  • Ha, sehr lustiges Thema! Wenn ich das lese, hab ich direkt den Drang mein Notfall-Set aufzurüsten. Außer Antisept ist da nichts zu finden. Wir hatten letztes Jahr eine Wespenplage, dafür brauch ich jedenfalls noch irgendein Mittelchen. Normalerweise lege ich ne Zwiebel auf den Stich, aber die schleppe ich ja eher selten mit mir rum ;). Irgendwelche Tipps? Grüße Lulu

  • Wie cool ist das denn! Ich habe sofort mitmachen müssen: http://www.herzmutter.de/mama/117-der-handtaschen-check-was-sollte-man-immer-fuers-kind-dabei-haben

    Liebe Grüße, Janina

  • Kinderlitzchen
  • Rina

    Ich hab auch mitgemacht. 🙂 Hier mein Post: http://wiederzuzweit.blogspot.de/2014/04/5-meine-marry-poppins-tasche.html
    Lieben Gruß, Rina